Wie sagt man, dass die Mutter gestorben ist, ohne wie ein Trauerfall zu wirken?

Hallo ihr Lieben von gutefrage, ich hab eine etwas seltsame Frage.

Meine Mom ist gestorben, als ich 7 war, also schon eine Weile her (ich bin jetzt 13). Ich bin seit diesem Jahr auf einer neuen Schule und dort kannte mich vorher niemand, also weiß niemand davon.

Weil ich das nicht gerne erzähle, habe ich es nie erwähnt und das kann auch so bleiben, aber früher oder später, wenn ich mehr Kontakte knüpfe und Freundschaften aufbaue, wird es rauskommen. Was ich hasse, ist dieser eine Moment, in dem es rauskommt. Zum Beispiel jetzt vor Weihnachten, wenn jemand fragt: "Was schenkst du deiner Mutter?"

Die Frage kam nämlich schon, da hab ich so getan, als hätte ich es nicht gehört, und das Thema gewechselt, aber natürlich ist das keine Lösung. Es ist mir einfach so unangenehm, dass in dem Moment alle mich anschauen und so mitleidig gucken. Manche sagen dann "oh hm, das ist ja schlimm..." oder "tut mir total leid, ich könnte mir das für mich nie vorstellen..." oder sogar Fragen wie "wow krass, woran ist sie denn gestorben?" (was ich dann sehr unangenehm finde, weil es je nach Tonfall etwas sensationsgierig wirkt). Ich mag das aber nicht, wenn es so thematisiert wird, sondern möchte am liebsten ablenken...

Aber verheimlichen finde ich auch wiederum blöd, es gehört halt zu mir und ist ein Fakt meines Lebens, genauso wie der Fakt, dass ich braune Haare hab und dass meine Geschwister älter sind zum Beispiel.

Lange Rede, kurzer Sinn, wie kann ich es formulieren, dass es nicht wie eine Tragödie klingt und nicht so viel Mitleid verursacht?

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Wie findet ihr meine Romanidee?

Hey! Ich bin 13 und liebe Schreiben über alles. Natürlich mache ich es nur zum Spaß und nicht zum Veröffentlichen. :)

Hier ist meine kleine Romanidee:

Die 13-jährige Nayla hat ihre Mutter verloren. Sie versucht herauszufinden, wie sie ihre Trauer am besten verarbeiten kann, und kommt auf die Idee, ihrer Mutter Briefe zu schreiben und diese auf ihr Grab zu legen. Sie schüttet darin ihre Gefühle aus, was sie erlebt hat, aktuelle Probleme und so weiter. So weit, so gut...

Der zweite Handlungsstrang folgt dem ebenfalls 13-jährigen Jamil, der in einer sehr schweren Familiensituation ist: Seine Eltern sind alkoholabhängig, er wird in der Schule gemobbt, die Noten gehen den Bach runter... Er findet nur Freiheit und Frieden, wenn er auf dem nahegelegenen Friedhof alleine spaziert und nachdenkt.

Und hier verwickeln sich die beiden Stränge: Er findet einen ihrer Briefe, liest ihn und denkt sich „hey, da antworte ich einfach mal“. Er schreibt seine Antwort auf die Rückseite und legt den Brief aufs Grab. Als Nayla die Antwort findet, ist sie erst schockiert, weil sie im ersten Moment glaube, ihre Mutter habe geantwortet, aber dann merkt sie natürlich schnell, dass es jemand anderes ist, und wird stinkwütend. Ein viel zu großer Eingriff in ihre Privatsphäre! Sie kritzelt eine angriffslustige, zornige Notiz an den fremden Antworter, er antwortet wiederum gekränkt, aber mit der Zeit beruhigen sich beide und so schreiben sich die beiden eine Weile (sie ist nicht mehr so wütend, als sie ihn besser kennenlernt).

Sie trösten sich gegenseitig, geben sich Tipps für ihre Probleme, sind füreinander da... Doch die ganze Zeit sehen sie sich nicht.

Ein Ende habe ich mir noch nicht überlegt, aber ich denke, sie werden sich treffen und die engsten Freunde werden, die man sich vorstellen kann. Eine Beziehung will ich nicht daraus machen, ich finde es etwas nervig, wenn die Protagonisten am Ende eines Romans immer zusammenkommen müssen... :)

Wie findet ihr die Idee?

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Anderen während Coronazeiten eine Freude machen?

Hallo! :) Es geht ja wieder auf Weihnachten zu und ich nutze seit letztem Jahr diese Zeit, um anderen mehr eine Freude zu machen.

Letztes Jahr hatte ich so einen extra Adventskalender gemacht, wo hinter jedem Türchen eine gute Tat war, die ich tun wollte. Das hat auch sehr gut geklappt: Da waren so Sachen dabei wie im Altersheim vorzulesen, Blumen ins Krankenhaus zu bringen, in der Bibliothek aufmunternde Notizen in Büchern zu verstecken, Muffins zu backen und in der Schulklasse zu verteilen, altes Spielzeug von mir zu spenden und so weiter.

Ich möchte es dieses Jahr genauso machen und frage mich, was ich während der aktuellen Beschränkungen so tun könnte.

Ins Altersheim oder Krankenhaus zu gehen, fällt zum Beispiel flach. Die Bibliothek hat auch geschlossen. Mein altes Spielzeug hab ich letztes Jahr schon weggegeben, da ist jetzt nicht mehr wirklich was zum Spenden übrig. Und Essen darf man in der Schule nicht mehr verteilen, daher kann ich auch keine Muffins mitbringen.

Was mir einfällt, was ich tun könnte:

  • Kleidung spenden
  • im Tierheim aushelfen (darf ich das mit 13?)
  • jemandem etwas anonym im Supermarkt kaufen, damit meine ich, ich würde z.B. an eine Tafel Schokolade hinten den Preis in Münzen draufkleben (mit Tesa) und einem kleinen Zettel dazu "diese Tafel geht auf mich :)" oder so
  • für die Familie das Abendessen kochen
  • Hausarbeit meiner Schwester übernehmen

Bei Weihnachten im Schuhkarton mache ich dieses Jahr auch mit, das zähle ich auch als einen der Adventskalendertage. :)

Fällt euch noch etwas ein, was man während eines Lockdown Light so machen kann?

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Warum und wie sollten Kriegerdenkmäler ideologiekritisch untersucht werden?

Ich soll für Geschichte erklären, warum und wie Kriegerdenkmäler ideologiekritisch untersucht werden sollten.

Ich hab Folgendes geschrieben:

Kriegerdenkmäler sollten ideologiekritisch untersucht werden, weil sie meistens unmittelbar nach dem Krieg erbaut worden sind, an den sie erinnern. Sie geben damit also nicht nur Rückschlüsse auf den Krieg und seine Opfer, sondern auch darüber, wie die Menschen damals über den Krieg gedacht haben und wie allgemein die Ansichten in der damaligen Gesellschaft waren. Es kann untersucht werden, wie die Gesellschaft sich an den Krieg erinnert: Wird nur an den Krieg und die Gefallenen eines bestimmten Ortes erinnert oder werden manche als Helden verehrt? Dazu kann auch die verwendete Symbolik auf dem Denkmal untersucht werden. Dafür schaut man sich an, welche Haltung die dargestellten Personen einnehmen und welche Symbole man sieht, z.B. Kreuze. Hinzu kommt auch die Sprache, die verwendet wurde. Sie zeigt, wie die Gesellschaft Erfahrungen aus dem Krieg verarbeitet oder ob manche Geschehnisse besonders hervorgehoben oder im Gegenteil verdrängt werden. Dafür schaut man sich die Inschriften an und interpretiert ihre Absichten. Es ist auch wichtig, welcher Ort für das Denkmal gewählt wurde.

Fehlt noch etwas Wichtiges? Ich habe mir viel Mühe gegeben, werde es auch abgeben. :) Bin in der 9. Klasse.

Schule, Geschichte, Menschen, Politik, Psychologie, Denkmal, Gesellschaft, Ideologie, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie