Zusammenfassung?

Das Ziel, zu dem die revolutionäre Regierung eingesetzt worden ist, bestehe darin, die Republik zu schaffen und aufzubauen (zu begründen; Zeile 6 – 8). Die revolutionäre Regierung müsse außerordentlich aktiv sein, weil sie einen Krieg führt (Zeile 11 – 14; nach Zeile 8 – 9 ist die Revolution der Krieg der Freiheit gegen ihre Feinde). Sie sei dabei keinen einheitlichen und festen Regeln unterworfen, weil die Umstände, in denen sie sich befindet, heftig bewegt („stürmisch“) und gefährlich seien und die Regierung „genötigt“ sei, „neue wirksame Kräfte“ gegen Gefahren einzusetzen, die dringend Gegenmaßnahmen erfordern (Zeile 14 – 19).

Die revolutionäre Regierung sei gegenüber „allen guten Bürgern“ zum vollen Schutz der Nation verpflichtet, „den Feinden des Volks“ schulde sie dagegen den Tod (Zeile 19 – 22).

Auch die Regeln der revolutionären Regierung beruhten auf Gerechtigkeit und öffentlicher Ordnung (Zeile 22 – 24). Sie müsse sich an die gewöhnlichen und allgemeinen Grundsätze halten, soweit die öffentliche Freiheit dabei nicht gefährdet werde (Zeile 24 – 28).

Ausländische Agenten mit schlimmen Absichten verbreiteten sich in Frankreich, die auf eine günstige Zeit lauerten, von revolutionsfeindlichen Monarchen („Tyrannen“) bezahlt, die neue Armeen ansammeln (Zeile 32 – 40). Diese Agenten redeten schmeichelnd auf die Franzosen ein, seien aber Gesinnungsgenossen und Helfer („Brüder und Komplizen“) der grausamen Anhänger der absolutistischen Monarchie („Tyrannenknechte“), zu Zerstörung und Eroberung Frankreichs gekauft („um unsere Ernten zu verwüsten und unsere Städte und Schiffe in Besitz zu nehmen“; Zeile 40 – 46). Die Gegenrevolutionäre hätten schreckliche Taten verübt, nämlich Mitbürger ermordet und mitleidlos gefangene Revolutionäre, Frauen und Kinder und Volksvertreter/Abgeordnete in Parlamenten („Repräsentanten des Volkes“) niedergemetzelt (Zeile 46 – 49). Eine so betonte Böswilligeit und Schrecklichkeit von Feinden legt nachdrückliche Schutzmaßnahmen nahe.

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Was sind die Ursachen der französischen Revolution aus der Sicht von Axel Kuhn?

" es ist eine Binsenweisheit, dass sich komplexe politische Phänomene wie Französische Revolution nicht auf meine Ursache zurückführen lassen. Doch sollten die Ablehnung monokausale Erklärungen nicht als Alibi benutzt werden, sich einer Stellungsnahme und ganz zu entziehen. In Frankreich führten uns Frieden in Massen, eine ökonomische erstarkt bürgerliche Klasse mit politisch versierten fortführen und die Zwangslage eines bankrotten Staates zu einer revolutionären Situation, in der der König und seine Berater durch halbherzige und widersprüchliche Reformen die Chance zur revolutionären Veränderung von Staat und Gesellschaft verspielten.

Lange Zeit hat ein Grundthema die Diskussion der Revolution Ursachen bestimmt: der Aufstieg des Bürgertums. Es gehört auch zu den immer wiederholten, doch deshalb noch nicht zutreffenden Stereotypen, dass in Deutschland keine Revolution ausbrach, weil dort das Bürgertum im Unterschied zu Frankreich zu schwach gewesen sei. Offenkundig ist es jedoch ein Fehler anzunehmen, dass Revolutionen von zielbewusste Bewegungen gemacht werden. Die Logik der Konflikte im vorrevolutionären Frankreich unterlag aber nie der Kontrolle einer Klasse oder Partei ähnlichen Gruppierungen, auch wenn eine solche später im revolutionären Prozess in den Mittelpunkt stellte. Die Konflikte zeigten Folgen, die vorher nicht beabsichtigt worden waren. In der Vorgeschichte der Revolution war keine revolutionäre Regie vorhanden.

Was will er denn damit sagen? Wie soll ich das analysieren????

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