Unfallflucht - Was tun?

Schönen Guten Tag,

Ich habe um 20:30 Unfallflucht begannen. Ich möchte mich morgen um ca. 16:00Uhr zur Selbstanzeige stellen. Ich bin ca 45kmh in einen parkenden Wohnenanhänger reingefahren und dadurch seine linke Seite zerkratzt. Die polizei traf daraufhin 25 Minuten später an der Wohnanschrift das Halters auf wo ich nicht zu finden war. Sie haben mit hoher Wahrscheinlichkeit mein Kennzeichen sonst würden sie nicht so schnell eintreffen. Meine Frage ist nun wie ich vorgehen sollte. Ich befinde mich in meinem 19. Lebensjahr und noch in meiner Probezeit. 

Ebenso arbeite ich Tariflich im öffentlichen Dienst für die Justiz als Justizvollzugsbeamter und wollte fragen ob es in meinem Job auch zu Konsequenzen führen kann.

Mir freundlichen Grüßen

//EDIT: Guten Tag nochmal alle.

Das Ende vom Lied war nun das mein verfahren eingestellt wurde. Der Unfallgegner sah von einer Anzeige ab. Der Schaden belief sich auf 260€. Meinen Dienstherr war die Sache komplett egal da er erst einschreiten wenn eine Anklage erhoben wird. Das heißt wenn das Ermittlungsverfahren fortgesetzt wird. Ich habe nur eine 35€ Geldstrafe bekommen wegen einer Ordnungswidrigkeit, die Ich auch bekommen würde wenn man keine Unfallflucht begeht. Die Polizei meinte auch des es besser ist wenn mann sich so schnell wie möglich meldet jedoch ist eine frist von 24h auch OK.

Ich habe Schwein gehabt und rate jeden der in so einer Situation ist sich selbst zu stellen euch wird nix passieren wenn es euer erster Unfall war und ihr eine Saubere Weste bei der Polizei habt.

MFG

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Fahrerflucht in Probezeit unter Schock?

Hallo liebe Community,

Gestern Abend bin ich mit meinem kleinen Bruder auf der Autobahn von einem Freizeitpark in Richtung nach Hause gefahren. Auf dem Weg (2-spurige Autobahn) wollte ich einen LKW überholen, aber er kam meiner linken Spur gefährlich nah. Ich musste mich korrigieren um keinen großen Unfall entstehen zu lassen. Bei dem Versuch ist das Auto mit ca. 120km/h gegen die Leitplanke gekommen und hat das Auto von vorne bis hinten komplett gestriffen. In dem Moment bei dem Geräusch des Streifens der Tür mit der Leitplanke begann der Schock. Ich wusste nicht was zu tun ist und bin sofort auf die Pannenspur. Ich hätte große Angst gehabt und wusste nicht was jetzt zu tun ist. Aussteigen war nicht möglich da durchgehend Autos an mir vorbeigefahren sind. Mir ist eingefallen, dass ADAC eine Telefonnummer hat für Fragen für Fahranfänger, die ich auch schnell gewählt habe, aber eine elektrische Stimme hat mir eine neue Nummer gegeben, wo ich anrufen sollte. In meinem Schockzustand konnte ich mir keine Nummern aufschreiben oder merken und danach anrufen, also bin ich weiter gefahren bis zur nächsten Ausfahrt um den Schäden am Wagen zu begutachten. Ich habe während ich stand auf dem Pannenstreifen auf die Leitplanke geachtet und keine Schäden wahrnehmen können. Bei der nächsten Ausfahrt bin ich ausgestiegen und das war der nächste Schock. Ich habe die komplette linke Seite des Fahrzeugs zerkratzt und verbogen. Daraufhin hab ich meine Eltern angerufen um Ihnen zu berichten, dass ich Ihr Auto geschrottet habe und ein Unfall gebaut habe. Mein Vater kam ein Tag zuvor aus dem Krankenhaus wegen einer notwendige Operation und ich wollte ihn auch nicht bedrücken. Ich sollte zu meiner Heimatstadt fahren (30 Minuten Fahrweg noch) und dann zur Polizei den Unfall melden. Auf dem Weg hat ein Streifenwagen auf mich gewartet und mich rausgezogen. Die würden anscheinend von einer Zeugin angerufen. Die Polizisten gingen mit mir auch unpassend um (in meinem Schockzustand), aber das ist eine Nebensache. Mehrmals betonten Sie, dass Sie auf jeden Fall ein Bericht schreiben werden, wegen meinem Führerschein den ich seit 3½ Monaten habe, damit man mein Führerschein entzieht, da man in der Fahrschule lernt sofort die Polizei zu rufen. Ich habe versucht zu erklären, dass ich in einem Schockzustand bin, aber das war nicht von großer Bedeutung für Sie. Danach folgte das Messen und Fotos machen usw.

Es gab keine Verletzten usw.

Meine Frage an euch: Was habe ich zu befürchten und, was kann ich tun um die Strafen zu verringern oder gar keine zu bekommen? Mir ist klar, dass ich die Polizei rufen sollte, aber das war mein erster Unfall und ein Schocerlebnis.

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Unbewusste Fahrerflucht, was tun?

Guten Tag zusammen,

es geht um folgendes und ich möchte gerne um euren Rat bitten:

Ich hatte letztes Wochenende einen kleinen Unfall mit anschließender Fahrerflucht. Meine Frau und ich sind beim

Rückwärtsfahren, also beim Wenden außerhalb des fließenden Verkehres wohl ganz minimal gegen einen Blumenkübel gekommen der auch ein Fallrohr anschließend leicht beschädigt haben soll. Wir selbst haben beide überhaupt nichts davon mit bekommen da das Auto weder einen Aufprall noch sonstige Warnung ausgab.

Der Beamte hatte gestern morgen bei uns einen Zettel eingeworfen da er sich das Auto ansehen wollte und uns über den Unfall in Kenntniss gesetzt. Wir waren beide sehr schockiert da wir uns das überhaupt nicht erklären konnten. Ich habe mich direkt bei dem Beamten gemeldet und sind wenig später noch zu ihm gefahren und am Auto konnte tatsächlich ein minimaler Kratzer gefunden werden bei uns. Ich bin völlig aufgelöst und habe panische Angst vor möglichen Folgen. Weder meine Frau noch ich hatten jemals Probleme mit dem Gesetzt und auch ich fahre seit dem ich den Führerschein habe vor 14 Jahren völlig unfallfrei und ohne Auffälligkeiten (Blitzen, Punkte,...) im Straßenverkehrt.

Habe dem Beamten auch direkt meine Reue ausgedrückt und dass es mir leid tut dass ich solche Probleme verursacht habe soll und ich möchte die ganze Situation gerne möglichst stressfrei und komfortabel für beide Seiten aus der Welt schaffen. Es war alles ohne dass meine Frau und ich etwas bemerkt haben. Sie war ebenfalls mit gestern dort und hat auch gesagt dass sie nichts während des Fahrens bemerkt hat. Es war also ohne Vorsatz.

Was soll ich nun tun? Wir bekommen bald Post indem wir den Unfall aufschreiben sollen was dann zur Staatsanwaltschaft geschickt wird. Ich habe panische Angst vor den Folgen und es tut mir alles entsetzlich leid.

lg

Unfallflucht, Auto und Motorrad
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