Was haltet ihr von Lebensberater*innen?

Aus beruflichen Gründen, habe ich gestern wieder einen dieser Menschen treffen dürfen/müssen. Natürlich wurde das neue Buch vorgestellt und als Schlüssel zum "lebenswerten Leben" verkauft. (Auch Buchstäblich)

Life Coaching, Lebensberatung, Persönlicher Mindset Ungestalter.

Und während andere Leute an den Lippen hingen, die versprachen das man mit dieser oder jeher Methode garantiert (!) zum Lebensziel kommt, langweile ich mich fürchterlich.

Ich kann damit einfach nichts anfangen. Wieso nimmt sich jemand heraus MIR zu sagen wie MEIN Leben funktioniert? Wieso möchte ich mein "Lebensziel" erreichen? Was ist den dann, lege ich meine Hände in den Schoß und warte auf den Tod? Ist es nicht sowieso besser, viele kleine Ziele zu haben, mit man immer was zu tun hat?

Ist es nicht total persönlich, diese Fragen über das "Lebensglück", den "Lebenstraum, das "Ziel im Leben" und zwar so persönlich das sich jeder darum individuelle Gedanken machen sollte, auch wenn es schwer fällt?

Wieso soll uns jemand überlegen sein, der ein Buch darüber verfasst hat, wieso er sich besser als alle anderen fühlt...vielleicht?

Ich finde jede Person könnte "Lebensberater*in" sein, wir leben ja alle und kommen scheinbar durch.

Oder sehe ich das zu eng? Ist das die Hilfe die man annehmen sollte? Haben diese Menschen etwas erkannt, was den anderen durch kognitive oder spirituelle Einschränkungen entgangen ist?

Wie seht ihr das? Ich gebe zu ich habe auch mal ein Buch gekauft und ich war sehr Enttäuscht, den die "Lehre" daraus war; Einfach weiter machen! Klar, das ist schon richtig, aber diese "Weisheit" gebe ich gern umsonst weiter.

Doch das bringt was, ich besuche Seminare und lese die Bücher 67%
Absoluter Bull**it 33%
Es schadet niemanden...auch wenn es zudem niemanden Hilft 0%
Psychologie, lebensberatung, Lifestyle
Planlos bei Reise nach Nordamerika?

Hi,

ich hab den festen Plan nächstes Jahr nach Vancouver & Langley zu fliegen und bin gerade mit der Planung ein bisschen überfordert. Deswegen hoffe ich hier Menschen zu finden, die schon einmal eine Reise nach Nordamerika gemacht haben.

1) Meine erste Sorge sind mobile Daten: Die Tarife in Europa, gelten auch nur in Europa. Mein Anbieter bietet keine Zusatzpakete für Nordamerika an, also müsste ich einen neuen Tarif mit einem nordamerikanischen Anbieter abschließen. Ich möchte aber nicht monatlich dafür zahlen, wenn ich eh nur eine Woche dort bin. Wie habt ihr es gelöst, dass ihr wenigstens eure Familie anrufen könnt und Internet für unterwegs habt?

2) In Nordamerika sind die öffentlichen Verkehrsmittel ziemlich mangelhaft. Ich möchte von Vancouver nach Langley und wieder zurück reisen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir ein Auto dort mieten soll, denn 1. müsste ich den Verkehr bzw. die Regeln dort lernen und 2. einen internationalen Führerschein beantragen. Ich könnte zwar mit dem Taxi von Vancouver nach Langley fahren, habe aber keine Route zurück gefunden. Ich bin auch skeptisch, ob nicht das Taxi günstiger wäre, doch mit einem Mietauto wäre ich unabhängiger. Geschweige denn, dass ich einen Parkplatz in Vancouver finde.

3) Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus? Die "ecard" gilt doch auch nur in Europa. Was mache ich, wenn ich einen Unfall in Nordamerika habe? Wie löst man das?

Wie ihr vllt aus meinen Fragen erörtert, habe ich bis jetzt nur Reisen innerhalb von Europa gemacht und bin ein bisschen überfordert eine Reise außerhalb den Grenzen zu machen. Ich hoffe, dass ich hier einige Erfahrungsberichte bzw. nützliche Tipps finden werde.
LG Soros

Reise, Amerika, Geografie, Nordamerika, Reisetipps, USA-Reise, Lifestyle, Reisen und Urlaub
Muskelspastiken/-Verhärtungen und keine Neurologie-Überweisung?

Habe:

-Probleme damit, kleinere Dinge zu erkennen und generell Kontraste zu unterscheiden (Tag & Nacht)

-Starke Spastiken, Bewegungseinschränkungen, Überspannungen in den Muskeln, sowie regelmäßig Krämpfe und einen Pinguin-artigen Gang

-Massive Konzentrationsstörungen und hin und wieder Delirium/schwerste Verwirrung und Schwindelattacken, bin Einkaufen oder durch die Stadt bummeln, und plötzlich weiß ich nicht mehr wo ich bin, was was ist oder was ich mache, Autofahren ist tabu, wurde teilweise gefährlich

-permanentes fieberartiges Erschöpfungsgefühl und schon ein Paar Male mit einem modernen Gerät 0.5° C höhere Körpertemperatur gemessen

Die Blutwerte nach GBB sind alle in Ordnung, CRP ist aber 30% erhöht. Eine Überweisung zur Neurologie oder sowas gabs aber nicht.

Was nun, also einbilden tuh ich mir gar nichts, als M22 kriege ich meine ersehnte Aufmerksamkeit auch eher theoretisch im Laufhaus, oder durch meine Hobbies mit anderen Kollegen, z.B. Leichtathletik, was nun nicht mehr geht, als mit einem ausgelasteten Hausarzt.

Die Stimmung ist sonst so sarkastisch und optimistisch wie je.

Wäre es möglich mit dem HA eine Überweisung auszuhandeln, oder bleibt nichts übrig, als gut >3 Monate für einen Termin zu warten (Umkreis 20km)?

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Existieren überhaupt "unverarbeitete Traumata" oder überhaupt ein "Unterbewusstsein"?

Was macht ein solches "unverarbeitetes Trauma" überhaupt unverarbeitet? Indem man einfach nicht darüber nachdenkt, und es sich schon irgendwie ins Hirn einnistet?

Wie ist das vereinbar mit der wesentlich simpleren neurophysiologischen Funktionsweise der Angstkonditionierung via Amygdala und Mittelfrontalhirn?

Gemäß diesem Prinzip gibt es keine "unverarbeiteten Traumata", sondern gewisse spezifische sensorische Reize provozierten in diesen Arealen eine Reiz-Kalkül basierte Angstkonditionierung via Hebbschem Lernen, Sparsheit von Neuron-Netzwerkkomponenten, und Synapseneliminierung.

Ob der Reiz nun ein bestimmtes Auto ist, etwas, was an eine Waffe erinnert, oder an ein Tier, wurscht. Der Mechanismus ist universal.

Ganz anders ist es beim reizunabhängigen Schema.

Da ist meist der Thalamus vorne vergrößert und schickt rückläufige Signale ab, die so eigentlich nicht existieren sollten, wegen GABA-Mangel und Hypervigilanz aber durch fehlerhaftes Hebbsches Lernen entstanden sind, was Angst mit allem möglichen assoziiert.

Insgesamt wäre (C)PTBS also im Grunde nur eine abnorme Angstkonditionierung, die das Vorderhirn lahmlegt und die Neurotransmittersysteme schädigt, und somit permanent verbleibt.

Jeglicher Ansatz für ein "Unterbewusstsein" lässt sich neurobiologisch vermissen.

Ganz im Gegenteil: wenn man mal die Struktur der dick getufteten Schicht-5 Pyramidenzellen ansieht, dann sind es deren Rückkopplungen in den Thalamus, die Bewusstsein erzeugen.

Alles andere, dem Rückkopplungen fehlt, z.B. wenn man dabei ist einen mathematischen Beweis zu konstruieren (das Wissen dort wird auch schließlich automatisch zusammemgebastelt), da forwärtsgerichtete, nicht rückgekoppelte Netzwerke im Parietallappen agieren, ist damit auch nicht bewusst (ich meine, ganz logisch kann man Rekursion bez. Gedächtnis und Schlussfolgerung als notwendige Bedingung geben - damit ist Bewusstsein weniger magisch, als wohl manchen lieb ist).

Wie kommt man gegeben dessen überhaut solche bestenfalls hypothetischen Konstrukte als klinisch relevant einzustufen, und nutzlose Therapieformen einzuführen?

Wenn ich dann sehe, etwa in einem Studienverlaufsplan der UDE, dass im Psychologiestudium Neurologie nicht ausdrücklich eine Kernkomponente ist, auweia, dann wird es auch klar, weswegen es so lange gedauert hat einzusehen, dass ein nicht unerheblicher Anteil an, etwa Schizophrenie, sich durch Hirnatrophien einerseits, NMDA-Rezeptoren-Autoimmunität andererseits, vor allem im mesolimbischen System, ergibt.

Tatsächlich spielen Autoantikörper eine bedeutende Rolle, auch bei "softeren" affektiven Störungen:

https://www.nature.com/articles/s41398-020-01083-y

Wäre das nicht mal ein Anreiz, an diesen Dogmata zu schrauben?

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Warum wird bei gewissen Erkrankungen, insbesondere Erschöpfung, nicht auf Autoimmunität untersucht?

Ich meine, man sehe es mal so:

Wenn eine Krankheit chronisch ist, dann ist mindestens eine stabile Komponente des Körpers entfallen, die nun keine konstruktive Wirkung (Trajektorien von Atomen derart zu manipulieren/transformieren, dass rekursiv Fließgleichgewicht gehalten wird oder eine Struktur augmentiert wird (z.B. Synapsen)) entfalten kann (z.B. Schlaganfall).

Im trivialen Fall wegen irreversiblem Organschaden.

Was sich verwerfen lässt, sind Mutationen. Um ein Organ nur durch Mutationen zu zerstören braucht es schon die Nähe und Wärme eines Neutronensterns oder einer H-Bombe.

Oder aber, dieser triviale Fall ist eben nicht allein der Fall.

Dementsprechend lassen sich noch zwei weitere Klassifikationen angeben:

-ein äußerer Störungsherd, etwa Asbestbelastung o.ä., können wir auch als trivial belassen, wenn klar sein sollte, woraus die Umgebung besteht oder man evtl. den Schwermetallgehalt untersuchen lassen kann

-Irgendeine rekursive, präsente, stoffwechselaktive, aggressive Struktur im Körper

Wobei dies dann wieder unter die Kategorien fällt:

-Infektion, auch trivial (Naja, mal so mal so. Latente Infektionen sind notorisch unauffällig, bis das Immunsystem getriggert wird, was dann direkt zum nächsten Punkt führt)

-Autoimmunität...

Soso. Das wär's dann ja. Das letztere ist nun wirklich interessant.

Denn wenn weder MRT noch Röntgen noch PET irgendeine strukturelle Veränderung aufweisen, noch irgend ein umfeldbasierter Umstand gegeben ist, und man weiß dass die Immunzellen via T-Zellen - B-Zellen - Antikörper - Antigen - T-Zellen Pfadweg (man beachte die Rückkopplung!) rekursiv agieren, und somit chronisch wirken können...

Und eine Autoimmunität gegen dopaminerge Neuronen oder Vorgänger, das wär's doch...

Insgesamt war diese diskrete Klassifikation eher trivial, um ehrlich zu sein, da hier metalogisch argumentiert wird.

Was aber nicht trivial ist, ganz im Gegenteil, wäre nun alle konkreten biochemischen und kinematischen Zusammenhänge zu formulieren, Molekül für Molekül.

Wie auch immer.

Würde es sich da nicht lohnen, einen solchen Patienten auf eine spez. Autoimmunantwort zu testen (denn Beteiligung von Autoimmunität ist von Depression bis Parkinson sehr häufig gegeben)?

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