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Thema Haftpflicht
Ist Chance auf Schmerzensgeld möglich oder bekommt AG Bussgeld?

Ich musste auf ANWEISUNG von einem MA mit Balkenmäher mit abgebrochenem GASHebel arbeiten. Bin abgerutscht habe HANDVERLETZT und Mäher drohte den Berg runter zu kippen und habe Beim verdreht.

Hatte auch keine Gummistifel und mir wurden FÜße von Dornen zerstochen.  KEINE JACKE, arme und Hände wurden zerstochen. AG muss aber Schutzausrüstung bereitstellen.   

Kann ich SCHmerzensgeld verlangen oder gibt's nur BUSSGELD?

§ 209 SGB VII Bußgeldvorschriften

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

  1. einer Unfallverhütungsvorschrift nach § 15 Abs. 1 oder 2 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,...

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 bis 3 mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu zweitausendfünfhundert Euro geahndet werden.

Und mal so den §29 DGUV Vorschrift 1 zitiert:

Vierter Abschnitt

Persönliche Schutzausrüstungen

§29 Bereitstellung

(1) Der Unternehmer hat gemäß §2 der PSA-Benutzungsverordnung den Versicherten geeignete persönliche Schutzausrüstungen bereitzustellen; vor der Bereitstellung hat er die Versicherten anzuhören.

(2)Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die persönlichen Schutzausrüstungen den Versicherten in ausreichender Anzahl zur persönlichen Verwendung für die Tätigkeit am Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Für die bereitgestellten persönlichen Schutzausrüstungen müssen EG-Konformitätserklärungen vorliegen. Satz 2 gilt nicht für Hautschutzmittel.

Recht Bußgeld Arbeitsunfall Haftpflicht Schmerzensgeld Berufsunfallversicherung
6 Antworten
Sich mit 18 selbst versichern, was muss ich bedenken?

Ich bin 18 Jahre alt geworden und wohne nicht mehr bei meinen Eltern, da wir ein sehr schlechtes Verhältnis zu einander haben. Da ich ab August aber Geld verdiene und meine Eltern alle Versicherungen mit mir kündigen wollten, habe ich mich woanders nach Versicherungen (Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung) umgesehen und bei einer anderen Versicherung als die, bei der meine Eltern versichert sind und ich mitversichert war, Verträge abgeschlossen. Diese gelten ab August.

Der Versicherungsmakler hat mir nun telefonisch mitgeteilt, dass meine Eltern mich aus den Versicherungen gekündigt haben, ich mir allerdings bis August keine Sorgen machen brauche, dass ich unversichert bin.

Soweit so gut. Mit der Kündigung der Versicherungen, die mich als Kind abgesichert haben, war zu rechnen und ich habe dem Versicherungsmakler auch mitgeteilt, dass ich bereits anderweitig abgesichert bin (ab August) und ich die Kündigung ebenfalls will.

Jetzt erzählt meine Mutter mir aber, ich müsste die Versicherungen aus meiner Kindheit übernehmen und hätte mich nun doppelt versichert und dementsprechend doppelt belastet.... Stimmt das?

Ich habe die alte Versicherung weder abgeschlossen, noch habe ich irgendwas diesbezüglich unterschrieben. Wie auch, wenn ich nicht ein einziges Dokument oder ähnliches erhalten habe. Im Grunde weiß ich gar nichts, denn meine Eltern haben mich mit allem allein gelassen. Was muss ich jetzt tun?

Kann es passieren, dass mir für die alten eigentlich gekündigten Versicherungen plötzlich Geld vom Konto abgebucht wird? Die Erlaubnis dazu habe ich nämlich nie erteilt und meine Kontodaten kann die alte Versicherung auch nicht haben, außer meine Eltern haben sie denen gegeben...

Ich weiß nicht was ich tun soll.. Ich habe keinen der mir hilft und meine Eltern probieren alles, um mir Steine in den Weg zu legen...

Kündigung Versicherung Recht Rechte Eltern Gesetz Vertrag Haftpflicht volljährigkeit
8 Antworten
Versicherungsfrage - Geschubst und gefallen?

Hallo. Ich habe eine Versicherungstechnische Frage.

Ich versuche es kurz zu gehalten: Ich bin auf einem Geburtstag gewesen und wurde aus Versehen umgestoßen, bin gefallen und habe dadurch große gesundheitliche Folgen erlitten. Letztendlich habe ich durch eine Mediatorin, also außergerichtlich, Schmerzensgeld verlangt. Ich habe mit einer Freundin die dabei war und den Vorgang besser wahrgenommen hat gesprochen und danach angegeben, er wäre jemanden in die Arme gesprungen und hätte mich so von hinten an/umgestoßen. Ich selbst war nicht sicher wie genau, weiß nur dass er es war, und gab quasi an was sie mir gesagt hat.

Durch Gerede habe ich gehört, dass er nun angeben will dass er es nicht leugnet gegen mich gestoßen zu sein, allerdings in der Weise dass ihn eine dritte Person geschubst hätte, und er darum gegen mich gefallen wäre. Auch er hat mit jemanden gesprochen da er selbst es nicht mehr wusste, und dieser hätte es so gesagt. Somit hat er quasi einen Zeugen für seine Version und ich einen für meine, aber wir beide als direkte Betroffenen, wissen es selbst nicht mehr und nur durch sie (was ja nicht unbedingt die Versicherung weiß - ich habe keine Zeugin angegeben sonder privat mit ihr geredet und es dann als meine Version angegeben).

Klar, wenn die dritte Person sagt ja ich habe ihn gestoßen und er somit mich, muss ja die Versicherung der dritten Person bezahlen und nicht seine. Für mich ist es ja letztendlich egal wer zahlt.

Aber was passiert, wenn die dritte Person die ihn laut seiner Aussage geschubst haben solle verneint? Muss er dann zahlen, oder steht es dann Aussage gegen Aussage , oder wie läuft das dann? Leider ist es schon fast 2 Jahre her aber vorher waren die Auswirkungen nicht bekannt, weshalb ich erst jetzt damit kam. Aber darum weiß leider keiner mehr 100% wie es war..

Danke schon mal, ist etwas kompliziert, aber hoffentlich verfolgbar.. :)

Freizeit Versicherung Recht Anwalt Haftpflicht Haftpflichtversicherung Haftung
5 Antworten
Fremder Hund jagt unsere Katze auf unserem Grundstück?

Vielleicht weiß ja jemand, was wir gegen folgenden Vorfall tun können, bzw ob man da überhaupt etwas machen kann:

Wir wohnen in einer ziemlich ruhigen Gegend in einem Dreiparteienhaus, der Vermieter unten, wir ganz oben. Das Grundstück ist eingezäunt und die Einfahrt mit einem Tor gesichert, das aber üblicherweise auf Wunsch des Vermieters offen bleibt.

Nun haben wir zwei Katzen, die Freigänger sind und sich bisher auch mit allen anderen Katzen der Gegen zu vertragen scheinen (zumindest gab es noch keine Verletzten, von denen wir erfahren hätten, noch wurden unsere verletzt) und sogar mit den Hunden, die in unserer Straße wohnen (das sind aber auch gutmütige Viecher). Da wir in einer schönen Waldrandlage wohnen, gehen natürlich auch oft Leute hier spazieren, die nicht in unserer Gegend wohnen. meist mit nichtangeleinten Hunden (es herrscht bei uns kein genereller Leinenzwang).

Heute vormittag war ich gerade ein bisschen bei der Gartenarbeit und unsere Katzen mit uns draußen. Ich bin kurz in die Wohnung und als ich wieder runterkam, hörte ich Gebell und sah einen fremden Hund, der in unserem Garten Jagd auf unseren Kater machte. Er hat ihn nicht erwischt, ist aber mehrfach auf ihn losgegangen, auch nachdem die Besitzerin ihn zurückgerufen hatte. Nach dem dritten Angriff wurde es dem Hund wohl langweilig und er ist zurück. Die Dame ist dann kommentarlos entschwunden, eine Entschuldigung oder irgendwas hielt sie nicht für angebracht, auch nicht auf mein Insistieren. Ich war aber sowieso eher besorgt um unseren Kater, der sich unter einer Hecke verkrochen hatte. Ich habe ihn nochmal auf Verletzungen untersucht, aber es ist wohl gutgegangen. Ich hatte überlegt, auf den Hund loszugehen, aber nichts geeignetes zur Hand und auch keine Lust, mich mit bloßen Händen auf einen hüftgroßen Hund zu stürzen.

Falls sich jemand damit auskennt, würde ich gern wissen, ob ich das dulden muss und falls nein, wie ich dagegen vorgehen kann, wenn das wiederholt vorkommt. Ich möchte ungern nächstes Mal meinen verletzten Kater zum Tierarzt bringen - und dann möglichst noch die Rechnung selbst zahlen - oder ihn gar bestatten.

Für jeden Rat wäre ich sehr dankbar.

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15 Antworten
Haftet Tierhalter-Haftpfl.Vers.,wenn Hund die Sicherheitsgurte im Auto anknabberte?

Guten Tag,

wir betreuen ab und an den Hund von unserem Sohn, wenn er z.B. in Urlaub ist, oder länger Schicht arbeiten muß usw.). Der Hund heißt Buddy und ist ein 5 jähriger Boxer-Beagle-Mix.

Am 26.1.2018 holten wir ihn bei unserem Sohn ab und wollten zu uns nach Hause fahren. Unterwegs hielten wir im Supermarkt an und wollten kurz was einkaufen. Wir ließen Buddy angeleint (mit seiner kurzen Ausgangsleine) auf der Kombi-Ladefläche für ca. 20 Minuten alleine. Aber das kannte er, da wir das schon öfters praktizierten und immer gut ging.d.h.er wartete immer brav auf uns., ohne sogar zu bellen oder gar zu jammern....weil er wußte, daß wir wieder kommen und er sogar immer eine Belohnung (Hundesnack) für das Bravsein bekommt.

Als wie dieses Mal zum Auto zurück kamen, hatte er sich mit beiden, an der Rücksitzbank befindlichen Sicherheitsgurten beschäftigt (d.h.total zerbissen). Zwischen Kombi-Ladefläche und Rücksitzbank befindet sich zwar ein Netz als Abtrennung; das aber Buddy nicht davon abschreckte, den Geschmack von den Gurten zu testen.

Leider will die Tierhalterhaftpflichtvers. v.unserem Sohn nur einen Teil des Schadens regulieren.Gibt uns ein Mitverschulden, da wir den Hund für 20 Minuten alleine im Fahrzeug zurückließen. Die Vers.hält von daher eine Haftungsteilung für angemessen und nachvollziehbar und wollen, daß wir den Schaden nach dem vorliegenden Kostenvoranschlag reparieren lassen sollen und sie würden dann nach Einreichen der Rechung uns 50 % erstatten.

Müssen wir das so akzeptieren...oder gibt es für uns eine Möglichkeit, daß der Schaden doch noch voll von der Vers. übernommen werden muß.

LG

Sonderschicht

L.G.

Tiere Hund Haustiere Recht Gesetz Tierhaltung Haftpflicht Tierhalterhaftpflichtversicherung
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