Transsexualität – die neusten Beiträge

Wie steht ihr zum Thema Trans?

Hallo,

ich möchte ohne großartige Diskussionen (da das Thema ja doch recht hitzig werden kann) mal eure ehrliche Meinung zu dem Thema Trans, Gender usw. hören.

Bitte verurteilt hier niemandem, jeder hat eine eigene Meinung und wenn sich diese nicht mit eurer wiederspiegelt, ist das nicht dramatisch :)

Hier zu meiner Meinung: Ich finde das gesamte Thema relativ überspitzt. Natürlich kann jeder Mensch nicht nur seine eigene Meinung haben und vertreten, sondern kann sich natürlich auch fühlen, wie er möchte.
Wenn das ganze in einem "normaleren Grad" bleibt, habe ich nichts dagegen auszusetzen.

Aber: So wie es derzeit ist, nervt es mich einfach nur. In meinem Kopf gibt es nur Mann und Frau. Männer können sich wie Frauen fühlen (warum auch immer) und andersherum genauso. Aber Menschen, die sich als Blumen, Schmetterlinge oder sonstiges identifizieren oder gar nicht wissen, was sie sind, sind in meinen Augen Realitätsfern. Tut mir leid, das ich das so hart schreibe, aber wir sind alle Menschen. Ob jung oder alt, ob dick oder dünn, wer kann da bitte nicht wissen, was er ist??? Ich verstehe es nicht.
Vielleicht kann mir das ja jemand erklären.
Aber Menschen, die sich wie eine Katze fühlen, kann ich einfach nicht ernst nehmen.
Genau wie dieses gendern. Lehrer;innen. Schreiben okay. Aussprechen nicht okay. Es heißt entweder Lehrer oder Lehrerin. Alles andere ist so schwachsinnig.

Was denkt ihr darüber?
Lasst eure Meinung freien Lauf.

Liebe, Männer, Frauen, Sex, Sexualität, Gender, Geschlecht, Psyche, Transgender, Transsexualität, gendern, LGBT+, Geschlechtsidentität, non-binary

Wird das Gender Thema falsch verwendet?

Beim Vergleichen von "Sex" (biologisches Geschlecht) und "Gender" (soziales Geschlecht) entsteht oft ein Paradoxon, wenn die beiden Konzepte fälschlicherweise gleichgesetzt oder untrennbar miteinander verbunden dargestellt werden.

Sex ist objektiv und biologisch feststellbar (Chromosomen, Hormone, Geschlechtsorgane). Es gibt klare biologische Grundlagen für männliche, weibliche oder intersexuelle Merkmale.Gender ist hingegen ein subjektives, kulturell geprägtes Konstrukt. Es basiert auf individuellen Identitäten, Rollenbildern und sozialen Erwartungen, die sich von Gesellschaft zu Gesellschaft unterscheiden.

Was am Gender Thema falsch läuft ist biologische Tatsachen zu leugnen oder als "veränderbar" darzustellen, wenn sie genetisch festgelegt sind.

Transsexuelle Personen, die sich dafür halten, verstehen unter Anpassung häufig eine geschlechtsangleichende Operation oder hormonelle Behandlung, um das äußere Erscheinungsbild dem "gefühlten" Geschlecht (Gender) anzupassen. Unlogik entsteht, wenn behauptet wird, dass diese Anpassung das biologische Geschlecht völlig ändern könnte. Biologische Merkmale wie Chromosomen (XX/XY) bleiben unveränderbar, selbst nach hormonellen oder chirurgischen Eingriffen. Damit wird das Konzept von Gender (subjektiv) auf Sex (objektiv) übertragen, was zu einem logischen Widerspruch führt.

Die völlige Dekonstruktion von biologischen Geschlechtern ist absurd weil wissenschaftliche Realitäten ignoriert werden. Die Realität wird geleugnet wenn "Gender" als wichtiger oder allein maßgeblich dargestellt wird und Sex als irrelevant gilt. Biologie spielt jedoch in vielen Bereichen (z. B. Medizin, Sport, Fortpflanzung) eine unverzichtbare Rolle.

Die Behauptung, dass Gender frei gewählt und unabhängig von Sex ist, steht im Widerspruch zu dem Wunsch nach medizinischer Anpassung (z. B. Hormontherapien). Wenn Gender "nur ein Gefühl" ist, wieso sollte dann eine körperliche Veränderung notwendig sein?

Der Versuch, die beiden Konzepte beliebig auszutauschen oder anzupassen, führt zu Widersprüchen und Ignorierung biologischer Realität in der Debatte um Gender und Geschlechterrollen. Hierbei geht es um die Kategorisierung von Verhaltensmustern und deren Zuweisung zu bestimmten Geschlechtern.

Gesellschaften neigen dazu, bestimmte Verhaltensweisen, Interessen oder Eigenschaften als "männlich" oder "weiblich" zu klassifizieren. Diese stereotypen Rollenzuweisungen führen dazu, dass Menschen, die "untypische" Verhaltensweisen an den Tag legen, als unpassend oder abweichend angesehen werden. Solche Bewertungen entstehen aus völlig inhaltsleeren Normen, die sich an veralteten oder willkürlich gesetzten Vorstellungen orientieren.

Verhaltensweisen wie das Spielen mit Puppen oder Autos, das Interesse an Mode oder Technik sind nicht an das biologische Geschlecht gebunden. Dennoch werden sie oft zu "Beweisen" für eine bestimmte Geschlechtsidentität oder sogar als Anzeichen dafür genommen, dass jemand "im falschen Körper" geboren sei.

Diese Annahmen ignorieren die Tatsache, dass Verhalten und Interessen nicht zwangsläufig Ausdruck einer bestimmten Gender-Identität sein müssen, sondern einfach individuelle Vorlieben darstellen.

Aus solchen starren Normen kann der Druck entstehen, sich einem bestimmten Bild anzupassen oder die eigene Identität infrage zu stellen. Statt Vielfalt zuzulassen, führt dies zu einer Überbetonung von Gender. Das kann paradoxerweise dazu führen, dass Menschen, die sich einfach außerhalb der Norm verhalten, schnell eine neue Schublade wie "nicht-binär" oder "genderqueer" angeboten bekommen, um Abweichungen zu "erklären".

Dadurch wird das Problem verschoben statt gelöst: Statt die Schubladen abzuschaffen, werden nur mehr Schubladen geschaffen. Während das biologische Geschlecht (Sex) eine objektive Realität ist, sind die Erwartungen an bestimmte Verhaltensmuster rein gesellschaftlich konstruiert. Es ist unlogisch und unnatürlich, Menschen in bestimmte Verhaltensmuster zu zwingen, nur weil sie einem bestimmten Geschlecht angehören.

Die Gender-Debatte wird oft von kulturellen Schubladen geprägt, die wenig mit der Realität zu tun haben. Verhaltensweisen und Interessen werden unnötig Geschlechtern zugeordnet, was zu falschen Annahmen über das Geschlecht führt. Letztlich sollte es darum gehen, Verhaltensmuster nicht als geschlechtsgebunden zu betrachten, sondern als Ausdruck individueller Persönlichkeit.

Sexualität, Gender, Geschlecht, Transgender, Transsexualität, Geschlechtsidentität

Wie geht es so weiter nach einem Trans outing?

hi :))

ich bin trans (ftm) und seit fast einem Jahr zu meinem Vater geoutet und weiß es seit ca. 1,5 - 2 Jahren. Bei meiner Mutter ist es etwas kompliziert, weil sie transphob ist und denkt, dass das kindern aufgezwungen wird und “alles ein Prozess ist gegen Überbevölkerung” (da die meisten Trans Leute keine Kinder kriegen), oder dass es einfach nur ein Trend ist und die Leute die das denken geisteskrank sind, und dass man nur ab 18 trans sein kann (ich weiß nicht wie das funktionieren soll).

Als ich mich zu meinem Vater geoutet habe habe ich einen Text geschrieben, den sie aber auch gelesen hat weil er auf ihr Handy synchronisiert wurde. Wir habej uns da sehr viel gestritten etc. Aber sie glaubt mittlerweile, dass das nur eine komische Phase von mir wir, dass ich sowas nicht mehr denke und wieder “normal” bin.

Das ist seit einiger Zeit so und ich weiß jetzt nicht, was ich weiter tun soll. Mein Vater hatte versucht, mit mir darüber zu reden, aber ich bin wirklich sehr sehr schlecht in sowas und finde es unangenehm, sodass ich kein Wort rausbekomme. Ich würde mich gerne meiner Mutter outen, und dann auch meiner Klasse aber ich denke nicht dass das funktionieren würde. Aber wenn ich nichts tue, wird sich auch nichts ändern, aber ich möchte ja irgendwann auch HRT haben und etc. Ich habe meinen Vater gefragt, ob wir einen Binder kaufen können (ich hab schon einen aber er ist nicht mehr so gut und er weiß nicht davon ) aber er hat es irgendwie wieder vergessen denke ich. Mir fällt nichts anderes ein was ich tun könnte. hat jemand da vielleicht Erfahrung oder weiß was man tun könnte?

Outing, Transgender, Transsexualität, LGBT+

Ich 21 frage mich ob ich Trans bin?

Hallo zusammen,

ich bin aktuell in einer Selbstfindungsphase und beschäftige mich intensiv mit meiner Geschlechtsidentität. Ich habe schon einige Schritte gemacht, wie das Tragen von femininer Kleidung wenn ich alleine bin und das Ändern meiner Pronomen online, aber trotzdem plagen mich viele Zweifel und Unsicherheiten, die ich gerne besser verstehen würde.

Hier sind einige der Dinge, die mich beschäftigen:

  1. Wie kann ich mir sicherer werden, ob ich wirklich Trans bin oder ob ich mir das nur einbilde?
  2. Ich habe Momente, in denen ich mich klar als Frau fühle, aber diese werden oft von Zweifeln überschattet. Ist das normal?
  3. Wie gehe ich mit der Angst um, dass andere mich verurteilen könnten, wenn ich mich mehr zeige?
  4. Wie kann ich lernen, meine Identität anzunehmen, auch wenn die Zweifel stärker sind als die Klarheit?
  5. Ich habe angefangen, kleine Schritte zu machen, wie das Tragen von femininer Kleidung und das Ändern meiner Pronomen online. Wie kann ich mutiger werden, das auch im echten Leben zu zeigen?
  6. Ich habe darüber nachgedacht, mir professionelle Unterstützung zu suchen, z. B. durch einen Psychologen oder eine Therapeutin. Aber ich habe Angst davor, diesen Schritt zu gehen – vor allem, weil ich unsicher bin, wie ein Gespräch ablaufen würde.

Ich weiß, dass jede Reise unterschiedlich ist, aber ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen oder Ratschläge mit mir teilen könntet. Wie seid ihr mit Zweifeln umgegangen? Was hat euch geholfen, euch sicherer in eurer Identität zu fühlen? Und wie war es für euch, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Vielen Dank! :)

Sexualität, Geschlecht, Transgender, Transsexualität, MtF

Was soll ich tun, wenn ich als ftm Trans Person ans Gymnasium komme?

Hallo zusammen

Also ich bin jetzt 14 Jahre alt. Momentan bin ich noch in der 8. Klasse der Oberstufe, und wenn möglich möchte ich bereits nach der achten an das Gymnasium kommen. Und wenn nicht, nach der neunten. Doch das Ganze stresst mich ein bisschen, da ich Trans bin. Und bei meinen Eltern habe ich mich noch nicht geoutet, denn ich habe keine Ahnung wie. Aber das muss ich unbedingt machen, bevor ich ans Gymnasium komme.

Denn ich möchte den Gymer als Junge starten, also brauche ich einen neuen Namen (Jungsnamen). Doch ich denke, das grösste Problem ist, ist dass Jungs und Mädchen getrennt Sport haben, und das aus guten Gründen. Ich denke beim Schwimmen könnte ich einfach einen Schwimmbinder und ein Schwimmshirt anziehen. Und beim Sportunterricht allgemein einen Sportbinder. Doch ich bin trotzdem extrem unsicher. Denn in der Umkleidekabine wird man meinen Binder und meine Unterwäsche sehen. Und in diesem Alter werden Jungs auch immer stärker und sportlicher (natürlich nicht alle aber die meisten). Und da ich ein biologisches Mädchen bin, weiss ich nicht ob das wirklich gut wäre mit Jungs Sport zu haben. Doch ich möchte zu 100% nicht mit den Mädchen Sport haben.

•Ich wäre sehr froh, wenn ihr mir eure Erfahrungen oder Tipps mitteilen könntet. •Was ich mich auch frage, ist, ob ich mich am Gymer anders nennen darf als mein offizieller Name.

Ich bedanke mich schon im Voraus, tschüss!

Pubertät, Gender, Geschlecht, Outing, Psyche, Transgender, Transsexualität, FtM, LGBT+

Die Angst vor dem Passing bei Trans

Guten Abend, liebe Community,

unszwar geht's um das Thema Passing beim Thema Trans.
(Wer nicht weiß, was das bedeutet: Es geht darum, daß man als Trans-Person eben auch komplett so aussehen will, wie das eigentliche Geschlecht und eben nicht mehr wie das biologische Geschlecht).

Bin MtF und hatte früher immer in der Kindheit / Jugend immer das große Glück auch optisch als Mädchen durchzugehen. Jetzt bin ich leider in meinen Zwanzigern und die Biologie hat gnadenlos zugeschlagen. (das ist also der Dank dafür, daß ich Biologie studiere.😄).:Massiver Bartwuchs, Haarausfall usw...😔

Ich habe erst vor paar Monaten wirklich gemerkt, daß ich trans bin. Bzw. hab es innerlich eigentlich immer schon vermutet, aber halt eben nicht den richtigen Ausdruck dafür gefunden.

Jetzt hab ich u.a. angefangen die Haare wieder wachsen zu lassen, mich zu schminken, also das mit Camouflage (um den Bartschatten zu überdecken), Concealer, Foundation, Rouge, Eyeliner.. Es macht mir auch wirkich großen Spaß😃 und ich hatte gehofft dadurch wieder mädchenhafter auszusehen, sowie in meiner Jugend.

Aber wenn ich in den Spiegel schau, seh ich da leider kein Mädchen, sondern nur einen Mann, der verzweifelt versucht sich zu schminken. Und das macht mich fertig.😔

Das Schlimme sind diese furchtbar maskulinen Gesichtszüge. Am schlimmsten stört mich das starke Kinn mit Grübchen. So wie Stan Smith bei "American Dad".

Ich hasse mein Spiegelbild, einfach weil es null das verkörpert, wie ich mich eigentlich fühle. Im Prinzip schaut mir da eine fremde Person entgegen.

Mir ist klar, daß mir Make-Up kein anderes Gesicht verschafft, aber ich hatte gehofft, zumindest etwas weiblicher zu wirken. So wie z.b. der Sänger Kujira, der nicht trans ist, aber sich hier in dem Video mal als Frau verkleidet hat (und das erstaunlich gut):

https://www.youtube.com/watch?v=q2uxFkb7znE

Wenn ich mir Videos ansehe von Transfrauen wie F1NN5TER oder Icky, die einfach mit wunderschönem Aussehen gesegnet worden sind und ein perfektes Passing haben, werd ich immer unglaublich traurig, weil ich weiß, daß ich dieses Ideal niemals erreichen werde.

Ich hab mir auch überlegt, Hormone zu nehmen, aber

  • werd ich die wahrscheinlich wegen meines Alters von keinem Psychiater das Attest dafür bekommen, weil dann wahrscheinlich wieder das "Ach, Dir fällt das jetzt erst in den 20ern plötzlich auf, daß du Trans bist?"-Argument ausgepackt wird, was ich mir sowieso schon den ganzen Tag von meinen Eltern anhören muß.
  • Hormone ja dann eher so was wie Stimme usw, verändern. Aber mein Gesicht, insbesondere das furchtbare Kinn, kann ja kein Hormon verändern.

An die Trans personen, die vielleicht ein ähnliches Problem haben: wie geht ihr damit um, wenn ihr euch im Spiegel ansieht und euch da einfach immer noch "das falsche Geschlecht" entgegen schaut?

Liebe Grüße,

Make-Up, Gender, Geschlecht, Transgender, Transsexualität, FtM, LGBT+, MtF, Transfrau, Transmädchen

Frauen Weltweit demonstrieren gegen das Selbstbestimmungsgesetz - versteht Ihr den Kampf Biologischer Frauen und unsere Sorgen?

„Frauenrechte, Frauenräume, Frauensport schützen“ steht auf den Protestschildern der rund 250 Frauen, die sich am 1. November vor dem Berliner Bundeskanzleramt versammelt haben. Oder: „Frausein ist kein Gefühl“. Um 12.05 Uhr werden alle still. Schweigeminute.

Denn an diesem 1. November tritt das sogenannte „Selbstbestimmungsgesetz“ in Kraft. Ab jetzt kann jeder Mensch ab 14 mit einem einfachen „Sprechakt“ auf dem Standesamt seinen Geschlechtseintrag ändern. Voraussetzungen: keine.

Den Anfang hatten die Neuseeländerinnen gemacht. Fünf Minuten nach Mitternacht deutscher Ortszeit hatten sie sich vor der deutschen Botschaft in Wellington postiert. „Self-ID harms!“ stand auf ihren Plakaten.

„Vrouwen zeggen NEE!“ stand auf den Plakaten in Den Haag, “Ytringsfrihed for kvinder” forderten die protestierenden Frauen in Kopenhagen: Redefreiheit für Frauen! Eine Frau, die in einer Frauenumkleide dagegen protestiert, dass die selbsterklärte „Frau“ mit Penis, die sich neben ihr umzieht, ein biologischer Mann ist, läuft Gefahr, dafür mit einer Geldbuße bestraft zu werden.

„’Women’ is not negotiable”. Diesen Spruch hatten die Protestlerinnen in San Francisco auf ihre Plakate geschrieben. Der Begriff „Frau“ ist nicht verhandelbar.

„Il sesso e reale“ (Das biologische Geschlecht ist real) proklamierten die Italienerinnen und versicherten ihre „Solidarità con le sorelle tedesche“, ihre Solidarität mit den deutschen Schwestern.

Und in Paris und Québec erklärten die Protestlerinnen: “Sauvons les sports féminins!” Lasst uns den Frauensport retten! In London kamen vor der deutschen Botschaft über 200 Frauen zusammen. In England hatten die hier besonders schlagkräftigen Feministinnen das geplante Self-ID-Gesetz verhindert. 

https://www.emma.de/artikel/weltweiter-protest-gegen-transgesetz-341405

Versteht Ihr das Frauen weltweit gegen dieses Gesetz protestieren, das Frausein nicht einfach nur ein Gefühl ist, und wir unsere Räume schützen müssen?

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Was ist nur los mit mir, bin ich Trans?

Hallo ihr lieben. Ich weiß seit langem, dass ich BI bin bzw. mir das Geschlecht egal ist aber ich würde Frauen oder Transfrauen für eine Ehe eher bevorzugen. So, alles hat angefangen als Kind. Ich war irgendwie beides, soviel Jungs typisch als auch Mädchen typisch. Hab mit beiden Geschlechter gerne gespielt, meiste Zeit mit Jungs Fußball aber auch oft mit Mädels. Wenn wir zB mal als Kinder Rollenspiele gespielt haben wie Mama, Papa und Kind sein, wollte ich irgendwie immer Mama sein. In der Pubertät bzw. am Anfang kam die erste Liebe und es war ein Mädchen, ich war gerne ein Junge. Dann irgendwann mit 16 ca. kam so bisschen Interesse an Jungs. Das hat sich dann gezogen bis ich irgendwann mit 18 ca. angefangen habe, mich als Drag zu verkleiden aber halt nur zuhause und nur für mich und jetzt kommts, ES WAR NUR ETWAS SEXUELLES!! Mich kleiden, Horny werden, fertig geworden mit selbstbefriedigung und dann war ich wieder ein Junge und gerne ein Junge bis ich am nächsten Tag wieder Horny wurde, dann wieder verkleidet usw usw. Und ich hatte bisher 2x Sex mit Männern und ich mag es. So bis vor ein paar Wochen war es so.. Gut, kann ein Fetisch sein dachte ich mir. Jetzt aber seit einige Wochen wäre ich gerne die ganze Zeit eine Frau bzw. habe das verlangen danach und das ohne an Sex oder selbstbefriedigung zu denken und sogar ganz im Gegenteil, seitdem mache ich es mir viel viel weniger, ich wäre einfach gerne ein Mädchen im Alltag. Und das macht mich zurzeit auch extrem fertig im Alltag. Ich konsumiere seitdem auch nur noch Mädels Content auf Sozial Media. Was passiert gerade mit mir? Bin ich wirklich Trans? Hat vlt. jemand sowas ähnliches? Oder am besten wäre, wenn eine Transfrau ihre Geschichte kurz erzählen würde, würde mich mega freuen

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"Schwangere Person" statt Mutter in bestimmten Fällen?

Hallo Community.

In dieser Frage soll es um inklusive Sprache gehen und darum, wieso manche Menschen sich dadurch angegriffen fühlen.

Es gibt Menschen, die eine Gebärmutter haben und schwanger sind, die sich nicht als Frauen identifizieren (trans Männer, nicht-binäre Menschen z.B.).

Diese Menschen gibt es, sie wird es immer geben und es sollte eigentlich nicht zu viel verlangt sein, diese Menschen im Sprachgebrauch zu respektieren.

In solchen Fällen könnte man statt "Mutter" ganz einfach "schwangere Person" sagen und statt "Frauen", "Menschen mit Gebärmutter".

(Von solchen Fällen abgesehen ist nicht jede Person, die ein Kind austrägt, automatisch eine Mutter, und Mutter-Sein behinhaltet deutlich mehr, als nur ein Kind auszutragen.)

Die Frage ist also:

1. Wie findet ihr das? Sollte man in manchen Fällen (in denen klar ist, um wen es geht) "schwangere Person" sagen?

2. Sollte man "Menschen mit Gebärmutter" nutzen, wenn es nicht nur um cis Frauen geht?

P.s.: niemandem wird dadurch etwas weggenommen. Es geht NICHT darum, den Begriff "Mutter" oder "Frau" abzuschaffen oder zu ersetzen! Es geht lediglich um inklusive Sprache, wenn es im Kontext wichtig ist!!!

Also fühlt euch durch die Frage nicht getriggert. :)

Diskutiert gerne darüber, aber bleibt respektvoll. Queerfeindliche Äußerungen werden gemeldet. 🥰

Ich finde das nicht gut 64%
Ich finde die Idee gut! 20%
Andere Meinung 16%
Sprache, Frauen, Gender, Geschlecht, Transgender, Transsexualität, FtM, LGBT+, Transfrau, Geschlechtsidentität, genderfluid , non-binary, queer

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