Was hältst du von einer „Zuckersteuer“ (in Deutschland)?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

| Die „Zuckersteuer“ ist gut. 48%
| Die „Zuckersteuer“ ist schlecht. 37%
| Ich hab eine andere Meinung zu diesem Thema. 15%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
| Die „Zuckersteuer“ ist gut.

Hallo TechBrain, 👋

Was hältst du von einer Zuckersteuer (in Deutschland)?

JA, fänd ich sehr gut.

Wenigstens auf zuckerhaltige Getränke… 👍 

Ein gutes Vorbild ist England….

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Britische Zuckersteuer macht sich bezahlt

Zuckerhaltige Softdrinks sind in Großbritannien seit 2018 mit einer extra Steuer belegt. 

Das hat dazu geführt, dass der Zuckergehalt der Getränke drastisch gesenkt wurde – und dass infolgedessen auch die Fettleibigkeit bei Kindern teilweise rückläufig ist.

Eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke wird von vielen Experten als gute Möglichkeit angesehen, um den übermäßigen Zuckerkonsum in einer Gesellschaft zu drosseln. In Deutschland konnte sich allerdings noch keine Regierung dazu durchringen, eine solche Steuer auf den Weg zu bringen – denn es liegt auf der Hand, dass die Hersteller der entsprechenden Produkte dagegen massiv Widerstand leisten würden. Auch die derzeitige Bundesregierungplant keine solche Steuer: Nachdem sie während der Ampel-Koalitionsverhandlungen zunächst gerüchteweise vorgesehen war, taucht sie im letztlich unterschriebenen Vertrag nicht mehr auf.

Dass eine Limosteuer allerdings tatsächlich wirksam sein kann, zeigt das Beispiel Großbritannien. Dort trat 2018 die sogenannte Soft Drinks Industry Levy (SDIL), also die Softdrinkindustrie-Abgabe, in Kraft. 

Seitdem müssen Hersteller von Getränken mit extra Zuckerzusatz 18 Pence pro Liter (20 Cent) zahlen, wenn der Zuckergehalt zwischen 5 und 8 g/100 ml liegt. Enthält die Limonade mehr als 8 g Zucker pro 100 ml, sind sogar 24 Pence pro Liter (27 Cent) fällig. 

Laut einer aktuellen Publikation im Fachjournal »Plos Medicine«hat das erstens dazu geführt, dass der Zuckergehalt von Limonaden stark abnahm, und dass zweitens auch Fettleibigkeit bei Jugendlichen seltener wurde.

Wie das Team um Dr. Nina Rogers von der University of Cambridge berichtet, sei der Zuckergehalt von Limonaden in Großbritannien infolge der Einführung der SDIL stark gesunken. 

So habe der Anteil von Limonaden mit mehr als 5 g Zucker pro 100 ml auf dem britischen Markt im September 2015 noch 49 Prozent betragen – und im Februar 2019 nur noch 15 Prozent. 

In einer Longitudinalstudie untersuchten die Forscher, wie sich die Häufigkeit von Fettleibigkeit bei Kindern im Vorschulalter (vier bis fünf Jahre) und in der sechsten Klasse (zehn bis elf Jahre) vor und 19 Monate nach der Einführung der SDIL entwickelte. Dafür werteten sie die Daten von mehr als einer Million Kindern aus, die im Rahmen des National Child Measurement Programme erhoben worden waren.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/britische-zuckersteuer-macht-sich-bezahlt-138462/

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Die britische Zuckersteuer wirkt

Berlin – In der Debatte um eine nationale Diabetesstrategie hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) darauf hingewiesen, dass die britische Zuckersteuer tatsächlich den Zuckergehalt von Softdrinks verringert habe.

Zudem würde die Mehrheit der britischen Getränkehersteller die Steuer heute positiv bewerten. Die Präsidentin der DDG, Monika Kellerer, warb damit erneut für eine ähnliche Steuer in Deutschland.

„Wenn sogar die Hersteller am Ende von einer Zuckerreduktion profitieren, gibt es keinen Grund mehr, dieses Ziel nicht auch für Deutschland verbindlich festzuschreiben“, sagte die Professorin für Diabetologie. 

Vor der Einführung der Zuckersteuer hätten sich die bri­tischen Unternehmen ebenso stark dagegen gewehrt, wie es aktuell die Deutschen täten.

In Großbritannien wird seit April 2018 eine Abgabe je nach Zuckergehalt des Getränkes fällig. Bei mehr als 5 Gramm Zucker in 100 Millilitern beträgt sie 18 Pence (21 Cent), ab 8 Gramm dann 28 Pence (33 Cent).

Oxford-Studie sieht Regulierung und Aufklärung verantwortlich

Laut einer neuen Studie der Oxford Universität ist der durchschnittliche Zuckergehalt der Softdrinks 2015 bis 2018 von 4,4 auf 2,9 Gramm pro 100 Milliliter gesunken. Das ent­sprä­che einer Zuckerreduktion von 30 Prozent pro Kopf und Tag.

Diese Entwicklung habe sich zwischen 2017 und 2018 durch die Ankündigung und das Inkrafttreten der Steuer beschleunigt, so die Studienautoren um Lauren K. Bandy in BMC Medicine (BMC Med 18, 20 (2020)).

In dem untersuchten Zeitraum hätten sich die Absatzzahlen stark gezuckerter Getränke halbiert, bei jedoch gleichzeitigem Anstieg der Verkäufe von Wasser und zuckerarmen Getränken um 40 Prozent, so die Autoren weiter.

Bei dem gleichzeitigen knapp fünfprozentigen Wachstum der Softdrink-Verkäufe sei die Lenkungswirkung der Zuckersteuer als belegt anzusehen.

Die Effekte schreiben Bandy und ihre Kollegen sowohl der Regulierung der Hersteller, als auch einem veränderten Kaufverhalten der Kunden zu. Die Zuckersteuer hätte media­le Aufmerksamkeit und betriebswirtschaftliche Anreize geschaffen, schrieben sie.

Auch Softdrink-Hersteller sehen Zuckersteuer positiv

Bei einer Umfrage während eines Kongresses der British Soft Drinks Association im ver­gangenen Jahr wurden auch Firmenvertreter nach ihrer Einschätzung der Effekte der Zu­ckersteuer befragt: 60 Prozent hielten sie für positiv, 10 Prozent für negativ. 30 Prozent gaben an, es hätte nur vernachlässigbare Effekte für ihre Firma gegeben.

Um zukünftigen Bedenken über zu viel Zucker in ihren Getränken zuvorzukommen, setz­ten 33 Prozent der Befragten auf mehr natürliche Süßstoffe, 26 Prozent wollten eher an dem Geschmack der Ersatzstoffe arbeiten und 15 Prozent sprachen sich für eine weiter gefasste Zuckersteuer aus.

Nachhaltigkeit und Plastikmüll war laut 66 Prozent der Funktionäre die aktuell größte Herausforderung ihrer Branche. 20 Prozent hielten dagegen Zucker, Übergewicht und Gesundheit für die wichtigsten Themen.

„Eine Reduktion von Zucker in Lebensmitteln zu erreichen, ist möglich“, sagte Kellerer. Zudem müsse speziell an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel verbo­ten werden.👍

Derzeit drohe die Nationale Diabetes-Strategie an eben diesen Themen zu zerbrechen, meinte sie weiter. © jff/aerzteblatt.de

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109097/Die-britische-Zuckersteuer-wirkt

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Zuckersteuer

"Es ließen sich 160.000 Lebensjahre gewinnen"

Eine Steuer auf Softdrinks fördert die Gesundheit – und könnte Milliarden einsparen. Mediziner Peter von Philipsborn erklärt, wie ausgerechnet England zum Vorbild wurde.

Eine Zuckersteuer auf Softdrinks könnte auch hierzulande enorme Effekte haben – das zeigt eine neue Studie. Welche das genau sind und wie eine solche Steuer aufgebaut sein könnte, erklärt Arzt und Public-Health-Forscher Peter von Philipsborn.

https://www.zeit.de/gesundheit/2023-11/zuckersteuer-zuckerkonsum-krankheiten-geld-grossbritannien

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LG 🙋🏻‍♀️

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Diabetes Typ1 (LADA) seit 2006 ~ Insulinpumpe + rtCGM 🩸

Danke für den ⭐️ lG 🙋🏻‍♀️

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Ein gutes Vorbild ist England

In England kommen der seit dem Brexit rapide schwindende Reichtum und Lieferengpässe dazu. Wer jeden Cent 3x umdrehen muss, hat schlicht kein Geld übrig für kleine Sünden.

Findest Du das etwa gut oder gar erstrenbenswert?

Es ließen sich mit Einführung einer Zuckersteuer 160.000 Lebensjahre gewinnen

Welch ein blödsinniger Zeitungstitel!

Also was Du hier schreibst, das entbehrt doch jeglicher Grundlage. Aber das scheint ja hier niemanden zu stören.

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| Die „Zuckersteuer“ ist schlecht.

Zucker ist nicht generell ungesund. Natürlich sollte man nicht täglich 1 Liter Cola trinken. Denn das wären auf die Woche gerechnet 7 Liter Cola und auf den Monat 30 Liter Cola. Das wäre jetzt zum Beispiel für meine Begriffe bereits ein übertriebener Konsum an Cola. Davon kann ein Gesundheitsrisiko ausgehen, ohne dass es aber wirklich verifizierbare Beweise dafür gäbe.

Also empfehlen würde ich es nicht, aber selbvstverständlich würde ich es auch nicht verbieten. Aber ich würde in dem Fall dazu raten, den Konsum zumindest um die Hälfte zu reduzieren, ohne aber Vorschriften zu machen.

Aber über das was andere hier schreiben oder fordern, darüber kann ich doch nur den Kopf schütteln. Leute, das entbehrt doch jeglicher Grundlage was ihr hier kritzelt.

Und einerseits fordert Ihr, besser selber zu denken und andererseits aber sollen wir wieder an Märchen glauben.

Wie etwa dem zum Beispiel: Müssen denn wirklich alle Zahnarztpraxen schließen, wenn wir allen Kindern die Süßigkeiten wegnehmen?

Solche Aussagen wie, Zucker braucht kein Mensch, die sind allemal übertrieben. Schau Dir den Marktanteil an, Zucker ist hierin gar nicht wegzudenken. Wenn Du sagst, wir streichen den Zucker hier einfach mal raus, dann fällt alles in sich zusammen. Am Ende hast Du nur noch unbrauchbaren Schrott übrig und wahrscheinlich sogar auch noch millionenfach Tode mehr.

Was zum Beispiel zugesetzter Zucker in Babynahrung zu suchen hat, darüber kann man gerne eine eigene Sendung machen. Manche Sachen schmecken jedenfalls ganz gut, auch für mich noch wenn ich schon erwachsen bin. Ob es dann auch von allen anderen immer gut vertragen wird, das ist natürlich wieder eine andere Frage.

Aber Du willst lieber Süßstoff statt Zucker in der Babynahrung. Nö, dagegen würde ich dann protestieren.

Anderes Beispiel Thema Pharmaindustrie und Zuckersteuer: Es gibt wirklich keine verifizierbaren Beweise dafür, dass mit dem Verzicht auf Zucker, der Pharmaindustrie die Einnahmen wegfallen würden. Es ist wohl mehr so, dass mit dem Verzicht auf Zucker wieder neue gesundheitliche Probleme geschaffen werden würden. Allein der Verzicht auf Zucker, stellt jedenfalls noch kein Gesundheitselixier.

Und denjenigen, die damit argumentieren, seit der Einführung der Zuckersteuer in Großbritanien zum Beispiel, sei der Anteil an übergewichtigen Leuten weniger stark angestiegen, dem bleibt entgegenzuhalten: Übergewicht und Adipositas stagnieren seit Jahren, auch in Deutschland und auch ohne die Einführung einer Extra-Steuer.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

In GB kommen der seit dem Brexit rapide schwindende Reichtum und Lieferengpässe dazu. Wer jeden Cent 3x umdrehen muss hat schlicht kein Geld übrig für "kleine Sünden" außer der Reihe die zusätzlich noch künstlich verteuert werden.

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@Achwasweissich
Wer jeden Cent 3x umdrehen muss hat schlicht kein Geld übrig

Und das findest Du gut oder gar erstrebenswert?

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@berndsporrer

Du deutest gern was in andererleuts nicht weiter aufgedröselte Aussagen rein um sie zu verhöhnen?

Als jemand bei dem das Geld alles andere als locker sitzt:
Ja, ich finde es gut wenn man an und an auch mal die Seele füttern kann statt nur dem Körper.
Ja, ich habe es als Kind wirklich gefeiert, jeden Tag ein Stück Schokolade zu bekommen im Advent (und war traurig als das Ganze dann durch 3 statt durch 2 geteilt wurde)
Wir haben unsere kelinen Sünden gefeiert, nicht versteckt oder betrauert und als Oma mit mir auf den Kanalinseln war haben wir den (einzigen^^) Regentag der zufällig auf meinen Geburtstag fiel dazu genutzt, Port zu trinken, englische Schokolade zu essen und am Abend ein Steak in Männergröße mit extrabuttrigen Bratkartoffeln zu vertilgen das von einer so großen Portion italienischer Gelato verfolgt wurde das selbst mir jugendlichem Vielfraß am Ende nicht nur der Nabel geglänzt hat sondern schon schlecht war vor lauter Fresserei. Das war die einzige Situation in meinem gesamten bisherigen Leben wo ich einfach mal so gegessen hab, ohne rechnen, nachdenken oder sparen zu wollen.

Es bedeutet schlicht das die, die wenig haben den Genuss nichtmehr erleben dürfen während die die (mehr als) genug haben nichts ändern oder sogar extra noch ne Schippe drauflegen.

Nein, entgegen dem, was du hier versuchst mir in den Mund zu legen finde ich das nicht gut, jeder sollte essen können wie es Lust und Laune, wenn nötig auch der Körper, vorgeben.

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@Achwasweissich
Entgegen dem, was du hier versuchst mir in den Mund zu legen finde ich das nicht gut

Okay, habe das alles gelesen was Du geschrieben hast und um es kurz zu machen: Du selbst lässt es also schon auch gern mal so richtig krachen, aber das Sparen das dürfen oder sollen dann andere für Dich übernehmen.

Dabei versuche ich erst gar nicht etwas in den Mund zu legen, sondern das was ich hier mache, ist eine Umschreibung von Mentalität. Darum geht´s, um die Frage der Mentalität und natürlich auch ein stückweit Gerechtigkeit, mag da schon mit dranhängen.

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… aber selbvstverständlich würde ich es auch nicht verbieten. 

LOL… verbieten kannst du

sowieso niemanden iwas! 😅

Wenn Du sagst, wir streichen den Zucker hier einfach mal raus, dann fällt alles in sich zusammen.

Darum geht es doch hier garnicht!

Am Ende hast Du nur noch unbrauchbaren Schrott übrig und wahrscheinlich sogar auch noch millionenfach Tode mehr.

🤦🏻‍♀️ Ohjeohje … welchen Unsinn du hierhin kritzelst! 🤦🏻‍♀️

Aber Du willst lieber Süßstoff statt Zucker in der Babynahrung.

Das hat niemand gesagt und

um Süßstoff geht’s sowieso nicht!

Es ist wohl mehr so, dass mit dem Verzicht auf Zucker wieder neue gesundheitliche Probleme geschaffen werden würden.

Selten so einen inkompetenten

Schwachsinn gelesen!

Übergewicht und Adipositas stagnieren seit Jahren, auch in Deutschland und auch ohne die Einführung einer Extra-Steuer.

Und trotzdem gibt es immer + immer

mehr Typ2-Diabetiker!! Hast du

überhaupt Belege für deine Behauptung??

Quellen??

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@PachamamaSquaw
Hast Du Belege?

Guckst Du hier!

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/256599/umfrage/bmi-anteil-der-uebergewichtigen-in-deutschland-nach-bundeslaendern/

Übergewicht und Adipositas stagnieren seit Jahren, auch in Deutschland und auch ohne die Einführung einer Extra-Steuer.

Derzeit sind in Deutschland insgesamt 53,5 % der Bevölkerung übergewichtig: 46,6 % bei den Frauen und 60,5 % bei den Männern.

Und bei 19,0 % der Erwachsenen liegt eine Adipositas vor.

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@berndsporrer

Da steht doch was völlig anderes!: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Volkskrankheit Adipositas 

Übergewicht und Adipositas haben in den letzten Jahren vor allem in den Industrieländern stark zugenommen. Dabei erhöhen Übergewicht und Adipositas nicht nur das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder bestimmte Krebsarten und reduziert somit die Lebenserwartung der Betroffenen.

Steigende  Adipositasraten von weit über 20 Prozent stellen auch eine schwerwiegende Belastung der nationalen Gesundheitssysteme dar. Die durch Übergewicht verursachten Kosten machen schon heute schätzungsweise 5 bis 15 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben westlicher Industriestaaten aus. Zu den wichtigsten Ursachen für Übergewicht gehören vor allem mangelnde Bewegung und eine zu reichhaltige unausgewogene Ernährung.

Sollte sich der Trend fortsetzten und die Adipositasrate kontinuierlich weiter ansteigen, könnten auf Deutschland im Jahr 2020 Folgekosten von rund 25 Milliarden Euro zukommen.

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@PachamamaSquaw
Sollte sich der Trend fortsetzten und die Adipositasrate kontinuierlich weiter ansteigen, könnten auf Deutschland im Jahr 2020 Folgekosten von rund 25 Milliarden Euro zukommen

Diese Prognosen haben sich aber nicht bewahrheitet und heute haben wir bereits 2023 und stehen sogar kurz vor 2024. Guten Morgen!

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@PachamamaSquaw
Als Ursache für die insgesamt steigende Zahl an Menschen mit Adipositas nennt die KKH die über alle Altersgruppen hinweg zeitintensive Nutzung von Smartphone, PC und anderen digitalen Medien während der Arbeits- und Freizeit.

Aufgrund der Coronaregeln sind die Zahlen im letzten Jahr dann nochmals rasant angestiegen. Zuvor lagen die Zahlen der Adipositas-Neuerkrankungen aber noch deutlich niedriger.

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| Ich hab eine andere Meinung zu diesem Thema.

Ob da jetzt wirklich eine Steuer nötig ist, in anderen Ländern reicht die Kennzeichnung in Geschäften („Ampel“)… noch dazu ist Zucker an sich ja nicht das Problem, sondern das Konsumverhalten.
Aber wenn nichts anderes geht, wird man um eine Steuer nicht herumkommen, wie beim Klimaschutz halt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Seit Jahren in dem Bereich unterwegs
| Ich hab eine andere Meinung zu diesem Thema.

Ich habe eine zwiegespaltene Meinung zu dieser Thematik. Auf der einen Seite, könnte hierdurch der übermäßige Konsum von Zucker in weiten Teilen der Bevölkerung reduziert und somit der Entstehung von manchen Erkrankungen vorgebeugt werden, auf der anderen Seite, würde dies in das verfassungsmäßige Recht auf Selbstbestimmung eingreifen. Danach kann und darf jeder selber entscheiden, welche Lebensmittel er wie oft und in welcher Menge konsumiert, auch dann wenn er sich, seiner Gesundheit damit (ganz bewusst) einen Schaden zufügt. Eine Zuckersteuer, würde dieses Recht beeinflussen, da viele Menschen dann eben aus finanziellen Gründen nicht mehr so häufig und nur noch in kleinerer Menge konsumieren könnten, auch wenn sie es häufiger und in größerer Menge wollten. Menschen die hingehen viel Geld haben, wären dadurch in ihrem persönlichen Konsumverhalten nicht beeinträchtigt. Ich persönlich habe ein gewisses Problem damit, wenn der Staat durch eine Steuer in das Selbstbestimmungsrecht der Bürgerinnen und Bürger eingreift und insbesondere dann, wenn davon nicht alle Menschen gleichermaßen betroffen sind. Anders ist dies bei Verboten zum Beispiel von Drogen. Hier spielt es keine Rolle, wie viel Geld jemand hat, es ist für Jeden gleichermaßen verboten.

Mfg

| Die „Zuckersteuer“ ist schlecht.

Es gibt einfach schon viel zu viele Steuern. Stattdessen sollte dafür gesorgt werden, dass mehr zuckerfreie Nahrung ins Angebot kommt und dass es eine Kennzeichnungspflicht gibt.

Gruß NicoFFFan

Es hat schon Zero/Light Getränke, die Süßungsmittel enthalten. Jedoch sind diese auch alles andere als gesund. Demnach eine nicht so gute Lösung. :)

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