Übernahme der Kosten der Unterkunft?

Hallo,

ich habe einen Freund, der momentan überhaupt nicht zufrieden bei sich zu Hause ist, er hat Stress mit den Eltern und andersherum. Dieser befindet sich in der Ausbildung und verdient lasche 600 € ungefähr. Außerdem ist er volljährig.

Nun ist er an dem Punkt, wo er von zu Hause ausziehen will. Die Eltern fänden das auch gut.

Mit dem oben genannten Betrag kann er natürlich nicht seinen notwendigen Lebensunterhalt bestreiten. Er wäre auf staatliche Leistungen angewiesen. In Betracht käme natürlich das BAföG, er meinte aber, dass seine Eltern zu viel verdienen würden (ist ja schließlich einkommensabhängig). Nun gehen wir mal davon aus, dass das wirklich zutrifft.

Dann blieben ja noch die Leistungen des SGB XII's bzw. des SGB II's.
Zum Personenkreis der Anspruchsberechtigten auf Grundsicherung gehört er nicht.

Ich habe zwar Kenntnisse im Bereiche des SGB XII's, jedoch nicht all' zu sehr was Sozialgeld und ALG II betrifft. Er ist erwerbsfähig. Also möglicherweise ALG II (§ 19 Abs. 1, 2 SGB II).

Jetzt kommt es aber zum Punkt: Kann er einzelne Leistungen zur Übernahme der KdU erhalten, ohne Anspruch auf Leistungen im Rahmen des Regelbedarfs zu haben (weil er ja immerhin etwas Geld hat)?

Ich würde mich insgesamt über eine Schilderung freuen, ob sich ein Gang zum Jobcenter/zur Arbeitsagentur lohnen würde oder was ihm sonst bliebe.

Außerdem: Seine Eltern haben noch Anspruch auf Kindergeld, kann er seinen notwendigen Lebensunterhalt ja nicht bestreiten, steht es ihm zu.

Dankeschön und Grüße
Lukas

P.S.: Wohngeld gibt es ja auch, aber davon habe ich leider erst recht keine Ahnung.

Recht, Sozialrecht, Arbeitsagentur, Jobcenter, SGB II, SGB XII, Sozialamt, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
7 Antworten
Mutter bezieht ALG II, ich mache eine Ausbildung. Kann ich aus der Gemeinschaft austreten?

Guten Tag GF Community! 

Meine Mutter bezieht ALG 2 und hat zwei Kinder (21, 24), die sich beide in der Ausbildung befinden. 

Wir leben alle in einem Haushalt, die Miete liegt bei 650€ im Monat. Meine Mutter bekommt dadurch, dass wir zwei Söhne 630 und 680 Brutto verdienen ca 680€ (früher ca. 1200€) im Monat, also reicht es für meine Mutter gerade so für die Miete, da anscheinend Kinder für die Eltern haften (?) und wir einen Teil unseres Gehaltes unserer Mutter geben müssen.

Dazu habe ich einige Fragen:

1. Kann ich aus dieser Gemeinschaft austreten, ohne ausziehen zu müssen? Ich würde ungerne weiterhin Geld vom Arbeitsamt beziehen, aber da meine Mutter krankheitsbedingt nicht arbeiten kann, geht das schlecht. Mit 500 Netto kann ich schlecht ausziehen. Wenn ich dann ausgetreten bin, bekommt meine Mutter dann wieder mehr Geld?

2. Ich habe meine Ausbildung letzten Sommer begonnen und habe seitdem kein Kindergeld bekommen. Wenn ich es beantrage, sollte ich die letzten sechs Monate doch nachgezahlt bekommen oder liege ich da falsch? 

3. Wenn ich mein Kindergeld nachgezahlt bekommen sollte, wird dann dementsprechend noch mehr Geld von meiner Mutter abgezogen oder dürfen die das Kindergeld nicht berechnen?

Bin für jede Hilfe dankbar.

MfG,

Karma

Gesetz, ALG II, Hartz IV, Jobcenter, juristisch, SGB II, Ausbildung und Studium
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Bedarfsgemeinschaft im Bezug von ALG2 Probearbeit richtig vereinbaren?

Hallo ein Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft hat Arbeit in Aussicht

zur Erklärung es handelt sich um eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft ( 2 Erw.1 Kind 15 Jahre) 1 Erwachsenes Mitglied ist bereits in Arbeit, ergänzend erhält die BG noch Leistungen nach SGB II.

Ein Mitglied hat ein Vermittlungsvorschlag vom JC bekommen, den Vermittlungsvorschlag übergab man ohne Rechtsbehelfsbelehrung druckte man aus mit er bitte sich darauf zu bewerben. Man hat sich beworben per E-Mail folglich kam es zu einer Einladung zum Bewerbungsgespräch per Mail.

Dem Mitglied wurde gesagt das es zu einem Arbeitsvertrag kommen wird, vorher bitte noch 1 Tag Probearbeiten. Dem potenziellen Arbeitgeber wurde mitgeteilt das man Leistungen nach SGB II bezieht.

Es gab eine Probearbeitsvereinbarung mit eingetragenen Datum, die wurde unterschrieben. In der Vereinbarung steht unter anderem das Mitglied ist bei der Probearbeit nicht unfallversichert, Probearbeit wird nicht entlohnt etc. noch als Hinweis: Fahrkosten oder sonstige auslagen entstehen dem Mitglied keine.

Das Mitglied ist mit der Probearbeitsvereinbarung sofort beim Jobcenter vorstellig geworden. Man sagte dem Mitglied xyz das eine sogenannte " Maßnahme" gestartet werden muss.anders geht es nicht. Das Jobcenter kümmere sich darum man setze sich mit dem Arbeitgeber in Verbindung was da abgesprochen wird sagte man nicht. Als Anmerkung gab es noch den Zusatz: Wir das Jobcenter haben dem Mitglied schließlich diese stelle besorgt

Das Jobcenter gab Mitglied xyz ein Antrag auf Leistungen bei Maßnahmen zur Aktivierung und berufliche Eingliederung gem.§ 16 Abs. 1 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) i:V.m § 45 Drittes Sozialgesetzbuch (SGB II)

Das schreiben besteht hauptsächlich aus persönlichen angaben die man ankreuzen soll ( entstehende kosten abtretungs erklärung etc.) kann das Schreiben leider nicht on stellen zu viel Text aber das findet ihr auch im Netz.

Und ein Einladungsschreiben wurde ausgehändigt ( man möchte über die Maßnahme sprechen?

Termin rückt immer näher. Nun kommen wir zu den Fragen:

Frage 1 ). Man übergab dem Mitglied diesen Vermittlungsvorschlag ohne Rechtsbehelf theoretisch könnte das JC könnte nicht Sanktionieren?

Frage 2). Im SGB lesen wir nichts über Probearbeit . Stattdessen wird eine "Maßnahme" abgeschlossen was meint das JC damit hat man da auch Mitspracherecht auf was sollten wir achten ?

Frage 3). Arbeitgeber schreibt nun per Mail den Einsatz, aber ein falsches Datum ist angegeben als auf der Probearbeitsvereinbarung vereinbart Man erreicht den Arbeitgeber nicht wie verhält man sich richtig bleibt die vereinbarung rein rechtlich trotzdem bestehen JC braucht sicher eine Erklärung?

Wir würden uns sehr freuen wenn ihr euch die zeit nehmen würdet und euch das in ruhe mal durchliest.Wir hoffen Ihr könnt uns noch weitere Tipps geben auf was wir achten sollten/müssen .Vielen Dank und Beste Grüße.

Recht, ALG II, Probearbeiten, SGB II
1 Antwort
Tritt der Austritt aus der Bedarfsgemeinschaft hier automatisch ein?

Hallo liebe GuteFrage Community,

zeichnen wir folgenden Fall:

Innerhalb einer zusammenlebenden Familie, bestehend aus drei Personen (Mutter, Vater und volljähriger Tochter unter 25, die ihr Abitur abgeschlossen hat und zzt. in keinem Ausbildungsverhältnis steht), sind alle Familienmitglieder Sozialleistungsbezieher; das Amt zahlt für die eine Bedarfsgemeinschaft bildende Familie somit den pro Person zustehenden Regelsatz + Kosten für die Unterkunft und Heizung. Die Tochter möchte jedoch demnächst einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis auf 450,- € (Minijob) Basis nachgehen.

Nun stellt sich jedoch die Frage, ob

a) ihr Verdienst nur den Leistungen angerechnet wird - sie somit effektiv 170€ behalten darf und die überschüssigen 280€ zum Decken der Leistungsansprüche genutzt werden

oder

b) sie durch den Verdienst, der über ihren Regelsatz von 332€ hinausgeht, automatisch aus der Bedarfsgemeinschaft austritt, da ihr Einkommen durch das Überschreiten der ihr zustehenden Leistungen zur Deckung ihres eigenen Lebensunterhaltes genüge und sie somit zusätzlich 1/3 des Mietanteils übernehmen müsste (auch, wenn die Kosten für sie möglicherweise nicht tragbar wären)

oder

c) weder a) noch b) sind als Lösung zutreffend - Falls dem so ist, wäre ich um eine Erklärung sehr dankbar

Ich würde mich sehr über Antworten freuen und bedanke mich schon mal vielmals im Voraus :)

Recht, Bedarfsgemeinschaft, Hartz IV, SGB II, Sozialhilfe, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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Probleme mit Jobcenter und Chef?

Hallo,

Ich habe folgendes Problem.

Ich habe im Januar mein Abitur abgeschlossen. Da meine Ausbildung erst im August anfängt, muss ich bis dato SGB2 beziehen. Ich arbeite nebenbei noch auf 450 Eurobasis. Seit Dezember laufe ich meinem Chef hinterher er solle mir die Lohnabbrechnungen geben, da dass job Center diese braucht. Ich wurde im Januar selten zur Arbeit eingesetzt. Jetzt hat das Job Center mir aber komplette 450 Euro angerechnet obwohl nur 216 verdient wurden. Kindergeld wurde diesen Monat auch nicht überwiesen, da meine Sachbearbeiterin meinte die Familienkasse kriege automatisch ein Bescheid vom Jobcenter. War aber nicht der Fall. Gut war meine eigene Dummheit dass ich auf sie gehört habe. Aber das Problem ist, meiner Sachbearbeiterin reichen die Kontoauszüge nicht um den Rest nachzuzahlen . Mein Chef rückt die Lohnabbrechnung nicht raus. Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Die Vermieterin war so nett und meinte ich könne die Miete nachzahlen aber von insgesamt 616 (400 € jobcenter plus 216€ Lohn) Euro die gesamten Rechnungen wie Strom, Gas, Ticket, Handyrechnung,Ratenzahlung und Essen kann ich doch nicht leben ! Davon müsste ich normalerweise alleine 400 Euro für die Miete zahlen. Wenn ich im März wieder keine Miete zahle wäre ich schon den zweiten Monat im Rückstand. Und das selbe Spiel läuft jetzt auch für März. Auf schriftliche Abmahnung reagiert der Chef nicht und die Sachbearbeiterin antwortet auf keinen Brief oder E-Mail.

Ich bitte um Rat!!!

Recht, SGB II, Ausbildung und Studium
5 Antworten
Darf das Jobcenter mein Verdienst aus meinem Nebenjob anrechnen?

Guten Abend,

ich bitte um euren Rat, zu der folgenden Sachlage.

Ich studiere seit 2015 an einer Hochschule und erhalte, weil meine Eltern zu wenig verdienen,

Bafög in höhe von 452 Euro. Ich habe im September letzten Jahres neben dem Studium eine

Nebentätigkeit, auf 450 Euro-Basis, begonnen und diese im März diesen Jahres gekündigt.

Bevor ich mich für diese Stelle beworben habe, habe ich mich beim Bafög-Amt informiert, ob

ich denn eine Nebentätigkeit ausüben kann, ohne dass etwas angerechnet werden würde. Der

freundliche Mitarbeiter bejahte meine Frage, mit der Anmerkung, dass es jedoch eine

Höchstgrenze von 5600€ gibt. Diese habe ich übrigens nicht überschritten.

Nun hat mich das Jobcenter im April angeschrieben und nach meiner Nebentätigkeit

ausgefragt und meine Lohnabrechnungen verlangt. Ich hatte echt keinen Schimmer woher die

von meiner Nebentätigkeit erfahren haben. Ich habe mir nichts dabei gedacht und diese

"brav" eingereicht. Nun haben meine Eltern und ich vom Jobcenter einen Brief erhalten, mit

dem Betreff "Anhörung zu einer Überzahlung" , in der geschrieben steht, dass wir eine

Summe von 1600 Euro rückerstatten müssen, weil angeblich so viel von deren Seite zu viel

gezahlt wurde. Ich war und bin seit meinem Studium beginn bei meinen Eltern wohnhaft.

Meine Mutter ist leider erwerbsunfähig und bezieht deshalb Leistung nach SGB II.

Mein Vater hingegen hat eine Vollzeitbeschäftigung. Ich lebe zwar mit in der

Bedarfsgemeinschaft, beziehe jedoch keinen einzigen Cent von denen.

Die rechnen schon meinen Bafög und Kindergeld an. Jetzt wollen die auch noch meine

Nebentätigkeit anrechnen. Dürfen die das? Hat einer von euch Erfahrung damit? Bitte um

Hilfe und Rat! Geld für einen Anwalt habe ich leider nicht.

Danke im Voraus

Finanzen, Nebenjob, Ausbildung, BAFöG, Jobcenter, SGB II, Ausbildung und Studium
9 Antworten
Wann muss/soll man ein Vermächtnis dem Jobcenter melden? Nach Kenntnisnahme oder nach Zufluss?

Achtung!

ALG II-Bezieherin ist keine Erbin, sondern mit einem Vermächtnis bedacht worden. Soll bzw. muss sie das dem Jobcenter mitteilen, sobald sie davon Kenntnis erhalten hat oder erst nach Zufluss? Kenntnisnahme während Leistungsbezug, aber noch kein Zufluss. Wieviel darf Jobcenter ggf. einbehalten (wohl erst ab Zuflussmonat? - rückwirkend ist wohl nicht erlaubt, oder?) und wie viel darf die Leistungsempf. ggf. behalten? Bew.-Zeitraum läuft noch wenige Monate, dann erst ggf. WBA erforderlich. Falls Meldung vor Zufluss (also schon nach Kenntnisnahme) sein muss, dann Anrechnung erst ab Zuflussmonat bzw. Folgemonat nur für den restlichen Bew.-Zeitraum und falls kein neuer WBA gestellt wird, Rest Vermögen? Oder auch Anrechnung über 6 Monate, wenn zwischen Ende dieses Bew.-Zeitraums und dem nächsten WBA mindestens 2 Monate ohne Leistungsbezug liegen? Es sollen Schulden beglichen sowie Reparaturen und wichtige Anschaffungen getätigt werden, was mit ALG II nicht möglich wäre. Also wichtige Erledigungen, kein Luxus! Keine Ahnung, wie so etwas (Vermächtnis) abläuft. Leistungsbezieherin möchte korrekt handeln, aber nicht leer ausgehen, weil evtl. zuviel angerechnet wird. Welche legalen Möglichkeiten hat sie, möglichst viel von dem V. selbst nutzen zu können? Steuern fallen m. W. nicht an.

Rechtsgültige Antworten (oder Hinweise auf entsprechende rechtsgültige Texte) wären super! Dann hätte sie etwas in der Hand, auf das sie sich ggf. beziehen kann. Also bitte nur Antworten von Leuten, die sich wirklich auskennen. Bitte keine "Halbwahrheiten". Wenn möglich, bitte mit Quellenangaben o. ä.

Evtl. wäre auch die Angabe einer guten und seriösen Anwaltshotline gut. Für Wartezeiten darf nichts berechnet werden.

Danke im voraus.

Sozialrecht, Erbrecht, Jobcenter, SGB II, Vermächtnis
5 Antworten
Eingliederungsvereinbarung+Maßnahme nicht wahrgenommen aufgrund von gemeinnütziger Arbeit - Sanktionierung von SGB II Leistungen angedroht?

Hallo, ich habe folgendes Problem. Aufgrund einer Straftat die ich begangen habe hätte ich eine Geldstrafe zahlen müsseb. Um dies abzuwenden habe ich die "Abwendung der Vollstreckung durch gemeinnützige Arbeit" beantragt und diese auch gestattet bekommen. Leider hatte ich vergessen, dass ich eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben habe, in der ich mich dazu verpflichtet habe ab dem 09.01. an einer 2 monatigen Maßnahme teilzunehmen. Der erste Tag der gemeinnützigen Arbeit war der 10.01. und ich soll dort 50 Tage à 6 Stunden ableisten. Als mir aufgefallen war das ich eigentlich zu der Maßnahme hätte gehen müssen, habe ich am 16.01. meine Sachbearbeiterin beim Jobcenter angerufen und ihr mitgeteilt, dass ich ja eigentlich hätte zu der Maßnahme gehen müssen - mir das aber nicht möglich war, da sich die Maßnahme und die gemeinnützige Arbeit überschneiden. Einen Tag später am 17.01. habe ich nun per einschreiben Post von meiner Sachbearbeiterin bekommen, dass ich bisher nicht bei der Maßnahme erschienen bin und mir deswegen eine Sanktionierung meiner gesamten ALG II-Leistungen (bis auf Kosten für Unterkunft und Heizung) droht. Sie bittet mich nun um eine Stellungnahme bis Ende des Monats. Wie gehe ich nun vor? Was schreibe ich in die Stellungnahme? Da ich die gemeinnützige Arbeit im sozialen Bereich ableiste und mir dies auch Freude bereitet würde ich diese auch gerne die vollen 50 Tage am Stück ableisten, da ich vermute das die Einrichtung mir sonst eine nachträgliche Absage erteilt, wenn ich num unterbrechen muss. Da ich seit dem letzten Jahr unter einer Depressionen leide, hätte ich die Möglichkeit mir bei meinem Arzt ein Attest für die Maßnahme ausstellen zu lassen - jedoch weiß ich nun nicht ob die Sachbearbeiterin dann quer schiest weil ich ja dann trotz Arbeitsunfähigkeit gemeinnützige Arbeit verrichte, jedoch nicht bei der Maßnahme erscheinen kann.

Mir bereitet die gemeinnützige Arbeit große Freude und ich überlege nun anschließend an die 50 Tage ein 12-wöchigrs Praktikum dort oder in einem ähnlichen Bereich zu absolvieren um mich damit für einen Studienplatz zum B.A. Soziale Arbeit zu qualifizieren. An sich ist die gemeinnützige besser als alles was das Jobcenter mir bisher vermitteln konnte und ich habe das Gefühl nun endlich den Weg für meine Zukunft gefunden zu haben.

Wie komme ich nun am besten aus der Sache raus? Weiß absolut nicht wie ich nun am besten vorgehe.

Vielen dank für eure Hilfe und Ratschläge!

gemeinnuetzige-arbeit, Jobcenter, sanktion, SGB II, SGB2, Sozialgesetzbuch, Ausbildungssuchend
1 Antwort
Ist mein GdB richtig berechnet worden?

Hallo zusammen, ich habe heute meinen neuen Bescheid bzgl. GdB bekommen und der beläuft sich auf "nur" 50% obwohl die Ärzte aus der Reha meinten das dort mindestens 70% bei rauskommen sollten. Ich habe folgende Diagnosen und alle sind Gesichert:

F45.0 Somatisierungsstörung.

F40.01 Agoraphobie mit Panikstörung.

F33.1 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode.

K50.9 Crohn-Krankheit Morbus Crohn.

M79.7 Fibromyalgie.

D50.0 Eisenmangelanämie nach Blutverlust (chronisch) bei Morbus Crohn.

Ich habe Morbus Crohn erst letztes Jahr bekommen und war deshalb 1 Jahr Krank geschrieben weil ich in ca. 4 Monaten 52kg an Gewicht verloren habe, hinzu kommt das ich durch den Crohn Steroidabhängig geworden bin und ohne Cortison sofort wieder eine Entzündung habe. Weiterhin bekomme ich nach jeder Mahzeit so starke Koliken, das ich nur essen kann wenn ich die Tabletten Duspatal nehme und Cannabisblüten rauche. Für die täglichen Fibromyalgieschmerzen muss ich noch Tilidin nehmen. Auch Arbeiten kann ich nur noch 5 Stunden am Stück und mache dann 2 Stunden Pause um dann noch 3 Stunden Homeoffice zu schaffen. Sind die 50% ernsthaft gerechtfertigt oder lohnt sich ein Wiederspruch? Bin auch mit viel Mühe und Schweiß um eine Rente gekommen, weil ich einfach weiter Arbeiten möchte.

Danke für eure Hilfe und Antworten! Beste Grüße Bongdi 😉

Erwerbsminderungsrente, Fibromyalgie, Gdb., Grad der Behinderung, Morbus Crohn, Schwerbehindertenrecht, Schwerbehinderung, SGB II
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Eingliederungsvereinbarung unterschreiben und sinnlose Maßnahmen?

Hey Leute

Ich bin 20 Jahre alt und suche momentan eine Ausbildung. Wohne seit einem Jahr jetzt mit meinem Freund in einer Wohnung, weil ich unbedingt zuhause raus wollte, die vom Amt bezahlt wird. Solange bis ich eine Ausbildung habe wollten wir für unsere Wohnung vom Amt geld beantragen und habe auch gehofft das ich dort ein bisschen Unterstützung bekommen. Dem ist aber nicht so. Da ich vorher noch keine Ahnung vom Amt und ähnlichem hatte, hat meine SB mir direkt am ersten Tag die EGV vorgelegt und hab sie auch einfach unterschrieben, weil ich dachte das die EGV eine Voraussetzung ist um Geld vom Amt zu bekommen. Die zweite habe ich auch einfach so unterschrieben ... Aber als ich vor ein paar Tagen dann eine Einladung zu einer Maßnahme bekommen habe die 3 Monate dauert hab ich mich gewundert ob das überhaupt erlaubt ist. Ich habe gelesen das die Maßnahmen maximal nur 8 Wochen dauern dürfen, ist das richtig??? Dann habe ich mich ein bisschn schlau über alles gemacht und hab gelesen das man die EGV nicht einmal unterschreiben MUSS.

Und in meiner EGV die ich unterschrieben habe steht nicht einmal die maximale dauer von Maßnahmen, meine SB hat mir NUR eine EGV gegeben damit ich mich verpflichte in diese Maßnahme zu gehen ... etwas anderes steht da nicht drin. So ähnlich steht das da:

Aufgaben der Job-com:

  • Die Job-com bietet die berufliche Qualifizierung/Maßnahme: "Name" an, soweit vorhanden

Aufgaben der Kundin/ des Kunden

  • Ich verpflichte mich die bereitgestellte Qualifikation/Maßnahme anzunehmen und daran regelmäßig teilzunehmen

  • (Entschuldigung bei Abwesenheit etc, rückmeldung)

Und die EGV geht genau bis zu diesem Tag an dem die Maßnahme endet. Ich finde das ein bisschen komisch, es kommt mir so vor als wolle sie mich nur sinnlos in Maßnahmen stecken. Helfen tut sie mir nicht damit, und VORALLEM habe ich nebenbei auch noch einen Job, wenn ich jetzt 3 Monate nicht arbeiten kann, denke ich nicht das ich den Job noch lange habe. Und Geld bekomme ich dann auch keins...

Habe auch gelesen das es jetzt sein MUSS das in der EGV steht das die bewerbungskosten erstattet werden, andernfalls darf sie von mir nicht erwarten das ich mich bewerbe. Davon steht auch nichts, soll das heißen das sie gar nicht will das ich mich bewerbe sonder mich nur in Maßnahmen stecken will?

Kann mir jemand sagen ob das rechtens ist?? Und was soll ich jetzt tun?

eingliederungsvereinbarung, Hartz IV, Jobcenter, SGB II, Maßnahme
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ALG2 Mietzahlungen bei 100% Sperre gesetzeswidrig?

Hallo, es geht darum, dass mein Bruder eine 100% Sperre vom JC erhalten hat und somit keine Gelder erhält. Dieses sieht er auch zum Teil ein, da er teilweise selbst schuld gewesen ist und Termine nicht wahrgenommen hat.Der Auslöser jedoch ist gewesen, dass er seinen Arbeitgeber wechseln wollte, da er nur einen zeitlich befristeten Arbeitsvertrag hatte und es auch keine Chance auf Übernahme nach Ablauf gab. Ihm wurde eine Stelle zugesichert, jedoch telefonisch - bei dem Gespräch war ich anwesend - das Gespräch fand als unter Zeugen statt. Da er in der Nachtschicht gearbeitet hat und er beim neuen AG morgens arbeiten sollte, musste er sich logischerweise entscheiden, wie seine berufliche Zukunft aussehen soll. Er entschied sich für den neuen AG, da er einen langfristigen Vertrag erhalten sollte. Er hat am folgenden Tag vergeblich auf einen Anruf vom neuen AG gewartet, der ihn eigentlich umgehend einstellen wollte. Anrufe und Mails wurden dann vom AG ignoriert. Eine fristlose Kündigung vom alten AG kam prompt (Probezeit).Die Leistungen wurden dann Ende Januar nach §31 SGB II i.V mit §31a SGB II komplett eingestellt. Da er nun enorme Schulden aufbaut, habe ich ihm vorerst Geld für Strom und Telefonrechnungen geliehen - mit dem Wissen, dass ich es wohl nie zurück bekomme. Am Wochenende ist ihm durch seinen Vermieter mitgeteilt worden, dass seit 2 Monaten auch keine Miete mehr gezahlt wurde - als Folge der 100% Sanktion und nun die fristlose Kündigung folgt. Da ich selber nicht das meiste Geld verdiene, kann ich ihm leider nicht helfen, die Mietzahlungen zu tilgen und habe mich daher online erkundigt, ob eine Einstellung der Mietzahlung rechtens ist. Seiten wie "Frag einen Anwalt" antworten, dass bei Sanktionen Regelleistungen sanktioniert werden, KdU jedoch ausgeschlossen sind, da dieses im Gegensatz zum Grundgesetz steht. Ich habe mir nun auch die besagten Gesetzestexte angeschaut und sehe dort folgendes: Bei einer Minderung des Arbeitslosengeldes II um mindestens 60 Prozent des für den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs soll das Arbeitslosengeld II, soweit es für den Bedarf für Unterkunft und Heizung nach § 22 Absatz 1 erbracht wird, an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden.

Das bedeutet für mich, dass Mietzahlungen getätigt werden müssen, jedoch direkt an den Vermieter gezahlt werden. Vermutlich, um einen Wohnungsverlust zu verhindern, da der Sanktionierte das Geld für andere Ausgaben nutzen könnte.

Das Jobcenter hat ihm heute geantwortet, dass keine Mietzahlungen übernommen werden, da es sich um eine 100% Sperre handelt. Wie soll man nun aber vorgehen? Einen Anwalt aufsuchen? Vorerst versuchen, dem JC mitzuteilen, was ich bereits geschrieben habe. Angeblich hat er nie Widerspruch eingelegt, dieses kann ich aber auch bestätigen, da ich dabei war.

Ich hoffe auf Antworten, gerne von betroffenen, damit ich mir einen Überblick verschaffen kann.

Vielen Dank.

Sperre, ALG II, SGB II
8 Antworten
Arbeitsvermittler im SGB III?

Hallo zusammen,

ich habe mich vor Kurzem bei einem Jobcenter auf eine Stelle als "Arbeitsvermittler mit Beratungsaufgaben im Bereich SGB III" beworben und wurde nun zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Ich bin Quereinsteiger, sozialwissenschaftliches Studium. Habe bisher in den Bereichen Beratung und Erwachsenenbildung gearbeitet. Hinsichtlich des SGB II und des SGB III habe ich Grundkenntnisse, bin aber natürlich kein Experte. Das habe ich natürlich auch in der Bewerbung so angegeben. Ich kenne also die Grundsätze und auch einige Detailregelungen, habe aber dieses Wissen nie angewandt etc. Ich könnte jetzt z.B. auch auf die Frage, was genau in § XY im SGB III geregelt ist, nicht antworten. Wie gesagt, die Grundsätze und Zusammenhänge sind mir bekannt.

Meine Frage ist nun, was mich in dem Gespräch so für stellenspezifische Fragen oder Aufgaben erwarten werden. Ich habe z.T. von Rollenspielen, konkreten fachlichen Fragestellungen und auch Präsentationen gehört, die man kurzfristig vorbereiten soll. Kann mir dazu jemand was Genaueres sagen bzw. mir ein paar Tipps geben? Ich weiß bisher nur, dass der Termin ca. eine Stunden dauern soll.

Es geht mir wirklich nur um Fragen, die speziell bei dieser Stelle kommen könnten. Mit den "allgemeinen" Fragen zur Motivation, zum Arbeitgeber etc. komme ich schon klar ;).

Habt vielen Dank im Voraus!

Schöne Grüße Mike

Bewerbung, Arbeitsvermittler, Bewerbungsgespraech, Jobcenter, SGB II
3 Antworten
SGB II / Hartz IV Unterhaltsrückstände nach Jahren gezahlt und nun (nochmal) als Einkommen berechnet, was kann ich tun?

Ich bin alleinerziehende Mutter und Hartz IV-Bezieherin.

Da der Kindsvater seiner Unterhaltspflicht nie nachkam, schaltete ich 2005 das Jugendamt sowie die Unterhaltsvorschusskasse ein. Der gewährte Unterhaltsvorschuss wurde gezahlt sowie wieder als Einkommen abgezogen und nach 18 Monaten eingestellt. Das Jugendamt hatte inzwischen einen Titel und trieb für mich den Unterhalt ein.

Allerdings erhielt ich oftmals trotzdem keine Zahlung, aber es wurde der berechnete Unterhalt von meinem Existenzminimum abgezogen. Ich habe das Amt auf diesen Umstand monatlich hingewiesen, aber es hieß, dass das Jugendamt die Beträge noch beitreiben würde. Die Differenz im Laufe der Jahre summierte sich auf knapp 1.000,- Unterhaltsrückstand. Etliche Schreiben an das Jugendamt und Sozialamt / Arge folgten, aber keine Belehrung - es wurde ignoriert, wenn ich versuchte, dieses aufzuklären.

Im Dezember hatte das Jugendamt die rückständigen Zahlungen (auch aus der Zeit des Unterhaltsvorschusses) beigetrieben - jedenfalls erhalte ich inzwischen zu dem festgelegtem Unterhalt weitere 80,- Euro aus den seinerzeitigen Rückständen.

Große Freude - jetzt aber großes Leid.

Obwohl das Jugendamt den Unterhaltsbetrag und die rückstehende Rate aufgeschlüsselt dem Jobcenter jeweils mitgeteilt hat, wird jetzt der Unterhaltsbetrag sowie die Rückstandszahlung gemeinsam als Einnahme berechnet.

Ich komme mit den WIdersrpüchen nicht mehr nach.... ich verstehe es nicht.

Diese Rückstände waren doch schon Einnahmen (die ich damals abgezogen bekommen hatte und nicht erhalten hatte).

Ich drehe mich im Kreis.... und brauche dringende Hilfe, damit ich es entweder verstehe oder die richtigen $$ bei meinen Widersprüchen einsetzen kann.

Ich kann keinerlei derartige Urteile finden, auf die ich mich berufen kann.

Hilfe !

SGB II, Unterhaltsberechnung
1 Antwort

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