Werkstattrechnung am Ende doppelt so Hoch wie ursprünglich vereinbart. Ist so etwas überhaupt rechtens?

Hallo,

habe gerade folgendes Problem. Ich habe eine Werkstatt mit etwas beauftragt, habe zuvor gefragt was es in etwa kosten würde (kein schriftlicher Kostenvoranschlag). Die Werkstatt meinte irgendwas zwischen 300€ bis maximal 500€. Jetzt hat die Werkstatt angerufen und gesagt alles ist fertig, es kostet jetzt aber 1000€. Ausserdem haben Sie noch das und das repariert. (Sachen die ich überhaupt nicht beauftragt habe).

In etwa kann man sich das so vorstellen. Ich gehe zum Lackierer und sage bitte lackieren sie mir die rechte Autotür. Dann sieht der Lackierer an Motorhaube und linker Autotür auch einen Kratzer und lackiert diese gleich mit. Das geht doch nicht, die können doch nicht einfach Sachen zusätzlich machen, von denen ich zwar weis, dass sie Mangelhaft sind, aber die Werkstatt definitiv nicht damit beauftragt habe.

Auch die Frage jetzt, wie kann man sich als Werkstatt so verkalkulieren? Einem Kunden zu sagen, es kostet zwischen 300€ und MAXIMAL 500€ und am Ende dann 1000€ zu verlangen die ich so jetzt gar nicht habe?

Ist das überhaupt rechtens 100% mehr zu verlangen? Ich finde es unverschämt und hätte es für den Preis so bestimmt nicht machen lassen.

Die Werkstatt hat dies bestimmt nicht zum ersten mal gemacht, und muss doch in etwa die Kosten realistisch abschätzen können

Auto, Rechtsanwalt, Recht, Werkstatt, Kostenvoranschlag, Auto und Motorrad
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Rechnung vom Kieferortho. für einen Kostenvoranschlag?

Hi. Ich war vor paar monaten beim Kieferorthopäden, da ich eigentlich eine Spange (um meine Zähne zu begradigen) wollte. Ich war vorher beim anderen Kieferorthopäden gewesen und die haben mir einen Kostenvoranschlag gestellt, der Preis war mir jedoch zu hoch, deswegen bin ich zu einem anderen gegangen und habe meinen alten Kostenvoranschlag vorgezeigt. Die haben dann das selbe "Muster" für mich erstellt. Da ich schon 28 Jahre bin und selber zahlen muss, wollte ich damit bis Ende des Jahres warten bis ich genügend Geld habe. Aus diesem Grund habe den Kostenvoranschlag noch nicht unterschrieben zurückgegeben um die Behandlung durchzuführen. (Somit ist kein Vertrag zwischen uns entstanden) Da ich mich nicht gemeldet habe, hat der Kieferorthopäde mir einfach eine Rechnung gestellt, dafür das er mir einen Kostenvoranschlag erstellt hat. Dieser Punkt von der Rechnung ist auch unter dem Punkt bei dem Heil- und Kostenplans zu sehen, den ich unterschreiben müsste wenn ich die Behandlung durchführen möchte. Ich bin auch nicht gewillt, den 2,3 fachen Abrechungssatz zu bezahlen. Normalerweise sind das 1 facher. Jetzt ist die Frage was ich machen sollte. Kostenvoranschläge sind normalerweise unverbindlich und kostenlos. Mir wurde das vorher nicht gesagt das ich den Kostenplan auch noch bezahlen soll, trotz wenn ich die Behandlung nicht durchführen möchte.

Rechnung, Recht, Anwalt, Rechte, Kosten, Gesundheit und Medizin, Kieferorthopäde, Zahnarzt, Kostenvoranschlag
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Unfall - Kostenvoranschlag bezahlt, ohne das danach eine Reparatur stattgefunden hat. Habe ich danach Ansprüche?

Ich weiß nicht genau wie ich die Frage formulieren soll...

Ich war mit dem Auto von meinem Vater unterwegs, dieses ist dann in das Auto von meinem Cousin gerollt- Stoßstange verkratzt. Ich hatte die Handbremse leider nur sehr leicht angezogen und ob der Gang drinnen war, weiß ich nicht mehr. Über die Versicherung wollten wir es nicht machen, da ich auf das Auto nicht versichert bin.

Diese waren dann bei einer Werkstatt und haben mich den Kostenvoranschlag von 1200€ + 200 € Wertminderung zahlen lassen. Im nachhinein weiß ich, das ich erst die Rechnung bezahlen hätte sollen... Sie meinten ich bekomme die Rechnung nach der Reparatur und dann sehen wir eben ob ich Geld zurück bekomme oder ich noch mehr zahlen muss...

Gestern musste ich dann leider feststellen, das sie das Auto selber lackiert haben (man sieht sehr deutlich den Farbunterschied) obwohl mir versprochen worden ist das sie in die Werkstatt gehen...

Mein Problem ist, das ich diesen Geizhälsen das Geld nicht einfach so überlassen will... und ich mich jetzt frage ob ich rein rechtlich Geld zurück verlangen könnte. Ich habe Teile gezahlt, die Arbeitsstunden der Fachleute und alles drum rum, was nie angefallen ist... Höchstens eine kleinen Becher Farbe...

Kann mir da jemand, am besten auch mit Paragraphen die gesetzliche Lage dazu schildern? Hab ich das Geld verloren? Müssen Sie mir das Geld teilweise zurück erstatten? Mir wurde gestern gesagt, das ich 60% zurück verlangen kann, stimmt das?

Ich danke euch für die Antworten!

PS: Familie kann man sich leider nicht aussuchen

Mit freundlichen Grüßen

LoveLaterne

Unfall, Rechnung, Geld, Versicherung, Recht, Geld zurück, Lackschaden, gesetzlich, Kostenvoranschlag, Paragraph, Auto und Motorrad
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Rechnung für einen Kostenvoranschlag nach Unfall (als Geschädigter)?

Hallo! Ich habe ein kleines Problem: Vor kurzem ist mir jemand in mein parkendes Auto reingefahren. Dieser hat sich auch an die Polizei gewandt, hat alles super funktioniert. Ich habe mich darauf mit seiner Versicherung in Verbindung gesetzt. Diese verlangten, dass ich den Schaden reparieren lasse oder Ihnen einen Kostenvoranschlag zukommen lasse, nach dem dann abgerechnet wird. 

Daraufhin bin ich zu einer KFZ-Werkstatt gegangen, die den Kostenvoranschlag auch gemacht haben und darauf zur Versicherung geschickt haben. Kurz darauf habe ich auch die Schadenszahlung erhalten. 

Nun zur Frage: Nach gut einer Woche habe ich nun von der Werkstatt eine Rechnung für den Kostenvoranschlag erhalten. Ist dies überhaupt rechtens? Ich habe versucht, mich ein wenig schlau zu machen und habe folgendes gefunden: 

„Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die Vergütungspflicht für Kostenvoranschläge zwar, besagt aber, dass der Kostenanschlag – wie es den Kostenvoranschlag nennt – „im Zweifel“ nicht zu vergüten ist. Mit dieser Formulierung ist gemeint, dass die Vergütung eines Kostenvoranschlags gesondert vereinbart werden muss.“

Solche Kosten wurden nicht vereinbart (die Werkstätten habe ich zusammen mit meinem Vater aufgesucht). Die Rechnung kam heute mit der Post. Leider waren nichtmal die AGBs der Werkstatt beigelegt, auf der Rechnung befindet sich nur folgender Vermerk: 

„ES GELTEN DIE IM AUSHANG BEFINDLICHEN AGB“

Nach meiner Kenntnis muss auf die AGB schon vor Vertragsabschluss (der meiner Meinung nach nie wirklich stattgefunden hat) hingewiesen werden, oder? 

Ich hoffe, Sie können mir bei diesem Fall behilflich sein. Danke!

Grüße, Niclas Krasenbrink 

KFZ, Recht, Unfallversicherung, Kostenvoranschlag, Auto und Motorrad
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Kostenvoranschlag von Versicherung massiv gekürzt, was tun?

Hallo Leute,

vor kurzem ist mir jemand in meinen Ford (Baujahr 2001) gefahren. Der Schaden war mäßig hoch und ich habe mir einen Kostenvoranschlag im Autohaus Ford besorgt. Dieser Betrag beläuft sich auf 1505,49€ Brutto (1265,12€ Netto). Da der Schaden an der Stoßstange zwar sichtbar ist, jedoch nicht zwingend repariert werden muss, hatte ich eine fiktive Abrechnung in Erwägung gezogen (Auto soll nicht repariert werden).

Jetzt bekam ich einen Brief von der "Continentale AG". Zunächst einmal wurde die Mehrwertsteuer abgezogen, was bei einer fiktiven Abrechnung ja auch korrekt ist, da diese Kosten ja nicht anfallen. Allerdings heisst es nun: 1265,12€ Netto und dann weiter: "Abzüge gemäß Prüfbericht: 468,89€". Wodurch mir letztendlich (mit 25€ Nebenkosten) noch 821,21€ Entschädigung zustehen würde.

Begründet wird das u.a. mit einer "kostengünstigeren und mindestens gleichwertigen Referenzwerkstatt".

Weiterhin heisst es: "Folgende Ersatzpositionen (Halter Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar: Ersatzteile - 204,82 EUR

Die Erneuerung (Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar. Hier ist eine fachgerechte Instandsetzung möglich. Entsprechende Instandsetzungs- und Lackierzeiten wurden berücksichtigt: Ersatzteile - 421,20 EUR Arbeitslohn - +15 AW = +157,13 EUR"

Mir wurde also letztlich fast 50% gekürzt und das möchte ich nicht akzeptieren! Kennt sich jemand damit gut aus und kann mir sagen welche Schritte ich als nächstes einleiten sollte?

Vielen Dank, Mendo353

Auto, Verkehrsunfall, Unfall, Verkehr, Versicherung, Recht, Verkehrsrecht, Unfallversicherung, Kostenvoranschlag, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Wer muss im Falle einer Sachbeschädigung bei Versand haften?

Hallo zusammen,vor einigen Wochen bin ich mit meiner Fossil Automatikuhr (mit Naked-Uhrwerk) gegen eine Tischkante gekommen und die Scheibe ist gerissen. Es hat sich ein Splitter gelöst und lag auf dem Ziffernblatt. Ich habe sofort die Krone herausgezogen um die Uhr zum Stillstand zu bekommen.Zu Hause habe ich sehe vorsichtig die Scheibe komplett entfernt um den gelösten Splitter entfernen zu können. Nach einschieben der Krone habe ich die vollständige Funktion der Uhr festgestellt (sogar ne 2 minütige Videoaufnahme gemacht) und die Krone dann wieder herausgezogen. Habe dann mit einer Plastikscheibe und Klebeband die Uhr abgedeckt damit beim Packen und Versenden nichts an das Ziffernblatt oder die Zeiger geschweige denn ins Uhr Werk gelangen kann.Also verpackt, zu Post gebracht und als versichertes Päckchen an den Fossil Reparaturservice geschickt. Nach einer Woche dann der Kostenvoranschlag - 180 Euro für die Reparatur weil wohl zusätzlich zu der Scheibe das Uhrwerk UND das Ziffernblatt ersetzt werden müssen da defekt.Nun meine Frage: Wer kommt für den Schaden auf? Ich habe mir größte Mühe gegeben die Uhr in einem funktionalen Zustand zuzusenden damit lediglich die Scheibe ersetzt würde und nun soll die Uhr komplett kaputt sein?Ist hierfür Fossil oder die DHL zuständig? Uhr liegt immernoch bei Fossil, kann die erst am Montag anrufen um das Problem zu klären, aber vielleicht kennt sich hier ja jemand mit so einem speziellen Fall aus.Bleibe ich jetzt auf den Kosten sitzen? Die Uhr ist es nicht mehr wert um sie so teuer reparieren zu lassen.Danke schonmal für die Antworten.

Schadensersatz, Rechnung, DHL, Fossil, Uhr, Kostenvoranschlag, Reparaturservice, Uhrwerk
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Handwerkerrechnung ist zu hoch?

Hallo erstmal,

wir haben uns nun endlich eine ETW gekauft und diese wurde nun von Grund auf renoviert. Unter anderem wurde auch das Badezimmer Saniert.

Hierfür haben wir 2 Firmen beauftragt. Eine Sanitärfirma und einen Fliesenleger.

Folgenden Kostenvoranschlag haben wir vom Fliesenleger erhalten und angenommen: 70 Arbeitsstunden, 18 qm Fliesen, Material = 5931€ inkl. MWST

Heute kam dann die Rechnung und wir waren erstmal geschockt... 7729€ inkl MWST!!!! 87,5 Arbeitsstunden, 25qm Fliesen, Material.

Wir wurden zu keinen Zeitpunkt über höhere Kosten etc. informiert! Das Badezimmer inkl. geflieste wände haben wir nochmals ausgemessen: 19,3qm + 2qm die uns noch hier liegengelassen wurden (für Reperaturen?)

Die Arbeitsnachweise sind für uns schwer zu kontrollieren, da wir beide berufstätig sind, unterschrieben haben wir diese aber nicht!. 3 Tage konnten wir kontrollieren.19.-20.10 war unsere Malerin anwesend und teilte uns mit das der Fliesenleger um 15 Uhr feierabend macht da sie dann die Türrahmen und Tür im Badezimmer streichen kann. Für beide Tage wurden je 8h veranschlagt. (Zählen Fahrzeiten zu den Arbeitskosten dazu?) Würde heißen er hätte bereits um 7 Uhr anfangen müssen! Was er auf jedenfall am 19.10 nicht getan hat (9Uhr). Der dritte Tag ist der 03.11. hier war ich ab 15.15Uhr in der Wohnung . Weit und breit kein Handwerker. Berechnet wurden aber 9,5 Stunden.

Zudem ist uns aufgefallen das auf einem Nachweis das entfernen der Bodenfliesen aufgeführt ist. Dies wurde aber bereits durch die Sanitärfirma durchgeführt bei Ausbau der Badewanne dusche etc.

Abschließen nochmal unsere Fragen :D

Können wir gegen diese Rechnung vorgehen? Wenn ja, wie gehen wir am besten vor? Zählt die Fahrzeit zur Arbeitszeit? (ca. 45 min.) Da wir eine Rechtschutzversicherung haben, zählt das unter Privatrecht? (Fals es zum äßersten kommt)

Ich hoffe mal ihr könnt uns ein paar Tipps geben wie man da am besten vorgeht.

Sorry schonmal für den langen text und danke im vorraus =).

Handwerker, Kostenvoranschlag, zu hohe Rechnung
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