Springreiten -> wie schaltet man den Kopf aus?!

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Liebe BonBon222,

Ich bin kein Profi und kann dir eben auch keine professionelle Antwort geben, sondern dir nur raten,dich mit deiner Agst auseinanderzusetzen. Angst ist normal, natürlich und sie sichert unser überleben.Doch grad beim Springreiten ist sie fehl am Platz. Was spricht dagegen,wenn du nochmal ein paar Schritte zurück gehst und mit Hilfe eines erfahrenen Trainers und im besten Fall auf einem erfahreneme, ruhigem Pferd deine Angst Schritt für Schritt "wegspringst" ? Fang mit Ochserauf Reiter WB an, steiger dich nach und nach - du hast Recht das mit einem jungem Pferd einiges schief gehen kann und deine Angst wird nicht weniger werden. Ich würde erst wieder einen ordentlichen A Ochser mit dem jungen Pferd springen wenn Ich mir vollkommen sicher bin und ruhig an die Sache rangehen kann. Es bringt meines erachtens nichts, mit Angst im Bauch auf den Ochser zu preschen und mit "ausgeschaltetem Kopf" und Angst im Bauch drüber zu springen , lieber ein paar Schritte zurück und mit einem gutem Gefühl. Einer guten Freundin von mir hat autogenes Training vor ihren Geländeprüfungen geholfen..

Alles Gute !

Erstmal danke für deine Antwort :) Das klingt auf jeden Fall alles sehr nachvollziehbar, aber wie das immer so ist... Umsetzen ist dann nicht so einfach. Ich habe halt so "meine" Pferde, die ich reite. 2 richtige RBs, die Stute ist zu alt zum springen und der junge Wallach. Dann noch ein Pferd, dass ich einmal die Woche reite, die ist aber sehr unzuverlässig beim Springen (schlecht geritten, viel verweigern und steigen). Und dann noch einmal pro Woche Dressurunterricht auf einem Schulpferd.

Da ist kein Pferdchen dabei, mit dem ich wieder "von vorne" anfangen kann. Außerdem ist der Besi meiner RBs sehr springbetont, also er will auf jeden Fall, dass ich mit dem Wallach weiter springe. Seiner Meinung nach "lernt" das Pferd so von Anfang an, dass er bei jedem springt und die beiden schießen sich nicht so aufeinander ein sozusagen. Also das Motto des Besis ist immer "ein gutes Pferd, springt mit jedem Reiter". Der Ansatz hat meiner Meinung nach sogar was richtiges, wenn ich nicht der schlechte Reiter wäre :D Auf jeden Fall soll der Wallach jetzt die Saison noch einige Springpferdprüfungen gehen und im Herbst auf unserem Hausturnier, soll ich das erste E-Springen reiten. Mal sehen wie es bis dahin klappt, aber der Besi hat auf jeden Fall den Plan.... Und eigentlich will ich das ja auch.. wie gesagt, ich bin seit dem Sturz und so ja schon tausende Male wieder über einen Oxer rüber und es ist nie wieder was passiert (auch mit dem "Sehnen-Pferd", auf dem ich mich sehr wohl gefühlt hab).

Das Ding ist wirklich.. der Besi baut immer nur das auf, was auch klappt. Ich kann es, das Pferd kann es, nur meine Angst hindert uns... Vllt hilft sowas wie autogenes Training, ich informier mich da mal. :) Danke auf jeden Fall nochmal!

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Hey;D also erstmal ich bin nicht so der erfahrene Springreiter, ich gehör eher zur Dressur;) Ich bin ein Tag vor meinem IV Reitabzeichen auch in den Oxer gebrettert und mir und Pferd ist auch nichts passiert. Aber ich kanns verstehen das es dir nicht leicht fällt. Ich bin Dressurreiter weil ich auch schiss vorm springen hab, und es gibt leider nichts was dir die Angst nimmt. Aber was mir in den wenigen Springstunden hilft ist: natürlich immer nur noch mit Springweste. Also aufjeden Fall hilft mir am Anfang immer wenn der Oxer am hallen oder platz Rand steht weil das eben mehr Sicherheit dem Pferd und dann natürlich auch mir gibt. Was mir am Anfang auch sehr geholfen hat ist das auf der anderen Seite vom sprung jemand gestanden ist weil da die Pferde dann keine Ausweichmöglichkeit haben. Und mein persönlicher tipp bei einem frechen Pferd, wie meins, benutz deine Gerte vor dem Sprung!:)

Ich weiß nicht ob es bei dir möglich ist, aber vielleicht solltest du überlegen solange du dir nicht sicher bist im Springen vielleicht auf ein erfahreneres Pferd umzusatteln. Ich bin mir nicht sicher da ich mein Pferd nicht ausgebildet hab, aber ich denke damit machst dus dem Pferd auch nicht leicht und auch sehr unsicher im Sprung. Was vielleicht auch dazu führen kann das er stehn bleibt oder vorbei zieht:)

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@Pitzz

Da hast du auf jeden Fall Recht, was ich mache ist schei..e für das Pferd. Das tat mir auch total leid am Wochenende... Aber umsteigen auf ein anderes Pferd geht nicht wirklich. Ich will meine RBs auf jeden Fall behalten und die anderen Pferde, die ich reite sind auch keine sicheren Springer bzw einmal die Woche noch Dressurunterricht auf einem Schulpferd, aber da will ich vor allem mein Sitz verbessern.

Das Gute für mich ist, dass der Besi voll hinter mir steht und mich pusht... Und er reitet den Wallach ja sonst immer und springt auch etc. Er sagt mir immer "da kannst du nichts kaputt machen! Trau dich einfach." ;) Das ist nur leider einfacher gesagt als getan.. Und bei mir ist es sogar ganz egal, wie schwer/hoch der Sprung ist etc... wenn es ein Oxer ist, krieg ich Schiss. Auch wenn die hintere Stange ganz an die vordere rangerückt ist. Das ist iwie sone total überflüssige Blockade, die ich nicht loswerde... bin ja schon tausende Male wieder Oxer gesprungen, ohne dass was schlechtes passiert ist. Irgendwann muss ich die Angst doch dann mal wieder überwinden?! :/

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Hör Musik, dass regt dich ab. Hat bei mir auch geholfen. ;)

Ich will die Tipps etc von meinem Reitlehrer aber gerne hören ;)

Und einen (Hör-)Sinn beim Reiten auszuschalten, halte ich auch eher für gefährlich. Dann kriege ich nicht mit, wenn irgendwas passiert, wovor mein Pferd sich erschrecken könnte oä. Mir fällt grad kein gutes Beispiel ein, aber wenn ich zB höre, dass an der einen Seite der Halle ein Trecker langfährt, kann ich auf dem anderen Zirkel bleiben etc. Trotzdem danke für deine Erfahrung :)

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