Alternativmedizin – die neusten Beiträge

Ich finde, der Gesundheitsbereich sollte gestärkt werden?

"Wer heilt, hat Recht."

Ich finde es sollte sehr viel mehr Leute geben, die die Fähigkeit haben zu heilen und um das umzusetzen, sollte es gute Schulungen, aber auch Leute akzeptiert werden, die ein ungewöhnliches Heilwissen haben.

Ein aus Syrien in Deutschland anerkannter Flüchtling, wollte seine medizinischen Kenntnisse in Deutschland anwenden, scheiterte aber an der deutschen Bürokratie. Er schrieb mit dem Ziel eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland zu bekommen an der FU Berlin einen seitenlangen Aufsatz über seine umfangreichen Kenntnisse zum Thema Gesundheit. Selbst als die Zeit für den Aufsatz um war, sagte er, da sei noch so viel mehr, das er wüsste,aber nicht zu Papier bringen konnte, weil er das Medium Schreiben nicht gewohnt war. Er war es gewohnt, seine medizinischen Kenntnisse erzählt zu bekommen und das allein, erklärte er, gehöre schon zur Behandlung.

Naja, aber da es in Deutschland üblich ist, Abschlüsse zu schreiben, versuchte er sein Wissen zu Papier zu bringen - und war enttäuscht, weil er nur eine Zahl bekam, anstelle einer Arbeitsgenehmigung. Er bekam nämlich eine eins 😉

Er hatte bereits Behandlungserfahrung in seinem Land und gab auch in Deutschland wertvolle Tipps an Kranke.

Aber er war die Bürokratie nicht gewohnt und wollte beinahe alles hinschmeißen, bis ich ihm den Rat gab, auf ein persönliches Gespräch mit dem Professor zu bestehen. Er setzte sich durch und öffnete dem Professor bei dem Gespräch ein Auge nach dem anderen. Der Professor setzte sich für eine Arbeitserlaubnis für ihn ein und er wurde anerkannter Naturheilkundlicher Arzt.

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Wieso fallen so viele Leute auf Esoterik Schwurbler rein?

Meistens sind das diese Esoteriker die Wissenschaft verleugnen und Detox als Religion haben.

Im Internet verbreiten sie Sachen wie: "Nimm einfach Zitrone, Ingwer, Honig, Zwiebel - Sellerie Saft, Heilsteine und räuchere deine Aura, und dadurch verschwinden deine Depressionen, deine Krankheit, dein Bauchfett, und vielleicht auch deine Mietkosten..."

Anstatt zum Arzt zu gehen, solle man doch besser eine 1000€ Pille für Entgiftung kaufen.

Die wollen immer alles detoxen und reinigen, als würden sie auch ihre Wohnung detoxen. Obwohl...tun sie ja. Mit Salbei.

Und die verteufeln Sonnenschutz und glorifizieren die Sonne, als könnten sie dadurch irgendwelche geheimen Kräfte aktivieren. Und vermutlich auch das nächste 2 Jahres Abonnement beim Hautarzt.

Manche von denen tragen keine Schuhe weil das "Fußgefangnisse" wären und sie sich erden wollen. Klar und die Bakterien sind auch geil.

Wenn ich allein schon sowas lese wie: "warum ich meinen eigenen Urin trinke", und wie viele Leute dem zustimmen und das auch noch geil finden, wird mir schlecht.

Einer meinte auch, dass ein Tumor ein Freund wäre ? Der einem irgendwas SAGEN will ? Bro...was ?

Jo alles klar. Namaste.

Wieso fallen so viele Leute auf sowas rein ?

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Erbrechen durch übermäßige Schleimproduktion?

Hallo, ich bin starker Allergiker (Hausstaub und Gräser), wodurch ich unter einer übermäßigen Schleimproduktion überwiegend im Hals und Rachen leide.

Dies führt häufig zu länger anhaltenden Appetithemmungen, Räuspern, Spucken und teilweise Übelkeit, wenn es sehr schlimm wird (gerade morgens und abends). Oft schlucke ich den Schleim herunter, der dann in meinen Magen gelangt.

Vor kurzem (nachdem ich gefrühstückt hatte - hatte also Hunger und konnte problemlos essen) wurde mir plötzlich im Mund speiübel - dies war an einem Morgen, an dem ich eine selbst für meine Umstände sehr heftige Schleimansammlung im Hals und Rachen hatte. Daraufhin musste ich mich übergeben. Bevor mir im Mund und dann im Magen schlecht wurde, habe ich, wie ich vermute, ein wenig Schleim heruntergeschluckt...

Im weiteren Verlauf des Tages ging es mir wieder besser, musste also nur einmalig erbrechen. Heute Abend allerdings ist wieder eine übermäßige Bildung von Schleim da, woduch mein Würgereiz wieder angespannt ist, und wenn ich schlucke wird mir im Mund wieder etwas komisch - ein Gefühl, als würden saure Wellen, die von den Ecken meines Kiefers aus kommen, in das Zentrum des Mundbereiches wallen.

Kann man durch allergiebedingten Schleim unter Umständen erbrechen?

Bin für jede Antwort dankbar, und falls ihr Tipps habt, was man dauerhaft dagegen tun kann, wäre das super...

Bleibt gesund.

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Kennt Ihr das auch?Zeitweise extreme Gelüste auf besimmte Lebensmittel- ohne erkennbaren Grund? Was sind Ursachen?

Ich habe das öfters!

Manchmal erklärbare Ursachen, wie z.B salzhaltiges bei Durchfall oder Hitze. Absolut erklärbar und gesund (ich hasse meist eher geschmacklich Salz und verwende im Durchschnitt wenig. Außer........

Bin wegen meinem Salzhaß sogar echt schon mal zur Ärztin gegangen, dachte, daß das schon pathologisch sei.

Nein , war es nicht!. Meine Na- Werte perfekt und ich habe dann echt mal angefangen zu rechnen, auf Anraten meiner Hausärztin. Mein durchschnittlicher Salzkonsum , den ich angenehm finde/fand, entspricht tatsächlich! den Richtlinien der WHO.

Ob die immer richtig sind, will ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Aber die exakte Übereinstimmung fand ich schon irgendwie krass.

Aber ich habe auch andere Gelüste: seit Monaten z.B. einfach FISCH in allen Formen. Seit Monaten mag ich Essen auch eher saurer.

Eine zeitlang wollte ich am liebsten nur noch süß essen (mittlerweile länger her, gab sich wieder) ,obwohl mir süßes NORMALERWEISE weniger schmeckt(fast zuwieder ist)- das war sogar das krasseste!

Ich hätte ein paar süße Kekse, einen süßen Pudding lieber gegessen als das BESTE andere Essen (habe damals, weil noch! krasser und für MICH! noch abartiger auf einem medizinischen Forum angefragt- es wurde der Verdacht auf einen Prädiabetes (nach OP/schwerer Krankheit käme sowas durchaus mal vor) habe es abchecken lassen, nein nichts diesbezüglich! Und jetzt: Jahre später .auch kein Diabetes

:Meine Gelüste werden immer krasser, immer beschränkter, zeitweise!

Im Moment ist es Schafskäse, ja lecker, aber als absolutes Gelüst abartig!

Ich leide unter meinen Gelüsten! Weil halt auch die Natur anderes vorgibt.

Bin/war im Wesentlichen einfach "Selbstversorgerin" und kam damit lange gut klar. Habe im wesentlichen halt das gegessen, was es gerade gab, gff halt auf "Gelüste" etwas angepaßt.

Aber klappt kaum noch wegen meiner "Gelüste", die immer krasser werden.

Aber dieses Jahr geht kaum noch was!

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Warum sind die meisten Menschen unbelehrbar?

Von früher bis heute war es immer so, dass sich die meisten Menschen von ihrer Meinung leider kaum abbringen lassen, wenn sie einmal gebildet wurde, unabhängig von neuen Erkenntnissen etc., es wird ignoriert. Und traurigerweise ist das selbst in der Wissenschaft oft so, wie es schon Max Planck sagte.

Grundsätzlich wissen wir aus der Psychologie, Gehirnforschung etc. schon eine Menge darüber, etwa generell das es Menschen schwer fällt einmal "Gelerntes" zu verwerfen und erneut anders zu lernen (und das gilt noch ganz "neutral"). Hinzu kommt die große Problematik von vielen Emotionen, wenn es um emotionale, politische, religiöse Themen geht, Weltbilder, Ängste/Wünsche etc., wir kennen dazu den Fachbegriff der kognitiven Dissonanz und wissen lange aus der Praxis, dass jede Menge scheinrationale Ausreden gefunden werden, nur um neue Sichtweisen nicht zuzulassen. Oder um alte, höchstwahrscheinlich falsche Erklärungen weiter am Leben zu erhalten, gegen jede Vernunft.

Was glaubt ihr sind die häufigsten menschlichen Schwächen dahinter? Fast alles an Negativem kommt ja vor, aber was, denkt ihr, ist wohl das Häufigste?

Ignoranz / Egoismus / Dummheit 50%
Sonstiges...? 30%
Ängste 20%
Stolz / Hochmut 0%
Neid / Eifersucht 0%
Wut / Frust / Hass 0%
Habgier / Geiz / Machtstreben 0%
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Soll man jene, die sich alternativ behandeln lassen, von den üblichen Kassenbeiträgen befreien?

Der Gesundheitsminister Herr Lauterbach will die Finanzierung homöopathischer Behandlungen und anthroposophischer Medizin durch gesetzliche Kassen streichen. Obwohl diese Ausgaben für diese Alternativmedizin EXTREM gering sind und der Krankenkasse kaum etwas kosten. Die allopathische Medizin ist jedoch dagegen sehr kostenintensiv

Zudem, die Kassen bekommen von den Patienten, die sich alternativ behandeln lassen, die gleichen Beiträge, wie die Sonstigen, nehmen aber nur einen Bruchteil an Leistungen in Anspruch.

Ich bin ein solcher Beitragszahler und mir wird jetzt schon kaum etwas von der Krankenkasse bezahlt, ich benötigte jetzt seit 10 Jahren keinen Hausarzt mehr, weil ich mich homöopathisch behandle oder eine Homöopathin (Heilpraktikerin) in Anspruch nehme, die mir nicht von der Kasse bezahlt wird.

Deshalb sage ich mir bei der Diskussion, ok, ich bin jetzt schon extrem beschnitten worden, deshalb sehe ich es nicht ein, von der Pharma ausgenutzt und fremdgesteuert zu werden und nur ein Beitragszahler zu sein.

Deshalb meine Forderung, trennt die Kassenbeiträge in jene, die sich alternativ behandeln lassen und jene, die die Schulmedizin in Anspruch nehmen. Das wär doch nicht schwer.
Trennt das, aber dann KONSEQUENT!

Die Krankenhausaufenthalte werden dazu addiert.

Und kurz eine Bemerkung zur Homöopathie, bzgl. Placebo: Warum gibt es seit Jahrzehnten sehr erfolgreiche Tierärzte, die sich auf die Homöopathie spezialisiert haben? Weil das Schwein dann sagt, "hm, ein Globuli, jetzt werde ich gesund".?

Nein, alles soll so bleiben wie es ist 63%
Im Sinne Lauterbach Alternativpatienten zusätzlich beschneiden 37%
Ja, ich bin für die Trennung der Kassenbeiträge 0%
Die Wahlfreiheit der Patienten muss verboten werden 0%
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zäher Schleim auf Bronchien- kann jemand weiter helfen?

Hallo,

ich bin mittlerweile wirklich verzweifelt und hoffe dass mir auf diesem Weg jemand weiter helfen kann oder vielleicht selbst ähnliche Symptome hatte/hat. Und zwar hab ich seit 4 Jahren immer wieder zähen Schleim auf den Bronchien der sich nicht abhusten lässt. Die Symptome kommen und gehen. Mal bleiben sie über mehrere Monate, mal nur ein paar Wochen. In der Symptomfreien Zeit habe ich überhaupt keine Probleme mit der Atmung und gehe sogar joggen ohne jede Probleme. Das erste mal angefangen hat es 2017. Es fängt damit an dass ich vermehrt Schleim im Hals hängen habe und das wird stetig schlimmer sodass ich merke dass meine Bronchien zugestopft sind und ich teilweise spüre wie sich der Schleim bewegt. Manchmal bekomme ich da auch richtig Atemnot und Panik. Als es das erste Mal ausgebrochen ist war es 2 Monate da und ist plötzlich wieder verschwunden. Drei Monate hatte ich komplett ruhe und dann kam es wieder und blieb ein ganzes Jahr und ist dann wieder einfach verschwunden. Nach einem Jahr kam es dann für 6 Wochen wieder und ist mal wieder genauso plötzlich verschwunden wie die Male davor. 2 Jahre lang hatte ich komplett nichts bis es vor 6 Monaten wieder angefangen hat und diesmal viel schlimmer als davor. Meine Vermutung ist, dass es irgendetwas ist was immer wieder ausbricht wenn mein Immunsystem durch Stress oder sonstiges geschwächt ist. Denn als es vor 6 Monaten ausgebrochen ist, war ich noch mit meinem Sohn schwanger. Vor 3 Monaten habe ich entbunden. Meine Schwangerschaft war nämlich auch sehr Kräfte zehrend da ich bis zum 8ten Monat erbrochen habe. Ich war schon bei etlichen Ärzten und niemand konnte mir bisher eine Diagnose stellen. Man hat verschiedene Blutbilder gemacht, verschiedene Medikamente ausprobiert, ein HNO hat mir in den Mund und in die Nase geguckt und meinte es wäre nichts auffällig, vor 2 Wochen hatte ich eine Bronchoskopie bei der eine Probe entnommen wurde wo auch nichts gefunden wurde, die Lungenfunktionstests waren auch noch im normalen Bereich, CT, Röntgenbilder wurde alles gemacht aber nichts war auffällig. Also meine Bronchien und meine Lunge sind an sich in Ordnung aber woher kommt dieser Schleim jedes mal?Bisher hat mir nur eine Heilpraktikerin Abhilfe verschaffen können in den Phasen in denen es wieder ausbricht. Diesmal hat sie mir Homöopathische Mittel empfohlen mit denen es besser wird seitdem ich sie einnehme. Das sind zum einen Notakhel D5 und Thuja C200. Vielleicht ist es auch irgendein Bakterium welches bei der Bronchoskopie nicht überprüft wurde, denn das Notakhel ist ein natürliches Penicillin und wenn es nichts in die Richtung wäre, würde es ja auch nichts bringen. Aber vielleicht kann sowas auch ein anderes Organ auslösen. Hoffentlich habt ihr noch eine Idee.

LG

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Zusammenhang Steißbeinbruch und Schambeinentzündung?

Hallo allerseits,

Anfang 2011 habe ich mir durch einen Sturz das Steißbein gebrochen und habe hierdurch gut 3 Monate mit der Arbeit aussetzen müssen. Im weiteren Verlauf habe ich mich sportlich wieder herangearbeitet und teilweise 5-6 Tage die Woche Sport gemacht (Fußball, Joggen, Kraftsport,...). Ca 2014 habe ich dann gelegentlich leichte Schmerzen im Leistenbereich verspürt (vergleichbar mit Muskelkater - immer nach 2-3 Tagen wieder gut), die sich nach einem Fußballturnier dann so stark entwickelten, dass ich mich nach wenigen Tagen in Behandlung begeben habe. Der zweite Orthopäde kam letztlich zum Entschluss, dass es sich hierbei um eine Schambeinentzündung handeln könnte, was das MRT auch bestätigte. So weit so gut, das Ganze setzte mich knapp 2 Jahre außer Gefecht, bis ich sportlich langsam wieder Aufbau betreuiben konnte. Heute bin ich bei 2-3 Mal die Woche, aber immer mit dem Kopf gedanklich bei der Verletzung, weil ich bei jeder Kleinigkeit Angst habe, dass die Entzündung wiederkommt.

Mehrere Leute haben mir mittlerweile zu einer osteopathischen Behandlung geraten. Meine Mutter hat auch schon bei ihrem Osteopathen gefragt, ob die Entzündung im Zusammenhang mit meinem Steißbeinbruch damals gestanden haben könnte, was dieser ausdrücklich und ganz sicher bejahte. Das Problem hierbei: meine Krankenkasse trägt im Normalfall nicht die Kosten für eine osteopathische Behandlund. Mein ursprünglicher Bruch am Steißbein war aber ein anerkannter Dienstunfall, so dass bei entsprechender Begründung eines Zusammenhangs eine Behandlung auf Antrag doch noch über die Krankenkasse abgerechnet werden könnte.

Daher meine Frage: Kennt sich jemand mit dem Thema aus und kann mir hierzu etwas erzählen? (Mögliche Zusammenhänge der beiden Verletzungen, Ursachen im Körper, Art der Behandlung und Erfolgsaussichten, etc...)

Vielen Dank schon einmal für eure Mithilfe :-)

Verletzung, Alternativmedizin, Heilpraktiker, Kostenübernahme, Krankenkasse, Osteopath, Osteopathie, Schambeinentzündung

Wie viel Vertrauen habt ihr in Ärzte?

Hallo liebe Community,

mich beschäftigt seit einiger Zeit eine wichtige Frage bezüglich der medizinischen Umgangsart in Deutschland (und auch größtenteils im restlichen Europa). Ich bin selber gerade nicht davon betroffen, aber muss immer wieder den Kopf schütteln, wenn ich wieder die neusten Geschichten aus dem Krankhaus (meine Tante arbeitet dort) höre und die immer wieder kehrenden Arztbesuch-Geschichten meiner Freunde anhöre.

Wir haben inzwischen sehr viele Medikamente entwickelt, die nachweislich Krankheiten in ihre Schranken weisen können. Allerdings rutscht der Fokus bei der Behandlung immer mehr auf die schnelle Symptombeseitigung als hin zu einer grundsätzlichen Betrachtung von Körper und Geist und hin zur Krankheitsbildung. Das meine ich absolut nicht in einem esoterischen Sinne, sondern rein biochemisch und psychologisch.

So viele Krankheiten könnten generell mit mit Ernährungsumstellungen und kleinen Alltagsroutinen (Übungen für bessere Hormonausschüttungen, manchmal würde schon ein regelmäßiger Spaziergang an der Frischluft ausreichen, etc..) aus der Welt geschafft werden, den Menschen würde es das Leben so sehr erleichtern. Und an dieser Stelle bin ich mir auch sicher, dass es bestimmt einige gute Ärzte gibt, die sich sinnvoll um ihre Patienten sorgen.

Allerdings stelle ich zunehmend fest, dass Ärzte zunehmend (vielleicht auch nur aus Zeitmangel) den Menschen eher als die Summe seiner Organe behandeln, die eher den Patienten anzweifeln, wenn er die Vermutung äußert, dass ihm eine Behandlung nicht helfe. Mein bleibt gerne distanziert übersachlich und schaut, einen Termin in 5 Minuten abgefrühstückt zu haben.

Und bei "psychologischen" Probleme muss man gesondert zum einem Therapeuten, vor dem erstmal 6 Monate Warteliste winken. Psychotherapeuten sind dann oft sehr viel besser darauf geschult, das Wohlbefinden mit einfachen Mitteln aufzuwerten, mischen sich aber nur sehr selten in das Gesamtbild einer Krankheit ein, welches ja auch oft körperliche Ursachen hat. Oft werden hier zum Beispiel Bewegungs-Übungen und auch die Ernährung stark außer Acht gelassen.

Alternative Methoden von Heilpraktikern, Ayurveda-Therapeuten, etc.. bieten oft eine sinnvolle aber staatlich nicht unterstützte Mischform der Behandlung an. Diese sind auf Dauer aber weder bezahlbar noch hat man eine wirkliche Sicherheit auf eine sinnvolle Behandlung.

Pauschal auf Geldinteresse, Pharmaindustrie usw. will ich das gar nicht schieben, ich finde die Richtung einfach nur grundverkehrt und bin der Meinung, man könnte auch mal viel umfassendere Mediziner ausbilden, die den Mensch als Gesamtheit behandeln und den Blick mehr auf ganz grundlegende Heilungsmethoden richten könnten.

Wie seht ihr das? Seid ihr zufrieden mit dem jetzigen Gesundheitssystem?

Gruß, TailorDurden

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Permanenter Schwindel in Gesprächen, bin ich verrückt?

Gutefrage ist keine ausgesprochendes Medizinforum, trotzdem möchte ich einmal den Versuch wagen eine medizische Frage zu stellen.

Ich hab seit nunmehr 3 Jahren Schwindelattacken, die sich zu einem permanenten Schwindel gesteigert haben. So permanent, dass ich in Teilen arbeitsunfähig bin. Um gleich zum Punkt zu kommen - ja der Schwindel taucht unter Menschen auf und ist natürlich verstärkt, wenn ich im Mittelpunkt stehe. Was mich aber so zermürbt und wie oben beschrieben - ich habe grundlegend kein Problem mit Menschen. Ganz im Gegenteil, ich war immer der Klassenclown, ich war immer eine Rampensau. Und ich bin der festen Überzeugung, dass erst dieser Schwindel auftauchte und mir diese Symptome langsam auf die Psyche geschlagen sind. Wer würde da nicht in grundlegende Zweifel fallen, wenn er über Jahre hinweg permanent das Gefühl hat, als habe er ein Glas Wein zu viel getrunken.

Und hier das, was mich wirklich an die Grenze meines Verstandes bringt. Ich war bei sämtlichen Disziplinen: Kardio, Neuro, HNO, Auge, Pulmo, Orthopäde, TCM, Ostheopat und Endo. Stresshormone deutlich erhöht (da sind wir wieder bei der oben genannten Gretchenfrage, was war zuerst da). Es gab ein MRT vom Schädel und ein CT der Niere. Alles bestens. Ich habe eine psychologische Betreuung in Anspruch genommen. Entspannungstechnicken erlernt. Diese helfen mir, jedoch helfen sie nur, dass zu ertragen, was da ist. Weggegangen sind die Symptome nie. Es ist als reagiere mein Körper auf Aufregung allergisch. Sitiationen, wo jeder normale Mensch Herzklopfen hat, quasi eine gesunde Auffregung, dort habe ich den Eindruck mein Herz-Kreislauf-System reagiert einfach nicht und mein Körper entscheidet sich benommen zu werden. Schwindel, zwanghaftes Gähnen und ein eher niedriger Puls. Früher hat mein Herz wild gepumpt, da war noch alles in Ordnung. Heute habe ich Bewusstseinsbeeinträchtigungen wie z.B, verzögerte Reaktion und Warnehmung, eben wir ein Glas Weis zu viel.

Nur um das klar zu stellen, ich bin nicht hier, um von vornherein alle Antworten zu negieren, aber - ich bin jung, sportlich, esse genug, trinke genug und habe Normalgewicht bei normalem Blutdruck. Allerdings bin ich auch seit dieser Schwindelpriblematik in meiner körperlichen Leistung eingeschränkt, ich bin schnell schlapp und habe auch oft das Gefühl, dass der Schlaf nicht effizient ist. Ich schlafe gut, fest und durch, bin aber am nächsten Tag nicht ausgeruht.

Nun bin ich kurz davor, den "letzten Schritt" zu machen und mir Antidepressiva verschreiben zu lassen. Denn mittlerweile taucht es auch im privaten Umfeld auf. Ich spiele ein Brettspiel mit Freunden und muss plötzlich eine Pause machen, weil mir schwindlig wird, als hielte ich einen Vortrag von 200 Leuten, obwohl ich mich total geborgen fühle bei meinen Freunden.

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