Suche Nährwerte/Nährwerttabellen für Wildkräuter (z.B. Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere…)

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16 Antworten

Der Gr. Konz,Franz Konz ist der Urvater der Wildkräuter-Urkost, die er selbst als UrMedizin bezeichnet. Im Alter von 25 Jahren erkrankte Franz Konz an Krebs und heilte sich ... darüber erfährst Du evtl. was Du suchst. Der Nährstoffgehalt der Erntebodenflächen der Urkräuter bedingt natürlich deren Qualität. ..m.lieben Gruß von himako

http://www.google.de/search?q=Franz+Konz++Wildkr%C3%A4uter&rls=com.microsoft:de:%7Breferrer:source?%7D&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sourceid=ie7&rlz=1I7MDNA_enDE393&redir_esc=&ei=8TRKT9zjJJChOo6F9bgC

Paschulke82 26.02.2012, 14:55

Der Konz ist wirklich en witziger Typ ^^ http://www.youtube.com/watch?v=yZhr0hJVnmM :D

Hmm... Hast du das Buch? Sind wirklcih Nährwerte drin? Ist ja nicht grade günstig.

Danke auf jeden Fall udn liege Grüße :)

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solascriptura 27.02.2012, 02:43
@Paschulke82

Ich selber habe z.B. auch den Großen Gesundheits-Konz. Dort gibt es eine Nährwert-Tabelle verschiedener Wildkräuter, die meines Wissens nach aus einer Tabelle vom AID in Bonn stammen. Die AID-Broschüre hatte ich mal oder habe ich noch irgendwo... Kann mich nur noch erinnern dass der Vitamingehalt im Vergleich zu normalem Kulturgemüse um 2-3 mal höher lag und der Mineralgehalt sogar noch höher war. Was hier ein Schlaumeier schreibt über Koprophagen kann man getrost vergessen. Wildgemüse kann man z.B. zusammen mit Kulturgemüse zu Saft pressen. So sind die Inhaltsstoffe für den Körper leichter aufschließbar. Franz Konz würde bei solchen Kompromissen die Hände über den Kopf zusammenschlagen, aber wir sind nun einmal Menschen mit degeneriertem Verdauungssystem und keine Affen! Der Erfolg gibt den "Saft-Aposteln" recht!

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solascriptura 27.02.2012, 02:47
@solascriptura

Nachtrag: Die erfolgreichen wenigen "Urkost-Autoren" gehören vielleicht zu den Wenigen, deren Körper Wildkräuter pur (ohne Verarbeitung) noch aufschließen kann. Der Nährwert-Gehalt kann je nach Standort schwanken, doch die meisten Vitamine und Minerallstoffe weisen einen weitaus höheren Gehalt auf, als vergleichbares Kulturgemüse.

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solascriptura 27.02.2012, 02:52
@solascriptura

Korrektur: Die erfolgreichen wenigen "Urkost-Autoren" gehören vielleicht zu den Wenigen, deren Körper Wildkräuter pur (ohne Verarbeitung) noch aufschließen kann. Der Nährwert-Gehalt kann je nach Standort schwanken, doch die meisten Ur-Pflanzen weisen einen weitaus höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen auf, als vergleichbares Kulturgemüse.

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Paschulke82 02.03.2012, 20:51
@himako333

Jo, Google Books ist wirklcih spitze! Werd mcih auf jeden Fall mal umgucken...

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Pflanzen haben nie einen bestimmten Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen (Nährstoffe sind das übrigens alles nicht - Nährstoffe sind Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate). Das schwankt, und man kann nur Durchschnittswerte angeben. Je nachdem, wer das misst, erhältst Du verschiedene Angaben. Das gilt übrigens für Kulturpflanzen genauso - auch wenn man sich da auf durchschnittliche Literaturangaben verlässt, schwankt der Gehalt in Wirklichkeit ebenso gewaltig.

Paschulke82 26.02.2012, 21:07

Das es Schwankungen gibt, ist mir bewusst. Trotzdem lassen sich Durchschnittswerte angeben und eben diese suche ich.

Natten wir das mit den Nährstoffen nicht schonmal?

Als Nährstoffe bezeichnet man verschiedene organische und anorganische Stoffe, die von Lebewesen zu deren Lebenserhaltung aufgenommen und im Stoffwechsel verarbeitet werden

http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%A4hrstoff

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pecudis 26.02.2012, 21:59
@Paschulke82

Ja, sehr schon kopiert, Betonung liegt auf "die von Lebewesen zu deren Lebenserhaltung aufgenommen und im Stoffwechsel verarbeitet werden"

Und das ist - abgesehen vom schwankenden Nährstoffgehalt der Pflanzen selber - völlig unterschiedlich. Eben drum verwendet man sinnvollerweise auch immer die verdaulichen oder die umsetzbaren Nährstoffe, und eben nicht den Nährstoffgehalt.

Such Dir mal die Nährstoffgehalte von frischem Gras raus, erster Schnitt vor der Blüte. Und dann versuch mal , das zu verdauen ....

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Ja. Aber das ist logisch: Welche Inhaltsstoffe eine in der Natur wachsende Pflanze enthält welche nicht von außen manipuliert wird hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab: Bodenbeschaffenheit, Einfluss der Nachbargewächse, Wetter... . Weiter weden die Messinstrumente nicht nach dem besten möglichen Stand hergestellt sondern nach Auftrag. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Ich erinnere vor ca. 30 Jahren ließ mal eine Mutter ihre Muttermilch untersuchen. In verschiedenen Laboren. Das eine Labor riet dringend ab das Kind zu stillen. Das andere Labor wies auf bestimmte grenzwertige Messergebnisse hin - welche durchaus anders ausfielen als die Ergebnisse des baden-württembergischen Labors - , rieten aber dazu weiter zu stillen.

Wenn Du einen richtigen Bäcker fragst wird er Dir bestätigen dass es bei Getreide / Mehl in der Verarbeitung bemerkbar ist wie groß die Unterschiede sein können.

Von Vitamin C zum Beispiel ist die Flüchtigkeit bekannt. Je nachdem wie da gemessen wird kann das Ergebnis massivst beeinflusst werden. Es fängt mit der Frage an, wie lange es dauerte bis das geerntete Gemüse - war Giersch früher für unsere Vorfahren - nach der Ernte untersucht wurde. Dass der Boden unterschiedlich viel Eisen enthält kann in Geografie gelernt werden.

Unter dem Strich wird Dir das eh nicht sonderlich helfen. Unsere Körper sind keine Maschinen. Es funktioniert mit unserer Ernährung nicht so dass wir oben reingeben, der Darm nimmt brav Alles auf was drin ist. Schon die Frage ob ein Mensch die Inhaltsstoffe zählt oder das Essen genießt führt zu einem massiv anderen Aufnahmeergebnis.

Liebe/r Paschulke hab in den Konz geschaut, er hat die Nährwerttabelle

von Institut für Landwirtschaftliche Botanik der Universität Bonn

http://www.scribd.com/doc/21318250/74/Vergleich-der-Lebensstoffe-von-Kultur-und-Wildpflanzen-9613#outer_page_804 da findest Du die Auflistung 9613

Da hab ich noch was Interesantes gefunden:*** Beinwell ist eine der wenigen Pflanzen, die Vitamin B12 erzeugt. (Quelle: Wildgemüse nach Franke u. Lawrenz 1980,Dümmer 1984 u.a.)**, würde Dir ja gerne alles hier reinkopieren, aber ich kriege das leider noch nicht hin....wünsche viel Erfolg beim auswerten..m.lieben Gruß himako

himako333 03.03.2012, 13:10

Wildkräuter ruod.bplaced.net/dorosite/Food/Wildkraut.html

Wildkräuter home.arcor.de/woba11/dorosite/Food/Wildkraut.html

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Paschulke82 04.03.2012, 14:14

Vielen lieben Dank!!!

Du bist die Beste!

Wobei seit den 80ern einige neue Untersuchenungen zum B12 gemacht wurden und man unbedingt bwischen b12 und B12-Analoga unterscheiden sollte. Ich glaube kaum dass es sich bei dem aufgeführten B12 im beinwell um für uns verwertbares B12 handelt...

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Die Inhaltsstoff-Menge in jedem Lebensmittel schwankt.

Häufig ist das Sortenbedingt, z.B. bei Tomaten und Äpfeln. Aber eben auch der Boden und unterschiedliche Witterung können dafür verantwortlich sein. Da viele Kräuter mal hier mal da wachsen ist das nicht ganz einheitlich.

Wir Ernährungswissenschaftler legen uns bei Kräutern u. Ä. nicht auf Werte fest. Wir tendieren dazu zu sagen: "X enthält viel/wenig von Y." Du kannst also feststellen, ob eine Pflanze generell viel von etwas im Vergleich zu anderen hat. Aber du kannst nicht mit einer einzigen Zahl sagen wie viel "wie viel" ist.

Hi, die Angaben sind schon unterschiedlich vom Standort bedingt!

Ich nehme ja was ein was 39 heimische Kräuter beinhaltet aber diese Tabelle nützt dir da auch nichts! Ich finde diese Seiten interessant http://www.heilkraeuter.de/lexikon/giersch.htm Ich würde mal sagen die Seite über Kaninchenfutter wird da nicht so schlecht sein!

BG Cosel

Paschulke82 02.03.2012, 20:58

Auf diese Seite bin ich auch schon des öfteren gestoßen...

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Hier gibt es eine Nährwerttabelle für Giersch:

Für Giersch liegen uns folgende Nährwerte vor:

100 g Giersch enthalten ca. 39 kcal 82,2 g Wasser 8,4 g Eiweiß 0,4 g Fett 0,5 g Kohlenhydrate.

An Mineralstoffen sind in 100 g enthalten: 585 mg Kalium 130 mg Calcium 2900 µg Eisen 35 mg Magnesium.

Außerdem enthält 100 g Giersch ca. 140 mg Vitamin C.

Quelle: http://www.was-wir-essen.de/forum/index.php/forum/showExpMessage/id/40800

Mein Tipp: Zermartern Sie sich nicht den Kopf. Bei Wildkräutern sind Sie immer auf der besseren Nährstoffbilanz.

Noch zwei Dinge:

Die erwähnte Brennessel ist ein irrer Nitratspeicher, wächst nur auf überdüngten Böden. Würde ich keinesfalls in größeren Mengen essen!

Die Stichwortliste ist einfach lächerlich - ich streiche mal ein paar, die mit dem Thema nichts zu tun haben.

Paschulke82 26.02.2012, 21:18

Dass man nicht Massen von Brennesseln isst, ist schon richtig.

Was an der Stichwortliste ist lächerlich? Sabotierst du jetzt absichtlich meine Frage, weil du mich nicht leiden kannst?

  • Wissen: Handelt es sich dabei nicht um Wissen? Diese Kategorie wird hier täglich mehrfach angegeben. Dann sei auch so konsequent und verstecke alle Tags zu dem Thema
  • Bücher: Ja ich suche Bücher zu dem Thema! Warum willst du nciht dass ich Bücher dazu finde? Warum dürfen sich nicht Menschen, die sich mit Büchern auskennen dazu melden?
  • Alternativ: Es handelt sich bei Wildkräutern um alternative nahrungsmittel
  • Geologie: Wie du bereits erwähntest, gibt es je nach Bodenbeschaffenheit unterschiedliche Mineralgehalte in Pflanzen
  • Mineralien: Ja, es geht in dieser Frage unter anderem um dem Mineraliengehalt von Pflanzen
  • Veganer: Ja, das sind vegane Nahrungsmittel und Veganer sind recht oft offen für Wildkräuter
  • Nährstoff: Es geht um den Nährstoffgehalt von Pflanzen
  • Nährwert: Ich suche auch nach dem Nährwert von Pflanzen
  • urkost: Urköstler ernähren sich vor allem von wilden Pflanzen

WAS SOLL DAS???? Das ist eine Frage, bei der mir nicht heder hinz und Kunz weiterhelfen kann und du schmälerst die Wahrscheinlichkeit auf eine hilfreiche Antwort, indem du den Zuganz zu Experten zu dem Thema abschneidest???

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Annemaus85 27.02.2012, 14:31

Die Stichwortliste ist einfach lächerlich - ich streiche mal ein paar, die mit dem Thema nichts zu tun haben.

Ich finde es auch absolut lächerlich Themen wie "Orthorexie" hier zu lesen. Ist nun wirklich nicht überraschend, wer hier so einen Schwachsinn als Thema hinzugefügt hat. Pecudis, vielleicht könntest du endlich mal lernen, was es mit dieser Krankheit auf sich hat.

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koch234 27.02.2012, 16:11
@Annemaus85

Mamamuscum, vielleicht solltest du deine Vorverurteilungen für dich behalten, denn Pecudis war das gar nicht ;-)

und der Begriff "Orthorexie" passte mindestens so gut zur Frage wie "Geologie" oder "Bücher" . . . und schließlich wollte Paschulke doch ausdrücklich möglichst VIELE potentielle Helfer ansprechen?!

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koch234 27.02.2012, 17:23
@Annemaus85

http://www.stern.de/ernaehrung/erkrankungen/diagnose-orthorexie-die-ernaehrungs-fanatiker-618783.html

Orthorektiker fühlen als Sachverständige in Ernährungs- und Warenkunde. Ob Rohkost, Vollwertküche oder veganes Essen - einige erleben ihre Willenskraft in spirituellen Dimensionen. Nach einem Tag mit Sojasprossen und selbstgebackenen Amaranth-Keksen fühlen sie sich körperlich und geistig rein. Medizinische Lehrbücher kennen die Orthorexie nicht. Die Fachwelt hat Orthorexie allerdings noch nicht als Krankheit anerkannt. In den gängigen Fachbüchern taucht der Begriff nicht auf. Manche Experten bestreiten, dass es sich um eine Ess-Störung handelt. Wie viele Menschen zwanghaft an gesundes Essen denken, ist noch völlig unklar. Die wissenschaftliche Untersuchung des Phänomens hat gerade erst begonnen. Allerdings scheinen vorwiegend Männer Orthorektiker zu sein.

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koch234 27.02.2012, 17:25
@Annemaus85

http://www.taz.de/!998/

Orthorektiker pflanzen selbst Gemüse und Obst an, kaufen im Bioladen, auf dem Markt oder direkt beim Bauern ein. Fisch und Fleisch sind meist tabu, auch Eier, Käse und andere Milchprodukte gelten als ungesund. Der Reis muss direkt aus Asien eingeflogen werden, die Hirse kommt aus Afrika. Gemüse kochen oder braten zerstört zu viele Nährstoffe. Besser: das Grünfutter direkt vom Baum essen. "Ich weigerte mich, Gemüse zu essen, das vor mehr als einer Viertelstunde geerntet worden war", beschreibt es Dr. Steven Bratman, ein US-Arzt, der selbst betroffen war und 1997 dafür den Begriff "Orthorexia nervosa" prägte.

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Wenn man solche "Nahrungsmittel" zu sich nimmt, die im eigenen Kulturkreis zumindest aktuell eher unüblich sind, würde ich mir eher Gedanken machen über deren mögliche Schädlichkeit.

Daher würde ich mich zunächst mal allg. darüber kundig machen und mich auch über die historische Verwendung informieren.

Auch wichtig ist die verträglichen Mengen zu kennen, denn was als Gewürz das Essen bereichert, kann in höherer Dosierung auch mal zur Vergiftung führen.

Ebenfalls wichtig ist bei Rohverzehr, Informationen über mölgliche Risiken hinsichtlich Parasiten und anderen Krankheitseregern auch gerade bzgl. des Wuchsstandortes einzuholen.

Paschulke82 02.03.2012, 20:54

Geh mal davon aus, dass ich diesbezüglich recht gut informiert bin. Ich habe bereits einige Bücher, die sich damit beschäftigen. Wildkräuterführungen habe ich mitgemacht, Wildkräuterkochkurse und auch meine Oma hält einiges aan Wissen bereit ;)

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Eine wirklich befriedigende Antwort kann ich dir leider nicht dazu geben.

Aber das mit dem Standort stimmt auf jeden Fall. Vor allem in Monokulturen ist das der Fall- weil ja alle Pflanzen die gleichen Bedürfnisse haben und dementsprechend den Boden auslaugen.

Je gemischter die Kultur, desto besser und vielfältiger auch das Nährstoffangebot- logischerweise.

Bodenart/qualität und der Standort sind ebenfalls ausschlaggebend.

Das einzige was ich zu bieten habe ist ein Buchtitel. In diesem Buch habe ich eine Menge Kräuter gefunden, von denen ich nicht wusste dass sie essbar sind, bzw. zu welchem Zeitpunkt. Nährwerte weren dort aber leider nicht angegeben.

ich glaube auch, dass dieses Wissen nur wenige Leute wirklich interessiert und es aus dem Grund wenig erforscht ist- denk mal wie lange die Brennessel nur als "Unkraut" verschrien war.

Beeren, Wildgemüse, Heilkräuter

Grau- Jung- Münker

Mosaikverlag München, 1982

Bestellnummer: 011833

Eine Isbn, wie wir sie kennen wurde dort noch nicht angegeben, und ob es überhaupt noch erhältlich ist, weiß ich auch nicht.

Paschulke82 26.02.2012, 14:51

Danke!

Meine Oma hat auch einige Bücher zu dem Thema und in meinem Regal stehen auch ein paar Bücher mit Informationen. Ich werde aber mal sehen, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Ja, die Brennessel ist ein gutes Beispiel und strotzt nur so vor Energie: getrocknet aht sie mehr Eiweiß als Fleisch udn zudem mit einer sehr guten biologischen Wertigkeit. 100g getrocknete Brennessel decken z.B. den Tagesbedarf aller Mineralstoffe und einen großen Teil an Vitaminen und Spurenelementen ab. Auch immer mehr Spitzenköche probieren sich an diesem tollen Kraut :)

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Die mineralischen und vitaminlichen Inhaltsstoffe können sicher je nach Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnissen am Standort sehr unterschiedlich sein.
Unter Nährstoffen verstehen die meisten nur Fett, Eiweiß und Kohlehydrate, also das was Kalorien hat.
Diese dürften bisher wohl noch kaum für jedes Wildkaut extra bestimmt worden sein und erst recht noch in keiner Tabelle zusammengetragen worden sein, da sie im Vergleich zu den hochkalorischen Nahrungsmitteln auch unerheblich sein dürften und sich die Interessen der meisten Fragesteller ja nur auf: "macht das dick" oder "macht das dünn" beschränken.
In den Büchern der Phytotherapie findet man fast nur Angaben über die arzneilich wirksamen Inhaltstoffe, wobei quantitative Angaben eher die Ausnahme sind. Auch hier kann manches nicht eindeutig gesagt werden; so hat der Heilpraktiker Dietrich in Augsburg seinerzeit (ohne Kenntnisse in Botanik) nur die Wirkung der Pflanzen erfühlend, die Schwalbenwurz von einem bestimmten Standort sogar als Antagonist zu der Wirkung einer Schwalbenwurz von einem anderen Standort angegeben.
So kann ich Dir leider auch nicht mehr dazu sagen.
Mit freundlichen Grüßen.

wenn du allen nicht traust, musst du halt selbst untersuchen oder im Labor deines Vertrauens untersuchen lassen.

http://www.internetchemie.info/chemiemarkt/lebensmittelanalyse.htm

Wenn du "Durchschnittswerte" haben willst statt der gefundenen "Streuwerte", das lässt sich mathematisch erledigen, gib hier an, was du wie bewertet haben willst, es findet sich sicher ein mathematisch begabter.

Und wenn dir hier und "die Jungs von Google" alle unisono erklären, dass es völlig normal und logisch erklärbar ist, dass Giersch und Consorten in deinem Garten andere Werte hat als an der Nordsee oder Bayrischen Wald und im Frühling selbstverständlich andere als im Sommer oder Herbst, dann solltest du dem allmählich mal Gehör schenken, wenn du nicht von Verschwörungstheorien gefangen bist, alle haben nur falsche Werte gemessen ... nur Paschulke fühlt den wahren durchschnittlich immer gleichen Nährwert eines wilden Krauts oder lässt ihn sich "flüstern"! ;-)

Ein bisschen Vertrauen in Versuch und Irrtum solltest du bei deinem Wildkraut-Projekt vielleicht mitbringen ... °!°

koch234 27.02.2012, 01:17

Vergiss nicht, Zweifel und Misstrauen im Übermaß machen dich nur krank.

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pecudis 27.02.2012, 10:49
@koch234

Sowas untersuchen üblicherweise auch die ganzen LUFAs.

Also die Pflanzen, nicht die Leute. (wo die untersucht werden, sag ich nicht ;-))

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Paschulke82 02.03.2012, 20:41

Die durchschnittswerte hätte ich dann aber auch gerne aus gesicherten Quellen und nicht aus dem Netz, wo hinz und Kunz etwas schreiben kann ;) Ausrechnen kann ich das auch selber.

Hahaha, man merkt wirklich wie getn du mich hast. Du sprühst ja richtig vor Nächstenliebe und Wertschätzung.

Dass der mineralgehalt je nach Boden, wuchsort etc. schwankt, ist mir klar. Ich möchte jedoch einfach einen Mittelwert bzw Durschnitt. Genau so wie es das für alle möglichen Lebensmittel gibt, obwohl die gehalte enorm schwanken.

Ich kenne mich schon sehr lange mit wildkräutern aus und sie sind auch schon lang ein Bestandteil meiner Küche und bei Zipperlein. Dennoch gibt es Richtwerte bezüglich der Zufuhr von Nährstoffen, Vitaminen, Minerien, Ballaststoffen usw. Und um meine Ernährung ungefähr damit vergleichen zu können, hätte ich gerne ein paar Werte.

Übrigens bin ich ein großer Fan vom Storl :) Sympathischer Typ :)

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Eine Seite über Kaninchenfutter wird Dir absolut nichts nutzen, denn Kaninchen sind Pflanzenfresser und Koprophagen: DEREN Verdauungssystem holt aus den Wildkräutern mehr Dinge heraus als Du es kannst. Eben drum sind sinnvolle Futterwerttabellen auch immer je Tierart (oder eben für den Menschen) angegeben und ein und die selbe Pflanze hat für eine Kuh, eine Kaninchen, einen Menschen oder eine Katze völlig verschiedenen Nutzen.

Für den Menschen halbwegs vergleichbare Werte findest Du höchstens in einer Tabelle für Schweine.

Im Ernst, du willst doch nicht die Eisen und Calciumwerte von dem Gierschgemues addieren? Iss, was nicht auf Hundekot oder am Strassenrand waechst oder baue es im Garten an...Fuer eine ernstzunehmende Quelle ist Wildkrauz zu selten

Paschulke82 26.02.2012, 14:44

Wildkraut ist selten? Ich glaube du hast keinen eigenen Garten. Diejenigen die einen haben, wissen sicher selber wie extrem udn schnell sich Giersch, Brennessel, Löwenzahn, Vogelmiere & co sich ausbreiten. Da stinkt das meiste Gemüse im Garten gegen ab, wenn man nicht ab und zu die Wildkräuter dezimiert.

Natürlich werde ich nicht eminen kompletten Bedarf damit decken, aber ab und an Wildgemüse, WIldkräutersalate und Wildkräutersmoothies sind nicht nur gesund sondern eine wahre Gaumenfreude. Und da sie im Vergleich zu Milch z.B. doppelt so viel Calcium haben, oder 30 mal mehr Vitamin C als Kopfsalat wäre es doch eine Schande sie komplett auf den Kompost zu werfen, oder?

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Rheinflip 26.02.2012, 16:30
@Paschulke82

Im Garten anbauen ist eine gute Sache. Vergi9ss nicht das Franzosenkraut, lecker als Salat, die Lila Taubnessel, sehr pikantes Pilzaroma. Brennessel hat man ja sowieso immer im garten, schon für die Lausbekämpfung. Giersch hol dir auf keinen Falle extra in den Garten.

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Paschulke82 26.02.2012, 16:40
@Rheinflip

Giersch haben wir leider Gottes in solchen Massen, dass dem kaum noch Herr zu werden ist. So schnell wie der wächst könnte man sich ja fast schon ausschließlich von Giersch ernähren :D

Franzosenkraut und Taubnessel habe ich auch bereits probiert, habe davon im Garten allerdings nicht wirklich viel zur Verfügung. Aber gut dass du nochmal darauf hinweist - ich werde im Frühling die Augen offen halten ;)

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Rheinflip 26.02.2012, 17:06
@Paschulke82

Gegen Giersch habe ich recht erfolgreich rankende Kapuzinerkresse eingesetzt. Die wuchert alles zu, wächst hier auch noch im Oktober.

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Paschulke82 26.02.2012, 17:18
@Rheinflip

Das ist ein super Tip! Jetzt bräuchte ich noch eine günstige Quelle, um eine große Fläche mit Kapuzinerkresse zuwuchern zu lassen :D

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Rheinflip 26.02.2012, 17:20
@Paschulke82

Kauf vier Tüten bei Lidl, zieh das vor und pflanze mit gutem abstand...AmEnde des Sommers hatte bei mir jede Pflanze ca 4 qm zugewuchert. Das Kraut abfrieren lassen und auf jeden Fall liegenlassen.

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Eschengnom 14.12.2016, 15:58

Im Wald sind auch viele, also man sollte jetzt nicht im Park sammeln aber hinterm Haus, im eigenen Wald je nachdem wo du wohnst

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Das mit dem Zuchtgemüse ist Unsinn. Diese Vitaminlüge ist längst widerlegt. Durch optimale Düngung enthalten heute Gemüse auch das Optimum an Vitaminen. Sieh mal bei http://species.wikimedia.org/wiki/Hauptseite nach.

Paschulke82 26.02.2012, 14:01

Das ist ganz sicher kein Unsinn. Dass die Brennessel z.B. vielfach mehr Vitamin C hat als z.B. Salat oder Zitronen ist längst gesichert. Die meisten Quellen habe ich zur Brennessel gefunden. Vergleiche mal die Nährwerte mit herkömmlcihem Gemüse: http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/G261111/Brennessel+frisch/

Leider habe ich zu anderen Wildkräutern im Nährwertrechner nichts gefinden.

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Aldoka01 26.02.2012, 14:06
@Paschulke82

Fahr mal aufs Land und überzeuge Dich, wie Landwirte wirklich arbeiten und welche Ergebnisse sie erzielen.

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Paschulke82 26.02.2012, 14:20
@Aldoka01

Hö? Kann das sein, dass du in der falschen Frage gelandet bist? Verschiedene Nahrungsmittel haben nunmal verschiedene Nährwerte. Du fühlst dich jetzt nicht wirklich angegriffen, nur weil cih nehmen herkömmlcihem Gemüse auch WIldkräuter esse? Oo

Abgesehen davon kenne ich mich mit Landwirtschaft schon recht gut aus. Ich habe schon sobald ich einen Spaten halten konnte mit meinem Opa zusammen in seinem Gemüsegarten mitgeholfen und baue auch heute noch einen Teil meines Gemüses heute noch an. Ich weiss ja auch das herkömmliche Gemüse zu schätzen, aber dennoch finde ich es wichtig auch alte Gemüse- udn Obstsorten nicht aus dem Focus zu verlieren und über ihre Vorteile bescheid zu wissen.

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Aldoka01 26.02.2012, 14:25
@Paschulke82

Dann solltest Du wissen, daß tatsächlich der Vitamingehalt von Pflanzen immer schwankt. Je nach Mineralgehalt der Böden, der Versorgung und der Wetterverhätlnisse.

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Paschulke82 26.02.2012, 14:38
@Aldoka01

Dessen bin ich mir bewusst. dennoch gibt es Nährwerttabellen, in denen ein mittlerer Wert angegeben ist.

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retum 26.02.2012, 16:10

Optimale Düngung ist nur Bio und kein Kunstdünger, denn der ist immer einseitig.
Das kann fast jeder im Kochexperiment selbst erkennen, denn wenn man 1 kg Kunstdüngerspinat und 1 kg Biospinat in zwei gleichen Kochtöpfen nebeneinader kocht. dann ist von dem Kunstdüngerspinat nach dem Kochen signifikannt wenige übrig als vom Biospinat, weil eben duch den Kunstdünger ein erhötes Größenwachstum erreicht wird, ohne dass die Inhaltsstoffe mit halten würden.
Das zeigt, dass Kunstdünger die Möglichkeit eröffnet, Wasser als Gemüse zu verkaufen, was man doch schon als Schwindel bezeichenen kann. Ganz davon abgesehen, dass Bio-Gemüse eindeutig besser vertragen wird und auch eindeutig besser schmeckt.

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pecudis 26.02.2012, 22:03
@Aldoka01

DH. Das ist nicht nur gelogen, sondern auch noch vollkommen unlogisch und spricht nur von allergrößter Unkenntnis in Sachen Pflanzenernährung.

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Diese Quellen habe ich gisher gefunden. Das reicht mir nicht so ganz. Ist aber für den ein oder anderen zum einlesen in die Thematik ganz interessant:

http://www.stammtisch-neumarkt.de/sn/stammtisch/info8.pdf

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