Filmsammler die ihre Sammlung nach einigen Jahren verkaufen - Warum?

Hey, ich bin leidenschaftlicher Spiele und Film Sammler, und das schon seit etwa 9 Jahren. Meine Sammlung umfasst inzwischen etwa 637 Filme (DVDs, Blu-Rays, Mediabooks und Steelbooks, alles in einer mehr als sehr guten Qualität) und mehr als 130 Spiele (XBOX 360, PS3, PC und PS4 spiele). Da ich vor kurzem erst umgezogen bin, steht das Meiste an Filmen aktuell noch im Keller (sicher verwahrt), nur solange der Schrank noch nicht aufgebaut ist. So, warum erzähle ich euch das? Ganz einfach, nur damit ihr wisst, dass mir sehr viel an dieser Sammlung liegt.

Nur das Ding ist, es gibt genauso Sammler wie mich, die seit mehreren Jahren sich eine riesige Sammlung aufgebaut haben (Filme, Spiele, Bücher was auch immer) und sie am Ende einfach wieder verkaufen, aber nicht, weil sie das von Anfang an geplant hatten, sondern weil sie das aus spontanem überlegen gemacht hatten. Warum tut man sowas? Aus Geld gründen? Denn für kein Geld der Welt, würde ich diese Sammlung hergeben, viele tun dies aber, und das verstehe ich nicht.

Die haben doch sicher auch mit dem Sammeln angefangen, weil ihnen etwas daran gelegen hat. Die Sachen, die man gesammelt hat, haben für einen Sammler doch (im Normalfall) auch einen emotionalen Wert, und deswegen verstehe ich sowas nicht.

Wenn unter euch ein Sammler ist und seine Sammlung verkauft hat, würde ich gerne mal wissen, warum er dies getan hat, dafür fehlt mir einfach jegliches verständnis!

(Hatte mal einen Nachbarn, der seine gesamte Spielesammlung mit über 1000 Spielen verkauft hat, daher diese Frage hier)

Sammler, Sammlung
3 Antworten
Ist der tägliche Überlebenskampf der Jäger und Sammler in der Steinzeit nur ein Klischee?

Lange Zeit war die Sicht verbreitet, das Leben in der Mittelsteinzeit sei besonders hart gewesen. Ein täglicher Kampf ums überleben bei dem man am Morgen noch nicht wusste, ob man am Abend etwas im Magen haben wird.

Nun gibt es im Amazonasgebiet noch Menschen die Jäger und Sammlergesellschaften leben, so wie die Menschen in Europa in der Mittelsteinzeit. Über so einen Stamm habe ich vor eine Weile eine Doku gesehen. Die Leute verbringen etwa vier bis fünf Stunden am Tag damit, Nahrung zu beschaffen und sonstige Dinge des täglichen Gebrauchs zu erledigen. Den Rest des Tages haben sie Freizeit. Sie spielen viel, oder hängen einfach nur rum.

Ist nicht davon auszugehen, dass das bei den europäischen Jäger und Sammlerkulturen vergleichbar war? Ist der viel zitierte tägliche Überlebenskampf nur ein Klischee?

Sicher ist die medizinische Versorgung sehr viel schlechter, und die Lebenserwartung entsprechend niedriger. Auch kommt zu Unfällen mit wilden Tieren oder gewalttätigen Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen. Aber was die Versorgungslage angeht, kann man kaum von einem Überlebenskampf sprechen. Diese Menschen haben weit mehr Freizeit als wir.

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