Welche Partei würdet ihr wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären?

Das Ergebnis basiert auf 581 Abstimmungen

Die Grünen 28%
AfD 26%
Die Linke 17%
Eine andere Partei...(Partei nennen) 10%
CDU 7%
FDP 7%
SPD 6%

84 Antworten

Eine andere Partei...(Partei nennen)

Wenn die Mehrheit die Grünen nimmt, dann würde ich die Tierschutzpartei antesten. Die scheint mir halbwegs geordnet und das Grundsatzprogramm lässt vermuten ihnen geht das Tier- und Menschenwohl über die Selbsterhaltung (Klimaschutz).

Besonders gefällt mit, dass sie Unverheiratete, wohl eher auch Kinderlose und Nichtheteros unterstützen wollen, obwohl sich die Unterstützung für Kinderlose leider auch in Grenzen halten wird. Ich muss wohl meine eigene Partei aufmachen, als Kontrastprogramm gegen die Partei Liebe und die anderen pronatalistischen Entartungen.

SPD

Und geht es so gut wie womöglich noch nie. Das ist an vielen Dingen messbar. Es gibt so einige Erfolge, die uns auch durchaus weitergebracht haben. Beispielsweise hat die SPD nach langer Verweigerung der CSU/CDU den Mindestlohn voran gebracht. Der Wohlstand wächst stetig und heutzutage diskutiert man bei der Armut über Dinge (Markenklamotten...), wo vor 30 Jahren die Menschen noch gedacht haben "Was müssen die alle reich sein".

Es gibt viele weitere sinnvolle Vorschläge, die von der SPD kommen. Beispielsweise bei den Renten.

Im Endeffekt brauchen wir eine starke SPD, wenn wir unseren Wohlstand weiter sichern wollen und die Probleme weiter in den Griff bekommen wollen.

Wenn da nicht ständig dieser Berliner Volkssport wäre, das Stuhlbein-Sägen, würde man das auch endlich mal rüberbringen können.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Aktiv in der Kommunalpolitik

Uns geht es in diesem Niedriglohnland alles andere als gut. Und wem haben wir das zu verdanken? Richtig, Gerhard Schredder von der SPD! Noch Fragen?

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@ralfkunter

Wie ging es denn den Hilfsarbeiter beispielsweise vor der Agenda 2010? Richtig. Sie waren arbeitslos bzw. Haben Sozialhilfe bekommen. Die haben dich für 2 oder 3 Euro die Stunde abgeschuftet und hatten am Ende auch kaum gewusst wie sie an essen kommen sollten.

Heute haben wir so viele Vollzeit beschäftigte wie selten oder nie. Die Gehälter für viele Hilfsarbeiter sind so hoch wie noch nie.

Das sind Fakten.

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@mepeisen
Heute haben wir so viele Vollzeit beschäftigte wie selten oder nie.

Aber auch so viele Zeitarbeiter, Werksverträgler und Aufstocker wie noch nie.

Es wäre billiger gewesen, die ganzen Arbeitslosen zu Haus zu lassen und Ihnen das Geld einfach so auszuzahlen, als eine permanente Umverteilung von Mitteln der Solidargemeinschaft in Vorstandsbrieftaschen zu fördern. Genau das ist nämlich der Niedriglohnsektor. Billige Arbeitskräfte reißen unverschuldet ein Loch in den Sozialstaat, jetzt (durch Aufstocken), später, durch unzureichende Rentenbeiträge.

Der Steuerzahler gleicht das aus, die Differenz zwischen der gleich hohen Arbeitsleistung aber geringerer Lohnkosten verbleibt beim Unternehmer, und ist damit der Solidargemeinschaft dauerhaft entzogen.

Wir sind der Billigproduzent Europas, niemand unterbietet uns, auch nicht Ungarn, Italien oder Polen. Dafür saugen wir die unteren Einkommensschichten aus.

Die Hartzgesetze waren eine Geschenk an Großaktionäre und Vorstände, nicht etwa an Arbeitslose.

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@FresherKnilch
Aber auch so viele Zeitarbeiter, Werksverträgler und Aufstocker wie noch nie.

Auf was beziehst du dich? Wenn ich mir mal folgendes anschaue, haben sich die Zahlen prozentual von 2013 her nicht wesentlich verändert. https://www.ig-zeitarbeit.de/sites/default/files/redaktion/seiten/2019/BA-Statistik%201_2018.pdf

Also was die Leiharbeiter angeht. Auch finde ich nicht jede Form von Werkvertrag schlecht. Wenn ich als IT-Consultant nahezu problemlos einen Festvertrag und ein 6stelliges Jahresgehalt habe, dafür "nur" 3 Monate mal hier, mal da arbeite, dann kann ich doch problemlos davon leben.

Genau das ist nämlich der Niedriglohnsektor.

Nochmal: Wieso sinken die Zahlen derer, die für wenig Lohn arbeiten nur so deutlich? Das passt nicht zu deinen ganzen Ausführungen...

Auch wenn du dir diesen Link da anschaust, sinkt die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten. Zwar langsam, aber sie sinkt.

Auch bei den Aufstockern sinken die Zahlen wieder.

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV81b.pdf

Bis 2013 gab es noch einen Anstieg bzw. eine Stagnation, seither sinkt die Zahl wieder. Nun überlegen wir, was diese Trendwende in 2013 verursacht haben könnte. Ist es Zufall, dass das die Zeit des Mindestlohns war?

All deine Thesen erklären nicht, warum es seit mehreren Jahren in allen denkbaren Statistiken eine positive Entwicklung gibt.

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@FresherKnilch

@mepeisen

Zitat: "Billige Arbeitskräfte reißen unverschuldet ein Loch in den Sozialstaat, jetzt (durch Aufstocken), später, durch unzureichende Rentenbeiträge."
Jetzt sollen die Ausgebeuteten auch noch selbst Schuld sein an ihrem Schicksal, dass ihnen die SPD eingebrockt hat.

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@Novosibirsk

Ich habe mit diesem Satz nichts zu tun. Ich schiebe da niemandem die Schuld zu.

Die SPD hat da aber auch niemandem etwas eingebrockt. Das ist eher Unsinn. Oder halt.

Die SPD hat vielen eine Arbeitsstelle eingebrockt und höhere Löhne. Schuldig.

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@ralfkunter

Mir geht es mit 800 euro rente und mein leben lang ohne krank gearbeit in schichten und rollender woche nicht gut. aber das ist der dank für die schichten, sonn- und feiertage und in leistung arbeiten.

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Also mir geht es nicht gut.

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@tbs36

Einfach so? Oder hat das einen sachlichen Grund?

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Und geht es so gut wie womöglich noch nie.

Wenn man sich für mehr als 4 Mio Mitbürger und ein wachsendes Prekariat nicht interessiert, und es einen nicht schert, das unser Wohlstand auf Ausbeutung anderer Nationen fußt, klar.

wenn wir unseren Wohlstand weiter sichern wollen

Also weiter unfaire Freihandelsabkommen mit Entwicklungsländern (Sind ja noch nicht genug Flüchtlinge auf der Flucht umgekommen)

Exportüberschuss der die gesamte EU schwächt und unsere Nachbarn wirtschaftlich ausblutet, was uns irgendwann (in den nächsten 2 Jahren) auf die Füsse fällt

Beispielsweise bei den Renten.

Vorschläge, die fast immer eigentlich mal von einer Partei kamen, mit der die SPD unter keinen Umständen koalieren will (so hat Schulz es der Industrielobby versprochen). 12 Euro Mindestlohn sind auch nicht auf Scholz's Mist gewachsen.

und die Probleme weiter in den Griff bekommen wollen.

Probleme die die SPD mit großem Eifer mitgeschaffen hat, und an deren Erhalt Sie noch immer arbeitet, auch wenn Sie vorgibt, das nicht zu tun.

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@FresherKnilch
Wenn man sich für mehr als 4 Mio Mitbürger und ein wachsendes Prekariat nicht interessiert, und es einen nicht schert, das unser Wohlstand auf Ausbeutung anderer Nationen fußt, klar.

Welche 4 Millionen sollen das denn sein? Ich kenne einige, die vom Mindestlohn profitiert haben, die richtig dankbar sind. Glücklich wäre übertrieben, aber sie haben seit dem ein oder anderen Jahrzehnt ERSTMALS keine Geldsorgen mehr bei bescheidener Lebensweise.

Alle Statistiken sprechen eine positive Trendentwicklung. In allen Bereichen. Auch wenn nicht alles perfekt ist, aber die Masse spürt durchaus, dass es uns relativ gut geht. Das ist nun mal die Wahrheit.

Und wenn nun irgendwelche am Rand Rechtsaußen das kaputt reden wollen, obwohl vor der Haustüre diese Panik gar nicht direkt spürbar ist, dann stellt sich die Frage, wieso das gemacht wird? Wieso bauscht man Extremfälle (die es nach wie vor gibt) so auf und tut so, als würde Deutschland vor die Hunde gehen? Wieso muss man nur so die Wahrnehmung manipulieren?

Und bevor du nun was sagst: Ich lebe in einer reichen Region mit sehr hohen Lebenshaltungskosten und trotzdem kann jemand vom Mindestlohn hier leben ohne arm zu sein. Ohne aufstocken zu müssen.

Exportüberschuss der die gesamte EU schwächt und unsere Nachbarn wirtschaftlich ausblutet, was uns irgendwann (in den nächsten 2 Jahren) auf die Füsse fällt

Dieses Szenario wird schon seit gut einem Jahrzehnt als Teufel an die Wand gemalt. Bisher ist nichts passiert...

Vorschläge, die fast immer eigentlich mal von einer Partei kamen, mit der die SPD unter keinen Umständen koalieren will

Was genau meinst du? Meinst du beispielsweise eine Partei in den Niederlanden?

12 Euro Mindestlohn sind auch nicht auf Scholz's Mist gewachsen.

Hat das jemals jemand behauptet? Es haben damals verschiedenste Interessensverbände verschiedenste Zahlen in den Ring geworfen, als es klar war, dass er kommt.

Probleme die die SPD mit großem Eifer mitgeschaffen hat, und an deren Erhalt Sie noch immer arbeitet, auch wenn Sie vorgibt, das nicht zu tun.

Du verdrehst immer noch die Realität. Vor 20 Jahren waren die Probleme mit extrem hoher Arbeitslosigkeit um ein vielfaches Größer.

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Mindestlohn vorangebracht, der ist nicht mal bei 12Euro. Was hat Wohlstand mit SPD zu tun? Wenn wir Wohlstand hätten, so läge der Mindestlohn bei mind. 12Euro.

Mindestlohn vorangebracht, das gleicht nicht einmal die Inflationsrate aus, real hast du weniger.

Was hat die SPD bei Renten für Vorschläge? Wenn jemand einen Unfall hatte weil er nicht mehr arbeiten kann und hat nur 34 Jahre einbezahlt, muss er von Grundsicherung leben und das findest du gerecht? Dann hätte man zumindest einen fliessenden Übergang machen können, anstatt eine starre Grenze bei 35Jahren zu setzen. Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun.

SPD ist ein Auslaufmodell die niemand mehr braucht, hoffentlich unter 5 Prozent. Du scherst alles über einen Kamm und kommst mit deinen Markenklamotten daher. Ich weiß nicht wo du wohnst, ich denke im Osten die bekommen vieles nicht mehr mit.

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@Aufklaerer111
Mindestlohn vorangebracht, der ist nicht mal bei 12Euro.

Korrekt.

Was hat Wohlstand mit SPD zu tun?

Ohne die SPD hätte die CDU/CSU den Stand mit der hohen Arbeitslosigkeit einfach verwaltet und nichts voran gebracht. So einfach ist das. All die Reformen sind nicht auf dem Mist der CDU/CSU gewachsen.

Wenn wir Wohlstand hätten, so läge der Mindestlohn bei mind. 12Euro.

Wenn also H4-Empfänger ihre Kinder zum Klavierunterricht bringen dürfen und das Geld dafür reichen muss, andernfalls gelten sie als verarmt. Das ist für dich kein Wohlstand? Sozialhilfeempfänger vor 20 Jahren hätten von diesem puren Luxus nicht mal zu träumen gewagt.

Mindestlohn vorangebracht, das gleicht nicht einmal die Inflationsrate aus, real hast du weniger.

Und vor 20 Jahren sind die Leute noch für (umgerechnet) 2 oder 3 Euro die Stunde schuften gegangen.

Was hat die SPD bei Renten für Vorschläge?

Hast du das vergangene halbe Jahr nicht aufgepasst? Da kam so einiges.

Wenn jemand einen Unfall hatte weil er nicht mehr arbeiten kann und hat nur 34 Jahre einbezahlt, muss er von Grundsicherung leben und das findest du gerecht?

Wenn es nach der SPD geht soll er genau das ja nicht mehr.

SPD ist ein Auslaufmodell die niemand mehr braucht, hoffentlich unter 5 Prozent.

Dann denk dir all die sozialen Errungenschaften weg. Braucht ja keiner. Ohne die SPD wird all das schön fleißig zurück gebaut.

Du scherst alles über einen Kamm und kommst mit deinen Markenklamotten daher.

Weil exakt das als Definition bei diversen Sozialverbänden bei der Kinderarmut steht.

Ich weiß nicht wo du wohnst, ich denke im Osten die bekommen vieles nicht mehr mit.

Nicht mal ansatzweise im Osten. Sorry.

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@mepeisen

Da hast du wohl nicht aufgepasst. Es sind 35 Jahre, nur wer 35 Jahre gearbeitet hat soll auch die volle Rente bekommen. Was ist mit dem der Schwerbehindert ist und einen Unfall hatte, Verkehrsunfall etc. und nicht mehr arbeiten kann. Der schafft dieses 1 Jahr nicht mehr und das findest du gerecht?

Warum hat die SPD hier keinen fliessenden Übergang geschafft?

Schaue mal was der andere Herr schreibt, das kann ich nur unterschreiben. Dann musst du wohl erkennen, dass die SPD uns verraten hat bei Hartz4.

"Ich habe die AfD gewählt. Zum einen habe ich unter den Sanktionen von Hartz IV gelitten. Dabei war ich nicht einmal schuld. Ein Arbeitgeber schloss einen Betrieb und kündigte betriebsbedingt. Gleichzeitig gab er mir eine Zusage an einem anderem Standort. Nach einer Woche revidierte er die Zusage. Somit mußte ich mich doch noch arbeitslos melden. Der Hartz-IV-Fallmanager meinte, das sei zu spät gewesen. An einem Freitag habe ich erfahren, dass die Zusage zurückgezogen wurde. Ich noch am selben Tag zur ARGe gegangen, die Leute dort haben aber bereits um 14 Uhr Feierabend gemacht und ich habe meine Unterlagen dem Pförtner gegeben und den Empfang bestätigen lassen. Die ARGe hat später aber erst den folgenden Montag als Eingang anerkannt und weil die Unterlagen nach deren Ansicht dann zu spät kamen bekam ich sofort für drei Monate eine Sperre. Diesen Bockmist haben wir nur der SPD zu verdanken. Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!"

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@Aufklaerer111
Da hast du wohl nicht aufgepasst.

Doch, das habe ich. Es gibt einen ganzen Katalog an Vorschlägen, was alles angerechnet werden soll. Wo also Jahre angerechnet werden sollen.

Zu dem anderen nur soviel, muss nun zur Arbeit: Dass sich die Behörden teils rechtswidrig verhalten. Und das meine ich hier auch zu erkennen auf die Schnelle, dann ist das nicht die Schuld der SPD.

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@mepeisen

Wenn einer schwerbehindert war, nützt ihm dein Katalog auch nichts. Da wird nichts angerechnet, null. Beweise mir das?

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@mepeisen

Warum hat die SPD dann nicht eingeführt dass die Mitarbeiter der Arge persönlich haften müssen wenn sie ungerechtfertigt Sperrzeiten geben zum Beispiel. jedenfalls hat die SPD Hartz 4 eingeführt und das hat die SPD schuld am sozialen Abstieg.

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@Aufklaerer111

Wie soll ich denn etwas beweisen wenn die Details noch nicht abgestimmt und in Gesetze gegossen sind? Du könntest dich ja mal auf den Seiten der spd informieren. Da steht so einiges dazu. Beispielsweise zur Anrechnung von Elternzeit u.ä.

Davon abgesehen sind im Regelfall Unfälle abgesichert. Das nur mal nebenbei.

Nochmals: welcher soziale Abstieg. Wieso weigerst du dich so vehement, meine fragen zu beantworten? Kann es sein, dass du genau weisst, dass es gar keinen sozialen Abstieg gab in Summe? Dass du nur aus irgendeinem politischen Hass heraus auf die SPD einprügeln willst?

Ich habe dir ganz sachliche Fragen gestellt zur Armut. Und wenn du hier weiter als experte weiterhin ernst genommen werden willst dann solltest du die langsam mal beantworten.

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@mepeisen

Du wählst doch SPD und nicht AFD. Außerdem bin ich nicht Eltern. Ich habe von Leuten geredet die schwerbehindert sind und nur 34 Jahre arbeiten konnten aufgrund eines Unfalls. Die bekommen nur Grundsicherung, hier hat deine SPD versagt.

Wie soll ein Unfall abgesichert sein wenn jemand von der Leiter fällt von seinem Garten. Du glaubst wohl an den Weihnachtsmann. Gerade die Leute die wenig verdienen können sich auch keine Versicherungen leisten und ich kenne niemand in Deutschland der automatisch abgesichert ist.

Es gab und gibt soziale Abstiege. Schaue mal den prekären Arbeitssektor an mit den Leuten die den miesen SPD-Mindestlohn bekommen, die fallen in Grundsicherung weil sie nicht einmal 1 Rentenpunkt durch Arbeit pro Jahr erarbeiten konnten, weil dieser miese SPD Lohn die Leute kaputt gemacht hat. Ich habe dem Frank-Walter-Steinmaier vor Jahren gesagt, dass er einen gestaffelten Mindestlohn einführen soll. 14 Euro für Gesellen, 15 Euro für Meister, 16 Euro für Techniker, 17 Euro für Bachelor, für Diplom 18 Euro, für Master 19 Euro.

Dies hat er nicht gemacht. Warum? Das wäre gerecht gewesen, schliesslich braucht D Fachkräfte.

Aber die SPD will keine Veränderungen und zickt nur rum und tut nix.

Du sollst mir beweisen wo das steht, dass einer nach 34 Jahren Arbeit nicht auf Grundsicherung angewiesen ist. Dies gibt es eben nicht und du schreibst von Elternzeit. Wenn Erwachsene keine Kinder haben, was dann? Dann können sie nichts angerechnet bekommen wenn sie 34 oder 33 oder 32 Jahre gearbeitet haben wenn sie einen Unfall gehabt haben.

Und dies findest du auch noch gerecht? Typisch SPD die uns verraten hat in allen Punkten. Ökologisch hat die garnichts gemacht. Sogar für TTIP hat man gestimmt.

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@Aufklaerer111
Die bekommen nur Grundsicherung, hier hat deine SPD versagt.

Niemand hat hier versagt, solange das noch nicht in Gesetze gegossen ist. Und wenn du die Grenze bei 34 Jahren legst, was ist mit denen nach 33 Jahren. Und legst du die Grenze bei 33 Jahren, was ist mit denen bei 32 Jahren? usw.

Wie soll ein Unfall abgesichert sein wenn jemand von der Leiter fällt von seinem Garten. Du glaubst wohl an den Weihnachtsmann. Gerade die Leute die wenig verdienen können sich auch keine Versicherungen leisten und ich kenne niemand in Deutschland der automatisch abgesichert ist.

Du hast davor noch von einem Autounfall gesprochen. Bleib mal bei einer Variante.

Es gab und gibt soziale Abstiege.

Parolen einfach zu wiederholen macht die nicht richtiger. Egal wie oft man sie wiederholt. Beweise das, was du behauptest.

Schaue mal den prekären Arbeitssektor an mit den Leuten die den miesen SPD-Mindestlohn bekommen

Und was haben die vor 10 Jahren wohl gemacht? Als es den miesen Grundlohn nicht gab? Richtig, sie waren beispielsweise in 2-3 Euro Jobs gefangen. War das also besser?

die fallen in Grundsicherung weil sie nicht einmal 1 Rentenpunkt durch Arbeit pro Jahr erarbeiten konnten, weil dieser miese SPD Lohn die Leute kaputt gemacht hat

Was an der bedingungslosen Grundrente hast du nicht verstanden?

Und nochmals: Was haben die vor 10 Jahren gemacht?

Ich habe dem Frank-Walter-Steinmaier vor Jahren gesagt, dass er einen gestaffelten Mindestlohn einführen soll. 14 Euro für Gesellen, 15 Euro für Meister, 16 Euro für Techniker, 17 Euro für Bachelor, für Diplom 18 Euro, für Master 19 Euro.

Nette Idee. Das meine ich wirklich ernst.

Dies hat er nicht gemacht. Warum? Das wäre gerecht gewesen, schliesslich braucht D Fachkräfte.
Aber die SPD will keine Veränderungen und zickt nur rum und tut nix.

Wer hat sich denn offen diesem Modell verweigert? Vor Jahren hat sich vor allem die CDU/CSU noch pauschal dem Mindestlohn verweigert. Und auch jetzt gibt es wieder Stimmen, den ganz abschaffen zu wollen und es wieder der Wirtschaft überlassen zu wollen. Wieso nicht mal das Ganze als Etappenziel betrachten und froh sein, dass die SPD (und die Linke, so fair muss man sein) da das Eis gebrochen haben? Es gibt doch weiterhin Forderungen, das immer noch anzuheben. Und vielleicht kann man dann als nächsten Punkt auch über eine Staffelung diskutieren.

Aber wenn selbst sinnvolle Etappenziele nicht mehr honoriert werden, in was für einer Welt leben wir denn eigentlich? Du kannst nicht mit dem Finger schnipsen und alles sofort perfekt machen. Auch nicht so perfekt, dass es für 100 Jahre auf ewig perfekt funktioniert. Wo kommt dein Anspruch her, dass Politik immer perfekt sein muss?

Zudem wird es bei 80 Milliarden Menschen in Deutschland immer Härtefälle geben. Irgendwo gibt es eine Grenze, du kannst nicht Gesetze für jeden Menschen individuell machen.

Du sollst mir beweisen wo das steht, dass einer nach 34 Jahren Arbeit nicht auf Grundsicherung angewiesen ist.

Lies doch mal, was ich schrieb. Es gibt nicht mal ein Gesetzesentwurf. Vielleicht einigt sich ja die Regierung auf einen Entwurf, wo solche Härtefälle mit abgedeckt sind. Im Moment steht nur der Ansatz, dass Dinge angerechnet werden sollen. Ob da hinterher auch Arbeitsunfähigkeit mit reingerechnet wird (ich wäre übrigens dafür), ist noch nicht abzusehen.

Wie wäre es, wenn du Minister Heil anschreibst und diese Anregung gibst, am besten mit Zahlen unterfüttert, wie viele davon betroffen wären? Also wie viele wegen Unfällen und Invalidität die geplante Grundrente verpassen würden. Mit Bitte um persönliche Antwort. Das wäre doch viel konstruktiver, als dich hier bei GF so aufzuregen.

Typisch SPD die uns verraten hat in allen Punkten. Ökologisch hat die garnichts gemacht. Sogar für TTIP hat man gestimmt.

Schon lustig. Immer diese Extreme. Aus einem Punkt machst du eine "Vernichtung der SPD". Wieso nur immer diese Extreme?

Davon abgesehen gibt es TTIP noch gar nicht. Endgültig abgestimmt wurde nicht, da die geforderten Nachbesserungen bisher nicht verhandelt wurden. Seit Trump im Amt ist, pausiert das.

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oh. mein. gott. Da weiß ich garnicht ob ich lachen heulen oder ausrasten soll...SPD wählen ist der größte rotz den du der umwelt, arbeitswelt, ALLEM antun kannst...aufklaerer111 hat es gut erklärt

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@Neraja101

Aufklärer11 hat nichts erklärt. Er hat sich basierend auf irgendwelchen Lügenmärchen Parolen zusammengeschustert, nicht mehr.

Es gibt keine Massenarbeitslosigkeit wie noch zu Beginn der 2000er, als die Reformen der SPD-Grünen kamen. Es gibt keine Massen an Menschen, die für 2-3 Euro schuften gehen. Es gibt kaum noch welche, die für weniger als 10€ die Stunde arbeiten. Gerade hier war der Einbruch geradezu drastisch. Heißt: Die Leute auch am "unteren Ende" verdienen immer mehr.

Es gibt kaum noch welche, die in Minijobs festhängen. Es wurden alleine von 2008 her 6 Millionen Jobs geschaffen. Es gibt immer weniger Aufstocker, hier gehen die Zahlen deutlich runter.

Alles, was du auf dem Arbeitsmarkt an Zahlen finden kannst, zeigt seit vielen Jahren einen positiven Trend.

Wenn du guckst, wie krank Deutschland Anfang der 2000er war und davor, ist das eine riesige Erfolgsgeschichte von rot-grün und dann der GroKo. Viele Dinge, die die CDU/CSU jahrelang blockiert hat (z.B. Mindestlohn) aus Angst, es würde die Wirtschaft daran kaputt gehen, haben sich fast wie eine Wunderdroge entwickelt.

Ich weiß nicht, ob du zu jung bist oder ob deine Wahrnehmung irgendwie falsch ist. Aber was da vor 20 Jahren los war und wenn du das mit heute vergleichst, geht es uns so gut wie noch nie.

Wer den Mut hat, sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen, der muss zum selben Schluss kommen. So einfach ist das. Zahlen lügen nicht, solange man sie nicht erfindet.

Das heißt nicht, dass es per se JEDEM Menschen gut geht. Es gibt immer noch bettelarme Menschen. Aber ebend deutlich weniger als noch vor 20 Jahren. Zudem gibt es eine andere Form von Armut. Hättest du einem Sozialhilfeempfänger vor 20 Jahren gesagt, er soll sein Kind zum Sport, zum Klavierunterricht und in die Bibliothek schicken, er hätte ein Anrecht drauf, hätte er dir womöglich gesagt "Ja, dann verdreifache die Sozialhilfe, dann reden wir drüber, das ist Standard der oberen 10000.". Heute ist das Armutsgrenze und man hat ein Anrecht darauf.

Es gibt neue Probleme mit explodierenden Mieten. Aber das ist genau das: Ein neues Problem. Keines, was beispielsweise mit H4 direkt jemals etwas zu tun hat.

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Die Armutsrenten der SPD schweben dir also vor, so-so.

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@voayager

Wo hast du denn dieses Kampfwort ausgekramt?

Wird dir nicht langsam langweilig?

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Keine. Wer glaubt, dass man mit seiner Stimme heutzutage Einfluss auf die Politik nehmen kann irrt und nimmt sich zu wichtig. Ein gutes Beispiel war doch die Europawahl und das Video "Die Zerstörung der CDU". Das war doch hundertprozentig gekauft um die Wahl zu beeinflussen.

AfD-Wähler, welche sich von der Politik unverstanden fühlen streiten sich hier in den Kommentaren mit Grünen, welche meinen die Welt retten zu müssen. Am Ende seid ihr für eure tolle Partei (egal welche) belanglos.

Natürlich hat deine Stimme Einfluss... Das Rezos Video gekauft ist, musst du erstmal beweisen... So lange du oder auch nur irgendwer anderes das einwandfrei hinbekommt, ist dass nur ein unnötiges verbreiten von Falschinformationen

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@Paul3001

Schau dir mal bitte Rezos sonstige Videos an: "Der größte Burger der Welt [...]", "Flachwitz-Anspuck Challenge [...]" usw. Daneben hat er sich praktisch nie zur Politik geäußert oder in seinem Stil und Formaten irgendwelche Tiefe zum Ausdruck gebracht. Dann wenige Tage vor der Europawahl veröffentlicht er ein gut recherchiertes 1-stündiges Video ohne Werbung (!) und liefert fundierte Argumente. Wenige Tage darauf folgt ein "Statement" verschiedener YouTuber, darunter Concrafter und Katja Krasavice, welche mit Politik absolut nichts am Hut haben (und letztere das sogar in einem späteren Interview zugibt. Ich denke das war auf SAT1). Erste Aussage: "Es gibt viele wichtige politische Themen, aber nach der Risikohierarchie hat die potentielle Zerstörung unseres Planeten die höchste Priorität." Dann folgen Aussagen wie etwa "Wählt nicht die CDU, CSU, SPD, AfD." Man muss bedenken, dass YouTuber oft für junge, wahlberechtigte Menschen eine Art Vorbildrolle innehaben. Welche Partei ist dann noch wählbar und könnte aus den Stimmen "umweltinteressierter" Wähler einen Nutzen ziehen? Die Wahlergebnisse haben das eindeutig gezeigt!

Meine natürlich rein spekulative Annahme ist, dass etwas die Aktion finanziert und koordiniert hat, da es sich dadurch den politischen Zuspruch der Zuschauerschaft erhofft hat und diesen auch in Form von Stimmen bekommen hat. Aber passen die Teile für dich anders zusammen?

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Leider kann man meiner Meinung nach keine Partei wirklich wählen. Jede ist im derzeitigen Stadium dem Volk nicht nahe und "lügen" eher um Stimmen zu bekommen. Die einen haben zu wenig Erfahrung und die anderen hören zu wenig zu. Man muss sehen, was sich ergeben wird :)

Erfahrung bekommt man beim regieren! Oder auch nicht...! 😆

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Wir brauchen mal was komplett Neues, siehe meine Antwort.

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Eine andere Partei...(Partei nennen)

Die ÖDP, weil diese sich, wie der Name der Partei schon zum Ausdruck bringt, "Ökologisch-Demokratische-Partei" die ökologischen Aspekte unserer Gesellschaft unterstützt und vorantreibt!

Ganz WICHTIG: !alle wählen gehen!

Ökologie und Ökonomie müssen im Gleichgewicht sein, denn die Menschen brauchen auch Arbeit zum Leben ;-)

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@Juergen1501

Ja Jürgen, da hast Du völlig Recht! Denn nichts bringt etwas, wenn es aus dem Ruder gerät… Danke für Deinen Kommentar!

Liebe Grüße, Thomas

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