Aquarium Algenvorsorge bei Neueinrichtung?

Hi,

habe ein 250l Becken, was seit einigen Wochen ein immenses Algenproblem hat. Anfangs waren es nur Kieselalgen, dann kamen Blaualgen dazu, die alles überwucherten und die Pflanzen zu 95% kaputt gemacht haben. Hatte letzte Woche eine Algenkur gemacht, aber die hat es nur gedämpft, langsam aber sicher kamen die Plagegeister wieder. Jetzt habe ich, da ich die Algen nicht alle per Hand entfernen konnte, das Becken leer gemacht und meinen Sonnenbarsch (deshalb habe ich auch keine Garnelen) in die Badewanne gesetzt.

Ich habe alles gründlichst gereinigt und meine Wurzel und die Steine mit dem Hochdruckreiniger sauber gemacht. Ich wollte jetzt alles ein paar Tage trocken legen, in der Hoffnung, die Algen dadurch zu töten. Nun habe ich aber gelesen, dass deren Sporen sich jahrelang trocken halten können und nur heißes Wasser ü. 70°C und ggf. Essig helfen kann.

Ich habe leider nur Turmdeckelschnecken davon auch nicht viele und die halten sich ja bekanntermaßen eher im Boden auf. Mit Sumpfdeckelschnecken habe ich es probiert, die sind mir aber alle gestorben, hatte mich nicht ausreichend belesen und gecheckt, dass die Wassertemperatur von 22°C schon leicht zu hoch ist. Ich habe aber festgestellt, dass der Hausherr selbst Schnecken, wohl eher alles, was sich bewegt, angreift und fressen will. Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich mir noch mal Schnecken zulegen sollte, da ich wie gesagt keine Garnelen einsetzen kann.

Ich möchte das Becken heimisch halten, sprich es käme nur eine europ. Süßwassergarnelenart in Frage, wobei die Tiere vermutlich auch nicht lange überleben würden.

  1. Bringt die Heißwasser-Methode etwas?
  2. Welche (heimischen!) Helfer könnte ich mir besorgen?
  3. Kann ich die Restpflanzen, welche mit Algen bewachsen waren, wieder einsetzen oder sollte ich das lieber lassen?

Danke schon mal für die Antworten

Pflanzen, Aquarium, Fische, wasserpflanzen, Algen, Aquaristik
5 Antworten
Mit welchen Pflanzen kann man schlammiges Wasser reinigen?

Eine künstlich angelegte Wasserstelle von ca. 4700 m3. Das Wasser ist an der tiefsten Stelle 1,2 Meter tief. Also ein sehr flaches Gewässer. Der Boden ist sehr schlammig und das Wasser hat so viele Schwebstoffe, dass man maximal 10 cm weit schauen kann. Gegen Abend wird die Wasserstelle von einer "Schleimschicht" überzogen. Woher kommt diese Schicht? Und am schlammigen Boden wachsen nur diese typischen Pflanzen wie z.B. Hornblatt und Tausendblatt. Sie werden auf jeden Fall nie größer als 20 cm ca. Das war es. Keine weiteren Pflanzen. Es sieht aus wie ein braunes Becken.

Desweiteren wird diese Wasserstelle regelmäßig vom Grundwasser versorgt.

Folgende Tiere leben hier:

Regenbogenforelle, Hecht, Rotfeder, Grasfrosch, Teichmolch, Ringelnatter und Schildkröte. Selten kommen einige Vögel mal zu Besuch. Die sieht man hier nicht so oft. Teichhüner, Stockenten, Bachstelzen, Graureiher und Eisvögel.

Und sehr viele Wasserläufer.

Ringsherum wachsen Bäume, sodass die Sonne nicht die ganze Zeit auf das Wasser drauf ballert. Nur an einigen Stellen, wo sie durchkommt.

Welche Pflanzen könnte man hier rein setzen, die man auch an der Oberfläche sieht evtl. und die das Wasser reinigen? Woher kommen so extrem viele Schwebstoffe und warum wird das Wasser gegen Abend an der Oberfläche so schleimig? Ich würde gerne Pflanzen rein setzen, die das Wasser sauber machen und den minimalen fischigen Sediment Geruch beseitigen. Und die Pflanzen sollten den Tieren natürlich nicht schaden. Die Pflanzen sollten sich auch nicht wie die Pest verbreiten sondern an Ort und Stelle bleiben. Ist es möglich aus diesem Durchfall braunen Topf eine schöne klare Wasserstelle zu gestalten?

Ich bin für jeden Tipp, jede Pflanzenkombination und jede Gestaltungsmöglichkeit dankbar.

(Und nur so nebenbei, ist es irgendwie möglich, den Boden so zu festigen, dass man nicht verschluckt wird, wenn man da auf einer Stelle stehen bleibt?)

Tiere, wasserpflanzen, Biologie, Flora und Fauna, Gesundheit und Medizin, Natur und Umwelt, Teichbau
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