Nein, dass darf man nicht. In §52 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) ist eindeutig gesetzlich geregelt, an welchen Fahrzeugen eine Sondersignalanlage rechtmäßig intalliert sein darf. Privatfahrzeuge von Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren, gehören hier eindeutig nicht dazu!. Eine Sondergenehmigung erhalten ausschließlich Führungskräfte, wobei diese in der Regel einen zivilen PKW haben, der offiziell über die Feuerwehr läuft, von den Führungskräften aber privat im Alltag genutzt wird.

Desweiteren, ist strikt zwischen den Sonderrechten nach §35 der Straßenverkehrsordnung (StVO) und dem Wegerecht nach §38 StVO zu trennen. Sonderrechte stehen den Angehörigen der freiwilligen Feuerwehren im Alarmfall auf der Anfahrt zum Gerätehaus durchaus zu. Sonderrechte befreien von den Vorschriften der StVO und bedürfen nicht zwingendermaßen einer Signalgebung, sie sollen nach der Verwaltungsvorschrift von (rechtmäßig) damit ausgestatten Fahrzeugen lediglich durch die Verwendung von Sondersignalen kenntlich gemacht werden. §35 Absatz 8 StVO schränkt die Sonderrechte jedoch wieder ein, darin heißt es "Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden". Mit dem privaten PKW ohne Sondersignale kommt also im Regelfall kaum mehr als eine geringfügige Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Betracht, du dürftest nicht über eine rote Ampel fahren, da du andere Verkehrsteilnehmer damit massiv gefährden würdest (Ausnahme eventuell in der Nacht um 3.00 Uhr, wenn die Kreuzung gut einsehbar ist und du dich in Schrittgeschwindigkeit ganz vorsichtig hineintastest).

Wegerechte nach §38 StVO, bedürfen zwingendermaßen einer Signalgebung und zwar immer blaues Blinklicht und Einsatzhorn in der Kombination!. Blaues Blinklicht alleine dient "lediglich" der Warnung anderer Verkehrsteilnehmer/innen bei Einsatzfahrten, gibt jedoch alleinig niemals Wegerecht, man hat also keinen Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmer/innen alleine durch die Verwendung von Blaulicht.

Mfg

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Zunächst einmal ist es dein Stiefvater, er hat juristisch gesehen also überhaupt gar keine Elternrechte, es sei denn, dass ihm das Familiengericht in der Vergangenheit das Sorgerecht zugesprochen hat. Das Sorgerecht besteht allerdings nocheinmal aus verschiedenen Teilen, der hier entscheidende Teil ist die Gesundheitsfürsorge. Ansonsten, haben nur deine Mutter und dein leiblicher Vater das Sorgerecht.

Davon unabhängig, nein, mit 16 Jahren, darf dich niemand mehr zu einer Impfung "zwingen". Die höchstrichterliche Rechtsprechung hat schon vor langer Zeit entschieden, dass Minderjährige ab dem 15. Lebensjahr in bestimmte medizinische Maßnahmen selber rechtskräftig eine Einwilligung erteilen können und demnach auch im Umkehrschluss diese verweigern können, wenn sie die ärztliche Aufklärung erfassen können und aufgrund ihrer Einsichts- und Entscheidungsfähigkeit eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Maßnahme treffen können. Du kannst also mit 16 Jahren nicht mehr "zwangsgeimpft" werden, wenn du verweigerst und der Arzt dich dennoch impft, dann würde sich der Impfarzt wegen Körperverletzung (§223 Strafgesetzbuch- StGB) strafbar machen. Die reine Anwesenheit in einem Impfzentrum, verpflichtet dich nicht zu einer Impfung, die rechtskräftige Einwilligung, setzt sowieso das ärztliche Aufklärungsgespräch voraus aber auch wenn der Arzt die Spritze bereits in der Hand hält, kann man sich immer noch kurzfristig umentscheiden und verweigern, dies bedarf keiner Begründung.

Fazit: du musst nicht mitfahren, wenn du allerdings möchtest, dann kannst du dir das ärztliche Aufklärungsgespräch anhören und danach dann eine freie Entscheidung dafür oder dagegen treffen.

Mfg

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Eher nicht, ein akuter Glaukomanfall geht in aller Regel mit (starken) Augenschmerzen, einem beim Betasten harten Augapfel, im Seitenvergleich veränderter Pupille, Sehverschlechterung und Allgemeinsymptomatik (Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen) einher. Wegen dieser Allgemeinsymptome, suchen die allermeisten Betroffenen sogar zuerst ihren Hausarzt anstelle eines Augenarztes auf.

Ferndiagnosen sind allerdings unmöglich und die Stellung einer abschließenden Diagnose, ist aus rechtlicher Sicht sowieso eine rein ärztliche Aufgabe.

Mfg

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Die Bezeichnung "Krankenschwester", gibt es offiziell schon lange Zeit nicht mehr, hat sich im Volksmund aber nach wie vor gehalten. Zwischenzeitig war die offizielle Berufsbezeichnung lange Zeit "Gesundheits- und Krankenpfleger/in" nach dem Krankenpflegegesetz. Seit Januar 2020, existiert das neue Pflegeberufegesetz, wonach die offizielle Berufsbezeichnung nun "Pflegefachfrau" und "Pflegefachmann" lautet.

Es ist einfach so, dass sich die gesetzlichen Grundlagen immer mal wieder verändern, um die Berufe an den neuen Stand der medizinischen Wissenschaft anzupassen, um den "neuen Beruf" dann von dem vorherigen abzugrenzen, braucht es eben auch eine neue Berufsbezeichnung.

Mfg

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Dass ist nicht bundesweit einheitlich geregelt, da der Erlass von Schutzmaßnahmen in aller erster Linie in der Hoheit der Länder angesiedelt ist und diese aufgrund von §32 Infektionsschutzgesetz (IfSG) entsprechende Rechtsverordnungen erlassen. Soweit ich weiß, genügt derzeitig in Baden- Württemberg ein negativer Test, der beim Check-in nicht älter als 24 Stunden sein darf. Als nicht geimpfte oder genesene Person, muss der Test soviel ich weiß alle drei Tage erneuert werden. §13 Absatz 3 Corona- VO ist hier maßgeblich. Demnach gilt:

1.) In den Inzidenzstufen 1 und 2 (7- Tage- Inzidenz <35 im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt) Betrieb ohne Einschränkungen zulässig, d.h. auch kein Test erforderlich und

2.) In den Inzidenzstufen 3 und 4 Betrieb zulässig, wie oben beschrieben Impf-, Genesenen oder Testnachweis, Test nicht länger als 24 Stunden zurückliegend, alle drei Tage erneuern.

Ich würde jedoch immer auch direkt beim Hotel nachfragen, da der Hotelier aufgrund seines Hausrechtes auch von der Corona- Verordnung abweichende/ weitergehende Bestimmungen erlassen kann und zum Beispiel festlegen kann, dass bei ihm nur Geimpfte und Genesene in's Hotel dürfen.

Mfg

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Grundsätzlich gilt die ärztliche Schweigepflicht auch unter Ärzten gegenseitig, jedoch nicht, wenn es sich um eine Mit- oder eine Weiterbehandlung handelt. Außerdem kann er davon ausgehen, dass der Patient selber möchte, dass bei seinem Hausarzt "alle Fäden zusammenlaufen". Wenn du es nicht möchtest, dann musst du der Weitergabe aktiv wiedersprechen.

Mfg

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Dass kann kein Mensch wissen, weil es derzeitig noch nicht beschlossen worden ist (und wahrscheinlich auch nicht beschlossen werden wird).

Sollte es beschlossen werden, dann denke ich, wird es mit Zwangsgeldern beginnen, deren Höhe sich zunehmend steigert, irgendwann mehrere tausend Euro. Bezahlt man die nicht, dann kommt eine Ersatzfreiheitsstrafe in Betracht mit je nach Länge allen Folgen- Arbeitsplatz verloren, Mietvertrag gekündigt undsoweiter. Als letztes Mittel käme der körperliche Zwang durch die Beamten des Polizeivollzugsdienstes und anderer hierzu ermächtigter Behörden in Betracht. Dass ist wie bei einer Blutentnahme zur Beweissicherung, wenn man sich weigert, dann wird man von den Beamten fixiert und der Amtsarzt nimmt einem gegen seinen Willen das Blut ab. Hinterher, bekommt man dann auch noch eine Anzeige wegen Körperverletzung und Wiederstandes oder tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbemte (§223 StGB, §§113, 114 StGB).

Mfg

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1.) Nein, für die Ausbildung nicht. Die Fahrerlaubnis der Klasse C1 ist erforderlich für eine spätere berufliche Tätigkeit in der Notfallrettung auf dem Rettungswagen, da man als Rettungssanitäter hier in der zweiten Position arbeitet und somit auch der Fahrer des RTW's ist.

2.) Mindestalter von 18 Jahren, für den Grundlehrgang teilweise 17 Jahre, gesundheitliche Eignung, keine Vorstrafen und mindestens ein Hauptschulabschluss oder eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung, nur in Bayern ist mindestens der mittlere schulische Bildungsabschluss Zugangsvoraussetzung.

3.) Preislich bewegt sich die Ausbildung im Bereich von circa 1.500.00€. Hinzu kommen allerdings noch die Kosten für den Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse C1, um voll im Rettungsdienst einsetzbar zu sein. Die Klasse B ist Voraussetzung, um die Klasse C1 erwerben zu dürfen und

4.) Ja, kann man. Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber gab es viele Studenten, die am Wochenende als Rettungssanitäter gearbeitet haben um sich Geld zu verdienen.

Tipp: die Lernzeit ist knapp bemessen, man sollte während der Qualifizierung also möglichst nicht's Anderes machen.

Mfg

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Grundsätzlich ist die Rechtslage die, dass bis zur Volljährigkeit die Erziehungsberechtigten die Gesundheitsfürsorge haben und daher ihre Einwilligung in medizinische Maßnahmen erteilen müssen, da auch diese primär eine Körperverletzung im Sinne des §223 Strafgesetzbuch (StGB) darstellen und daher nur mit Einwilligung des Patienten oder eben dessen gesetzlicher Vertreter zulässig sind. Jedoch hat die höchstrichterliche Rechtsprechung bereits vor langer Zeit entschieden, dass Minderjährige ab dem 15. Lebensjahr selbständig eine rechtskräftige Einwilligung in bestimmte medizinische Maßnahmen erteilen dürfen, wenn sie aufgrund ihres Entwicklungszustandes in der Lage sind, die ärztliche Aufklärung zu verstehen und die Tragweite ihrer Entscheidung für oder gegen die Maßnahme erfassen können.

Dies ist jedoch eine Einzelfallentscheidung, die Ärztin oder der Arzt muss im Einzelfall beurteilen, ob der Minderjährige die erforderliche Einsichts- und Entscheidungsfähigkeit besitzt. Da es demnach in der Verantwortung des Impfzentrums bzw. der dort tätigen Impfärztinnen und Impfärzte liegt, ob sie Minderjährige ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten impfen, hast du kein Anrecht darauf, dich mit 16 Jahren ohne Einwilligung impfen zu lassen, der Arzt kann es machen, er muss es allerdings nicht. Sollte etwas schiefgehen, so muss er nämlich beweisen, dass du die notwendige Einwilligungsfähigkeit hattest und sieht sich mit einer Klage konfrontiert.

Mfg

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Das Strafrecht gilt auch für sämtliche sich auf einer Einsatzfahrt befindliche Einsatzfahrzeuge!. Die Sonderrechte gemäß §35 der Straßenverkehrsordnung (StVO), befreien den Fahrer bzw. das Einsatzfahrzeug "lediglich" von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, niemals vom Strafgesetzbuch (StGB). Dass bedeutet, dass das Einsatzfahrzeug als Unfallbeteiligter selbstverständlich anzuhalten hat und sich über die Unfallfolgen vergewissern muss, alles andere wäre ein "unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" im Sinne von §142 StGB. Sofern ein Personenschaden entstanden ist, hat die Besatzung natürlich auch eine strafrechtliche Hilfeleistungspflicht gegenüber dieser Person (§323c StGB). Der Unfall würde der Leitstelle mitgeteilt und diese würde einen anderen freien Rettungswagen zum ursprünglichen Notfallort entsenden. Fälle, in denen der unfallbeteiligte Rettungswagen weiterfahren dürfte, gibt es wenige. Diese sind:

1.) Kein Personenschaden sondern "lediglich" ein (geringfügiger) Sachschaden,

2.) Der anliegende Einsatz ist lebensbedrohlich und

3.) Ein anderer Rettungswagen kann den Einsatzort in angemessener Zeit nicht erreichen.

Dann dürfte ausnahmsweise aufgrund eines "rechtfertigenden Notstandes" nach §34 StGB die Einsatzfahrt fortgesetzt werden. Jedoch sollte die Besatzung unbedingt persönliche Daten, wenigstens den Funkrufnamen oder das amtliche Kennzeichen des Fahrzeuges hinterlassen und hat die rechtliche Verpflichtung, sich nach der Absolvierung des Einsatzes unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

Mfg

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Normalerweise nicht, da die sanitätsdienstlichen Qualifikationen ausschließlich durch organisationsinterne Vorschriften geregelt sind, es gibt weder gesetzliche Bestimmungen noch Abkommen unter den verschiedenen Hilfsorganisationen, dass die sanitätsdienstliche Ausbildung organisationsübergreifend anerkannt werden. Ausbildungsdauer- und Inhalte unterscheiden sich zum Teil ziemlich erheblich, daher ist eine Anerkennung ohne Überprüfung des konkreten Lehrplanes nicht ohne Weiteres möglich. Da die Dauer der sanitätsdienstlichen Ausbildungen auch kurz ist, werden Helferinnen und Helfer bei einer aktiven Mitgliedschaft in einer anderen HiOrg üblicherweise in deren San- Ausbildung geschickt, anstatt großen bürokratischen Aufwand um eine Anerkennung zu betreiben. Aufgrund der Kürze ergibt es auch keinen Sinn, dass nur bestimmte Lehrgangstage besucht werden müssen, man absolviert dann einfach den kompletten Lehrgang.

Mfg

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Weil die Impfung sehr wohl bis zu 95% vor einer Infektion schützt, es kommt allerdings auf den verwendeten Impfstoff an. Mit bis zu 95% wird man sich also nicht mehr mit dem SARS-CoV2 Virus infizieren. Die Impfung schützt also davor, das Virus und damit die Erkrankung zu bekommen.

Indirekt, werden dadurch auch andere Menschen vor Infektionen geschützt, da Geimpfte sich a) wesentlich seltener überhaupt infizieren und b) wenn sie sich infizieren bei ihnen die sogenannte Viruslast wesentlich geringer ist als bei Ungeimpften, sie stoßen also deutlich weniger Viren aus und sind somit für Dritte weniger infektiös. Was die Virusvarianten angeht: zukünftige Virusvarianten kann man derzeitig einfach noch nicht absehen, gegen bestehende Virusvarianten, schützen die derzeitigen Impfstoffe allerdings zu einem gewissen Prozentsatz, was mathematisch betrachtet wesentlich besser ist als null Schutz davor zu haben. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer schützt nach einer britischen Studie zu 88% vor einer Infektion mit der derzeitig vorherrschenden Delta- Variante, andere Impfstoffe schützen hingegen weniger effektiv.

Die Impfung senkt im Falle einer Infektion das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf, da der Körper ja bereits Antikörper gebildet hat, welche das Virus bekämpfen, dies ist auch der Grund für die geringere Viruslast bei den Geimpften. Dies ist natürlich insbesondere für die Risikogruppen ein wichtiger Faktor, für jüngere, weitestgehend gesunde Menschen ohne relevante Vorerkrankungen eher weniger, da sie im Falle einer Infektion auch ohne Impfung allermeist nur milde, häufig sogar asymptomatische Krankheitsverläufe aufweisen. Darin besteht allerdings auch die Gefahr für Dritte, denn wer sich nicht krank fühlt, der isoliert sich logischerweise auch nicht sondern er nimmt normal am gesellschaftlichen Leben teil.

Weiterhin ist die Impfung schlichtweg auch eine Zeit- und zukünftig wahrscheinlich auch eine enorme Kostenersparnis und steigert die Flexibiltät gerade junger Menschen. Man ist zwar nicht vom Maske tragen befreit, man benötigt allerdings auch keinen negativen Coronatest mehr um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu dürfen. Man erspart sich das gerade an den Wochenenden ewig lange Anstehen vor den Corona- Testzentren und wenn die Tests kostenpflichtig werden auch einen ganze Menge Geld, dass man mit der Impfung in's "Spaß haben" investieren kann. Auch erlangt man schlichtweg seine Flexibilität wieder zurück, ich habe mich früher regelmäßig spontan um 23.00 Uhr mit einem Kumpel verabredet nur dummerweise, haben alle Testzentren um spätestens 21.00 Uhr bereits geschlossen, heißt, entweder frühzeitig verabreden und treffen oder zu Hause bleiben. Als Geimpfter, kann man hingegen wieder ein spontanes Leben führen und einige Beschränkungen, gelten nicht mehr, beispielsweise auch Kontaktbeschränkungen. Aktuell, spielt das zwar kaum eine Rolle, da an meinem Wohnort in der Inzidenzstufe 2 aktuell sowieso 15 Personen zusammenkommen dürfen aber ich warte auf die kommenden Wintermonate, wo es bestimmt wieder Kontaktbeschränkungen auf fünf Personen und zwei oder drei Haushalte geben wird, hier hat man als Geimpfter, für den Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten dann schon einen enormen Vorteil.

Mfg

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Prinzipiell haben erste Hilfe Kurse beim Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis in Deutschland entgegen einer weitläufigen Meinung tatsächlich kein Ablaufdatum, die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) schreibt lediglich vor, dass Antragsteller auf eine Fahrerlaubnis an einem erste Hilfe Kurs teilgenommen haben müssen, nicht jedoch eine zeitlich befristete Gültigkeitsdauer.

Kurse über "lebensrettende Sofortmaßnahmen", haben jedoch 2017 generell ihre Gültigkeit verloren!. Im Jahr 2015 gab es eine Novellierung der erste Hilfe Ausbildung in Deutschland, die vorherige Aufteilung in den LSM- Kurs mit 8 Unterrichtseinheiten und den sogenannten "großen" erste Hilfe Kurs mit 16 Unterrichtseinheiten, wurde dadurch gestrichen, stattdessen, absolvieren jetzt Alle einen einheitlichen Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten. Der LSM- Kurs war übergangsweise noch bis 2017 gültig, jetzt nicht mehr, daher musst du, weil dir eine Unterrichtseinheit fehlt, einen neuen Kurs absolvieren.

Solltest du den Kurs doch nach 2015 besucht haben, so handelt es sich um den erforderlichen "Neuen". Eine neue Bescheinigung bekommst du gegen eine Gebühr beim Anbieter des Kurses ausgestellt, du musst dich also an die Stelle wenden, wo du ihn damals gemacht hast.

Mfg

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Dass Hausrecht ist schön und gut, gibt dem Ladeninhaber allerdings nicht das Recht dazu, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Das Hausrecht ist wie jedes andere Grundrecht zu legitimen Zwecken ebenfalls einschränkbar. Die Maskenpflicht würde von der Polizei ggf. unter Androhung, auch Anwendung unmittelbaren körperlichen Zwangs durchgesetzt werden müssen. Ob der Geschäftsführer oder nur der Filialleiter anwesend ist, dass spielt hierbei keine Rolle, außerdem würde die Polizei ziemlich schnell den Aufenthaltsort des Geschäftsführers herausfinden, dann rufen sie ihre dortigen Kollegen an und diese stehen beim Geschäftsführer auf der Matte. In Deutschland muss ja jeder Mensch eine Meldeadresse haben, dort kann ihn die Polizei aufsuchen oder zumindest die Briefe mit Bußgeldern und behördlicher Schließung hinschicken.

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Seh ich völlig anders

Dass Risiko einer Infektion ist durch die Impfung deutlich reduziert, die Impfung schützt nicht zu 100% vor einer Infektion (Masken allerdings auch nicht!), je nach verwendetem Impfstoff, beträgt der Schutz zwischen 65% (Impfstoff von Johnsen&Johnsen) und 95% (Impfstoff von Biontech/Pfizer 14 Tage nach der zweiten Impfdosis). Auch wirken die verschiedenen Impfstoffe unterschiedlich gut gegen neu aufgetretene Virusmutanten. Es kommt also nicht nur auf "Geimpft" und in "Ungeimpft" sondern auch auf den verwendeten Impfstoff an, der Impfstoff von Biontech/Pfizer wirkt nach einer britischen Studie zu 88% gegen die Delta- Variante, andere Impfstoffe hingegen weniger gut. Auch kommt es auf den Zeitpunkt der Impfung an, man weiß noch nicht genau, wie lange der Impfschutz anhält, es wird aktuell davon ausgegangen, dass Auffrisschungsimpfungen mindestens jährlich, wahrscheinlich sogar halbjährlich erforderlich werden. Wer also im Frühjahr geimpft worden ist, der hat im kommenden Winter also höchstwahrscheinlich nicht mehr den vollständigen Impfschutz. Es macht daher meiner Meinung nach Sinn, sich gegen Winter impfen zu lassen, weil dann der Schutz hoch ist und man sich insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten halt in geschlossenen Innenräumen aufhält.

"Die Weitergabe des Virus ist genauso hoch wie bei nicht Geimpften". Nein, da ein Geimpfter über Antikörper verfügt, die in den Körper eingedrungene SARS-CoV2 Viren ständig bekämpfen, ist bei ihm die sogenannte Viruslast wesentlich geringer, wenn sich weniger Viren im Körper befinden, dann stößt er auch deutlich weniger virushaltige Partikel aus und ist somit für Andere weniger infektiös.Dass bedeutet nicht, dass er überhaupt niemanden mehr infizieren kann, denn er hat Viren im Körper, allerdings ist deren Anzahl eben deutlich geringer und das Risiko somit wesentlich reduziert. Auch hier dürfte allerdings der Zeitpunkt der Impfung eine (vermutlich sehr entscheidende) Rolle spielen, umso länger die Impfung zurückliegt, umso weniger Antikörper gibt es und umso mehr kann die Viruslast auch wieder ansteigen.

Dass die vierte Welle nicht mehr aufgehalten wird, ist leider dennoch sehr wahrscheinlich, hat aber andere Gründe. Ist eine Welle ersteinmal in's Rollen gekommen, ist es schwer sie zu stoppen, daher hätte man die Welle im Kern packen müssen, dann hätte sie sich gar nicht erst aufbauen können. Wenn man jetzt "Massenimpfungen" machen würde, dann wäre der Effekt wahrscheinlich "überschaubar", da es bei dem Impfstoff von Biontech/Pfizer mindestens fünf Wochen dauert, bis der volle Impfschutz vorhanden ist, bei dem Impfstoff von Moderna mindestens sechs Wochen. Bis dahin, hat sich die Welle zu sehr aufgebaut.

Mfg

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Ich stehe mittlerweile den Impfungen positiv gegenüber, war aber auch nicht unter den Ersten, die sich haben impfen lassen. Durch die Impfung schützt man indirekt auch Dritte, deswegen, habe ich mich dafür entschieden, zu meinem eigenen Schutz, hätte ich es als weitestgehend gesunder 23 jähriger wahrscheinlich nicht machen lassen, da das Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung für junge Menschen ohne relevante Vorerkrankungen relativ gering ist. Auch spielt mit, dass die Corona- Tests demnächst wahrscheinlich kostenpflichtig werden sollen, wenn jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot gemacht worden ist. Ich habe jetzt am 22. Juli meine erste Impfdosis mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten, die Zweitimpfung erfolgt am 12. August. Nach der ersten Impfung hatte ich nicht's bis auf (leichte) Schmerzen an der Injektionsstelle, was aber auch vollkommen normal ist, schließlich wird einem etwas in den Muskel gespritzt und dass spürt man eben so lange, bis es resorbiert worden ist. Diese Schmerzen waren aber nach einmal schlafen wieder verschwunden. Vor der Zweitimpfung habe ich mehr Respekt, denn diese soll bei Biontech/Pfizer heftigere Impfreaktionen auslösen als die erste Impfung, ich werde aber dennoch auf jeden Fall hingehen.

Mfg

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Ab dem 01. August besteht eine Quarantänepflicht für nicht vollständig Grimpfte oder Genesene Reiserückkehrer, ja. Die Quarantäne dauert zehn Tage, man kann allerdings nach fünf Tagen durch einen negativen Test aus der Quaratäne entlassen werden.

Das Gesundheitsamt führt auch Kontrollen durch, ja, allerdings werden diese nicht immer von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes persönlich ausgeführt sondern größtenteils an das zuständige Ordnungsamt, seltener auch an die Polizei delegiert. Auch muss niemand persönlich erscheinen, die versuchen auch teilweise denjenigen auf dem Festnetztelefon zu erreichen und wenn er da nicht abnimmt ist klar, dass er nicht zu Hause ist und gegen die Quarantänepflicht verstoßen hat.

Mfg

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Nein, du darfst deine Wohnung nicht verlassen. Die einzige Möglichkeit wäre, dass du nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt mit einem qualifizierten Krankentransport zu deinem Freund "verlegt" wirst. Da es hierfür jedoch keinen medizinischen Grund gibt (außer deine Eltern sind Risikopatienten), müsstest du für den Krankentransport selber bezahlen. Dass wäre die einzige Möglichkeit, mit einem Taxi oder gar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, darfst du nicht fahren. Wie erwähnt, musst du dass auch mit dem Gesundheitsamt absprechen, denn a) muss dieses während der Quarantäne über deinen Aufenthaltsort informiert sein, unter anderem um die Einhaltung der Quarantäne zu kontrollieren und b) weil man währenddessen seine Wohnung außerhalb von akuter Lebensgefahr nicht verlassen darf.

Mfg

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Nein, dafür ist der Rettungsdienst nicht zuständig, der würde dich auch nur in ein Krankenhaus transportieren oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst verweisen. Letzterer ist bei soetwas der richtige Ansprechpartner, die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist die 116117. Entweder geht man dann selbstständig in die nächstgelegene Notfallpraxis oder es kommt ein Arzt zu einem nach Hause.

Mfg

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