Warum reagieren so viele Leute aggressiv auf Homöopathie und andere „Alternativmedizin“?

Damit meine ich nicht, warum man diese Methoden kritisiert; ich halte sie auch ganz meh­rheit­lich für Schar­la­ta­nerie; bei chi­ne­si­schen oder in­di­schen Heil­kräu­tern ist eine Wirk­sam­keit zu­min­dest nicht aus­geschlos­sen, aber Homöo­pathie, Bach­blüten und Reiki-Medi­tatio­nen sind offen­sicht­liche Pseudowissenschaft.

Andererseits verstehe ich die Emotionen nicht, die bei vielen „Skeptikern“ hoch­kochen. Es ist Kon­sens, daß jeder voll­jähri­ge Patient eine stan­dard­medi­zini­sche (und vermut­lich wirk­same) Be­hand­lung ver­wei­gern darf. Warum soll er sich nicht auch zu­sätz­lich eine wir­kungs­lose wünschen dürfen?

Nun kann man argumentieren, daß Unsinn als Geschäftsmodell nicht tragbar sei, und daß die Pa­tien­ten durch Werbe­kampa­gnen aktiv getäuscht würden. Das stimmt viel­leicht, aber in dieser Hin­sicht nimmt der Alter­nativ­medi­zini­sche Komplex keine Son­der­stel­lung ein: Jeder kann so ziem­lich alles be­wer­ben, und muß für seine Werbe­verspre­chen nicht ge­rade­stehen (das gilt auch für Phar­ma-Kon­zerne, und hat denen schon mehr als ein­mal den Hals gerettet). Um­gekehrt kann sich jeder Pa­tient im Internet über den natur­wissen­schaft­lichen Hinter­grund der Homöo­pathie in­for­mie­ren und darf sich mit Grausen ab­wenden. Oder auch nicht, nach Belieben.

Warum also die Aufregung?

Medizin, Menschen, Wissenschaft, Alternative Medizin, Alternativmedizin, Homöopathie
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Scheidenschmerzen. Vulvodynie? Östrogenmangel? Chronische Blasenentzündung?

Ich habe seit knapp 5 Jahren Probleme mit Schmerzen in der Scheide. Dabei geht es vorallem um den Scheideneingang und das Scheideninnere.
Meistens bin tretten brennende, kaum aushaltbare Schmerzen wie auf dem nichts auf. Diese halten dann für mind. 1/2 Stunden an. Es ist vergleichbar mit dem Gefühl einer schlimmen Blasenentzündung. Harndrang ohne Erfolg mit starkem Brennen, aber auch so konstantes Brennen. Mich überkommen dabei oft Hitzewallungen und ich kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren. An manchen Tagen bin ich komplett beschwerdefrei, teils über Wochen, dann ist es mal nur ein Unwohlsein beim Urinieren und auf einmal Tage an denen es mich komplett umhaut.
Enge Hosen oder Unterwäsche trage ich nicht mehr, ich trinke viel und mein Sexleben liegt mittlerweile quasi still, weil auch beim Sex der Schmerz zuverlässig auftritt.
Bei verschiedenen Ärzten wurde nichts festgestellt. Keine Pilzinfektion, keine (Blasen-)Entzündung... ich weiß nicht mehr weiter.

Weitere Punkte die vielleicht interessant sein könnten sind das es in Intervallen nun schon seit knapp 5 Jahren so geht, ich 24 Jahre alt bin, wieder unter verstärkter Akne am Kinn und Wangenbereich leide (schlimmer als in der Pubertät), meine Periode in den letzten 1,5 Jahren immer schwächer wird. Ich nehme außerdem seit etwa 4 Jahren das Medikament Escitalopram, 10mg. Keins meiner Symptome steht allerdings dort als Nebenwirkung aufgeführt.

Hat jemand Erfahrung oder Lösungsansätze? Ideen was es sein könnte? Ich bin über jeden konstuktiven Ansatz dankbar.

Psychologie, Blasenentzündung, Alternative Medizin, chronische Schmerzen, Gesundheit und Medizin, pilzinfektion, Schulmedizin, pcos, Escitalopram, Vulvodynie
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Könnte ich durch jodhaltigere Ernährung(oder andere Wege) auf meine Schilddrüsentabletten verzichten?

Hey :) ich finde es blöd, wie viele Medikamente ich in meinem jungen Alter schon nehme (Schilddrüsen-Tabletten+ Antidepressivum+ zeitweise die Pille).

Wenn ich mir überlege, wie das erst einmal werden soll, wenn ich alt und richtig krank bin, mache ich mir schon ein bisschen Sorgen. Solche Medikamente sind bekanntlich auch nie ganz ohne Nebenwirkungen. In meiner Familie gibt es ohnehin schon überdurchschnittlich viele Krankheiten und Todesfälle, von daher ist zu erwarten, dass mit fortschreitendem Alter auch irgendetwas bei mir ausbricht.

Wenn die Medikamente auch noch wechselwirken, wird es noch komplizierter. Ich versuche auch von meinem Antidepressivum "herunterzukommen". Das wäre das erste.

Aber auch bei meinen Schilddrüsen-Tabletten frage ich mich manchmal, ob das wirklich sein muss. Klar, wenn ich sie einfach weglassen würde, würde ich das relativ schnell merken.

Gibt es denn aber nicht auch Alternativen zu Tabletten oder können die noch irgendetwas Besonderes. (z.B. die Funktionsfähigkeit der Schilddrüse aufrechterhalten. Habe außerdem irgendwann einmal gehört, dass sich Organe sogar selbst zerstören können), weshalb man Tabletten einnimt anstatt zu versuchen den Iodbedarf über die Ernährung zu decken? Andererseits denke ich mir, wenn das so einfach wäre und man mit einer erkannten Unterfunktion einfach ein bisschen mehr Fisch, Fleisch oder Milchprodukte konsumiert, dann gäbe es die Tabletten wahrscheinlich gar nicht.

Was wisst ihr darüber?

Ernährung, Medikamente, Intelligenz, Alternative Medizin, Gesundheit und Medizin, Schilddrüse, Stoffwechsel, Iod
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Wer kennt aehnliche symptome?

Nachdem ich die ganze Nacht wegen Seroquel-Entzug keinen Schlaf finden konnte, ging es ab fünf Uhr Morgens bei meiner Frau los mit Herzschmerzen, Luftnot, Kälteschauern und Zittern. Sie nahm sofort alle vom Arzt bereits verschriebenen und vorhandenen Notfallmedis, schon bevor die Werte stark stiegen, denn die Zustände ähneln stark einem Herzinfarkt. Wir wissen aus Erfahrung, daß wir gleich zu Beginn auf ärztlichen Rat Strophantin, Bayotensin, Nitro/Sprays und Valium geben müssen, sonst muß der Notarzt kommen, da die Werte ins Uferlose klettern. Kreidebleich zittert sie vor sich hin und schnappt nach Luft, wobei der Herzmuskel schmerzt und ihre sonst so angenehm warmen Haende eiskalt werden.

Die Werte waren heute (mit Abständen von 10 Minuten gemessen): ganz harmlos ging es an mit 177 zu 105 (P76), (aber bereits mit Übelkeit, Luftnot und Herzschmerzen, )(P78) (H = Herzryhtmusstörung), 187 zu 113 (P76), 185 zu 108 (P78) H, 212 zu 128 (P80), 205 zu 119 (P78), 195 zu 130 (P78) H, 220 zu 130 (P81), 221 zu 115 (P78), 213 zu 121 (P90) H, 101 zu 53 (35) H, 164 zu 108 (P76) H, 187 zu 106 (P76). Danach konnte sie wieder in ihr Bett gehen.

Das geht bei ihr nun schon 9 Jahre regelmäßig und häufig so und raubt ihr alle Kraft, trotzdem macht sie sich Vorwürfe, weil sie kräftemäßig so schwach ist und fühlt sich dadurch (unnötigerweise) völlig wertlos. Sie leidet schwer und es gibt für sie keine Linderung und keine Besserung, denn die Sache ist chronisch (seit die Schilddrüse raus ist (2007) und sie ihr Ersatzhormon nicht verträgt und daher nur viel zu wenig davon nehmen kann: statt 200 nur 87,5 µg).

Jahrelang hat sie die Hölle durchgemacht, weil die Ärzte meinten, die Dosis muss einfach erhöht werden, doch jede kleinste Mengenerhöhung löste schwere hypertensiven Entgleisungen aus.

Seit dem 5. März kann ich viele Nächte gar nicht, schlafen und einige wenige bis zu 2 Stunden. In den letzten 12 Nächten habe ich noch keine 12 Stunden geschlafen. Entsprechend fühle ich mich.

Zudem kommt Dauerübelkeit, sodass ich zuerst glaubte, eine Darmgrippe zu haben. Permanent ist der ganze Darm entzündet. Habe jetzt erfahren, dass dies alles Nebenwirkungen wegen des Entzugs meines Hauptmedikaments Serocquel sind, welches ich 11 Jahre hochdosiert genommen habe. Ich bin jetzt von ursprünglich 2000 mg auf 0 mg seit zwei Wochen, muss aber mit diesen Problemen noch eine Zeit lang leben. Die Konzentration und Leistungsfähigkeit ist auch hin. Mit uns ist einfach aus gesundheitlichen Gründen zurzeit nicht mehr zu rechnen.

So, also nach einer besonders schlimmen Nacht für uns beide konnten wir dann gegen 9 Uhr doch noch einmal einschlafen, für ein paar Stunden.

Kennt jemand diesen Sachverhalt und besteht Hoffnung, wieder einmal gany gesund yu werden_ Die Aerzte und die Schulmedizin sind ratlos.

Danke im Voraus!

Bluthochdruck, Alternative Medizin, Endokrinologie, Innere Medizin, Neurologie, Schilddrüse
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