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Thema Bergbau
Könnte man das Grubenwasser im Ruhrpott nicht als Energiequelle nutzen?

In stillgelegten Schächten sammelt sich weit unter Tage Wasser an, welches durch die Erdwärme warm wird, teilweise über 30 Grad.

Könnte man das Wasser nicht in den darüberliegenden Städten zum heizen nutzen? Durch Heizkörperschlaufen pumpen, so wie es in Karlsruhe die Fernwärme gibt?

Fernwärme ist das Wasser zwar viel heißer und wird auch zum baden genutzt, aber dieses wird ja bewußt erwärmt.

Das Grubenwasser könnte man ja für die Beheizung nehmen, zwischen 20 und 30 Grad ist ja als Raumtemperatur völlig ausreichend.

Zum Duschen müßte zwar noch Wasser herkömmlich erhitzt werden, aber doch würde das ja eine Menge Energie sparen und das warme Wasser ist ja schon unter den besiedelten Gebieten. Bräuchte nur hochgepumpt werden, das könnte man ja tatsächlich mit Windkraft und Photovoltaik machen. Wenn da mal zwei Stunden kein warmes Wasser gepumpt werden kann, wird auch keiner erfrieren, oder man treibt die Pumpen notfalls mit konventioneller Energie an. Oder Laufwasserkraftwerke in der Ruhr, dann hat man quasi immer (bis auf die Wartungskosten) einen kostengünstigen Pumpkreislauf.

Warum zieht man das nicht in Erwägung?

Gilt auch für andere Städte, die aus welchen Gründen auch immer, heißes Wasser unter dem Boden haben, z.B. Thermalquellen

Wenn es so toll wäre, würde man es schon machen 33%
Nein, das Wasser würde zu schnell abkühlen 22%
Gute Idee, könnte ein Teil der Energiekosten senken 22%
Nein, hätte negative Auswirkungen, dem Wasser Energie zu entziehe 11%
Es gibt kostengünstigere Alternativen 11%
Nein, rechtliche Bestimmungen stehen dem entgegen 0%
Kann sich nur unter bestimmten Umständen lohnen 0%
Wasser, Umwelt, Energie, Heizung, Wärme, Bergbau, Gesundheit und Medizin, Klima, Ökologie, Ruhrgebiet
11 Antworten
Wie lautet der Fachbegriff für ein mit Kreide bepudertes Maßband?

Mein Vater hat das mal benutzt, als ich sehr klein war. Ihr könnt euch sicher denken, dass ich meinen Vater inzwischen nicht mehr nach dem Begriff fragen kann. Wer von euch kennt das und benutzt das vllt auf Arbeit?

Es war eine geschlossene Plastikrolle, ähnlich einem normalen Maßband aus Alluminium, das sich selbst wieder einfährt. Auf der Rolle war ein Faden gewickelt, so etwa 3mm stark, schätze ich. Der Faden war recht stabil und hatte die blaue Farbe von der Kreide angenommen. Wie genau die Kreide an den Faden kommt, kann man nicht sehen, sie muss irgendwo innerhalb der Plastikbox sein, vermutlich wird sie mit einer Feder von innen an das Seil gepresst, sodass beim ein- und ausfahren des dünnen Seils frische Kreide aufgetragen wird. Vllt ist innen auch ein Pulver, keine Ahnung. Möglicherweise verbraucht es sich auch bei mehrfachem Gebrauch.

Man nutzt das Teil zu zweit auf dem Bau, bei Straßenmarkierungen, unter Tage oder in unserem Fall um Hinkelkästchen auf den Parkplatz zu malen :) Beide halten ihre Seite des Fadens straff gespannt auf den Boden und fassen den Faden jeweils so weit wie die Armlänge erlaubt, heben es wenige Zentimeter an und lassen es auf den Boden schnippsen. Dabei wird die Kreide auf den Boden gepfeffert und bildet dort eine gerade Linie mit etwas Staub rechts und links, in jedem Fall gut zu sehen. Man kann dann mit anderen Materialien nachzeichnen. Wir hatten dicke weiße Kreide verwendet.

Ich möchte es beim Renovieren/Tapezieren verwenden, um nicht auf eine Wasserwage angewiesen zu sein. Hier stehen die Häuser eh alle schief. Vielleicht nehme ich auch Kreppband. Allerdings überlege ich schon seit Jahren, wo es dieses Kalkband gibt und Google kennt den Begriff nicht.

Habt ihr eine Idee?

Bau, Baumarkt, Bergbau, Handwerker, hilfsmittel, Maß, Straßenbau, markierung
5 Antworten
Diplom vs. Bachelor und Berufsaussichten in der Geobranche?

Hallo,

Wie man an dem Titel erkennen kann, suche in Rat in zwei Fragen. Davor noch kurz ein paar Hintergrundinformationen. Wer das nicht lesen möchte, der kann gleich zum "Strich" vorspringen.

Ich selbst habe leider schon zwei Studiengängen hinter mir, zum einen Geschichte (1. Semester) und Chemie (Bin im 2.ten Semester), wobei ich in den Studiengängen selbst, gute bis sehr gute Leistungen hatte bzw. habe, mir jedoch währendessen jeweils klar wurde, dass ich mir nicht vorstellen kann, in den jeweiligen Bereich tatsächlich zu arbeiten bzw. tätig zu sein.

Geschichte war auch eher ein Versuch, weil ich mir schon im voraus klar war, dass die Berufsaussichten miserabel sind, ich wollte aber für mich persönlich sicher gehen, ob es was für mich wäre.

Bei Chemie war es etwas anderes, da ich mich auch im Vorfeld viel darüber informiert habe, auch während dem ersten Semester. Was ich da beruflich gehört und gesehen habe (durch ein Praktikum) ließ mich erneut stark zweifeln und spiele mit dem Gedanken aufzuhören.

Die ganzen Vorgänge sind an sich natürlich etwas komplexer, aber das ist so die grobe Zusammenfassung.


Zur eigentlichen Frage. Ich habe mich dann intensiv darum bemüht herauszufinden, was mir den beruflich gefallen könnte. Da bin ich dann relativ schnell bei den Ingenieurwissenschaften gelandet, speziell im Bau- vorallem aber im Vermessungsingenieurwesen.

Letzteres spricht mich vorallem durch eine potenzielle abwechslungsreiche Tätigkeit im Beruf an, aber auch das Studium an sich, die Inhalte gefallen mir sehr. Eine interessante Verbindung aus Praxis und Theorie.

Aber auch hier hört man beruflich, was Stellen und Gehalt angeht nichts all zu tolles. Ein kleiner Lichtblick ist lediglich der, dass es relativ wenige Studierende in dem Bereich gibt. Das zur ersten Frage.

Als zweites würde mich speziell der Abschluss bzw. die Abschlussart interessieren. An der TU Freiberg gäbe es z.B. zwei interessante Diplomstudiengänge, zum einen Angewandte Geodäsie und Markscheidewesen und Geotechnik und Bergbau.

Das Bergbau in Deutschland kaum mehr existent ist, ist mir bewusst, aber laut der Homepage kann man auch z.B. im Tiefbau oder generell was Kentnisse des Bodens etc. angeht arbeiten.

Andererseits gibt es auch den Studiengang Geodäsie und Geoinformatik in Stuttgart, der um einiges theoretischer und wenig praktisch ist und eben sehr allgemein gehalten ist, was ich wiederum für einen Vorteil erachte.

Mich würden jetzt einfach Meinungen dazu interessieren, weil ich gerade einfach nicht weiter weiß.

Beruf, Studium, Bachelor, Bergbau, Diplom, Geodäsie, Geoinformatik, Ingenieur, Vermessung
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