Die Hausärztin forderte mich auf: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!" Was waren wohl Ihre Beweggründe?

Hallo, vor ein paar Tagen war ich in der Hausarztpraxis zu einem jährlichen Termin im Rahmen eines Asthmaprogrammes. Etwas anderes war im Vorfeld nicht vereinbart oder besprochen worden. Trotzdem fragte mich die Helferin an der Anmeldung, ob ich schon zur Melanom-Vorsorge und zur urologischen Vorsorgeunterschung war in diesem Jahr. Ich bejahte beides. Als nächstes stellte mir die Helferin nach dem Lungenfunktionstest die gleichen Fragen. Wieder bejahte ich und sagte, dass ich in diesem Jahr schon beim Hautarzt und bei der Urologin war zur Vorsorgeuntersuchung. Die Helferin sagte, ich sollte mich freimachen bis auf die Unterhose. Als nächstes kam die Ärztin und hörte meine Lunge ab. Dann forderte Sie mich (wörtlich) auf: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!". Ich war etwas überraschte Aber da ich von Natur aus leicht exhibitionistisch veranlagt und stolz auf meinen Körper bin, folgte ich der Anweisung. Die Ärztin musterte mich einige Sekunden und forderte mich dann auf, mich umzudrehen und zu bücken (offenbar die Hämorrhoiden-Begutachtung). Danach sollte ich mich wieder anziehen.

Meine Frage: wird das Hautkrebs-Screening von den Krankenkassen so gut bezahlt, dass nun auch die Hausärzte daran verdienen wollen (mit wenigen Sekunden Aufwand für die Begutachtung)? Oder könnte es sein, dass meine Hausärztin ein persönliches Interesse an einem gut aussehenden (wenn auch ein wenig älteren) Herrn wie mir hat?

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Kann ein ärztliches Attest vor der Strafe für Urinieren in der Öffentlichkeit schützen?

Hallo, schon seit langem habe ich das, was man eine schwache Blase nennt. Mit zunehmendem Alter sind dann noch u.a. eine Prostatavergrößerung und eine Fruktoseintoleranz hinzukommen. Dies führt dazu, dass ich manchmal 5-6 pro Stunde Wasser lassen muss. Wenn ich auswärtige Termine habe, achte ich meist darauf, dass ich vorher nicht viel trinke und kein Obst esse. Aber manchmal habe ich dann doch einen starken Drang. Vor ein paar Wochen habe ich an einer belebten Strasse vergeblich nach einer öffentlichen Toilette oder einem Rückzugsort gesucht. Dann wurde der Druck auf der Blase so schmerzt, dass ich mich, trotz aller Ängste und Schamgefühle, an eine Ecke stellen wollte. Als dann aber eine Frau vorbeikam, die aussah wie eine dieser typischen Radikalfeministinnen von den Grünen, habe ich mich dann doch nicht getraut. Wiederum ein paar Wochen vorher hatte ich im Zustand großer Not endlich eine mutmaßlich unbeobachtete Ecke in einem kleinen Park gefunden. Aber als ich mich gerade erleichterte, kamen plötzlich 2 Frauen auf dem Fahrrad vorbei. Da ich gut ausgestattet bin, gelang es mir nicht auf die Schnelle alles zu verbergen. So hörte ich, wie die eine etwas von "Exhibitionist" sagte. (§ 183b: Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.) Jetzt habe ich mal gegoogelt und gesehen, dass in manchen Städten Strafen von bis zu 1000 Euro für das Urinieren in der Öffentlichkeit verhängt werden. Aber vielleicht noch schlimmer, bei https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/haeufige-fragen/volle-harnblase.html steht (Zitat): "...Ist der Blasenmuskel chronisch überdehnt, wie beispielsweise bei vielen Patienten mit einer vergrößerten Prostata, kann dieser Schutzmechanismus jedoch unter Umständen versagen. Denn, wenn sich regelmäßig zu viel Urin ansammelt, wird der Blasenmuskel auf Dauer überdehnt. Er erschlafft und hat nicht mehr genug Kraft, um die Flüssigkeit in die Harnröhre zu drücken... die Patienten unter stärksten Schmerzen ins Krankenhaus kommen, wo der Urin mit Hilfe eines Katheters abgelassen werden kann. ... Bei .... Unfällen mit gefüllter Blase kann es zu Harnrührenabrissen, zu Einrissen oder sogar zum Platzen der Blase kommen..." Das ist ja furchtbar! Und jetzt: 1000 Euro Strafe riskieren oder gesundheitliche Schäden? Könnte ein ärztliches Attest vom Urologen das Ordnungsamt oder die Polizei milder stimmen?

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Ist es im Schwimmbad im Wasser erlaubt, ein Kind zu stillen?

Ich habe gestern im Schwimmbad in einem grösseren Whirlpool gesessen. Mir gegenüber sass eine Frau, die laufend den Badeanzug oben zur Seite zog und ein Baby an die Brust legte.

Es handelte sich nicht um einen Säugling, sondern um ein Baby/ Kleinkind von ca. 9 Monaten bis 1 Jahr.

Es sah auch nicht wie normales Stillen aus. Normalerweise wird hierzu das Kind in Ruhe gestillt und nicht im Blubberwasser mit etlichen Menschen und umherspringenden Kindern drumherum.

Das Kind schien auch keinen Durst zu haben. Es wirkte weder hungrig, noch an der Brust sonderlich interessiert, sondern schaute in der Gegend umher. Die Frau holte irgendwie hektisch ständig die Brust heraus und legte das Kind an. Zwischendurch packte sie wieder ein, um dann kurz darauf wieder auszupacken.

Die anderen Gäste fanden das teils verstörend, wie man an den Blicken sehen konnte. Einige Meter weiter stillte eine andere Mutter ihr Kind (Säugling) in Ruhe auf einer Sonnenliege, was wesentlich weniger Blicke auf sich zog.

Ich habe selbst lange gestillt, auch draussen, dabei aber schon auf Diskretion geachtet.

Ist es erlaubt im Schwimmbecken im Wasser seine Brust zu entblößen und zu stillen? Es waren auch viele Kleinkinder, Jugendliche und junge Männer im Becken. Ich fand es befremdlich und ich bin eigentlich sehr offen.

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