Lass den Gedankengang weg.

Wenn du wirklich ganz akut Hilfe brauchst gibt es deutlich bessere Möglichkeiten:

  1. Tafel und ähnliche Einrichtungen. Ja, es ist auf den ersten Blick peinlich, dort mal hinzugehen. Aber bevor du dich wieder hoffnungslos verschuldest, gehe einfach dort hin. Es gibt sicher auch noch viele andere Anlaufstellen. Jede Stadt/Gemeinde hat einen sozialen Dienst, der auch gerne weiter vermittelt. Ich kenne es aus unserer Stadt beispielsweise, dass es einen Verein gibt, der abgelaufene Lebensmittel sammelt, sondiert was noch gut ist, und dann an Bedürftige verteilt. Sachen, die ein Supermarkt nicht mehr verkauft.
  2. Wende dich an das Amt. Bett und Küche, da gibt es durchaus die Möglichkeit, einfach einmal ein neues Bett zu beantragen. Einen neuen Herd u.ä. Ja, das ist nicht die Welt, aber es ist ein Weg für dich. OK, zugegeben, eventuell werden die direkt abblocken oder es dauert zu lang, aber dann auf zu Variante 3.
  3. Zinsloser Kredit vom Amt. Insbesondere mit unterschriebenem Arbeitsvertrag und dem Nachweis, dass du akut relativ wenig Geld zur Überbrückung brauchst, dürfte das durchaus auch gehen. Du kannst es dann vom ersten Lohn zurückzahlen.
  4. Informiere den Gläubiger über deine Geldprobleme und am Besten auch direkt über den neuen Arbeitsvertrag. Das ist insofern wichtig: Wenn noch kein Inkasso involviert ist, gewinnst du so die Zeit, die du eventuell brauchst um es dann vom ersten Lohn abzubezahlen. Denn: Weiß der Gläubiger von den Problemen, sind Inkassokosten nicht mehr durchsetzbar.

Wie hier schon steht, solltest du in einer Insolvenz mit neuen Schulden vorsichtig sein. Auch sollte eine Insolvenz ja ein Neuanfang sein und nicht direkt ein "Ich mache genau da weiter, wo ich aufgehört habe." Daher auch für die Zukunft: Solche Situationen, auch wenn es nur um 100€ oder so geht, dürfen nie wieder passieren. Sieh zu, dass du dich mit Haushaltsbuch u.ä. beschäftigst, dass du auch ein kleines finanzielles Polster hast um schwierige Monate zu überbrücken.

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Vom Grundprinzip her steht schon das Richtige. In der Tat "darf" man das fordern. Erzwingen kann man das nicht, genauso wenig, wie du es erzwingen kannst, dass man dir eine Ratenvereinbarung gewährt.

Wichtig sind nun auch für dich die Randbedingungen. Wenn du gewichtige Gründe hast, die Inkassogebühren abzulehnen *), dann sollte man folgende Gegenrechnung aufmachen:

Ein gerichtlicher Mahnbescheid kostet 32€ plus 25€ Verdienst fürs Inkasso. Eine Ratenvereinbarung beim Gerichtsvollzieher kostet pro Rate IMHO im Moment 4€. Damit bist du in jedem Fall deutlich unter 100€ zuhause.

Das Inkasso will sowohl Inkassogebühren als auch Rateneinigungsgebühren erzwingen, ist damit bei über 150€ Gebühren zuhause.

Also rein rechnerisch ist es in der Tat günstiger, einfach die Gebühren zurückzuweisen, derweil zu bezahlen was geht (was weg ist, ist weg) und ansonsten auf den Mahnbescheid zu warten und dem ggf. mit Teilwiderspruch zu regeln.

Die Schufa ist übrigens kein Grund: So oder so darf das in die Schufa eingetragen werden und die großen Inkassos machen das auch üblicherweise.

*) Einen Auszug aus den möglichen Gründe:

  • Gläubiger wusste bereits von den Geldproblemen und hat eine Stundung/ Ratenzahlung abgelehnt
  • Gläubiger und Inkasso sind im selben Konzern (beispielsweise EOS/Otto bzw. eine der vielen Otto-Tochterunternehmen)
  • Inkasso arbeitet eigentlich kostenlos (bei großen Konzernen üblich)
  • Der Gläubiger ist eigentlich bereits ein Forderungseintreiber und braucht gar keine Hilfe (beispielsweise Klarna)
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Das Stichwort, was du suchst nennt sich Vorratsdatenspeicherung.

§113b TKG.

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Das kommt stark drauf an, ob das, was die Paji dingens macht, wirklich eine Inkassodienstleistung ist und ob sie selbst auch Inkassogebühren ausrufen. Oftmals sind das eigentlich Zahlungsdienstleister, die die Forderungen aufkaufen und dann weiterreichen an Inkassos. Und ja, solche Sachen sich durchaus erlaubt.

Viel spannender dürfte dann eher die Frage sein, ob diese Paji und das Inkasso zu demselben Konzern gehören. Denn das wäre ein Grund, warum Inkassogebühren per se nicht erlaubt sind.

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Überweise die Hauptforderung, 2,50€ Mahngebühren und Zinsen, sowie die Adressermittlung.

Dem Inkasso würde ich folgendes schreiben: "Wertes Inkasso. Ich habe die Hauptforderung, angemessene Mahngebühren und Zinsen, sowie die Adressermittlung ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht überwiesen. Die absurde und frei erfundene Mahngebühr von 40€ weise ich zurück. Ebenso die Inkassogebühren. Nach meinem Kenntnisstand handelt es sich bei ihrer Tätigkeit um unechtes Factoring und der Bundesgerichtshof widerspricht hierbei Inkassogebühren. Weitere Bettelbriefe werden nicht beantwortet. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen."

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Textvorschlag:

"Wertes Inkasso. Sie möchten mir bitte zeitnah sämtliche Informationen gemäß §11a RDG zusenden, sowie eine aktuelle und detaillierte Forderungsaufstellung. Ich habe mir eine Frist von 14 Tagen notiert."

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Am besten den Anbieter fragen, wann du die Rechnung erhältst und wohin du überweisen sollst.

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DHL Sendungsverfolung kamen diese am 24.7. bei Sky an.

Drucke dir das aus (Die Post hebt die Infos nicht ewig auf). Ansonsten würde ich dir empfehlen, mit einer Kopie der Sendungsverfolgung zur Polizei zu gehen. Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verdacht des Betruges und/oder der Unterschlagung,

Soll die Polizei mal ermitteln, wer das Gerät dort bei Sky gemopst hat.

Dem Inkasso würde ich dann schreiben "Wertes Inkasso. Ich war soeben bei der Polizei und habe Strafanzeige erstattet. Wenden Sie sich an den Sky-Mitarbeiter, der nachweisbar die Geräte gestohlen hat. Wenn Sie mich nicht in Ruhe lassen, wird die Strafanzeige auf die Mitarbeiter ihres Hauses ausgeweitet (Nötigung u.ä.). Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen. Weitere Bettelbriefe beantworte ich nicht."

Damit ist dann alles gesagt.

Normalerweise sollten sie dann nur noch maximal ein oder zwei Bettelbriefe schicken, die man ignorieren kann. Wichtig sind nur Gerichtsbriefe.

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Die Hauptfrage ist, wie weit die Verfahren jeweils sind. Wenn es bereits beim jeweiligen Gläubiger einen Titel gibt (Urteil oder Vollstreckungsbescheid) können sie relativ wenig tun. Dann gibt es nichts mehr vor Gericht, was es irgendwie zu klären gibt.

Zwar können und dürfen sie Pfändungen versuchen, allerdings sind sie zur Schadensminderung verpflichtet. Heißt: Dir beispielsweise einmal pro Woche trotz bekannter Pfandlosigkeit einen Gerichtsvollzieher vorbei schicken, zählt als Unsinn.

Die Vermögensauskunft hat darauf erst mal 0 Einfluss. Sie stellt nur eine Dokumentation deines Besitzes, deiner Einkommen und Vermögenswerte dar. Dennoch darf gepfändet werden, beispielsweise um den Rang zu wahren, also an erster Stelle zu stehen, solltest du zu Geld kommen.

Sollte der jeweilige Gläubiger noch keinen Titel haben, kann und darf er titulieren. Wichtig ist hier, dass man sich nicht bei den Gebühren übervorteilen lässt. Alles andere sollte man weitestgehend laufen lassen und akzeptieren.

Ansonsten gebe dem Druck nicht nach. Es ist nichts pfändbar Punkt. Auch symbolische Summen, wie hier die angedeuteten "5€ pro Monat" vergiss einfach mal. Das reicht meistens nicht mal für die Zinsen. Sieh zu, dass es deine einzigen Schulden bleiben. Beschäftige mit so Dingen wie einem Haushaltsbuch u.ä.

Sobald du ausgelernt hast und einen gut bezahlten Job hast, kümmere dich um die Schulden. Du kannst dann beispielsweise das Geld ansparen und die Gläubiger einzeln dann abbezahlen. Oder du lässt dann die Pfändungen über die ergehen. Wie auch immer. Wichtig ist: Sobald abbezahlt, lass dir vom Gläubiger den entwerteten Original-Titel aushändigen. Hebe die Unterlagen dann auch mindestens 30 Jahre auf.

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Den weiteren Verzugsschaden hat sie zu verantworten und zu bezahlen. Neben Brioefporto u.ä. (Mahngebühren, maximal 2,50€) auch die Kosten einer Rücklastschrift (maximal 5€) und die Kosten der Adressermittlung bei Kartenzahlungen (maximal 10€).

Alles darüber hinaus ist vom Inkasso via Rechnungen nachzuweisen bzw. ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht.

So Dinge wie das Rückbuchen von Abo-Verträgen (Mobilfunk) ist zudem auch aus anderem Blickwinkel völliger Unsinn gewesen. Der Vertr5ag kann ihr irgendwann wegen Zahlungsrückstand fristlos gekündigt werden und für die Restlaufzeit Schadensersatz verlangt werden (üblicherweise 50% der Grundgebühr). Alles vollkommen i.O. Telefonieren wird sie nicht mehr können.

Auch kann sie Schufa-Einträge nicht vermeiden und wird dann eventuell einige Kettenreaktionen auslösen (Dispo-Kündigung usw.)

Strafrechtlich ist das ebenfalls eher wackelig. Zwar gab es bei ihr nicht von Anfang an den klaren VOrsatz, die Unternehmen um ihr Geld zu bringen. Wenn sie aber genau wusste, dass sie Geldprobleme hat und trotzdem fleißig geld ausgibt, was sie gar nicht hat, nennt man so etwas Eingehungsbetrug...

Kommen wir zu den Inkassokosten: Die sind vermeidbar. Das, was hier stattfindet (Inkasso ohne eigene Mahnung des Gläubigers) nennt man "Inkassoüberfall". Auch die Inkassofreundliche Literatur lehnt das weitestgehend ab und argumentiert, dass der Schuldner Inkassokosten in so einem Fall nicht zu erstatten hat. Das wäre aber der einzige Lichtblick.

Sie sollte schnellstmöglich die o.a. nachvollziehbaren kosten und die Hauptforderungen bezahlen. Damit das vom Tisch ist.Sowie dann die Inkassokosten vernünftig ablehnen.

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KLARNA Inkasso Betrag viel zu hoch?

Klarna hat das Inkasso Betrieb COEO benachrichtigt, weil ich eine Summe nicht bezahlt habe.
Folgende Situation: Ich habe die Ware am 18.06. bekommen, am 24.07 eine Retoure eingereicht (Ich habe sie schon viel früher verschickt, anscheinend ist sie erst so spät angekommen). Von den 110 Euro sind also nurnoch 19 Euro übrig. Jedoch habe ich keine neue Rechnung, keine E-Mail, nichts bekommen, dass die Rücksendung eingegangen ist und was mein Restbetrag zu bezahlen ist. Bei H&M bestelle ich sonst immer, und da passiert das immer! Schriftlich und per E-Mail!
Auf diese Benachrichtigung habe ich gewartet, und wurde dann auch vergesslich und habe mich nicht mehr damit beschäfigt.
Jetzt kam am 08.08 eine Inkasso Brief ich soll doch die 19 Euro UND nochmal 54 Euro drauf zahlen. 54 EURO??? Können die so viel überhaupt nehmen? Ich hab das ganze mal gegoogelt, und da steht bis Beiträge von 500 Euro würden bis 58 Euro Beiträge genommen werden können, aber bei 20 Euro ganze 54 Euro zu nehmen, ist das nicht viel zu viel?
Jetzt hab ich hier ein Wenig gelesen und gesehen, dass diese das tatsächlich dürfen, würde aber trotzdem gerne nochmal erfragen, OB ich IRGENDWIE dagegen vorgehen kann? Ich habe das Geld momentan garnicht und sehe es auch nicht ein, bei einem Betrag von 19 Euro plötzlich 74 Euro zu bezahlen.
Gerichtlich möchte ich nicht vorgehen, da komm ich ja ganz bestimmt auf noch mehr Geld, und könnte die Summe dann auch einfach bezahlen.
Ich hab gelesen, dass man einen Widerspruch einreichen kann, aber was gebe ich da für einen Grund ein? Und mache ich das schriftlich oder geht das auch per Email? Werde ich damit überhaupt erfolg haben?
Hab schon gelesen, dass ich es telefonisch nicht machen soll, frage deshalb jetzt einfach nochmal, ob ich damit überhaupt erfolg haben werde und wie ich das Ganze am besten angehe.
Bin dankbar über jeden Tipp und jede Antwort!

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Bezahle die 19€. Ansonsten würde ich dem Inkasso schreiben "Wertes Inkasso. Ich weise die Forderung mangels Verzug zurück. Ich habe keine Mahnung bekommen. Ich lasse mich weder einschüchtern, auch nicht von irgendeinem daher gelaufenen Anwalt. Ich werde einem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen. Wenden Sie sich hinsichtlich ihrer Bezahlung vertragsgemäß an ihre Mandantin und lassen Sie mich gefälligst in Ruhe."

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Wenn du keine Mahnung erhalten hast, gibt es auch bei Klarna erst mal keinerlei Verzug und dann sind die Inkassokosten (die zu den Verzugsschäden gehören) auch nicht durchsetzbar.

Davon abgesehen, dass das Inkasso sowieso kostenlos arbeitet und daher die Gebühren schon aus dem Gesichtspunkt als frei erfunden gelten und nicht bezahlt werden müssen.

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Ums kurz zu machen: Es gibt gewichtige Gründe und Beweise deinerseits, dass die Forderung völliger Unsinn ist.

Ich würde vorab zur Polizei gehen und Strafanzeige wegen Verdacht des Betruges gegen Unbekannt erstatten. Mit den folgenden Erklärungsvarianten:

A) Händler oder Inkasso haben sich das alles irgendwie ausgedacht

B) Händler und Inkasso wurden von einem Unbekannten verarscht und versuchen nun, dir bzw. deiner Frau das Ganze anzuhängen

C) Da das mit der Parkbucht sehr merkwürdig erscheint, könnte der Paketzusteller selbst dahinter stecken. Dass er das bestellte, dafür den Namen deiner Frau missbrauchte und einfach eine Adresse in der Nachbarschaft wählte, das Paket selbst abgefangen hat. Denn wenn man eine erfolgreiche Zustellung vermutet, ist das kurios, wie das jemals in einer Parkbucht gehen soll.

Für die Anzeige brauchst du keine Dokumente o.ä. Du schilderst das, was du weißt, legst die Inkassobriefe vor und gut ist. Den Rest müssen die Polizisten dann halt ermitteln, das ist deren Job. Du musst das nicht mundfertig servieren. Lass dich da also nicht veralbern.

Darüber hinaus würde ich eine Beschwerde ans fürs Inkasso zuständige Aufsichtsgericht senden. So eine Beschwerde kostet dich nur Briefporto. Selbst wenn nicht so viel passiert, zeigt es dem Inkasso eines: Du bist informiert und weißt dich zu wehren. Da das Inkasso längst weiß, dass es damit vor Gericht nie gewinnen kann, wird es sich ziemlich sicher danach auch zurückziehen.

Ich würde das so formulieren: "Wertes Gericht. Hiermit beschwere ich mich über das Inkasso ABC. Dieses möchte unter Aktenzeichen ABC das Geld für eine angebliche Warenlieferung eintreiben. Soweit ich herausfand, wurde eine Ware am 13.3.2018 angeblich an die Adresse ABC geliefert. Dabei handelt es sich um eine Parkbucht in einem Gewerbegebiet und nicht um eine reguläre Adresse. Darüber hinaus ist meine Frau Tage davor nach langer Krankheit verstorben, sie hat die Ware also unmöglich entgegen genommen.

Trotzdem ich mit diesen Argumenten reklamiert habe, beharrt das Inkasso ohne weitere Begründung darauf, dass die Schulden zu zahlen wären. Es wird somit rechtswidrig und wider besserem Wissen versucht, meiner verstorbenen Frau Schulden anzuhängen, die höchstwahrscheinlich auf einem Betrug unbekannter Dritter beruhen. Ich bitte Sie, sich diesen Fall anzuschauen und zu ergründen, wieso das Inkasso versucht, meiner verstorbenen Frau widerrechtlich Schulden anzuhängen, mit denen sie nachweisbar nichts zu tun haben kann."

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Ich habe bereits eine Nachricht an Na-Kd geschrieben

mehr brauchst du eigentlich auch nicht tun.

Brieffreundschaften sind etwas für Leute, die man irgendwie mag. Vielleicht noch pro-forma das Inkasso kurz informieren: "Wertes Inkasso. Sie fordern hier eine von Anfang an widersprochene Forderung ein. Wenden Sie sich an ihre Mandantin und lassen Sie mich gefälligst in Ruhe. Ich behalte mir vor, gegen die Mitarbeiter ihrer Mandantin und ihres Hauses Strafanzeige wegen Nötigung und gewerblichen Betrug zu erstatten und einen Anwalt auf ihre Kosten mit der Abwehr der Forderung zu beauftragen. Ich diskutiere nicht, ich lasse mich nicht einschüchtern (auch nicht durch dahergelaufene Anwälte) und einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen."

Ruhig deutliche Worte wählen, denn auf anderem Niveau denken die, sie könnten dich einschüchtern und doch noch zu einer Zahlung bringen.

Vor gericht müssten die beweisen, dass du die Waren bekommen hast. Das sollte nach deiner Schilderung ja unmöglich sein.

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Ich möchte das, was Kevin schrieb noch einmal etwas anders ausdrücken, damit das mit der Schadensminderungspflicht klar wird: Wenn ein Inkasso kommt, will es erst mal 70,20€ (1,3 Gebühr) und für eine Ratenzahlung, die dann plötzlich möglich sein soll, will es nochmal rund 80€. Das macht 150€ mehr nur dafür, dass du Raten zahlen kannst, was die vorher verweigert wurde.

Diese rund 150€ verschärft dein Geldproblem ja nur noch extrem drastisch.

Im Gegensatz dazu: Ein gerichtlicher Mahnbescheid kostet 32€. Selbst wenn man dafür ein Inkasso beauftragt, kostet das nur 25€. Eine dann anschließende Ratenzahlung beim Gerichtsvollzieher kostet IMHO derzeit 4€ pro Rate bzw. Monat. Die erfolglose Sachpfändung ist auch relativ günstig.

Dieses direkte Vorgehen über einen Titel und einen GV ist also BEDEUTEND günstiger als das Inkasso mit diesem Unsinn außergerichtlich zu beauftragen.

Das klingt nicht nur schräg, das ist es auch. Der Gläubiger hat nun mal den für ihn günstigsten Weg zu wählen. Er hat keine Narrenfreiheit.

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Bin auch öfters mit Ksp in Kontakt getreten. Morgen(10.08.2018) muss es gezahlt werden, ansonsten fallen noch mehr Gebühren.

Lass dich nicht veralbern. KSP lügt dich in diesem Punkt an.

Du jhast überwiesen, bevor KSP tätig wurde. Damit ist der Fall auch schon erledigt. Ich würde KSP folgendes schreiben "Werte KSP. Ich weise die Forderung endgültig vollumfänglich zurück. Die Schuld wurde ausgeglichen bevor sie tätig wurden. Darüber hinaus bestreite ich, dass sie überhaupt eine Rechtsdienstleistung erbringen. Ich diskutiere nicht und lasse mich nicht einschüchtern. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen. Klagen Sie oder lassen Sie mich in Ruhe."

Damit ist dann auch alles gesagt.

Der BGH hat dieses Jahr ein deutliches Urteil gefällt, was solche Fälle betrifft. KSP verspricht Paypal, kostenlos zu arbeiten. Damit liegt aber ein Fall von "unechtem Factoring" zugrunde. Und gemäß BGH muss dann auch keine Inkassogebühr bezahlt werden.

Und falls KSP anderer Meinung ist, müssen sie das erst mal nachweisen.

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PayPal KSP Was nun?

Hallo,

ich bin ein sehr sehr inaktiver PayPal Nutzer, habe auch nicht vor dies zu ändern.

Bis jetzt habe ich 3 Transaktionen mit Kunden die PayPal nutzen durchgeführt.

Leider habe ich nicht bemerkt, dass einer dieser Kunden über PayPal einen unautorisierten Zugriff gemeldet hat und deswegen zugunsten des Käufers entschieden wurde (es fand eine Rückerstattung statt).

Wie ich bereits erwähnte, benutzte ich PayPal nicht oft. Ich habe vorher auch nie eine Mahnung seitens PayPal erhalten, dass ich meine Schulden bezahlen soll.

Nun habe ich gestern eine E-Mail erhalten von der KSP Anwaltskanzlei die nun im Auftrag von PayPal handelt.

Diese will, dass ich mein Negativsaldo von 14,48€ ausgleiche + verzugszinsen. (Natürlich alles legitim).

Nur jetzt wollen sie auch, dass ich die Anwaltsgebühren von "46€" Bezahle, wo ich mir einfach gedacht habe..."Spinnen die?". Es war einfach nur eine E-Mail die kam.

Als ich dann im Internet nach dieser Kanzlei wurden vielen Usern geraten, diese Kanzlei zu Ignorieren, weil sie niemals jemanden vor Gericht ziehen.

Es wurde gesagt, dass man den Negativsaldo einfach begleichen soll und dann eine Antwort wie diese zu'r Kanzlei schicken soll:

"Wertes Inkassobüro. Ich weise die Forderung vollumfänglich mangels Vorlage einer Vollmacht zurück. Ich habe keine Mahnung erhalten. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem Mahnbescheid werde ich widersprechen. Im übrigen bestreite ich, dass Paypal ihre Hilfe beim Schreiben von Mahnbriefen benötigt und verweise auf die Schadensminderungspflicht. Weitere Bettelbriefe werden nicht beantwortet."

Ich brauche proffessionelle Hilfe, weil ich dieser Kanzlei nicht einfach so viel Geld schenken will. 46 € sind bei mir viel wert.

Ich würde auch gerne wissen, wie ihr handeln würdet. Ich bitte um schnelle hilfe :C

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Vorab: Bei einem echten unautorisierten Zugriff ist man als Geldempfänger in der Tat der dumme Dritte. Man müsste sich das Geld vom Betrüger (oder einem willigen Helfer) wiederholen. Den zu finden ist aber nahezu unmöglich, insbesondere bei Paypal.

Man kann Paypal aber durchaus mit eigenen Waffen schlagen. letztendlich kannst du verlangen, dass Paypal dir

A) beweist, dass es einen unautorisierten Zugriff gab

B) beweist, dass der Kunde sein Passwort nie weitergegeben hatte

C) der Kunde keinem Dritten jemals Zugang zu seinen Geräten gewährt hatte

D) Paypal ausreichend eigene Sicherheitsvorkehrungen hat.

E) der Kunde seine Geräte mit aktuellen Virenscannern und Co. ausreichend gesichert hat

Gerade Punkt D ist nahezu unmöglich. In Zeiten von Mobile-TAN u.ä. sind die Sicherheitsbestimmungen von Paypal geradezu aus der Steinzeit. Üblicherweise erzeugt man damit eine Patt-Situation, da Paypal diese Beweishürden niemals nehmen kann. Man sagt also "Ihr bekommt das Geld, wenn ihr mir die Beweise liefert, davor halte ich das Geld zurück."

Problem ist dabei: Man sollte fortan um Paypal einen Bogen machen und es nicht mehr nutzen. Es gibt mittlerweile einige Händler, die Paypal ausdrücklich ausschließen wegen mit Begründung "Paypal-Willkür und zu viele Betrugsfälle". Muss jeder für sich entscheiden.

Ansonsten kannst du aber so vorgehen, wie du das vor hast. Also bei Paypal selbst ausgleichen und die Anwaltsgebühren zurückweisen mangels Verzug. Es gibt übrigens noch ein BGH-Urteil zu echtem/unechtem Factoring, was vermutlich ebenfalls zutrifft. Und was im Prinzip auch besagt, dass man solche Gebühren nicht zahlen muss.

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Schulden bei Klarna?

Hallo,

ich habe mir letztes Jahr etwas auf Wish.com bestellt. Die Lieferung kam nicht zum geplanten Zeitpunkt an und ich habe die Ware nie erhalten. Später bin ich in ein anderes Land gezogen. Ich habe dann immer wieder Zahlungsaufforderungen von Klarna und später auch Schreiben von einem Inkassoservice erhalten per Mail. Die Zahlungsforderung wurde vom Warenwert von 2 Euro + Versandkosten auf 58 Euro angehoben. Ich habe damals auf den Rat der Community hier gehört und mich nicht mehr dazu geäußert und auch nicht gezahlt. Es hieß, dass die Sache dann von selbst erledigt wäre und sie wegen so einem Betrag nicht den Weg zum Gericht auf sich nehmen. Das Konto auf Wish habe ich (glaube ich) inzwischen auch gelöscht. Dann war über ein Jahr nichts mehr.

Jetzt habe ich wieder eine E-Mail bekommen von einem Rechtsanwalt der die Schulden eintreiben will. Inzwischen ist es ein Betrag von über 100 Euro (von damals 2 Euro Warenwert plus Versand von glaube ich 3 Euro). Die Mail ist vom 25.07.2018, habe sie aber jetzt erst gesehen, da sie im Spam-Ordner gelandet ist wie all die anderen Mails vom Inkassoservice vorher auch. Jedenfalls schreibt der Anwalt, dass ich bis 02.08.2018 diese Schulden eben begleichen soll, da er die Sache sonst an das Zivilgericht weitergibt zur gerichtlichen Eintreibung bei einem Zivilgericht (weil sie im Spam-Ordner gelandet ist habe ich sie nicht rechtzeitig bemerkt.

  • Soll ich bezahlen? Ich habe die Ware wie gesagt nicht erhalten. Kann auch inzwischen auch nicht mehr nachschauen ob sie automatisch vom Postdienst zurückgeschickt wurde, da ich meines Wissens das Konto gelöscht habe, aber da die immer noch darauf rumhacken ist es vermutlich nicht zurückgeschickt worden oder ging verloren, was auch immer. Ich sehe es jetzt jedenfalls, nach über einem Jahr, nicht ein etwas zu bezahlen was ich nicht erhalten habe. Zumal zu diesem Wucher inzwischen.
  • Die haben wohl nur meine E-Mail Adresse und die dortige Adresse wo die Ware eigentlich hätte hingeschickt werden sollen. Ich war dort aber nicht offiziell gemeldet, da ich nur für wenige Monate dort war und mich nicht melden musste, sodass die meine aktuelle Adresse nicht haben können. Von meinem damaligen Vermieter habe ich jedenfalls nichts gehört, dass ich irgendwie Post bekommen hätte diesbez., weiß aber auch nicht wie verlässlich er ist und ob er mir das sagen oder nachschicken würde. Wie groß ist die Gefahr dass die das an ein Gericht zur Eintreibung weitergeben bzw dass die dann wie auch immer meine richtige aktuelle Adresse rausfinden und mich dann verklagen wegen diesen 100 Euro? Auf eine gerichtliche Verhandlung habe ich so gar keine Lust, da ich mich ja im Recht sehe, aber auch nicht nachweisen kann, dass ich die Ware nicht erhalten habe. Wie ist da die Rechtslage? Gelten diese ganzen E-Mails als zugestellt? Sie können ja nicht nachweisen, dass ich die tatsächlich gelesen habe, da sie außerdem im Spamordner gelandet sind und dadurch jetzt auch die Zahlungsfrist verstrichen ist.

Danke!

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Textvorschlag "Werter Anwalt. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Die bestellte Ware ist nie bei mir eingetroffen. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich jemals bezahle, was ich nie erhalten habe? Im übrigen stelle ich in Aussicht, gegen die Mitarbeiter des Inkassos und gegen Sie Strafanzeige wegen gewerblichen Betruges und Nötigung zu erstatten. Sie wissen sicher, was ich mich einer 'verbotenen Kostendopplung' meine. Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Spaß vor gericht und bei dem versuch, eine Forderung zu begründen, die offenbar auf Betrug des Warenversenders basiert. Ich diskutiere hier auch nicht und lasse mich nicht durch weitere Bettelschreiben einschüchtern."

Damit ist dann aber auch alles gesagt. Vor gericht müssten sie beweisen, dass die Ware zugestellt wurde. Das werden sie aber nicht können.

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Halte dich am Besten an das, was Kevin schrieb. Leider übersehen viele hier, dass viele der Kontrolleure nicht direkt per Festgehalt bei der Verkehrsgesellschaft arbeiten. Sie arbeiten vielmehr auf Provisionsbasis und nehmen es gerade nicht so genau damit, wen sie bei was genau erwischen.

Die behaupten dann einfach, dass es so war wie behauptet.

Wenn man sich zu 100% sicher ist, sollte man auf seinem Widerspruch bestehen und dem Verkehrsverbund, respektive dem Inkasso nahe legen, ihr Glück vor Gericht zu probieren. Ich würde dem Inkasso folgendes schreiben:

"Wertes Inkasso. ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Zu den Gründen meines Widerspruchs werden Sie sich meinen vorherigen Brief an ihre Mandantin durchlesen. Ich wiederhole mich nicht. Die Einschaltung eines Inkassos trotz eingereichtem Widerspruch werte ich als Nötigungsversuch. Ich stelle daher in Aussicht, nicht nur die Kontrolleure wegen versuchten Betrugs anzuzeigen, sondern auch die Mitarbeiter ihrer Mandantin und ihres Hauses wegen Nötigung. Sicherlich war die betroffene Bahn videoüberwacht. Sie wollen mir das Video des Vorgangs unverzüglich aushändigen, damit ich meine Anzeige bei der Polizei ausreichend belegen kann. Danke."

Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Wenn sie etwas wollen, sollen sie doch mal per Video beweisen, dass du dich zuerst hingesetzt hast und erst bei der Kontrolle schnell zum Automaten gerannt bist.

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Herzlichen Glückwunsch. Was du gemacht hast, nennt sich Betrug. Du bist ein Straftäter.

können die überhaupt was machen wenn man nicht bezahlt

Ja, dich bei der Polizei anzeigen. Du wirst dann ggf. via IP-Adresse ermittelt und dann zur Verantwortung gezogen.

Du solltest schleunigst zu deinen Eltern gehen, den Fall beichten und zusehen, dass du das bezahlt bekommst, bevor noch mehr passiert.

Und lass in Zukunft diesen Mist mit den Straftaten.

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Wie soll ich mich bei folgender Mahnung verhalten?

Guten Tag, 

Ich habe von der Firma 

AlphabetOnlineServices (OOS Corp.) - 1621 Central Ave, Cheyenne, WY 82001, USA einen Brief per Nachnahme erhalten, der augenscheinlich eine Kreditkarte enthält. Da ich keiner Kreditkarte zugestimmt habe, gibt das Schreiben zurück. Daraufhin erhielt ich folgende E-Mail: 

Dringende Mahnung | Ihre Bestellung

Sehr geehrte Frau xxx,

bezugnehmend auf Ihre Bestellung bedauern wir Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Zustellung der Sendung - trotz mehrfacher Versuche - nicht erfolgen konnte. Wir möchten Sie daher mit Nachdruck bitten, Ihre Daten nochmals zu überprüfen, und uns bei einer Abweichung der von Ihnen angegebenen Daten die aktuellen Kontaktdaten zukommen zu lassen.

 

Wir haben Ihre Bestellung mit folgenden Daten aufgenommen:

Namen, Andresse

Handynummer: xxx Email-Adresse: xxx

Ermittlungsdaten: Mozilla/5.0 (Linux; Android 7.0; HTC One M9 Build/NRD90M) xxx

Bestellung bestätigt über: SMS Link

 

Sie hatten die Möglichkeit Ihr Starterpaket bei Ihrer zuständigen Postfiliale abzuholen. Hier machen wir Sie auf folgende Sendungsverfolgungsnummer aufmerksam: NT465065315DE300. (Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Postfilialen unterschiedliche Aufbewahrungsfristen haben.) 

Wir möchten Sie daher bitten, den offenen Rechnungsbetrag in Höhe von aktuell 99.90€ inklusive Mahnkosten, bis spätestens zum 19.07.2018, auf unser Konto zu überweisen.

Nach Erhalt der Zahlung werden wir Ihnen die Zugangsdaten, ohne weitere Gebühren, zusenden und Sie erhalten sofort Zugang zum Kreditportal.

 Bitte beachten Sie, dass das Verstreichen der Frist weitere Mahnkosten verursachen kann.

Falls Sie die Annahme verweigert haben oder die Sendung bei der zuständigen Postfiliale nicht auslösen, machen wir Sie darauf aufmerksam, dass eine bloße Annahmeverweigerung bzw. Nichtabholung der Sendung keinen Widerruf darstellt. § 355 Abs. 1 S. 2, 3 BGB.

Der geschuldete Kaufpreis des Vertrages ist trotzdem zu zahlen. Da es sich um ein Internetgeschäft handelt, ist auch keine Unterschrift erforderlich, um ein Vertragsverhältnis abzuschließen. Durch Eingabe Ihrer persönlichen Daten in das Bestellformular und Bestätigung des grünen Buttons "Jetzt kostenpflichtig bestellen", wurde Ihrerseits eine kostenpflichtiger Vertrag ausgelöst. 

AlphabetOnlineServices (OOS Corp.) - 1621 Central Ave, Cheyenne, WY 82001, USA

Inzwischen kam zweit weitere E-Mails und ein Brief, mit der Androhung, bei Fall an ein Inkassounternehmen weiterzugeben. 

Wie soll ich mich nun verhalten? Ich bin mir nicht bewusst, einen solchen Vertrag. abgeschlossen zu haben.

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Wie soll ich mich nun verhalten?

Gehe zur Polizei. Erstatte Strafanzeige wegen Verdacht des gewerblichen Betruges. Schildere, nie einen Kredit abgeschlossen oder eine Bestellung ausgelöst zu haben. Dass du die Annahme der Nachnamesendung verweigert hast und sie dir nun drohen.

Dem Unternehmen würde ich folgendes schreiben "Wertes Betrüger-Unternehmen. Ich war bei der Polizei und habe Strafanzeige erstattet. Ich freue mich darauf, dass ihr ein Inkasso einschaltet und besser noch: Mich vor Gericht verklagt. Dann müsst ihr eure Anonymität aufgeben und könnt endlich strafrechtlich verfolgt werden. Wir können es auch abkürzen: Ihr lasst mich in Ruhe und sucht euch andere Deppen, denen ihr Angst machen könnt. Bei mir funktioniert das nicht. Viel Spaß noch. Ich warte auf euch..."

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