Verkäufer (UK) möchte einen Teil einer Ware nachträglich nicht verkaufen und überweist einfach Geld?

Guten Tag,

Ich habe eine komische Situation. Es geht um Antiquitäten aus Großbritannien. Ich habe dort 10 Objekte von einem Händler gekauft (Kontakt kam über Internet zu stande, da wir beide das gleiche Gebiet besammeln). Rechnung erhalten und halt bezahlt. Alles ohne Probleme. Ich habe sogar eine Versandfirma (mit der ich öfters zusammen gearbeitet habe) beauftragt die Objekte abzuholen, zu verpacken und zu versenden. So nun sind die Objekte abgeholt worden und werden wohl derzeit verpackt und versandt.

Und auf einmal bekomme ich eine Mail, dass der Verkäufer ein schlechtes Gefühl dabei hatte (ist selbst Sammler solcher Stücke) nachdem die Objekte abgeholt wurden. Er hätte wohl nicht schlafen können etc. und dass er nun zu dem Schluss gekommen ist, dass er zwei der Objekte nun doch nicht verkaufen möchte und appeliert an mein Sammlerherz. Mal abgsehen, dass die Verhandlungen zwei Monate gebraucht haben hat er zwei Stunden nach dem ersten Schreiben mir einen Überweisungsbelegt geschickt, dass er das Geld für die beiden Objekte bereits überwiesen hat (natürlich hat er nicht berücksichtigt, was der Versand anteilig gekostet hat). Er offeriert mir andere Objekte, die aber bereits zuvor abgelehnt habe, da ich sie nicht wollte.

Das Geld wieder zurück zu überweisen ist auch immer ein Geraffel, da ja immernoch umrechungskosten dazu kommen. Irgendwie wirkt seine Reaktion sehr impulsiv und unüberlegt.

Was kann / soll ich da jetzt am besten machen? Klar versteh ich einen Sammlerkollegen, aber er hatte ja wohl lang genug Zeit sich das zu überlegen, aber wie heißt es so schön - "es fällt einem erst auf was man hat, wenn es fehlt".

Danke für eure Antworten im Voraus! :)

Recht, Antiquitäten, Verkauf
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