Es war Rassismus, denn...

Wenn ihr eine normale Klasse in einer Oberstufe im Gymnasium seid und keine Integrationsklasse o.ä., dann sollte er davon ausgehen, dass jeder dort genug Deutsch kann. Wie sonst sollte sie in Geschichte, Bio etc. in der Oberstufe im Unterricht mitkommen? Doch das hat der Lehrer nicht getan: Nur weil jemand ein Kopftuch trug, ist er davon ausgegangen, dass diese Person noch nicht lange in Deutschland ist oder kein Deutsch kann. Klar war es lieb gemeint, nachzufragen. Aber rassistisch ist es trotzdem, denn er schloss vom Aussehen bzw. der Kleidung des Mädchens auf ihre Deutschkenntnisse. Rassismus ist eben nicht immer nur Beschimpfung, Anspucken oder böses Denken, sondern steckt auch in solchen kleinen, vielleicht nett gemeinten Versuchen. Das nennt man Mikro-Aggression, soweit ich weiß. Nicht verwirren lassen vom Namen, das muss nicht heißen, dass man dabei aggressiv wäre oder so.

Der Lehrer ist nicht unbedingt "ein schlechter Mensch" oder hat was ganz, ganz Böses gemacht. Aber ihm ist es nun eben passiert, dass er etwas Rassistisches gemacht hat, was den meisten von uns immer wieder passiert, ohne dass wir es merken.

Dann muss man sich dessen bewusst werden und daraus lernen fürs nächste Mal. Das hat er leider nicht gemacht, sondern sehr defensiv reagiert, um nicht als Rassist dazustehen, was natürlich keiner will. Er hätte die Situation besser händeln können, gerade wenn er Lehrer ist.

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Ich würde mir denken, dass sie ja nicht besonders nett ist, und dann mit den Achseln zucken und meinen Tag einfach weiterleben.

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Bei a) gehst du immer in Zehnerschritten nach oben. Wie im Beispiel, nur dass es im Beispiel Fünferschritte sind (also immer 5 mehr).

Bei c) weiß ich es gerade nicht, aber durch ausprobieren kannst du das lösen. Probier es mal mit immer 15 mehr, oder eben auch anderen Zahlen. Es soll ja immer die gleiche Zahl sein, die du hinzu addierst, wenn ich das richtig sehe (leider fehlt die ganze Aufgabenstellung).

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Da würde ich ein ernstes Wort mit ihm reden! Du kannst ihm sagen: "Ich finde das nicht nett von dir, mir so kurzfristig abzusagen. Ich war schon da und musste dann wieder nach Hause und bin ganz umsonst durch die Gegend gelaufen... Wenn du es eine Woche lang weißt, dann sag doch früher ab oder schlag es gar nicht erst vor."

Wenn er sich entschuldigt, dann verzeih ihm erst mal. Gib ihm eine neue Chance. Wenn er dann aber keine Taten folgen lässt (also das Gleiche wieder passiert), dann sag ihm, dass du dir eine solche Freundschaft nicht vorstellen kannst, wo du immer wieder versetzt wirst.

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Ja, ich helfe aktiv mit

Ich setze mich fürs Klima und die Umwelt ein (durch Umstellung der Ernährung, Müll sammeln, etc.) und möchte später auch beruflich in diese Richtung gehen. :) Außerdem habe ich letzte Weihnachten so eine Art Adventskalender gemacht, wo ich jeden Tag eine gute Tat getan habe (statt einfach nur ein Türchen mit Schokolade zu öffnen). Dabei war unter anderem, im Altenheim vorzulesen, mein altes Spielzeug zu spenden, ein Care-Paket für einen obdachlosen Menschen zu packen, und noch ein paar Kleinigkeiten.

PS: Mir fällt gerade ein, ich spende auch 2€ im Monat (ich weiß, das klingt nach nichts, aber jeder macht, was er kann!) an eine Organisation, die ich gut finde. Wenn ich älter bin, wird das mehr oder vielleicht auch an andere Organisationen!

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Das war ein Ausrutscher, so etwas passiert mal! An der schlechten Note kann man jetzt nichts mehr ändern. Ich würde an deiner Stelle jetzt im Unterricht immer sehr gut mitmachen und vielleicht fragen, ob ich ein freiwilliges Referat halten darf, um meine Note aufzubessern. Ich würde außerdem darauf achten, dass ich immer die Hausaufgaben perfekt habe Das war ein Ausrutscher, so etwas passiert mal! An der schlechten Note kann man jetzt nichts mehr ändern. Ich würde an deiner Stelle jetzt im Unterricht immer sehr gut mitmachen und vielleicht fragen, ob ich ein freiwilliges Referat halten darf, um meine Note aufzubessern. Ich würde außerdem darauf achten, dass ich immer die Hausaufgaben perfekt habe und generell auch zwischendurch lernen, nicht nur vor der nächsten Klassenarbeit oder dem nächsten Test. Dann kann so etwas eigentlich nicht mehr passieren. Viel Erfolg! :)

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Na klar, wenn Klavierunterricht dem Kind gefällt, dann sollte dem nichts im Wege stehen! Und der Preis ist ehrlich gesagt ziemlich günstig für Klavierunterricht.

PS: Und das gilt auch, wenn das Kind nicht hochbegabt ist. :)

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Nein

ich würde es nicht mitnehmen, denn du brauchst es ja gar nicht. Ihr werdet bowlen, zusammen Spaß haben, da ist das Handy nicht nötig und du läufst nur Gefahr, es vielleicht zu verlieren, dort zu vergessen oder es geklaut zu bekommen.

Falls du danach ganz alleine nach Hause kommen musst, würde ich es aber doch mitnehmen. Man sollte schließlich immer jemanden erreichen können, falls etwas passiert.

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Ja das gehört sich so

ja, ich mache das immer so! früher habe ich es ehrlich gesagt nicht gemacht, aber nicht, weil es mir egal gewesen wäre, sondern weil ich sehr schüchtern war und mich nicht getraut habe, etwas zu sagen.

Dann bin ich dazu übergegangen, einfach leise aufzustehen und mich in den Gang zu stellen, so dass mein Platz frei war, aber ich habe dabei nie die alte Person angeschaut oder etwas gesagt. Meistens haben sie sich dann trotzdem direkt auf den freigewordenen Platz gesetzt, sie dachten wahrscheinlich, dass ich gleich aussteigen will.

Inzwischen habe ich mehr Selbstbewusstsein und schaffe es, fremde Leute einfach anzulächeln und zu sagen: „Hier, setzen Sie sich!“

PS: Das gilt natürlich nicht nur für alte Menschen, sondern für alle, die so wirken, als könnten sie den Sitzplatz besser brauchen als ich.

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Hey, es tut mir leid, was du da durchmachst. Ich erzähle dir mal meine Perspektive, denn ich habe genau das gleiche durchgemacht. In meiner alten Klasse wurde ich auch aufgrund meiner Herkunft und Kulturgemobbt. Man beschimpfte mich als schmutzig, Ausländerin, sogar Terroristen, obwohl ich einfach nur ein ganz normales Mädchen bin, dass zur Schule gehen und Spaß haben und lernen will. Was dir da passiert, ist absolut nicht in Ordnung. Niemand darf dich beschimpfen, einfach nur weil du deutsch bist. Dafür kannst du ja überhaupt nichts! Genau so, wie ich nichts dafür kann, dass ich in Jordanien geboren bin. Wir sind alle Menschen und alle gleichwertig. Aber manche Idioten verstehen das einfach nicht. Du hast ja schon mit dem Lehrer geredet und das hat offensichtlich nichts genützt. Der nächste Schritt wäre der Gang zur Schulleitung. Wenn das auch nicht hilft, dann sprich mal mit dem Vertrauenslehrer oder Schulpsychologen. Die helfen einem, besser damit umgehen zu können. Bei mir hatte letztenendes leider alles nichts genützt und weil das Mobbing sehr heftig wurde, habe ich letztenendes die Schule gewechselt und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich habe jetzt Freunde in meiner Klasse, die mich sehr mögen und alle akzeptieren mich. Niemand hat je etwas dazu gesagt, dass ich keine Deutsche bin, oder mich fühlen lassen, dass ich deswegen nicht dazugehören würde. Und so sollte es auch sein. Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft und ich hoffe, dass du die Situation in den Griff bekommst! Ich drück dir die Daumen!

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Ja, für das Wohl der Bevölkerung

Es ist viel besser 3 Klausuren nachzuschreiben und eben für eine Weile mehr Stress zu haben als in der Schule jemanden anzustecken, der wiederum Leute ansteckt - und am Ende hat jemand vielleicht schwere Folgen oder einen schweren Krankheitsverlauf, landet im Krankenhaus oder stirbt sogar daran.

Dass du nur leichte Symptome hast, spielt dabei ja keine Rolle, du trägst das Virus in dir und kannst es anderen übertragen.

Nutze die Zeit zuhause, um für diese Klausuren ordentlich zu lernen, du schaffst das! Ich drücke dir die Daumen!

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Welche Religion jemand hat, ist mir egal, es geht darum, was für Politik die Person macht. Meine Familie ist auch muslimisch und da sind die verschiedensten Meinungen vertreten (die meisten eher in die grüne Richtung oder linke Richtung, aber auch SPD und andere Parteien). Deswegen kann man nicht von der Religion allein darauf schließen, wie die Meinungen dieser Person zu verschiedenen Themen sein werden.

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Ja, du solltest einen leichten Entzug machen

Ich würde an deiner Stelle tatsächlich einen Entzug machen und finde es sehr gut von dir, dass du deine Situation selbst einschätzen kannst! Ich bin 13 und als ich zum Geburtstag im April mein erstes Handy bekommen habe, habe ich auch direkt gemerkt, wie süchtig das machen kann. Zusammen mit meinem Vater hab ich dann beschlossen, mein Handy für die kompletten Sommerferien einfach weg zu legen und nur alle zwei Tage mal für eine halbe Stunde zu benutzen. So war ich von der virtuellen Welt nicht komplett abgeschirmt, aber eben trotzdem 99 % meiner Zeit ohne Handy. Und du ahnst nicht, wie gut mir das getan hat. Jetzt ist wieder Schule und ich habe das Gefühl, dass ich meinen Konsum viel besser kontrollieren kann. Trotzdem haben wir sicherheitshalber noch ausgemacht, dass ich mein Handy während der Hausaufgabenzeit nicht benutze und auch nicht, wenn ich mir vornehme, konzentriert zu lernen. Das nützt mir richtig viel.

Vielleicht kannst du dir sowas ja auch vorstellen? Es muss auch nicht gleich so krass sein, nur alle zwei Tage das Handy zu benutzen oder so, aber wenn du es aktuell zum Beispiel 5 Stunden am Tag benutzt, dann reduzier es doch auf eine halbe Stunde am Tag (stelle dir dafür einen Wecker, sonst wirst du es nach der halben Stunde nicht weglegen!). Das ist immer noch ein ordentlicher Entzug und du hast trotzdem die Gelegenheit, täglich deine sozialen Medien kurz zu checken. Ansonsten musst du dich aber anders beschäftigen, hast mehr Gelegenheit, dich auf die Schule zu konzentrieren und so weiter. Ich kann es dir nur empfehlen!

PS: Wenn du merkst, dass du es nicht schaffst, deinen Konsum auf zum Beispiel die halbe Stunde am Tag zu reduzieren, weil du das Handy nach der halben Stunde einfach nicht weg legst, sondern weiter dran bleibst, dann ist wohl ein echter kompletter Entzug nötig. Dann solltest du es vielleicht für ein bis zwei Wochen komplett überhaupt nicht benutzen. Also ausschalten und hinter den Klamotten im Schrank verstecken. Du hast in einem Kommentar geschrieben, dass du früher gerne gelesen hast. Jetzt wäre die perfekte Zeit, um das wieder aufzunehmen. Geh mal in den Buchladen und such dir 3-5 Bücher aus, die dir richtig gut gefallen. Oder in die Stadtbibliothek, wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst. Dann hast du etwas zu tun, wenn das Handy weg ist.

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Differenziertere Meinung

Das stimmt doch gar nicht...? Der Artikel sagt nur, dass das ein Leitfaden für die Beamten wird. Also eine Empfehlung. Es passiert nichts Schlimmes, wenn Beamte trotzdem „Ausländer“ sagen. Es ist also kein Verbot.

Bei meinem Bruder auf der Arbeit wurde es „verboten“ (zumindest wäre es deinen Worten nach so, bei denen ist es auch ein Leitfaden), das Wort „Daten“ zu benutzen. Stattdessen sollen sie „persönliche Angaben“ sagen. Der Grund ist, dass das für Kunden nicht so abschreckend klingt, niemand gibt gern seine Daten her, aber Angaben machen klingt nicht so schlimm.

Also, es gibt Leitfäden für viele Berufe, wie man sprechen soll, das ist ganz normal.

Und wenn der Begriff Ausländer inzwischen eine negative Konnotation hat, verstehe ich, wenn Berlin den Beamten empfiehlt, es anders zu versuchen.

Also, es gibt echt schlimmere Probleme als diesen Leitfaden, aber natürlich kann man sich auch darüber aufregen, wenn man Spaß dran hat.

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