Warum verursachen zuckerhaltige Getränke Durst?

3 Antworten

Durst liegt vor, wenn im Körper ein Flüssigkeitsbedarf vorliegt. Der sollte tatsächlich vorzugsweise mit Wasser ausgeglichen werden. Wenn es sich aber gleichzeitig auch um eine Unterzuckerung handelt, die im Übrigen auch Nichtdiabetiker haben können, dann darf es gerne auch zuckerhaltige Limonade sein. Folglich dürfte es dann auch schwer zu unterscheiden sein, wenn nach der ersten getrunkenen Limonade, jetzt ein noch weiterer Bedarf an Wasser oder eher am Zucker vorliegt. Klar der Körper nimmt den Zucker grundsätzlich gerne an. Darum könnte man schon auch hergehen und dazwischen einfach mal Mineralwasser statt Limonade trinken, um zu sehen, ob das Bedürfnis nach einer weiteren Limonade, dann immer noch gegeben ist. Damit wir denken, uns konzentrieren und Stress aushalten können, braucht das Gehirn Glukose, also Traubenzucker und keinen Süßstoff. Der Einfachzucker versorgt die Neuronen mit Energie, so dass sie Impulse senden können. Es ist praktisch erwiesen: Wer gerade viel Glukose in Blut und Hirn zur Verfügung hat, reagiert schneller und macht weniger Fehler. Vieles, was wir daher über Zucker zu wissen meinen, ist tatsächlich falsch. Die Datenlage spricht auch eher gegen einige der weitläufigen Vermutungen, dass Zucker irgendwelche Krankheiten verursachen würde, wie etwa Diabetes. Aber es könnte durchaus passieren, dass Dir dann zum Beispiel wichtige Nährstoffe fehlen, wenn Du nur Zucker isst, bzw. nur Limonade trinkst. Die Aufnahme von Zucker könnte also diesbezüglich dazu führen, dass beispielsweise der Appetit auf das normale Essen schwindet oder gar ausbleibt, weil es sich bei Zucker um den Energielieferanten Nummer Eins im Körper handelt. Mit anderen Worten: Zucker wird vom Körper gegenüber allen anderen Nährstoffen bevorzugt aufgenommen, weil dieser schnelle Energie liefert. Die Lebensmittelpyramide bildet ab, wie gesunde Ernährung aussieht: Acht Lebensmittelgruppen sind auf sechs Ebenen verteilt. Dabei gilt, was weiter unten steht, kann in größeren Mengen verzehrt werden und je höher die Ebene, desto geringer werden die Mengen. Die Basis der Pyramide bilden Getränke. An zweiter und dritter Stelle folgen die pflanzlichen Lebensmittel, also Obst und Gemüse sowie Getreide und Getreideprodukte – diese dürfen in größeren Mengen gegessen werden. Wie groß ist aber eine Portion? Als einfache und praktische Messhilfe, die man immer dabei hat, bietet sich die eigene Hand an. Eine Portion entspricht dem, was in eine Hand passt. Zudem wächst die eigene Hand mit und berücksichtigt so den unterschiedlichen Bedarf eines Menschen – je nach Alter und Geschlecht.  

Woher ich das weiß:Beruf – Fitness Ernährung Philosophie Psychologie Astrologie

Sehr interessante Themen die du da ansprichst, das hilft mir auf jeden Fall mein logikgebilde zu erweitern, danke für die ausführliche Antwort :)

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Ich habe davon zwar auch schon gehört, kann dies aus eigener Erfahrung oder aus meinem Umfeld absolut nicht bestätigen. Durst habe ich nur bei entsprechendem Flüssigkeitsbedarf. Sobald dieser gedeckt ist, egal mit welchem Getränk, ist auch Ruhe.

Bei mir ist es eher andersrum, dass Wasser den Durst nicht wirklich stillt. Man hat zwar einen voll Bauch, aber könnte noch weiter trinken. Wobei das hier wohl weniger am Durst liegt, sondern daran, dass der Appetit nicht gestillt wird, bzw. weil es eben nur Flüssigkeit mit keinerlei Nährwert ist.

Vielleicht kommt es ja auch auf die Umstände an und evtl. Gewöhnung. Könnte ja auch sein dass der körper eigentlich Zucker will und das aber mit dem süßen Getränk verbindet indem er Durst erzeugt.

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Zucker in Körper= Blutzuckerspiegel steigt rasant fällt auch rasant= hast wieder Durst/Hunger

Weißt du wie es dazu kommt dass der Durst mit dem Blutzuckerspiegel zusammenhängt?

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