Septum zu schief? Neu stechen oder so lassen?

Hallo liebe Community!

Wie man in der Fragestellung schon lesen kann geht es hier um mein Septum-Piercing.

Das habe ich mir am Samstag Nachmittag, also heute vor vier/fünf Tagen, stechen lassen, dazu gabs noch ein Nostril, was man links erkennt, darum geht es aber gerade nicht :D

Jedenfalls ist mir dann etwas später (gegen Abend) zuhause aufgefallen, dass es irgendwie etwas schief ist, mir war aber bewusst, dass das passieren kann, da ich davon schon öfters gelesen habe. Je länger ich drauf geguckt habe, desto schiefer wirkte es (das war eventuell dann mein Fehler ;D)

In manchen Momenten regt es mich total auf und in anderen ist es mir egal und ich denke: "Das gehört dazu, ist doch nicht schlimm, sowas passiert eben, lass es drin".

Tja, mein Nostril ist schon innerhalb von 24h stark abgeschwollen, beim Septum scheint es nicht so. Die Piercerin hat super Bewertungen, deswegen bin ich zu ihr hin. Sie hat auch diese "Klemmzange" (Zange mit nem Zylinderartingen Röhrchen, falls man versteht was ich meine) benutzt - ich weiß ja nicht, ob die Info wichtig ist.

Schmerzen habe ich auf jeden Fall keine, am Tag des Termins hatte ich nur ein kleines Druckgefühl an/in der Nase, am nächsten Morgen spürte ich aber nur noch das kalte Titan - und beim säubern manchmal noch ein leichtes Zwirbeln, dass aber schnell wieder verschwindet und abklingt.

Na und jetzt frage ich mich, kann es sich nach einer Zeit begradigen oder bleibt es so? Kann das noch von der Schwellug kommen? Sollte ich es erst verheilen lassen und dann nochmal schauen? --> dann könnte ja das jetzige Loch, das Nächste (falls es neu gestochen werden muss) behindern. Und wie auffällig ist es? Ist das schlimm und gilt es schon als extrem schief?

Danke schonmal für die Antwort(en) :)

LG

Septum zu schief? Neu stechen oder so lassen?
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Schlaf auf der Seite bei Ohrpiercing vermeiden?

Hallo, 

vor 5 Tagen habe ich mir ein neues Piercing stechen lassen, mein erstes im Ohrknorpel: ein Conch! Allerdings gibt es 2 Punkte die mich verunsichern. Ich war zum ersten Mal bei diesem Piercer und war nicht zufrieden, deshalb möchte ich ihn nicht kontaktieren, sondern anderweitig Informationen sammeln und mir beim nächsten Piercing wen anders aussuchen. 

Also, der Piercer sagte mir, dass ich für mindestens 4 Wochen nicht auf der Piercingseite schlafen soll. Hatte nicht drüber nachgedacht und „klar, mach ich nicht“ gesagt. Ja, also die erste Nacht habe ich wirklich auf dem Rücken geschlafen weil alles sehr empfindlich war. 

Ab Nacht 2 dagegen habe ich mich im Schlaf gedreht und auch auf dem betroffenen Ohr geschlafen. Jetzt nach 5 Tagen tut das Ohr ja auch kein bisschen mehr weh und wenn man sich im Schlaf dreht, kann man doch kaum etwas dagegen tun? Also es vermeiden solange man bei Bewusstsein ist, selbstverständlich. Aber im Schlaf drehe ich mich immer gefühlt direkt auf diese Seite. Ist das jetzt so arg problematisch? Oder kann ich das drehen im Schlaf irgendwie vermeiden?

Mein zweites Problem liegt in der Pflege und ist auch der Hauptgrund warum ich den Piercer als unseriös einstufe. Er sagte, dass ich für die ersten Wochen 2x täglich mit Octenisept reinigen soll. 

Niemandem kann und wird eine dauerhafte Behandlung mit Octenisept helfen, außer dass die Haut leidet. Und ein knorpeltoxisches Mittel auf verletztes Knorpelgewebe aufzutragen scheint mir nicht sinnig. Er hat daraufhin gesagt, dass ich auch Prontolind, also Polyhexanid verwenden kann. 

Wow, danke für den Rat, eine weitere knorpeltoxische Substanz!

Kann mir jemand mit Ohrknorpelpiercings sagen womit ich am besten reinige und die Heilung zu fördern? Bisher bin ich nur mit Wasser dran gegangen. Es ist nicht mehr rot, keine Schwellung, generell kein Entzündungssymptom. Kann ich bei Wasser bleiben, oder empfiehlt ihr ein anderes Mittel das sich nicht negativ auf Knorpel auswirkt? 

Viele Grüße

Schlaf, Piercing, Piercer, Gesundheit und Medizin, Piercingpflege

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