Wie versteht ihr die Fabeln "Der Dornstrauch"; "Die Wasserschlange"; "Der Tanzbär" und welche Moral steht dahinter?

Hey, was denkt ihr welche Moral hinter diesen Fabeln steckt? Danke im Voraus!

Der Dornstrauch

»Aber sage mir doch,« fragte die Weide den Dornstrauch, »warum du nach den Kleidern des vorbeigehenden Menschen so begierig bist? Was willst du damit? Was können sie dir helfen?«

»Nichts!« sagte der Dornstrauch. »Ich will sie ihm auch nicht nehmen; ich will sie ihm nur zerreißen.«

Die Wasserschlange

Zeus hatte nunmehr den Fröschen einen anderen König gegeben; anstatt eines friedlichen Klotzes eine gefräßige Wasserschlange.

»Willst du unser König sein«, schrieen die Frösche, »warum verschlingst du uns?«

»Darum«, antwortete die Schlange, »weil ihr um mich gebeten habt.«

»Ich habe nicht um dich gebeten!« rief einer von den Fröschen, den sie schon mit den Augen verschlang.

»Nicht?« sagte die Wasserschlange. »Desto schlimmer! So muss ich dich verschlingen, weil du nicht um mich gebeten hast.«

Der Tanzbär

Ein Tanzbär war der Kett entrissen,

Kam wieder in den Wald zurück,

Und tanzte seiner Schar ein Meisterstück

Auf den gewohnten Hinterfüßen.

»Seht«, schrie er, »das ist Kunst; das lernt man in der Welt.

Tut mir es nach, wenns euch gefällt,

Und wenn ihr könnt!« »Geh«, brummt ein alter Bär,

»Dergleichen Kunst, sie sei so schwer,

Sie sei so rar sie sei!

Zeigt deinen niedern Geist und deine Sklaverei.«

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Wer ist in folgender Fabel Gott, Teufel oder Mensch?

Fuchs und Bär treffen sich. Ihnen ist langweilig. Fragt der Bär: "Was können wir denn mal machen?" Antwortet der Fuchs: "Wir gehen zum Hasen und klingeln bei ihm. Wenn er dann aufmacht und hat eine Mütze auf dem Kopf, dann prügeln wir ihn grün und blau, bis er nicht mehr weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist." Fragt der Bär: "Und was sollen wir machen, wenn er keine Mütze auf dem Kopf hat?" Antwortet der Fuchs: "Egal, dann prügeln wir ihn auch grün und blau, bis ihm Hören und Sehen vergeht."

Die beiden gehen zum Hasen und klingeln. Der Hase macht auf und hat keine Mütze auf dem Kopf. Also prügeln der Bär und der Fuchs den Hasen fast tot. Das hat ihnen Spaß gemacht und die gehen wieder.

Nach ein paar Wochen ist dem Fuchs wieder sehr langweilig. Er geht zum Bären. Dem ist auch langweilig. Fragt der Bär: "Was können wir denn mal machen?" Antwortet der Fuchs: "Wir gehen zum Hasen und klingeln bei ihm. Wenn er dann aufmacht, fragen wir ihn, ob er Zigaretten für uns hat. Und wenn er dann keine hat, dann prügeln wir ihn grün und blau, bis er nicht mehr weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist." Fragt der Bär: "Und was sollen wir machen, wenn er Zigaretten hat?" Antwortet der Fuchs: "Egal, dann prügeln wir ihn auch grün und blau, bis ihm Hören und Sehen vergeht." - "Au ja, so machen wir es", antwortet der Bär.

Die beiden gehen zum Hasen und klingeln. Der Hase macht auf. Der Fuchs fragt: "Hast du Zigaretten für uns?" Fragt der Hase: "Mit Filter oder ohne?"

Der Fuchs guckt den Bären an, der Bär guckt den Fuchs an. Da sagt der Fuchs zum Bären: "Sieh mal, der Blödmann hat die Mütze immer noch nicht auf dem Kopf."

So weit zur Fabel.

Wer ist von den drein ist jetzt Gott, Teufel oder Mensch?

Religion, Islam, Christentum, Judentum, Philosophie, fabel
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The sheep in wolfs clothing?

Worum geht es hier ?

Not very long ago there were two sheep who put on wolf's clothing and went among the wolves as spies, to see what was going on. They arrived on a fete day, when all the wolves were singing in the taverns or dancing in the street. The first sheep said to his companion, 'Wolves are just like us, for they gambol and frisk. Every day is fete day in Wolfland.' He made some notes on a piece of paper (which a spy should never do) and he headed them 'My twenty-four Hours in Wolfland', for he had decided not to be a spy any longer but to write a book on Wolfland and also some articles for the Sheep's Home Companion. The other sheep guessed what he was planning to do, so he slipped away and began to write a book called My Ten Hours in Wolfland. The first sheep suspected what was up when he found his friend had gone, so he wired a book to his publisher called My Five Hours in Wolfland, and it was announced for publication first. The other sheep immediately sold his manuscript to a newspaper syndicate for serialization.

Both sheep gave the same message to their fellows: wolves were just like sheep, for they gambolled and frisked, and every day was fete day in Wolfland. The citizens of Sheepland were convinced by all this, so they drew in their sentinels and they let down their barriers. When the wolves descended on them one night, howling and slavering, the sheep were as easy to kill as flies on a windowpane. 

Moral: Don't get it right, just get it written.

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