Haushalt – die neusten Beiträge

Ist das, was ihr erwerbsmäßig gerade macht für euch ein Job oder ein Beruf(ung)?

Die Begriffe werden für die Frage explizit so definitorisch eingegrenzt,

Job: ein lästiger, anstrengender, nicht erfüllender, nicht zu einem passender, langweiliger oder überfordernder und freiwillig nicht getaner Dienst oder Arbeit, ausschließlich dem Zwecke dienend, durch das generierte Einkommen oder die bloße Tätigkeit bestimmte Nebeneffekte zu erzielen, wie das Beibehalten eines Haushaltes oder eines bestimmten sozialen Status.

Beruf: Das, was man auch privat machen würde/ macht, wo man nach dem Arbeitszeit erstmal weiter recherchiert, wo man Spaß dran hat, wo man weiterkommen will, wo man sich messen will, wo man als Kind immer von geträumt hat, was einen geradezu süchtig macht und wo das Geld hingenommen wird oder gar noch in den Beruf gesteckt wird.

Schätze, Berufe sind meistens komplizierter und erfordern mehr intellektuelle Fähigkeiten, andererseits können auch Berufe wie Gärtner oder Maurer faszinierend sein und auch dort soll es Menschen geben, die nach 5-10 Jahren so krass sind, weil sie die Techniken und immer neuen Herausforderungen annehmen und an ihnen wachsen. Nur sowas wie Kassierer oder Zugführer, schätze da ist nach 6 Monaten die Luft raus, die sind einfach nicht dazu ausgelegt, darin besser zu werden und langfristig zu wachsen.

Ich habe einen Job, würde den ohne Geld nicht machen 70%
Ich habe einen Beruf, ich würde ähnliches auch privat machen 20%
Ich bin mir nicht sicher, mal ist es ein Beruf, mal ein Job 10%
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Beziehung zwischen Mutter und Töchtern bessern?

Hallo,

ich bin w/16 und wollte fragen wie ich die Beziehung zwischen meiner Mutter bessern kann und sagen, dass meine Mutter seit ein paar Tagen sehr streng und kalt geworden ist.

Vorher hatte ich immer Sorge, wenn ich Sachen nicht wohl vernünftig spüle oder putze, dass sie mich dann an meckert. Da meine Schwester (12) und ich nicht so viel im Haushalt machen (manchmal: Spülmaschine, Wäsche falten, Badezimmer putzen, staubsaugen), hat meine Mutter im Haus kleine Zettel an die Wand geklebt worauf folgende Sätze stehen:

*Ihr seid Gäste hier im Haus und so verhält ihr euch.

*Tisch nach dem Essen sofort aufräumen.

*Wenn ich nicht da bin nicht in die Küche.

*Kein Essen kochen.

*Gläser sofort waschen oder Spülmaschine.

*Küche, Wohnzimmer so hinterlassen, ob Besuch kommt.

*Ab 20 Uhr Küche betreten verboten.

*Katzentoilette reinigen.

*Im Wohnzimmer wird nicht gegessen.

*Wenn ihr was haben wollt, müsst ihr euch das verdienen.

*Taschengeld nur noch am Anfang des Monats.

*Ich bin nicht eure Putzfrau, eigentlich ist jeden Tag Muttertag.

*Ich will nichts herumliegen sehen.

*Jeder wäscht seine eigene Wäsche und faltet es.

*Eigenes Zimmer nur zum Schlafen benutzen und nichts anfassen.

*Bett machen.

Viele Punkte finde ich fair, aber meine Mutter hat mir nicht gezeigt wie man Wäsche wäscht und ich hab Angst im Internet nachzufragen, da vielleicht etwas schieflaufen könnte. Ich vermisse meine Mutter wirklich. Am Tag ist sie etwas gut gelaunt. Abends ist sie dann wieder streng. Mir tut es so leid. Ich habe einfach nur Angst davor, keine vernünftige Arbeit zu leisten. Ich wünschte, ich wäre besser.

Haushalt, Streit

ist das wirklich normal?

ich bin 14 jahre alt und habe in meiner kindheit schon schreckliches erlebt. meine mutter verstarb 2017 und mit 12 zeigte ich meinen vater mit misshandlung an. ich wurde in verschiedenen wohngruppen untergebracht und bin dann somit bei meinem onkel ind tante inklusiv 3 cousins gelandet. WO FÜR ICH AUCH SUPER DANKBAR BIN!!!

wir haben uns ein haus gemietet und wollen es kaufen, deswegen müssen beide sehr viel arbeiten und ich muss so lang mich um den Haushalt und um die Kinder kümmern. was bedeutet, dass ich die Küche inklusive Müll, Spülmaschine, Geschirr und manchmal sogar auch kochen muss. dazu gibt es noch die Schule lernen und Hausaufgaben machen. ich bin inzwischen in der 7. klasse ind finde es ziemlich anstrengend 😰

das schlimme ist jetzt: wenn ich sage, dass mein Leben zu anstrengend und zu stressig ist (was es auch wirklich ist) wird mir sofort gesagt, dass das jedes Kind tut und dass ich froh sein soll, dass ich überhaupt essen Kleidung und einen darüber im Kopf hab. dann hat meine Tante mir gesagt das ist, dass sie es mir wünscht, weil richtig arbeiten zu gehen und was es heißt, hart zu arbeiten. dann habe ich gesagt, dass ich immerhin noch nicht erwachsen bin und meiner Entwicklungsphase bin und immer noch Freizeit brauche zum rausgehen mit Freunden treffen aber all das kann ich nicht da ich so viel zu tun habe und auch sehr viel Stress habe.

das will aber niemand verstehn. ich brauche rat und hilfe.

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Gaslighting in der WG - wie geht man damit um?

Hi zusammen, ich brauch da mal einen objektiven Rat von euch.

Ich wohne jetzt schon seit 2,5 Jahren mit meiner Mitbewohnerin in einer WG. Nennen wir sie mal Sara. Gerade in der Anfangszeit lief es eigentlich ganz gut. Es schien als wenn wir ähnliche Ansichten habeb was das zusammenwohnen, putzen etc. angeht. Jeder geht regelmäßig seinen Verantwortungen im Haushalt nach, jeder hat sein eigenes Leben und ab und an hat man sich zu einem WG Abend verabredet, also immer ganz zwanglos. Mir ist meine Privatsphäre und Freiraum auch super wichtig. Sara ist häufig in der Heimat und über die Semesterferien nicht da, dadurch wohne ich auch immer mal wieder eine Zeit lang alleine.

Da ich schon länger in dieser Wohnung lebe und dementsprechend auch schon sehr viel Ausstattung da war, ist abgesprochen, dass sie Geschirr, Töpfe und anderes Wohnequipment mitbenutzen kann. Auch Gewürze, die auf der Küchenzeile stehen sowie Öl teilen wir uns eigentlich immer. Jeder hat zusätzlich noch Stauraum für seinen eigenen Kram aber vieles der Lebensmittel liegen offen zugänglich in der Küche (aus Platzgründen nicht anders lösbar). Ich bin immer der Wohnphilosophie nachgegangen, dass man respektvoll mit den Sachen des anderen umgehen sollte und Grenzen und Eigentum respektieren muss. Gegen teilen und ausleihen habe ich auch nie was gehabt, ich bin immer sehr großzügig mit meinen Sachen und sage nie nein, wenn Sara mich mal nach Lebensmittel fragt. Ich bin selber eher der Typ Mensch der sich lieber selbst organsiert, als bei anderen Leuten zu leihen.

Nun das Problem: ich letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass meine Sachen deutlich schneller leer werden während sie wieder länger in der Wohnung ist. Mal fehlt die Hälfte, mal liegt die Packung nicht da wo ich sie normalerweise verstaue und andere Male ging es schon so weit, dass Sachen die ich beim kochen einplane zum Teil kaum noch übrig bleiben. Aber auch andere offene Packungen, die ich jetzt nicht wöchentlich benutze, sind einfach halb aufgebraucht - selbst wenn die in meinem Fach liegen und definitiv klar ist, dass das meine Lebensmittel sind und wir sie nicht teilen. Das Problem ist, dass ich zwiegespalten bin und mir entweder denke ,,Spinn ich jetzt und bilde ich mir das nur ein?'' oder ,,Das hab ich definitiv letztens erst gekauft und habs sicher nicht leer gemacht''.

Das ganze habe ich natürlich auch schon angesprochen. Allerdings wurde ich meiner Meinung nach gegaslighted/ angelogen. Sara ist sich sicher, dass sie keine Sachen benutzt, bei denen klar ist, dass sie nicht geteilt werden. Nach einiger Diskussion hat sich dann zwischen den Zeilen allerdings doch zugegeben, dass sie hier und da mal was nimmt mit der Begründung ,,Ich weiß du sagst ja sowieso ja, da fühl ich mich blöd immer zu fragen''. Auf diese Begründung hin hat sich das Gespräch dann auch ganz schnell beendet, da ihr wohl aufgefallen ist, dass sie es gerade zugibt. Aber auf meine eigentlichen Beispiele die ich genannt habe ist sie so garnicht eingegangen und hat wie gesagt ,,auf keinen Fall was genommen''.

Ich fühl mich sehr verarscht und weiß nicht so richtig wie ich mich verhalten soll. Einerseits teile ich gerne meine Sachen und möchte diese Großzügigkeit nicht einfach aufgeben und knauserig sein. Andererseits fühle ich mich total über den Tisch gezogen und ausgenutzt. Sara sagt immer von sich selbst, dass sie einfach eine vergessliche Person ist und sich nicht merken kann, was ihr gehört und was nicht. Das kaufe ich ihr schon teilweise ab, da es Menschen gibt, die da vielleicht einfach nicht so genau drauf achten. Aber mir ist einfach dieses Muster aufgefallen, dass sie das immer als eine Ausrede nutzt, um am Ende Sachen nicht selbst kaufen zu müssen, weil sie ja hier und da mal was von mir nehmen kann anstatt die Packung für sich selber zu kaufen.

Wie würdet ihr hier Grenzen setzten ohne die WG Harmonie anzugreifen? Wie würdet ihr in dieser Situation damit umgehen? Das Vertrauen auf meiner Seite ist schon gebrochen. Ich bin's ehrlich gesagt leid, es jedes mal runter schlucken zu müssen, dass sie nichts zugeben will.

(FYI ein Auszug kommt aktuell nicht in Frage!)

Haushalt, Konfliktlösung, WG, Gaslighting

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