Flüssiger Stickstoff: Kennt sich jemand aus?

2 Antworten

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Klar geht das. Angegriffen wird das Metall auf keinen Fall. Stickstoff ist im übrigen reaktionsträge und wird deshalb als Inertgas verwendet, d. h. es greift unter Normalbedingungen so gut wie nichts an. Einzig zu berücksichtigender Faktor wäre die Kälte, die bei diesen "gestrickten" Schläuchen allerdings keine Auswirkung auf die Stabilität hat (die nehmen wir bei uns auch). Wenn Du den Stickstoff in einem Metallbehälter/-rohr für längere Zeit aufbewahren willst, solltest Du es isolieren, da durch die gute Wärmeleitfähigkeit des Metalls der Stickstoff sonst anfängt zu verdampfen. Wenn Du den Stickstoff mittels eines Metallrohrs nur von einem Dewar in einen anderen überführen willst, brauchst Du diese Isolierung nicht. Du mußt nur mit etwas N2-Verlust rechnen, da für das Runterkühlen der Leitung von RT auf -196 °C (nicht -150 °C) Stickstoff verbraucht wird und um die Leitung auf -196 °C, ebenfalls. Man kann flüssigen Stickstoff übrigens auch in speziellen Kunststoffschläuchen transportieren. Diese werden dadurch nicht brüchig bzw. steif. Wir haben früher mit einfachen Silikonschläuchen gearbeitet. Diese werden zwar fest, wenn man sie allerdings während des N2-Transports nicht verbiegt, sind sie sehr stabil.

Viele Grüße!

Grundsätzlich ok, kompetent und kenntnisreich, nur würde ich nicht den Satz voll unterstützen, dass das Metall auf keinen Fall angegriffen wird. Bei bestimmten Legierungen ist die Gefahr von Kältebrüchen nicht ganz auszuschließen.

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@KHLange

Das mag schon sein. Nur muß man hier zwischen chemischen und physikalischen Einflüssen unterscheiden. Unter "angreifen" verstehe ich einen chemischen Einfluß wie Korrosion. Kältebrüche sind auf Phasenübergänge bei Temperaturänderung zurückzuführen, die eher physikalischer Natur sind. Stickstoff hat bei normalen Bedingungen keine oxidativen bzw. korrosiven Eigenschaften.

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@pyrolex

High pyrolex, high KHLange, so wie Ihr Euch unterhaltet denke ich englisch stellt kein Problem dar?!
Ich weiß allerdings nicht ob es klar geworden war, das es sich um einen Vorschlag zur Ölpestbekämpfung im Golf von Mexico handelt.

Bei Lust macht Euch nochmal Gedanken, abgeschickt habe ich es und wenn doch die deutsche Version benötigt wird kommentiert entsp. ich suche es raus!

FrGr: J.Th

here a copy from my "Alternative Response Technology" which is mailed to BP

saving the gulf of mexico

Idea: over the outflow drainage put in a manoeuvrable metal- (from expertises out of Germany, here, I am informed it also possible with special made of plastic-) tube; up to deep in the oil deposit.

There through you must press in liquid nitrogen ( N2 -195 °C ) with the most pressure you can.

The tube shall, like a spinning around garden hose, flit trough the oil deposit and the refrigerant will strengthen the oil.

This creates a oil clot development witch at the optimum distincts threads and ropes with solid-soft-clings. All together produces a blockage of the oil deposit and a blocked taking of pipe.

Reservations concerning the fact that the oil is getting warm again can be dissipated when you overthink that the tube is not in the solid material, it stays producing clots, threads and ropes as long as it got new nitrogen and can move through the oil deposit.

A testing plant is thing able, now only for further events.

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@jtoll

Das wird so nicht funktionieren, denn was machst Du mit dem vielen Wasser, das es dort nunmal gibt? Öl hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als Wasser, d. h. wenn überhaupt, wird Dir erstmal das Wasser ausfrieren. Nun hat Eis eine niedrigere Dichte, als Wasser und die "Eiswürfel" steigen nach oben. Am Ende hast Du Ölpest on the rocks.

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die schläuche die du meinst wären wahrscheinlich viel zu durchlässig, um damit stickstoff zu tranportieren. man müsste sie mit einer zusätzlich dichtenden schicht überziehen oder auskleiden. außerdem würden viele materialen, die zum dichten genutzt werden, bei diesen temp. porös/spröde werden und es wäre mit der flexibilität vorbei. mal ganz abgesehen davon, dass metall sehr gut wärme leitet.

. . . ich stelle die Frage nochmal . . . mit einer skizze, dabei spielt die Dichtigkeit nicht so eine Rolle, Du wirst sehen.

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