Wie kann man Lehrermangel in Zukunft verhindern?


01.03.2022, 02:21

Vielleicht auch eure Prognosen: Was macht man, wenn man eben wirklich immer weniger Lehrer für solche Fächer bekommt? Ersetzen kann man die Fächer schlecht und wenn wirklich zu wenige sich bereiterklären (auch Quereinsteiger), wird das Problem ja immer größer

17 Antworten

Man könnte die Klassen zusammenlegen auf Online Unterricht. Ein Lehrer gibt einen Stream für alle Klassen der Jahrgangsstufen von allen Schulen eines Bundeslandes zusammen. Die Schüler müssen dem dann folgen. Im normalen Unterricht werden dann durch den normalen Mathelehrer die Fragen geklärt und Aufgaben gerechnet. So könnte man sich viele Mathelehrer einsparen.

Da hatten wir ja schon durch Corona einen Probelauf und daraus gelernt, wie wichtig Präsenzunterricht ist...

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Ich finde, dass Lehrer bereits sehr gut verdienen. Aber eben nicht gut genug, dafür dass sie in ein Burn Out getrieben werden. Die Verbeamtung und die Ferien sind bestimmt Aspekte, warum viele Personen Lehrer werden wollen. Quereinsteiger einzustellen finde ich falsch, wenn gleichzeitig die Lehrerausbildung sehr schwierig zu bestehen ist. Also jemand fliegt durchs Examen und wird nicht Lehrer. Stattdessen stellt man dann z. B. Journalisten oder Techniker ohne pädagogische Befähigung ein? Habe ich schon in Dokus gesehen.

Ich bin der Meinung, dass weiterhin Pädagogen eingesetzt werden, aber dass durch die Digitalisierung die Kinder auch vermehrt an Computern lernen, eine KI den Kindern hilft, sie automatisch eine Rückmeldung bekommen, ob sie die richtige Lösung eingegeben haben.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Zuerst würde ich mal rausfinden, woran es liegt.
Ich habe da nämlich was Schlimmes gehört:
Angeblich ist die Versorgung mit Lehrern in den
Laberfächern gut und nur in den MINT-Fächern
schlecht. Wenn das stimmt, sind wir ziemlich am Arsch.

Man muss den Job zum einen attraktiver darstellen und bewerben.

Und man muss den Lehrern mehr Recht einräumen. Wenn ich mir vorstelle, mich für jede schlechte Note rechtfertigen zu müssen, möchte ich kein Lehrer sein.

Der meiste Druck kommt doch, dass man als verbeamteter Lehrer nicht sagen darf, dass ein Kind schlecht ist. Oder dass Eltern die Empfehlung für die weiterführende Schule anfechten dürfen.

Entsprechende Gehälter bezahlen. Gute Leute auf dem Fachgebiet kriegt man halt nicht (mehr) für so ein Mini-Gehalt. Wieso soll ich für 30.000 Euro an einer Schule lehren, wenn ich in nem entspannteren Job in der Wirtschaft das Doppelte bekomme?

Wo bekommt man 30k als Lehrer? Hier in Bayern werden Lehrer sehr gut bezahlt.

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