Wie kann das rein materialistische Weltbild das Phänomen des Bewusstseins erklären?

Es wird bei den materialistischen Erklärungsversuchen immer wieder von einer "Emergenz" gesprochen, die irgendwie aus einer rein atomar/elektrischen Wechselwirkung - ohne jedwedes Bewusstsein - scheinbar aus dem Nichts ein komplexes Bewusstsein entstehen lässt, mit allen Sinnen und sogar komplexen, kaum in Worte zu kleidenden Emotionen, die wir während unseres Lebens erfahren!

Das Phänomen der Emergenz ist ein wahrlich faszinierendes, da es auf einfachsten Regeln basiert und daraus komplexe Ergebnisse schafft - doch stets begründet auf etwas, das schon in primitiver Form vorhanden ist. Es bildet etwas, das (scheinbar) mehr ist als die Summe seiner Teile. Doch dieses "Mehr" ist schon als Information in dessen Bestandteilen enthalten, auch wenn wir es noch nicht erkennen können.

Da entsteht nicht einfach et

was aus dem Nichts. Wir sind nur mit unserem begrenzten Verstand nur nicht dazu in der Lage, die Komplexität des Zusammenspiels vorherzusehen.

Mit dem Bewusstsein verhält es sich diametral anders, denn die Elementarteilchen für sich genommen enthalten nicht die kleinste Spur von Bewusstsein, nicht einmal als Informations-Fragment, da kann logischerweise auch im Komplex nicht einfach 'Etwas' aus 'Nichts' entstehen, denn Multiplikationen mit 0 bleiben stets 0!

Das ist Fakt und da ändert auch keine noch so materialistische Ansicht etwas daran!

Ich will hier auch im Grunde niemanden von irgendwas "überzeugen", denn jeder soll glauben/nicht glauben, was er will.

Mich beschäftigt jedoch die Frage, wie Menschen mit Bewusstsein und Emotionen, an ein rein zufälliges Zusammenspiel von Atomen und Elektronen glauben können, dass aus der - per Definition - bewusstlosen Materie, angeblich auf einmal deren ureigenes Ich-Gefühl entstehen lässt...

Das ist eine rein philosophische Frage, vollkommen unabhängig von persönlichem Glauben/Religion, - also bitte auch auf eben jener Ebene antworten & argumentieren.

Ich freue mich über jede Antwort! :-)

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26 Antworten
Schwerhörig: Lerne ich englisches Hörverständnis besser mit oder ohne Untertitel?

Nach 8 Jahren Schulenglisch kann ich mich schriftlich zwar ziemlich gut ausdrücken und habe auch keine größeren Probleme mit dem Leseverständnis, aber da ich ziemlich schwerhörig bin, hat es mit dem Hörverständnis noch nie gut hingehauen. Zur Veranschaulichung: In entsprechenden Tests habe ich nie mehr als vlt. 30 % verstanden. (Im Deutschen sind es zwar auch keine 100 %, aber wesentlich mehr und meistens genug, um sich den Kontext zusammenzureimen.)

Von Kommilitonen höre ich, dass das Schauen (oder vielmehr Hören) von englischsprachigen (YouTube-)Videos dem Sprachverständnis enorm zuträglich sein soll, also "mute" ich mir das nun auch zu, Content gibt es ja genug.

Die automatischen Untertitel leisten ja schon so einiges, aber ich weiß nicht, wie ich das Sprachverstehen am besten lerne: Mit Untertiteln, damit ich den nicht verstandenen Wörtern eine Bedeutung zuordnen kann - oder doch ohne Untertitel, damit ich mir auch maximale Mühe gebe, jedes Wort zu verstehen? Ohne Untertitel fehlt mir manchmal komplett der Kontext, sodass ich natürlich noch schwerer Wörter erkennen kann. Gibt es da so etwas wie einen kritischen Punkt des Grades verstandener Wörter, den ich überschreiten muss, damit Untertitel mich mehr hindern als fördern?

Über eure Einschätzungen und Tipps würde ich mich freuen.

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4 Antworten
Loch im Trommelfell. Eventuell Operation?

Hallo allerseits,

Ich denke ich fange mal von vorne an: In der letzten Woche der Sommerferien hat sich in meinem rechten Ohr eine Gehörgangsentzündung gebildet. Der Arzt hat mir Ohrentropfen verschrieben und es ist soweit gut geheilt. (Später waren die schmerzen dann eher auf dem linken Ohr, als auf dem rechten) Jedoch konnte ich auch die Tage nach der Bestätigten Heilung sehr schlecht hören. Ich bin dann nochmal zum Arzt gegangen, der hat sich das Ganze nochmal angeguckt und musste feststellen, dass sich in meinem Linken Ohr eine Mittelohrentzündung gebildet hat. Er war auch sehr verwirrt, da es in meinem Alter (14 Jahre) eher eine unübliche Krankheit ist und er sich auch nicht erklären konnte, woher die Mittelohrentzündung hätte kommen sollen. Auch hat er festgestellt, dass in meinem linken Trommelfell ein kleines Loch ist. Er verschrieb mir Antibiotika und wollte eine Nachuntersuchung eine Woche später, da er doch sehr verwundert über den Verlauf der Krankheit war. Heute war ich also zur Nachuntersuchung hin und die Mittelohrentzündung ist vollständig ausgeheilt. Was aber geblieben ist, ist das kleine Loch außen am Trommelfell. Er sagt, dass wir abwarten müssen, ob das Loch von alleine wieder zuwächst und in 2 Monaten nochmal vorbeischauen sollen. Auf die Frage, was sonst wäre, hat er keine genaue Antwort gegeben und nur gesagt, dass das dann auch nicht schlimme wäre. Das Loch ist wie gesagt ziemlich klein und am Rand des Trommelfells. Ich denke mal, er würde es dann operieren und verschließen, aber wollte mir vorerst keine Angst machen. Ich habe panische Angst vor Spritzen und ich wurde auch noch nie unter Vollnarkose operiert. Weiß jemand wie so ein Eingriff überhaupt verlaufen würde? Müsste man dann ins Krankenhaus und dort auch über Nacht bleiben? Muss man eine Vollnarkose machen?

Danke im Vorraus.

Medizin, hören, Arzt, Gesundheit und Medizin, Narkose, Ohr, Ohrenschmerzen, Operation
2 Antworten
Habe ich einen Hörsturz oder Ohrenschmalz im Ohr?

Hallo.

Also das war so:

Am Freitag Abend waren meine beide Ohren frei.

Samstag nachts, als ich auf meinem linken Ohr gelegen habe, ging es nach einigen Stunde los, das Ohr war wie verstopft. Nun habe ich am linken Ohr ständig herrum gefummelt, gekämft, damit das Ohr endlich frei wird, doch leider kein Erfolg.

Nach 1 Stunde habe ich wieder am Ohr rum gefummelt, und dann hat es sich etwas gelöst, doch leider nicht vollständig.

Später bekam ich so ein komisches Druckgefühl im Ohr, und als ich mich am Abend wieder ins Bett legte, da wurde mein linkes Ohr immer tauber, und seit dem nächsten Tag bekomme ich das Ohr nicht mehr frei. Ich glaube, diesmal hat das mit dem Druck zu tun, denn wenn ich Aufstoßen muss, dann macht mein linkes Ohr so seltsame Geräusche.

Dann habe ich per Balance mit Kopfhörer gemessen, und ich habe festgestellt, das ich nun so etwa 31% mit dem linken Ohr höre (Also sprich, mein linkes Ohr ist 69% Taub). Am nächsten Tag war mein Ohr dann minimal besser, denn da konnte ich so 43% hören.

Heute, eine Woche später, so etwa 50%, also nicht wirklich besser. Und auch der Tinnitus im linken Ohr ist lauter als im rechten, das ist besonders nervig beim Musik hören, das ich immer Balance nutzen muss, damit ich mit beiden Ohren hören kann.

Was meint ihr, leide ich unter Hörsturz oder doch unter Ohrenschmalz?

Gesundheit, Menschen, Körper, hören, Gesundheit und Medizin, Ohr, trommelfell, Hörsturz, Ohrenschmalz
7 Antworten
Große Französischprobleme?

Ich studiere seit fast 2 Jahren Französisch. Habe bisher auch alle meine Klausuren bestanden. Es gibt dennoch ein Problem: Ich kann es nicht sprechen!! Ich bekomme einfach kein Wort heraus. In der Schule hatte ich Französisch LK & gute - mittelmäßige Noten. In meiner mündlichen Französischprüfung hatte ich auch 10 Punkte (2-). Laut Abiturzeugnis stehe ich auf Niveau B2, doch mein Wortschatz ist so gering, dass ich mich selbst auf A2 schätze. Seitdem ich studiere, habe ich das Gefühl, dass ich kaum noch sprechen kann. Wenn ich versuche ein Satz zu formulieren, verzweifle ich fast. Auch beim Hören stoße ich auf Probleme, ich verstehe so gut wie gar nichts mehr. In der Schule war es mit der Zeit des LK etwas besser geworden. Doch jetzt im Studium habe ich tatsächlich das Gefühl, dass ich sogar Französisch „verlerne“. Paradoxon :/ Wir haben auch sehr viele Muttersprachler in den Kursen & die Konkurrenz ist sehr hoch. Eine Professorin hat mir auch bestätigt, dass mein Französischniveau weit unter B2 liegt. Die Grammatik beherrsche ich einigermaßen, dennoch bekomme ich es nicht hin zu sprechen. Was könnte das Problem sein? Langsam verliere ich auch die Lust daran, weil es mir so unmöglich erscheint. Sollte ich wechseln oder dranbleiben? Wenn ja, wie könnte ich das Sprechen & Hören in kürzester Zeit trainieren?

LG

Schule, hören, französisch, Sprechen, Ausbildung und Studium
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