Versicherungsrechtliche/beitragsrechtliche Beurteilung bei WaisenrentnenANTRAGSTELLER, deren Rente nicht bewilligt wurde mit Anspruch auf Familienverisicherung?

Hallo,

ich wollte mal Fragen, ob ein Waisenrentenantragsteller, bei dem die Waisenrente nur für einen Teilzeitraum der Antragsstellung bewilligt wurde (für den Rest des Zeitraums, in dem die Waisenrente nicht bewilligt wurde) Beiträge zur Krankenversicherung abzuführen hat, wenn man ohne die Rentenantragsstellung noch Anspruch auf Familienversicherung gehabt hätte.

Soweit ich weiß, wäre ein Waisenrentenantragssteller (bei dem die Rente bewilligt wird) beitragsfrei für den Zeitraum der Rentenantragstellung, sofern zB. Anspruch auf eine (beitragsfreie) Familienversicherung für diesen Zeitraum bestanden hätte.

Nun würde ich aber gerne wissen, wie es aussieht wenn die Rente NICHT bewilligt wird, denn eine rückwirkende Aufnahme in die Familienversicherung ist nicht möglich, da die Rentenantragssteller-Zeit eine vorrangige Versicherung (der Familienversicherung gegenüber) ist.

Theoretisch hätte man ja, wenn man Anspruch auf die Familienversicherung in diesem Zeitraum hätte, keine Beiträge zu entrichten und man hätte auch in die Familienversicherung zurückkehren können (wenn man eben keinen Rentenantrag gestellt hätte). Nun wurde aber ein Rentenantrag gestellt, sodass das nicht mehr geht.

Kann man nun für die Zeit der Rentenantragsstellung in der man die Rente nicht bewilligt bekommen hat, dennoch beitragsfrei versichert werden, da man ja ohne die Rentenantragsstellung hätte in die Familienversicherung gehen können oder muss man sich für die "nicht-bewilligte" Zeit tatsächlich freiwillig versichern und die Beiträge selbst bezahlen?

(Es soll auch mal einen Unterscheid zu diesem Thema bei Rentenantragsstellern und bei WAISENrentenantragsstellern gegeben haben, sodass diese Beitragspflicht trotz potenziellem Familienversicherungsanspruch nur auf die Waisenrentenantragssteller zutraf (dies kann sich aber mittlerweile auch geändert haben), deswegen bitte möglichst nur bezüglich Waisenrentenrecht auf meine Frage eingehen)

Danke schonmal für das Durchlesen und Antworten dazu!

Versicherung, Krankenversicherung, Beiträge, Familienversicherung, Krankenkasse, Rentenantrag, Waisenrente
3 Antworten
Wie geht ihr mit Beiträgen um, wo ihr nicht wisst, ob sie Fake sind oder echt?

Hallo,

beim Lesen von folgendem Beitrag (https://www.gutefrage.net/frage/wie-findet-ihr-fkk-erziehung) kam mir die Frage mal wieder auf:

Wie soll man sich eigentlich verhalten, wenn man bei einem Beitrag nicht sicher ist, ob das eher Fake bzw. ein Troll ist, oder es doch echt ist? Ich mein die Geschichte hier klingt jetzt schon eher abwegig und so, als ob sie ausgedacht sein könnte. Genährt wird das Ganze dann auch noch dadurch, dass solche User sich häufig neu anmelden und es auch damals der erste und bis heute einzige Beitrag des (mittlerweile schon wieder inaktiven) Users war. Andererseits würde ich nach allem, was man so in den Medien hört, auch nicht ausschließen, dass es wirklich solche Eltern gibt, die ihre Kinder zu sowas zwingen würden.

Nehmt ihr sowas dann im Zweifelsfall eher ernst und geht vernünftig darauf ein, auch auf die Gefahr hin, einem Faker oder Troll damit im Prinzip nur Futter zu liefern? Die meisten Antworten scheinen ja in die Richtung zu gehen. Oder nehmt ihr, wenn ihr Zweifel habt, es eher nicht ernst, um sich nicht unnötig mit Dingen vernünftig auseinanderzusetzen, die sich jemand anderes nur ausgedacht hat? Oder gibt es auch Leute, die davon ausgehen, dass sowas Fakes sind, aber absichtlich so tun, als ob sie es ernst nehmen würden, um den vermeintlichen Faker irgendwie zu triggern dadurch, dass er dann meint, es würde ihm jemand glauben, was er schreibt?

Wie ich in dem Beitrag dazu auch geschrieben hatte: Wenn sowas ernst sein sollte, wäre es halt fatal, das ungerechtfertigt als Fake abzustempeln. Aber wenn es eben nicht ernst ist, ist es auch immer irgendwie mies den Leuten gegenüber, die das dann glauben und sich irgendwie vernünftig damit auseinandersetzen.

Schwierige Situation immer, wie man sich da dann verhalten soll...

Lieber ernst nehmen 50%
Lieber nicht ernst nehmen 38%
So tun, als ob man es ernst nehmen würde, obwohl man es nicht tut 13%
Beiträge, ernst gemeint, Fake, Trollbeitrag, Trollfrage, Abstimmung, Umfrage
4 Antworten
Bundesagentur für Arbeit, Rentenversicherung?

Hallo ihr Lieben, Ich habe heute ein Schreiben bekommen, diesen ich absolut nicht Verstehe. Vielleicht könnt ihr mir helfen und mir sagen, was die von mir möchten.

Der Brief kommt von der Agentur für Arbeit:

Meldung von Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung, Beendigungsmeldung für die Arbeitslosigkeit mit Bezug von Arbeitslosengeld II.

Sehr geehrte Frau .......

nach den Vorschriften der gesetzlichen Rentenversicherung kann neben dem Bezug von ALG II bei Personen im Alter von unter 25 Jahren zusätzlich die Arbeitslosigkeit als weitere Anrechnungszeit berücksichtigt werden.

Folgende Zeit der Arbeitslosigkeit mit Bezug von ALG II wird Ihrem Rentenversicherungsträger gemeldet:

Beginn 25.06.219

Ende: 09.07.2019

Meldegrund: Arbeitslosigkeit mit Bezug bon ALG II (§ 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB VI)

Hinweis: Arbeitslosigkeit liegt u.a. nur solange vor, wie Sie eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen (Eigenbemühungen) und den Vermittlungsbemühungen des Jobcenters zur Verfügung stehen (Verfügbarkeit)/§ 58 Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 SGB VI i.V.m. § 16SGB III). Eine Beschäftigungslosigkeit, die diesen Anforderungen nicht entsüricht, kann in der gesetzlichen Rentenversicherung mit Nachteilen verbunden sein.

Haben Sie weitere Fragen zu Berücksichtigung von Anrechnungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung wenden Sie sich bitte unmittelbar an den für Sie zuständigen Rentenversicherungsträger.

Ende.

Ich verstehe irgendwie kein Wort aus dem Brief.

Vielleicht als Hinweis meiner Seite. Am 24.06 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, am 25.06 war ich dann Arbeitslos. Dummerweise hatte ich aber am 17.06 ein Arbeitsunfall und durfte mich somit nicht beim Amt melden so lange ich Krank bin, ich hatte gehofft das ich Krankengeld oder Verletztengeld bekomme, solange ich Krank bin. Dies passierte aber leider nicht. Das heißt ich war vom 17.06 bis 10.08 Krankgeschrieben und das ohne jeglichen Gehalt/ Lohn oder Geldleistungen. Heißt vom 25.06 bis 10.08 wurden KEINE Beiträge in die Sozialversicherungen gezahlt, was ja klar ist, da ich kein Geld erhalten habe.

Mit der Krankenkasse habe ich es schon geklärt das ich die Beiträge zurück zahle, falls mich hier jemand darauf aufmerksam machen möchte.

Wie gesagt, ich hoffe jemand kann mir erklären was mit dem Brief gemeint ist.

Danke schon mal für die Antworten :3

Schönes Wochenende wünsche ich :3

Recht, Agentur für Arbeit, Beiträge, Rentenversicherung, Sozialversicherung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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