Ist es wirklich sooo ein großes Hindernis wenn das Augenlicht fehlt?

Ich bitte um ehrliche Antworten. Ich will mich nicht mit dieser Frage in den Himmel loben oder so. Aber mich würde mal eure ehrliche Meinung interessieren.
Und zwar kann ich von Geburt an auf beiden Augen nichts sehen außer hell und dunkel und ein wenig Schatten. Nun ja ich kenne es nicht anders, und darum geht es in meiner Frage auch gar nicht. Trotz meiner Behinderung komme ich im Leben sehr gut zurecht. Ich habe mehrere Jahre alleine gelebt, d.h. putzen, kochen und so weiter ist für mich kein Problem. Auch was soziale Netzwerke und Ähnliches anbelangt, bin ich keineswegs benachteiligt. Die heutigen Handys haben Sprachausgaben, schreiben, lesen, alles kein Problem. Was ich nicht kann ist Autofahren. Oder alleine einkaufen. Sonst schaffe ich alles.
Mir ist auch sehr wichtig, dass die Farben meiner Kleidung zusammenpassen. Sowie Taschen und Schmuck und so. Größtenteils weiß ich deswegen die Farben auswendig.
Das alles kurz zusammengefasst: trotz meiner Behinderung führe ich ein ganz normales Leben, wie ihr auch.
Dennoch schreckt es viele Leute ab, wenn sie davon erfahren. Entweder haben sie unendliches Mitleid, oder kein Interesse mich deswegen weiter kennenzulernen. Warum ist das so? Sehen ist doch nicht das einzige, was es im Leben gibt.
Wäre es für euch vorstellbar, wenn euer Partner sein Augenlicht verlieren würde, noch bei ihm zu bleiben? Würdet ihr ihn dann deswegen verlassen?
Oder wenn ihr jemanden  kennenlernen würdet, der nicht sehen kann. Würdet ihr deswegen den Kontakt, das Kennenlernen abbrechen???

Liebe, sehen, Freundschaft, Menschen, Freunde, Beziehung, Krankheit, Behinderung, blind, Liebe und Beziehung, hindernisse, Augenlicht
21 Antworten
Lehre oder nicht?

Hallo ich bin schon seit über einem Jahr in meiner Lehre als Bürokauffrau.
Es gefällt mir sowieso schon seit einem Jahr nicht mehr! Ich wollte des öfteren Kündigen, aber meine Eltern haben mich dann immer wieder abgehalten, weil sie meinten: Nein dir geht es so gut.
Naja ich bezweifle das. Jetzt hätte ich in die Berufsschule gemusst, habe mich aber geweigert, weil mir das mit Internat schwer fällt. Heute währe ich aber trotzdem raus gefahren, nur ich denke mir die ganze Zeit: Weshalb tust du das, wenn dir nichts daran gefällt was du tust. Ich hasse es in ganzen Tag im Büro zu sitzen. Ich hasse ausserdem meine Arbeitsstelle.
Am Liebsten würde ich fristlos kündigen, geht dass denn überhaupt? (wie haben des öfteren unseren Gehalt sehr verspätet bekommen, auch das Arbeitsklima ist sehr schlecht und jetzt seit über einem Jahr darf ich eigentlich immer noch nichts machen, also ich habe jetzt wirklich nichts gelernt)
Dazu kommt dass wenn wir eine große Anreise haben, meine schon seit langer Zeit ausgelernten Kolgen wollen nicht bis 23:00 da bleiben, so muss ich alleine bis 23:00 50 Personen machen.
Sie rufen mich an meinen freien Tagen an und möchten dass ich für 2h einspringe, nur damit die eine Kolegin früher gehen kann..

Wenn ich jetzt nicht in die Berufsschule gehe, fählt mir ein Jahr Lehre, aber ich denke ich möchte das sowieso nicht mehr. Nur es ist halt auch blöd zwecks dass ich dann wieder 3 Jahre Ausblidung vor mir habe.

Was sagt ihr? Besser den Gefühlen nachgehen und eine neue Lehre in einem besseren Betrieb oder einfach jetzt noch 2 Jahre dass machen, was mir nicht gefällt nur damit ich etwas in der Hand habe, wie es meine Eltern von mir verlangen.

Leben, Beruf, Schule, Freundschaft, Entscheidung, Lehre, Liebe und Beziehung, hindernisse, Ausbildung und Studium
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Fahrschule: Wie richtig Blinken beim Abbiegen mit Hindernissen in der Straße?

Hallo, ich bin jetzt schon einige Zeit in der Fahrschule und habe nur noch 2 Fahrstunden bis zur Prüfung. Letztens bin ich in der Innenstadt beim Abbiegen in einen kurze Diskussion mit meinem Fahrlehrer gekommen und würde gerne wissen was richtig und was falsch ist.

Im Voraus sei noch gesagt das ich mir durchaus bewusst bin das man beim Vorbeifahren an Hindernissen, die weit auf der Straße stehen, blinken muss.

Folgende Situation: Die Straßen sind hier in dem Stadtbereich zwar theoretisch breit genug das 2 PKW aneinander vorbeifahren können, die Realität sieht aber quasi immer anders aus. Links- und rechtsseitig wird auf dem Bordstein geparkt so dass nur in der Mitte der Straße gefahren werden kann. Die Parkfläche wird in einigen Bereichen vollständig genutzt.

Ich biege nun also nach rechts in eine solche Straße ein, Blinker ist gesetzt und bevor man überhaupt den Abbiegevorgang abgeschlossen hat befindet man sich schon in der Mitte der Straße, nur die kleinen Eckbereiche der Kreuzung werden freigehalten. (jedoch bei weitem nicht die eigentlich vorgeschriebenen 5m Entfernung zum Kreuzungsbereich)

Mein Fahrlehrer machte mich nach dem Abbiegen nun darauf aufmerksam das ich nicht kurz nach links geblinkt habe, um anzuzeigen das ich aufgrund eines Hindernisses in die Mitte ausweichen muss. Ich meinte daraufhin das ich garnicht die Möglichkeit hatte / es sinnvoll gewesen wäre da generell nur in der Mitte gefahren werden kann.

Ich wäre diesbezüglich für etwas Klarheit dankbar, auch wenn ich mich letztendlich trotzdem an die Regeln meines Fahrlehrers halten muss... :D

Fahrschule, hindernisse, abbiegen
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Springreiten -> wie schaltet man den Kopf aus?!

Hallo zusammen,

ja wie ihr schon ahnen könnt, gehts ums Springreiten... Ich muss es irgendwie hinkriegen, dass ich meine Angst ausschalte. Aber mal von vorne :) Ich habe vor einigen Jahren mit dem Springen auf meiner sehr erfahrenen RB angefangen, war auch so weit alles gut. Bin dann einige E-Springen geritten, LK 6 gemacht etc. Dann bin ich irgendwann mit der Stute in einem Oxer gelandet, Stangen kaputt etc, aber Pferd und ich zum Glück heile. Ab dann war aber der Respekt vor Oxern da.

Dann irgendwann mit der zweiten RB gesprungen. Der hat gut hingezogen und ich wurde relativ sicher, Respekt vorm Oxer war immer noch da, aber ich bin immer rüber. Dann auch A - L (Steil) gesprungen. Alles gut, bis das Pferd leider Probleme mit den Sehnen bekam und weg gekommen ist.

Dann kam die dritte RB (alles beim gleichen Besitzer). Das ist jetzt auch der aktuelle.. Der Wallach ist noch jung (inzwischen 6) und sehr groß (über 1,85). Anfangs sind wir nur über Stangen und Kreuze, aber schon das gab manchmal Probleme, weil er recht guckig war und ich überhaupt keine Erfahrung mit jungen Pferden hatte. Aber es ging alles, ich hab mich langsam an ihn gewöhnt, bin dann kleinen Pacours mit ihm gesprungen, auch Oxer. Er hat seine ersten Springpferdeprüfungen absolviert (mit dem Besi) und gewann dadurch auch an Sicherheit und Erfahrung. Dann ist der Besi beim Springlehrgang beim Oxer runter gefallen, weil der Wallach kurz vorher relativ fies weggezogen hat. Ich habe zugeguckt und hatte plötzlich wieder total Schiss vorm Springen. Wir waren also wieder beim Anfang... ich hatte Angst vorm Kreuz -.- Der Besi lässt mich jedes Mal beim Unterricht springen (nicht hoch). Inzwischen hab ich auch beim Kreuz überhaupt keine Bedenken mehr und Steil geht auch (nicht höher als A). Jetzt am WE sollte ich einen alleinstehenden Oxer springen (gelb, genau in so einen bin ich früher mit der Stute gestürzt) und ich Vollidiot zieh den Wallach kurz vorher weg, weil ich Angst bekommen hab. Ist natürlich total scheie, wenn ich dem jungen Pferd so extrem die Unsicherheit vermittel... Aber was soll ich machen? Da setzt mein Hirn kurz vorm Sprung aus und 2 Galoppsprünge vor dem Oxer zerr ich am Zügel, weil ich denke, das passt nicht etc... Bin dann zwar noch 2 mal rüber, der Wallach ist zum Glück echt artig gesprungen... aber die Angst... wie krieg ich die weg?? Mein Sturz ist bestimmt schon 5 Jahre her, ich bin seit dem schon tausende Male wieder übern Oxer, ohne dass was passiert is, aber trotzdem hab ich irgendwie noch nicht wieder verinnerlicht, dass da nichts passiert >.<

Hilfe! :( Und sorry, dass ich meine halbe Lebensgeschichte hier aufgeschrieben hab... hoffe, ihr lest es euch trotzdem durch und habt vielleicht ein paar Tipps? :)

Pferde, springen, Angst, Reiten, Boxer, hindernisse
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