Ist es überall so schwierig, einen Psychotherapieplatz zu finden?

Ich versuche aktiv seit letztem Jahr einen freien Platz bei einer psychologischen Psychotherapeutin in Hannover zu finden. Davor habe ich es auch immer mal wieder versucht, jedoch ist es wirklich kräftezehrend bei so vielen Absagen weiterhin dranzubleiben. Zwei Freundinnen von mir, welche in einem anderen Bundesland leben, waren verwundert darüber, wie schwierig es ist in Hannover einen Therapeuten zu finden. Bekannte aus meinem Umfeld dagegen kennen es - so wie ich - nicht anders. Gefühlt sind auch die meisten nur für Privatpatienten erreichbar.

Natürlich frage ich auch immer wieder nach Plätzen auf einer Warteliste, aber bisher sagten alle Praxen, dass sie keine Wartelisten mehr führen, da sie völlig überfüllt sind.

Auch mit meiner Hausärztin redete ich darüber und fragte nach Unterstützung. Es gibt ja auch den Dringlichkeitscode, welcher einem helfen soll. Leider scheint es selbst hiermit schwierig zu sein, freie Plätze zu finden.

Es gibt auch die Terminservicestelle, bei der man sich melden kann, damit sie einem einen Therapeuten zuweisen. Allerdings habe ich seit der Jugend wirklich schlimme Erfahrungen mit leider inkompetenten Ärzten gemacht und bevorzuge es, mir einen geeigneten Therapeuten selbst auszusuchen.

Am Ende ist es schließlich auch wichtig, welche Qualifikationen ein Therapeut hat - ist er auf Trauma spezialisiert, oder eher auf Paartherapien? Verhaltenstherapie, oder tiefenpsychologisch? Bei der Terminservicestelle hat man hierbei keine Wahl und ein falscher Therapeut kann die Krankheit nur noch viel schlimmer machen.

Für alle, die bis hierhin gelesen haben, stelle ich nun also die Frage:

Ist die Situation derzeit überall so, oder ist es eher ein Problem in Großstädten wie Hannover?

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Lohnt es sich von Dortmund nach Hannover zu pendeln?

Hey,

undzwar werde ich mit relativ guter Chance einen Studienplatz an der medizinischen Hochschule in Hannover erhalten.

Mein erster Gedanke war, dass ich definitiv nicht IN Hannover in einer asozialen Studentenbude leben möchte und erst recht nicht in einer Innenstadtwohnung. Deshalb hätte ich mir das Dorf Barsinghausen ausgesucht, von der Wohnung dort allerdings 44 KM je Strecke entfernt . . . . 1.760 KM also bei einer 5-Tage Woche. Wären bei mir rund 300€ Benzinkosten. Plus 550€ Wohnkosten. Plus 200€ Essen und Trinken. Da werde ich ja pleite.

Deshalb denke ich ich bleibe am Stadtrand von Dortmund wohnen. Fühle mich recht wohl hier und zahle keine Miete. Essen und Trinken kriege ich auch kostenlos, entweder auf meiner Arbeitsstelle oder halt zuhause.

Deshalb möchte ich mir gerne die Bahncard 100 kaufen. Wären 345€ und ich könnte alle Züge inkl. ICE in ganz Deutschland nutzen. Von mir aus 1 Stunde und 58 Minuten bis zur Uni in Hannover. Zum Hauptbahnhof Dortmund würde ich mit dem Auto 15 KM je Strecke fahren. Und jeden Monat würde ich das ein oder andere mal auch mit dem Auto bis Hannover über die A2 durchfahren. Das wäre kostengünstiger als Wohngeld und Verpflegungsgeld.

Findet ihr das macht Sinn?

Beste Grüße,

StarEni

Schlechte Idee 67%
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