Pferd lahmt stark nach Beugeprobe aber beim Röntgen alles ok und auch keine Arthrose. Was könnte das sein?

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4 Antworten

Ganz ehrlich......lass die Finger von dem Pferd so lange du nicht sicher weisst wodurch die Lahmheit ausgelöst wurde.

aktuell weisst nicht ja nicht warum das Pferd so extrem auf die Beugeprobe reagiert hat. (Klar kann der TA lahm beugen, aber das sollte spätestens nach einigen Tagen wieder weg sein.) Vielleicht hat das Tier jha tatsächlich ein massives Problem was durch die Beugeprobe zu Tage gefödert wurde. Wenn Pferde so extrem auf eine einfache klinische Untersuchung reagieren, ist da meistens auch irgendwas unschönes (normalerweise weiss ein TA wie eine korrekte Beugeprobe ausgeführt wird und kann dieses auch entsprechend umsetzen).

Auch wenn du das Pferd liebst und ins Herz geschlossen hast. Warum ein Pferd kaufen dass noch nicht mal durch die klinische AKU kommt?....wenn man sich auch ein gesundes Tier anschaffen kann. (Ich hab mit den lieben Tierchen mittlerweile so viel durch und auch einfach schon viel zu viel von anderen mit bekommen, dass ich mir niemals ein Pferd anschaffen würde dass nicht mal durch die Beugeprobe kommt. Sich so ein Pferd an zu schaffen ist Glücksspiel, es kann gut gehen, muss es aber nicht. Ist da tatsächlich irgendwas schwerwiegendes, dass nicht auf den ersten Blick erkannt wurde- kanns schnell teuer werden.)

So lange du nicht weisst was das Tier hat, solltest du von einem Kauf absehen.

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Bei einer sauber durchgeführten Beugeprobe darf eigentlich nichts passieren. Wenn die Röntgenbilder einwandfrei sind (wurde in mehreren Ebenen geröntgt oder mobil mit "Wald- und Wiesengerät"?) heisst das Bänder, Sehnen, Knorpel. Da wäre als nächstes durch-anästhesieren angesagt um genau rauszufinden wo das Problem ist, und dann Ultraschall.
Ich hab diesen Spaß grade durch und ganz ehrlich: für ein Kaufpferd würde ich weder die aufwändigen und teuren Untersuchungen machen noch die Behandlungen. Die Chance, dass bei einer so starken Lahmheit ohne Röntgenbefund was "Kleines" rauskommt, ist eher gering...

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Man kann ein Pferd bei der beugeprobe lahm beugen . Das ist durchaus möglich. Wenn sie sich dabei bewegt hat könnte es auch sein das sie sich etwas gezerrt hat. Ich würde da tatsächlich mal jemanden drauf schauen lassen. Es ist eben schon merkwürdig das die lahmheit erst nach der beugeprobe aufgetreten ist. Daher liegt tatsächlich nahe das da die Ursache zu suchen ist. .

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Kommentar von Mimo2140
14.12.2015, 23:27

Wenn sie wirklich "lahm gebeugt" wurde weil sie ja auch vorher wirklich nichts hatte, wie lange dauert das dann normalerweise bis das wieder weg ist ? Weil sie jetzt 3 Tage nach der Beugeprobe immer noch lahmt (also vorallem im Trab oder Galopp) und wenn sie lahm gebeugt wurde kann das dann jetzt auch ein Schaden für immer sein ? 

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Es gibt Pferde die auf eine Beugeprobe positiv reagieren und trotzdem immer klar gehen. Wenn das Pferd allerdings vorher klar ging und bei der Beugeprobe auch noch rumgezappelt hat liegt der Verdacht nahe, das sie sich dadurch eine Zerrung oder Blockade zugezogen hat. Hol Dir einen guten Osteopathen und danach würd ich noch ca. 2 Wochen warten. Vielleicht hat sich dann alles wieder beruhigt, und solange sie lahmt kann der Besitzer sie ja auch nicht verkaufen.

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Kommentar von Mimo2140
14.12.2015, 23:32

Kann es denn auch sein dass sie sich vorher auf der Wiese vertreten hat ( sie ist seit Ca. 2-3 Wochen auf einer neuen Wiese ) und danach nicht gelahmt hat und erst nach der BP aber dass es trotzdem davon kommen kann und dass das in 2 Wochen dann auch wieder weg ist ? (Lahmt jetzt 3 Tage nach der beugeprobe im Trab immer noch ) 

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