Warum verschreiben die Ärzte in Deutschland so zaghaft?

Ich habe schon mehrmals erlebt, dass Ärzte in Deutschland fast nichts verschreiben oder überweisen usw. Man kommt sich fast vor, wie ob man nur eine lächerliche Krankheit hätte, die von alleine wieder weg geht. Irgendwie ist alles immer lächerlich. Leider war das fast nie der Fall. Habe schon öfters erlebt, dass aus einer scheinbaren kleinen unangenehmen Krankheit ein richtiges großes hartnäckiges Problem entwickelt hat.

Z.B. war ich mit einer sehr schlimmen, schmerzhaften Sinusitis verzweifelt beim HNO-Arzt. Wollte schon "beinahe Selbstmord" machen vor lauter Schmerzen. War richtig verzweifelt. Darauf sagte sie, sie verschreibt mir was günstiges. Ein abschwellendes Xylo-Nasenspray um 1,75 €. Ich erwiderte ihr, dass mir der Preis egal ist, die Sinusitis und die Schmerzen sollen weg gehen. Xylo-Nasenspray habe ich außerdem schon längst. Ich sagte ich zahle auch Notfalls alles privat egal was es kostet. Das kann doch medizinisch nicht alles sein. Das schien aber der Frau Ärztin egal zu sein. Leider sind in Deutschland viele so. Der nächste verschrieb dann Ibuprofen obwohl ich das schon längst nahm und durch die stark schmerzende Sinusitis und Entzündung hatte und ich schon Rauschbilder und Doppelbilder gesehen. Klar irgendwann habe ich dann Ärzte gefunden, die dann mehr machten, war aber ziemlich mühselig die zu finden.

Mit erstaunen musste ich dann in einer amerikanischen Selbsthilfe Gruppe feststellen, dass die Doktoren in den USA viel mehr verschreiben, tun und machen. Was manche Patienten von Doktor verschrieben bekommen haben oder sofort Labor, 3D-Röngten, operieren usw. Da viel mir die Kinnlade runter. Hab mir viel an Informationen aufgeschrieben, was die amerikanischen Ärzte tun und dann mühselig deutsche Ärzte gefunden, die es dann genau so machten. Leicht war das nicht. Aber mir ging es dann auch mit der amerikanischen Methode nach dem Motto:"viel hilft viel", langsam besser. Also Untätigkeit kann man US-Ärzten meist nicht vorwerfen. Und auch im US-Supermarkt oder Drogermarkt gibt es viel wirkungsvollere Sachen als was Ärzte in Deutschland verschreiben. Was in Deutschland verschreibungspflichtig ist, ist in den USA in Kategorien oft schön geordnet im Regal. Die Auswahl ist auch viel größer. Ganze Regalreihen nur "Allergy und Sinusitis" usw. Auch Natursachen und Homöopathie einfach alles. 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Und wenn man fertig ist kann man noch Lebensmittel, Fernseher usw. kaufen.

Lächerlich was dagegen für schwache Sachen in Deutschland in der Apotheke oder Drogermarkt gibt. Selbst von Arzt gibt es oft nur schwaches wenn überhaupt. Knapp an der Placebo Grenze.

Aber warum ist das so. Weshalb bekommt man in Deutschland oft gar nichts verschrieben oder dann nur ganz schwache Sachen? Selbst wenn ich mehrmals hingehe, gibt es oft nichts anderes. Bin ich der einzige der so unzufrieden ist?

Klar, in den USA kann sich nicht jeder ein Arztbesuch leisten, aber wenn man krankenversichert ist dann ist das Standard höher als in Deutschland

USA, Deutschland, Ärzte, Doktor, drogeriemarkt, Gesundheit und Medizin, Sinusitis, Supermarkt
Eine Nadel tut doch jedem etwas weh, oder?

Ich hab schon seit ich denken kann ne nadelphobie und arbeite lange schon dran dagegen anzukämpfen

Ich hatte vor paar Monaten zufällig mal eine Impfung, blutabnahme und Infusion innerhalb eines Monats

wurde also relativ oft gepikst

aber irgendwie hab ich damals zu dem Zeitpunkt es garnicht als so schlimm empfunden, meine nadelphobie ist für ne Weile wirklich viel weniger geworden, hatte fast kaum mehr Panik !

ich war allerdings zugegebenermaßen bei den letzten Nadeln trotz Angst immer relativ gut gelaunt, könnte auch ne Auswirkung haben

Jetzt hatte ich gestern eine blutabnahme und plötzlich wieder eine extreme Panik, und das wochenlang vor dem Termin..

Ich hab mir aber immer und immer eingeredet, dass es sicher nicht wehtun wird. Sonst hätte ich doch die letzten Male nicht so entspannt reagiert!?

naja..

an dem morgen wo ich die blutabnahme gestern hatte hab ich übrigens auch direkt davor ein wenig mit meinem Freund gestritten.

jedenfalls bin ich dann in der blutabnahme gesessen, sehr sehr sehr nervös

dann kam der Stich; natürlich ganz kurz aber irgendwie doch bisschen doller als erwartet/erhofft

meine Vorstellung war : piks der nicht wehtut

die Realität war dann: ein Stich der etwas wehtut

damit bin ich erstmal nicht zurecht gekommen. Hab allerdings dann versucht zu akzeptieren, dass Nadeln nun mal etwas wehtun können (selbst wenn nicht stark), aber auch nicht immer müssen

stimmt doch so, oder?
tun nicht jedem Nadeln etwas weh?
Vorallem: blutabnahmen sind doch eigentlich immer unterschiedlich schmerzhaft, oder ?

mein Arm hat übrigens nen Tag lang wehgetan nach der Entnahme

kann es also sein, dass der piks sowieso doller wehgetan hat als sonst so? Entweder weil ich vermutlich total verspannt war oder weil die Arzthelferin vielleicht ein klein wenig „verkackt“ hat ^^

ich möchte so gut es geht verhindern , dass ich beim nächsten Nadel Termin wieder Wochen lang Panik hab! Also wäre mir das total wichtig wenn mir jemand hilft das in meinem Kopf festzusetzen, dass Nadeln eigentlich jedem so bisschen wehtun kann, dass Nadeln aber nicht immer gleich viel wehtun (und somit gestern evtl auch Pech gewesen sein kann?)

sorry für den ganzen Text und danke wenn du bis jetzt gelesen hast

Medizin, Gesundheit, Nadel, Doktor, Gesundheit und Medizin, Spritze, blutabnahme, Infusion

Meistgelesene Fragen zum Thema Doktor