Mehrere Dinge.

Nehmen wir erst mal an, du wärest in Verzug und die Inkassokosten wären durchsetzbar. Dann gibt es keinen Grund, warum die mehr als 18€ fordern dürfen für ein sogenanntes Schreiben einfacher Art. Mehr tun die in der Tat auch gar nicht.

Nun liegt die Sachlage aber so, dass hier ohne Rechnung nie Verzug eintritt. Und nein, der Gläubiger kann auch selbst deine neue Adresse beim Meldeamt erfragen. Dazu braucht er keine Hilfe eines Inkassobüros.

Ich würde nun die rund 16€ bezahlen, sowie ggf. noch 1€ für Zinsen und Briefporto. Sofern gefordert noch etwa 10€ für die Adressauskunft. Mehr nicht. Dem Inkasso würde ich folgendes schreiben:

Wertes Inkasso.
 Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Ich habe bisher keine Rechnung erhalten, bin nicht in Verzug. Ich bestreite, dass sie jemals eine Rechtsdienstleistung erbringen. Stattdessen handelt es sich bei Ihrer Tätigkeit um echtes/unechtes Factoring im Sinne des BGH, 21.03.2018 - VIII ZR 17/17.
 Es steht Ihnen frei, mir durch Vorlage des vollständigen mit Gläubiger geschlossenen Vertragswerkes, eines ausführlichen Tätigkeitsnachweises und eines Kontoauszuges, dass die Inkassokosten in meinem Fall vom Gläubiger bezahlt wurden, das Gegenteil nachzuweisen.

Damit ist dann auch alles gesagt.

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Bestellung Versandhaus?

Hey Leute,ich hab ein kleines Problem.
Ich habe 2014/2015 paar Sachen bestellt über ein Partner von Otto Versandhaus glaube ich,so, die sollte ich im monatlichen  Ratenzahlungen begleichen.

Später hatte meine Firma Insolvenz beantragt und ich konnte die raten nicht mehr pünktlich zahlen, da kam nach einigen Monaten vom Inkasso ein Brief,
Ich habe viel mit dem Inkasso diskutiert,bis heute noch ;)ich hätte angeblich von Otto was bestellt,meinte ich ne habe ich nie sondern von deren Partner,an Otto muss ich nichts zahlen,so

Ich hatte mich vor geraumer Zeit mal anwaltlich also telefonisch beraten lassen,sie teilte mir mit,das die als Partner nie auf meinen Namen bestellen dürften,das wäre schon eine Straftat und Otto Versandhaus müsste ich auch nichts zahlen da ich bei deren Partner bestellt habe,wenn überhaupt dann an den.
,,Was denkt ihr stimmt das??’’
Leider war das Telefonat schon etwas länger her.
Jetzt diese Jahr im November,denke kurz vor Ablauf der Verjährung hat das Inkasso Klage eingereicht, das irritiert mich alles,in der Klage soll ich mich innerhalb von zwei Wochen äußern,aber es ist dort wieder andere Namen erwähnt worden solche sammelbesteller,von denen ich bestellt hätten angeblich,das stimmt aber nicht,ich habe von jemand anderen bestellt der für Otto als Partner tätig war,denkt ihr die kommen damit durch vor Gericht,weil ich habe nie die Namen gehört was dort erwähnt wird,kann es sein da der Partner von Otto die Forderung hat das Inkasso verkauft hat und ist es wahr das die als Partner von Otto nie auf anderen Namen bestellen dürfen und kann man trotz Klage die Hemmung stoppen lassen und die letzten Wochen verjähren lassen.

Sorry das es etwas zu lang geworden ist

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Wo da eine Straftat sein soll, kann ich dir beim besten Willen nicht sagen. Dieses "Sammelbesteller-Zeugs", nun. Dass die sowas noch machen :-) Ich kenne das aus den 90ern.

Das sind in der Tat Leute, die Provisionen bekommen, dass sie Kundschaft heranholen. Man erteilt denen die Vollmacht, in deinem Namen zu bestellen. Im Endeffekt ist es erst mal relativ einfach: Du hast etwas bestellt.

denkt ihr die kommen damit durch vor Gericht,weil ich habe nie die Namen gehört was dort erwähnt wird

Die kommen damit durch, wenn du die 14 Tages Frist des Gerichts nicht ernst nimmst und dich nicht meldest, dass du dich verteidigen willst.

Natürlich könntest du nun argumentieren, dass du die Namen der Sammelbesteller nie gehört hast und dass dir auch nie eine Abtretung an Otto o.ä. angezeigt wurde, dass du stattdessen bei jemand völlig anderem bestellt hast, was du auch dem Inkasso bereits mitgeteilt hast. Dass damit deren "Aktivlegitimation" fehlt, überhaupt das Geld einklagen zu dürfen.

Das ist wackelig. Wie das ausgeht, da wage ich keine Prognose.

Im übrigen: Hast du denn jemals idÜber die Verjährung würde ich mir an deiner Stelle keine Gedanken machen im Moment. Zeige dem Gericht an, dass du dich verteidigen willst und einen Anwalt aufsuchst, dann gehe vor Ort zu einem Anwalt und lasse ihn das machen, die Klageabweisung beantragen wegen fehlender Legitimation u.ä. Oder akzeptiere die Klage.

Im übrigen: Hast du denn jemals die restliche Summe bezahlt?

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Im Grunde könnte man es bei dem knappen Ja von jurafragen belassen. Oftmals deutet so ein "großzügiges" Angebot aber auf Unfug hin. Dass du eigentlich schon längst zu viel bezahlt hast.

Daher könnte es auch sein, dass du eigentlich gar nichts mehr bezahlen musst.

Was sind das für Schulden? Wie setzen sich die zusammen? Ist es tituliert (Vollstreckungsbescheid/Urteil)? Wie setzen sich die Gebühren zusammen, die bisher gefordert wurden?

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BETRUG Zahlungsaufforderung Rainer Haas & Kollegen aus Baden-Baden BETRUG?

Habe eine Zeit lang kein Geld gehabt da in meiner Familie das Geld wo anders benötigt wurde und konnte einige meiner Rechnungen nicht zahlen (was ja mal passieren kann). Mittlerweile hat sich Infoscore gemeldet und anschließend wurde der Fall an die Rechtsanwaltsgesellschaft "Rainer Haas & Kollegen" weitergegeben. Die versuchen sich selbst so wenig wie möglich Arbeit zu machen und kommen einen überhaupt nicht entgegen selbst wenn man den geforderten Betrag zahlen möchte. Hatte mehrmals angerufen unter der Nummer die auf den Briefen angegeben ist aber da geht niemand ran. Nach langen recherchieren habe ich anschließend eine erreichbare Nummer gefunden und angerufen und gefordet mir die Unterlagen in denen aufgelistet wird: für was ich zahlen soll für wann und an wen mir zuzuschicken. (Ich hatte leider das geforderte Geld erst in der Hand als die 1. Frist vom Anwaltsbüro abgelaufen war und dadurch natürlich ein höherer Betrag entsteht) 

Am Telefon des Sekretär "neuer Betrag liegt bei 408€ und jo jo Unterlagen zuschicken machen wir sofort"...aber es kam nie was bei mir an. 

Am "26.10." (4 Tage nach dem Telefonat) Erhalte ich dann eine MAIL dass ich 408€ zahlen muss und Zahlungseingang ist für den "26.10." gesetzt... Merkt ihr selbst oder?

2 Tage später erhalte ich einen Brief von den Kollegen in dem aber nur 312€ verlangt wird und zwar zu einem ganz anderem Zahlungstermin dem 02.11.!

Auf den Brief habe ich mit einer fristgerechten Zahlung reagiert und die Mail ignoriert. (Befürchte dass man mich am Telefon vom feinsten prellen wollte da nichts schriftlich festgehalten wird und man mir ja dadurch alles anlabern kann)

Nun erneut Post bekommen dass ich ja zum 26.10. die 408€ (Mail) nicht gezahlt habe und den Restbetrag von 97€ nun zahlen muss bis zum 18.11.

Ich mach kein finger mehr krum und bitte um Rat.

P.s. Habe bis jetzt keine Bestätigung erhalten dass überhaupt Geld bei Ihnen eingegangen ist.

Vielen Dank!

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Eine entscheidende Frage: Hattest du den Gläubiger informiert über deine Zahlungsprobleme? Hattest du dort schon um Ratenzahlung oder Aufschub gebeten, bevor das Inkasso ankam?

Wie hoch war die Ursprungsrechnung, also ohne den Inkasso- und Anwaltsquatsch? Es kam bisher nichts, auch kein Mahnbescheid vom Gericht o.ä.? Wie viel hast du mittlerweile überwiesen?

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Ich würde dem Inkasso schreiben: "Wertes Inkasso. Es gibt keine offene Forderung. Es wurde alles bezahlt, bevor sie tätig wurden. Wenden Sie sich hinsichtlich ihrer Bezahlung vertragsgemäß an Ihre Mandantin. Von mir kriegen sie keinen Cent. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen. Etwaige Drohbriefe werden bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Von weiteren Inkasso- oder Anwaltsbriefen lasse ich mich nicht einschüchtern und eine Brieffreundschaft lehne ich strikt ab."

Damit ist dann auch alles gesagt.

Klarna braucht natürlich keine Hilfe von Inkassos. Das wäre ja Unsinn. Es gibt genug Gründe, warum im Masseninkasso nichts bezahlt werden muss.

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es gilt einige dinge klarzustellen. Als erstes: Von wem kam dieser Brief? Vom Gericht oder von einem Inkasso?

Es ist nicht selten, dass Inkassos irgendeinen Unsinn behaupten und die Verwandtschaft mit absurden Behauptungen abgrasen, dass sie nun die Schulden geerbt hätten. Ernst nehmen muss man das nicht. Oftmals reicht ein "Nö, ich habe bislang keinerlei Schreiben des Gerichts bekommen. Zeigen Sie mir doch mal eine Bestätigung des Gerichts." und schon kommt da nie wieder was.

Sollte das Schreiben von einem Gericht sein, halte dich an das, was Zirndorfer geschrieben und verlinkt hat. Gehe zum örtlichen Nachlassgericht und erkläre dort, dass du das Erbe ausschlägst. Nimm den Brief mit und erkläre, dass du erst jetzt von dem Umstand erfahren hast, dass du als Nichte wohl nachgerückt seist, dass dir das bisher keiner gesagt hat. Wichtig: Beziehe dich darauf, dass du zwar vom Tod der Tante gehört hast, aber erst jetzt aufgrund des Briefes in der Familie gefragt hast und erfahren hast, dass sie wohl überschuldet war und alle anderen in der Familie ausgeschlagen haben. Das ist das entscheidende Detail, was bei dir die Frist entsprechend so legen sollte, dass du das noch machen kannst.

Sollte dies nicht klappen, ist es auch nicht so schlimm. Du kannst dann immer noch eine Nachlassinsolvenz beantragen. Damit wird das, was zu bezahlen ist, auf das begrenzt, was an Vermögen da war. Deine Haftung mit deinem eigenen Vermögen ist damit dann auch vom Tisch.

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Ich könnte also mich finanziell für ihn einspringen.

Mache das nicht. Er verarscht dich. Wenn er wirklich für 6 Monate in den Knast geht, dann nicht wegen einfachen Schulden. Das ist erst mal per se unmöglich.

Und sollte es hier um eine Straftat gehen und damit verbundene Strafzahlung oder um eine Ordnungswidrigkeit, ist der Zug auch abgefahren. Wobei das nicht zusammenpasst, dass er 500€ aufgebürdet bekommt und dann dafür 6 Monate in den Knast soll.

Folgender Vorschlag: Lass dir das Original-Urteil des Gerichts zeigen. Das wird er nicht machen. Macht er es doch, frage ihn nach der ganzen Wahrheit, denn er hat dir dann sicher 90% verschwiegen.

Dann fragst du ihn, wieso er lügt, um dich um Geld anzubetteln. Sag ihm, es ist keine Schande, wenn man mal knapp bei Kasse ist, wenn man Schulden hat oder sonst wie Probleme. Aber es ist eine Schande, solch eine Geschichte zu erfinden, um die Gutmütigkeit von dir als Freund grob zu missbrauchen.

Wenn er dann ehrlich ist, kannst du überlegen, wie du ihm hilfst. Wenn er in den Knast geht, dann zu Recht, dann besuche ihn dort, stehe ihm bei und hilf ihm, sobald er wieder rauskommt, den dann richtigen Weg einzuschlagen. Wenn er einfach nur knapp bei Kasse ist, gebe ihm kein Geld. Stattdessen fahre mit ihm beispielsweise in den Supermarkt und kaufe ihm mal was zu essen. Oder - was angesichts deiner eigenen Situation besser ist - begleite ihn zu einer gemeinnützigen Schuldnerberatung.

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meinte sie das sie die Briefe zum ersten Mal sieht.

Sorry, aber das ist Unfug. So leid mir das tut, aber ich muss hier dem ein oder anderen Recht geben. Deine Mutter versaut dir das Leben. Und wenn ihr das nicht klar ist, sie das nicht hören will, dann kannst du nichts tun außer deine eigene Haut retten.

Das bedeutet: Gehe zum Amtsgericht und schildere die Situation, du kriegst dann einen beratungsschein (ggf. Nachweise mitnehmen, dass du noch Schüler bist). Mit diesem zu einem Anwalt und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen und auch, was davon vom Beratungsschein gedeckt ist. Ob man hier zur Polizei gehen sollte oder nicht, das sei dahin gestellt.

Warum zu einem Anwalt? Das Problem ist relativ heikel, vor allem auch deswegen, weil sie sich hinstellen kann und sagen kann "Klar, war das immer nur meine Tochter, ich war das nicht". Das ist das Schlimme, wenn es in ein und demselben Haushalt passiert. Das dann abzuwehren, da bedarf es oft Anwalts Hilfe.

Darüber hinaus, wie hier auch schon steht: Suche dir sofort eine eigene Wohnung. Auch hier kann der Anwalt insofern helfen, als er prüfen kann, was dir als Einkommen zusteht, dass er durchsetzen kann, dass dir das Kindergeld zusteht und eine Wohnhilfe usw. Daher wäre es ggf. hilfreich, sich einen Anwalt auszusuchen, der auch im Familienrecht/Sozialrecht bewandert ist.

Ohne eigene Wohnung kriegst du das letztendlich nicht in den Griff. Erfahrungsgemäß hören Eltern mit so etwas erst auf, wenn es einen großen Knall gibt, nicht wenn man lieb fragt und bettelt. Und selbst dann hören sie oft noch nicht mal auf, probieren es immer wieder.

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Freue dich über das Geldgeschenk. 11 Cent sind viel Wert.

Im Ernst: Ignoriere das einfach. Du bist nicht gemeint und solange die das Geld nicht zurückfordern, behalte es.

Die machen das ohnehin nur aus zwei Gründen:

A) Eventuell billiger als Briefpost

B) Schindet mehr Eindruck und manche geraten sofort in Panik und tun was unüberlegtes.

Manchmal finden sie den echten Schuldner nicht und haben irgendwo Infos beisammen bekommen, versuchen dann irgendwem die Schulden unterzuschieben. Ob das wirklich deine Mutter war, die dein Konto angegeben hat und Geldprobleme hat, das ist also nicht mal gesagt.

Natürlich könntest du dich nun ans Inkasso wenden und fragen, was der Mist soll und wieso sie dir Geld überweisen, wo sie die Kontonummer her haben. ABER: Gebe keine weiteren Daten preis, weder deinen echten Vornamen, noch dass deine Mutter so heißt, kein Geburtsdatum, keine Adresse, nichts. Wenn die dann nicht mit der Sprache rausrücken, dann kündige an, dass du dich beim Aufsichtsgericht beschwerst und ein Bußgeld beantragst, denn sie verstoßen bereits gegen §11a RDG (Google das vorher).

Wenn du eine Formulierungshilfe brauchst, melde dich nochmal.

Wer sich unsicher ist und nicht taff am Telefon ist, wer sich schnell einschüchtern lässt, der sollte die Finger weg lassen. Niemals dort anrufen.

Du könntest beispielsweise eine eMail schicken.

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Ich würde mich grundsätzlich erst mal "dumm" stellen. Folgendes würde ich dem Inkasso schicken:

"Wertes Inkasso. Ich habe leider keine Ahnung, worum es hier geht. Davon abgesehen sind Forderungen aus 2001 inzwischen verjährt, so dass ich auch kein Interesse habe, mich damit zu beschäftigen. Sie möchten mir bitte einen Nachweis liefern, wieso die Forderung nicht verjährt ist, zudem einen Vertragsnachweis, Rechnungs- und Mahnungsnachweis, sowie einen Zustellnachweis der Waren. Auch möchten Sie mir eine Vollmacht des Insolvenzverwalters vorlegen, dass Sie diese Forderung eintreiben dürfen. Beachten Sie, dass ich eine Generalvollmacht, aus der nicht klar hervorgeht, dass Sie meinen Fall verfolgen dürfen, nicht akzeptiere. Sobald Sie mir diese Informationen vorlegen, werde ich mich damit beschäftigen und dies prüfen. Im übrigen verweise ich auf §11a RDG."

Damit hat man dem Inkasso schon einige Knüppel zwischen die Beine geworfen. Denn gerade bei den Quelle-Forderungen ist viel Unsinn passiert. Da ist gar nicht mehr klar nachweisbar, wer die alle "in der Hand hatte" und ob die überhaupt aus juristischer Sicht irgendwas einfordern dürfen.

Man wird dann ja sehen, wie sie u.a. auf den Einwand mit der Verjährung reagieren.

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Inkasso Gebühre trotz Bezahlung auf falsches Konto?

Hallo Zusammen!

ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen...

Mein Problem ist: Ich hatte in einem Onlineshop einen Artikel für 110€ erstanden und mich das 1. Mal für die Paypal-Rechnung entschieden. Das Paket kam zügig und es lag eine Rechnung mit Kontodaten dabei, an die meine Frau angewiesen hat. Den keinen Vermerk "Bezahlt mit Paypal" haben wir beide übersehen. Es kamen Wochen später eine Zahlungserinnerung und eine Mahnung, die wir für Phishing-Mails gehalten haben, da die Rechnung ja überwiesen war.

Nun haben wir Post vom Inkasso bekommen: Einen Versuch die Sache zu klären ist bei Infoscore-Inkasso ziemlich unfreundlich nieder gemacht worden. Die Forderungen betragen: 110€ + 70,20€ +0,18€. Als wir den Online-Shop kontaktierten, erstatte er auch gleich die 110€ zurück.

Ich schrieb dem Inkasso, das die Forderungen so nicht akzeptiert werden und das kein absichtlicher Verzug zu Stande kam, und das der Online-Shop die Mitschuld trägt, da er Rechnungen mit seinen Kontodaten versendet. Zudem wäre ich bereit für seine angefallene Arbeit, zu der Hauptforderung 25€ + 0,18€ Zins anzuweisen, was ich auch tat. Leider Besteht das Inkasso auf seine gesamte Forderung.

Ich war auch schon in einem anderen Forum, da wurde mir geraten nur die Hauptforderung zu bezahlen und abzuwarten, da ich im Recht bin. Die 25,18€ hätte ich verschenkt. Falls ein Mahnbescheid kommt soll ich ein Kreuzchen setzen und in per Einschreiben zurück schicken.

Wie seht ihr das ?

Was kann alles auf mich zukommen wenn ich die noch ausstehenden 45,20€ nicht zahle? Finanziell?

Vielen Dank im Voraus!

Gruß, Michel

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Wie ich im anderen Forum schon ausgeführt habe, ist es ganz einfach: Du hattest eine Zahlungsanweisung, an den Händler zu überweisen. Damit ist alles gesagt. Deine Zahlung war schuldbefreiend. Alle Folgekosten sind nicht dein Problem.

Denn derjenige, der für das Problem verantwortlich ist, sit der Händler und sonst niemand.

Das Entscheidende ist zudem, dass du ohnehin bereits zu viel gezahlt hast. Selbst wenn man die Inkassoforderung nun als korrekt ansieht: Mehr als 18€ (Gebühr für Schreiben einfacher Art) steht denen sowieso nicht zu.

es gibt so viele Argumentationen gegen die Forderungen im Masseninkasso. Gerade wenn PayPal im Spiel ist, stellt sich die Frage, wieso die überhaupt die Hilfe eines Inkassos brauchen. Die spielen für den Händler ja selbst bereits Inkasso. Wieso dann noch ein weiteres Inkasso?

Ich bleibe dabei: Dem Inkasso steht genau gar nichts mehr zu.

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Textvorschlag (Einschreiben):

"Wertes Inkasso. Sie werden aufgefordert, unverzüglich sämtliche Informationen gemäß §11a RDG vorzulegen. Insbesondere einen Vertragsnachweis, Rechnungen und Mahnungen, sowie Zustellnachweise der Rechnungen und Mahnungen. Mir liegt insbesondere keine Mahnung vor, daher wiese ich ihre Inkassogebühren bereits ganz grundsätzlich mangels Verzug zurück. Darüber hinaus werden Sie mir eine Vollmacht im Original vorlegen. Sobald Sie diese Informationen vorlegen, werde ich sie prüfen und mich mit Ihnen in Verbindung setzen. Ich untersage bis auf weiteres die Speicherung meiner Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen."

Damit liegt der Ball beim Inkasso. Insbesondere auch hinsichtlich des Nachweises, was den Verzug betrifft. Wenn dir der Anbieter was sagt und es insofern sehr wahrscheinlich ist, dass du da was gekauft/ genutzt hast, kannst du das Geld für die Hauptforderung schon mal zusammensparen und eventuell sogar bezahlen parallel. Wichtig ist nur, dass du im Verwendungszweck klar machst, dass es nur für die Hauptforderung ist und nicht für irgendwelchen Inkasso-Quatsch.

Und dann sieht man weiter, je nachdem, wie das Inkasso antwortet.

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Passives Einkommen strafbar?

Guten Tag,

vor einpaar Wochen wurde mir die Möglichkeit gestellt mein Konto zu „verleihen“. D.h also, dass ich ein Konto habe, welches von mir nicht genutzt wird, allerdings von jemand anderen. Es läuft über meinen Namen. Dort gehen monatlich ca. 5000€ ein, die dann anschließend auf ein weiters Konto abgebucht werde. Ich kann alles nachverfolgen und mir die Kontoauszüge auch ausdrucken lassen. Von dem Geld bekomme ich im Monat 600€, als Entschädigung. Und alles kam mir seriös rüber, denn ich habe vorsichtig alle meine Fragen abklären lassen.

nun meinte jemand zu mir, ich solle da wohl aufpassen, wegen Finanzamt und Steuerhinterzeihung, da es ja über meinen Bamen läuft und es so viel Geld ist, dass es sich dann um Steuerhinterziehung handelt. Das hat mich beunruhigt und ich weiß auch nicht, was ich dazu googlen soll. Ich habe die Person, die mein Konto nuntz gefragt und meinte „du hast weder mit meinen Kunden noch Händler zutun - das würde am ende sowieso auf mich fallen und du würdest ja sagen dass ich das konto genutzt habe. alles was auf dem Konto kommt wird versteuert zwar in meinen namen aber egal. sollte irgendwer fragen werde ich dir meine unterlagen von steuerberater schicken. wenn es dich beruhigt kann ich dir einmal im Monat alle abrechnungen im zusammen mit den einnahmen und ausgaben auf deinem Konto schicken. zu jedem 5 oder 6th des Monats bekomme ich von steuerberater eine komplette liste. wenn was sein sollte hast du den beweis das ich der nutzer bin. ich werde dir mal mit einem Freund reden der ist Rechtsanwalt ob man nicht so einen geheimen Vertrag machen kann der aber nur gezeigt wird wenn das wirklich nötig ist.“ wie geht das, dass er das Geld versteuert, welches ja auf meinem Konto ist? Kann man das so lassen und muss ich es zusätzlich irgendwo anmelden? Reichte es, wenn ich all seine Unterlagen und die Kontoauszüge vorlege und sage, dass ich nicht das Konto führe?

muss ich auf irgendwas achten?

vielen Dank!

und liebe Grüße

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Wie hier schon steht: Zu 99,999999% sind das Gelder, die aus Straftaten kommen. Du wurdest hier zu einem sogenannten Geldagenten gemacht. Das heißt, dass für Betrugsfälle das Geld über dein Konto geschleust wird. Diese "großzügige Provision" ist nichts anderes, als dich dazu zu bringen, dein Hirn abzuschalten.

Das Schlimme daran ist, dass du dich nicht mit "Ich habe das nicht gewusst" rausreden kannst. Du bist ganz passiv zum Mittäter, also zum Straftäter geworden. Und was noch viel schlimmer ist: Die Opfer dieser Betrügereien, die können und werden bei dir die Hand aufhalten. Du wirst denen das Geld zurückzahlen müssen. Da es zeitgleich aber eine Straftat war, also eine sogenannte "vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung" wird dir auch eine Privatinsolvenz nicht helfen.

Ich kann dir nur dringend empfehlen, den, der dich da reingezogen hat, anzuzeigen und dich selbst gleich mit. Zudem diesem jemand sofort den Zugriff auf dein Konto entziehen (PIN ändern usw.) und dann schauen, wie du das Geld den Opfern zurück zahlst, sobald diese sich melden.

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Nun, "wir Deutschen". Was ist das eigentlich?

Du musst schon mal unterscheiden zwischen den Deutschen als Volk, den Deutschen als Nation und jedem einzelnen Menschen.

"Wir Deutschen" als Nation haben eindeutig Schuld. Wir haben diesen Krieg begonnen und wir sind auch bis zu einem gewissen Grad an der Eskalation Schuld. Dass es bis zu einem Weltkrieg eskalierte, daran tragen andere Nationen durchaus eine Mitschuld (vgl. Pearl Harbor). Wobei das müßig ist zu diskutieren, denn Am Krieg selbst tragen wir Schuld und auch ohne die Mitwirkung anderer wäre es wohl zu einem Weltkrieg gekommen. Und solange wir als Nation so bestehen, solange werden wir diese Schuld immer zu tragen haben. Genauso, wie die USA die Schuld an Hiroshima tragen und immer tragen werden.

"Wir Deutschen" als Volk tragen durchaus eine Schuld. Es stellt sich hier aber vor allem die Frage, ob das eine generationsübergreifende Schuld ist. Das heißt: Tragen nur "unsere Großeltern" diese Schuld als Volk oder trägt sie auch die heutige Generation noch?

"Wir Deutschen" als Menschen, da wird die Diskussion sehr schwer. Natürlich hat nicht jeder, der damals gelebt hat, automatisch Schuld. Das Problem ist hier erst mal zu differenzieren, wer aktiv mithalf, wer passiv wegschaute, wer sich wehrte. Wo fängt die Schuld an? Bei denen, die am Anfang die Partei gewählt haben? Weswegen wurde sie gewählt? Aus Protest? Aus Frust?

Und plötzlich sind wir mittendrin. Wenn ein Mensch heute neben den Nazis mitläuft, mit Phrasen wie "Lügenpresse", "Das wird mal wohl noch sagen dürfen" oder auch einem "Ich habe Angst vor all den Ausländern" und in 10 Jahren stellt sich raus, dass die AfD-Nazis an die Macht gekommen sind und den Staat demontiert haben, dann vielleicht auch die Weichen in Richtung irgendeines Krieges stellen. Haben wir dann Schuld? Haben die, die mitgelaufen sind, Schuld?

Meiner Meinung nach Ja: Vielleicht konnte man in den 1930ern mit Weltwirtschaftskrise und mangelnder Aufklärung der Menschen noch argumentieren. Heutzutage kann sich aber jeder aufklären, der es will. Vor allem: Alle wissen heutzutage, wie es schon mal ausging, dieses "Protestwählen von Nazis". Dass Menschen dann den modernen Nazis hinterherlaufen und sie "aus Protest" wählen, weil sie sich entschieden haben, lieber den Lügen der AfD und ihrer Meinungsblasen zu glauben, statt der Wahrheit, dann ist das eine bewusste Entscheidung. Und diese bewusste Entscheidung bedeutet für jeden, der mitläuft, dass er eine Schuld trägt, sollte dieses Experiment des "Protests gegen die anderen" umschlagen.

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hinten ein zettel dran gehäftet ist wo ich mein namen anschrift und bestätigen soll das den betrag unverzüglich bezaheln muss und es anerkenne .
[...]
was soll ich machen und tun ? bin total verunsichert .

Natürlich nichts unterschreiben.

Das ist ein bekannter Trickbetrug. Du hast bestimmt irgendwo mal eine Kreditanfrage gemacht. Die versuchen dann irgendeinen Unsinn per Post/Nachname zu schicken. Und dann behaupten sie, du hättest irgendeine Plantinum-Karte gekauft. Obwohl du in Wahrheit nur Angebote für einen Kredit haben wolltest.

Die Pappenheimer sind auch bei der Polizei bestens bekannt. Ich würde an deiner Stelle folgendes machen:

Ab zur Polizei und Strafanzeige gegen die Hinterleute erstatten (unbekannt) und gegen die Mitarbeiter des Inkassos wegen Verdacht des gewerblichen Betruges. Die Argumentation ist wie gesagt einfach: Du hast nichts gekauft, nie eine solche Platinum-Karte bestellt. Die tun aber so, als hättest du einen wirksamen Vertrag abgeschlossen. Das ist eine Täuschung um einen Irrtum bei dir zu erregen und um sich selbst zu bereichern auf deine Kosten. Alles, was einen betrug ausmacht.

Dem Inkasso würde ich kurz schreiben "Wertes Inkasso. Ich war bei der Polizei und habe ihre Mandantin und ihre Mitarbeiter angezeigt. Ich habe nie irgendeine Plantinum-Karte bestellt. Lassen Sie mich gefälligst in Ruhe. Weitere Drohbriefe werden der Polizei übergeben. Ich diskutiere nicht, ich lasse mich nicht einschüchtern und einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen."

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All die Antworten hier sind durchaus richtig. Zunächst einmal bezogen auf diese eine Wohnung, wo die Stromschulden aufgelaufen sind.

Nun stellt sich eine entscheidende Frage:

Können sie den Stromsperren wenn meine schwester da nicht mehr wohnt

Das heißt, deine Schwester hat nun eine andere Wohnung? Hat sie dort denselben Stromanbieter oder einen anderen? Wer hat in der neuen Wohnung den Stromvertrag geschlossen?

Die Frage ist insofern wichtig, weil du nicht geschrieben hast, wo der Strom abgestellt werden soll. Beispiel: Wenn sie in neuer Wohnung einen anderen Stromanbieter hat, dann ist dieser Anschluss tabu. Da darf ihr dann in der neuen Wohnung nichts abgestellt werden.

Wenn aber in der neuen Wohnung derselbe Anbieter einen Stromvertrag mit ihr hatte, dann wird es ggf. sehr blöd und hässlich.

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Die Vermögensauskunft ist eine Bestandsaufnahme, mehr nicht. Änderungen, die sich nach der Vermögensauskunft ergeben, die ergeben sich einfach. Damit will ich sagen: Aktiv muss das weder einem Gericht, noch einem Gerichtsvollzieher, noch dem Gläubiger mitgeteilt werden.

Sollte die AOK jedoch das ganze mitbekommen (egal woher) und mit dem Argument, dass sich etwas wesentliches verändert hat, eine erneute Vermögensauskunft verlangen, muss man sie auch abgeben.

Das ganze natürlich jetzt mal unabhängig davon, inwieweit das Ganze dem Finanzamt usw. mitgeteilt wird bzw. mitgeteilt werden muss, dass man nicht mehr/ wieder arbeitslos ist. Aber das ist ja völlig unabhängig etwaiger Schulden.

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Soweit du dann vor Gericht gewinnst und einen Titel erhältst, kannst du beispielsweise den Lohn pfänden. Jedem Mensch steht eine Freigrenze zu. Diese bemisst sich vor allem an der Anzahl der Unterhaltsberechtigten. Manche Anteile des Lohns sind auch nicht oder nur teilweise pfändbar.

Eine genaue Antwort kann man nicht geben, wenn man nicht sämtliche Hintergrundinfos kennt.

Aber Ja. Es kann sein, dass du nichts bekommst, weil derjenige zu wenig verdient und auch sonst kein Vermögen hat.

Wichtig wäre: Beim Gerichtsverfahren bzw. Mahnbescheid eine Feststellung einer sogenannten "vbuH" beantragen. Damit ist so eine Forderung dann bei einer möglichen Insolvenz von der Restschuldbefreiung ausgenommen.

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Sohn kauft auf meinen Namen ein Handy, nun gibt es Strafgeld doch er bezahlt nicht, was soll ich tun?

Ich schreibe über die Sicht meiner Mutter, da wie beide nicht wissen was wir mit meinem Bruder machen sollen.

Mein Sohn hatte mich vor einiger Zeit gefragt, ob er über meinen Namen sein iPhoneX kaufen dürfe, da es über seinen Namen nicht ging (genaueres weiß ich nicht). Ich hatte es ihm erlaubt, da ich ihm eine Freude machen wollte. Außerdem wollte er dafür zahlen, da er im Moment eine Arbeit hatte und gut Geld verdiente (2300-3000€ im Monat). Er hatte dann sein geliebtes Handy und ich dachte es gäbe kein Problem. Zur selben Zeit meinte er plötzlich, er könne durch seine Arbeitsstelle kostenlos zusammen mit einigen seiner Arbeitskollegen nach Ägypten für einige Tage reisen. Ich hatte da schon ein mulmiges Gefühl, aber er meinte die ganze zeit es seie alles kostenfrei. Dann am Tag seiner Abreise hieß es plötzlich er bräuche etwa 300€ da er etwas falsch verstanden habe und jetzt nicht mehr da rauskäme. Ich wollte ihm das Geld nicht geben, aber er tat mir Leid da er sich vorher so sehr gefreut hatte und gab ihm irgendwie das Geld. Zu bedenken ist, dass wir erst vor einigen Monaten durch großes Glück aus unseren Schulden rauskamen. Okay, ich fass es kurz: mein Sohn bekam immer wieder Tonnen an Briefen die er nie öffnete, und als ich sie dann öffnete sah ich, dass er Unmengen an Schulden hatte. Auch ich bekam Briefe, in denen stand dass ich das Geld des iPhoneXses nicht bezahlt habe, und nun Strafen aufkommen. Mein Sohn hatte mich also angelogen, auch das was Ägypten angeht und lügt auch so bei jeder Kleinigkeit. Ich bin selbst schuld dass ich ihm da vertraut habe, aber er tut nichts um die Strafen, die ich jetzt am Hals habe, da ich mit meinem Namen gezahlt habe, zu begleichen. Abgebefrist des Handys ist auch nicht mehr weit. Er tut nichts und ich stecke inzwischen auch wieder mitten im Schuldenberg wegen ihm. Was soll ich tun? Kann ich ihn anzeigen? Schließlich habe ich mit meinem Namen gekauft..

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Kann ich ihn anzeigen?

Ja. Die Frage ist halt immer, ob man dir glaubt.

Schließlich habe ich mit meinem Namen gekauft..

Und damit bist du auch erst mal ganz grundsätzlich in der Pflicht, das zu bezahlen. Deswegen schließt man keine Verträge für andere ab.

Aber du kannst vom Sohnemann die Herausgabe des Handys verlangen. Dein Vertrag = Dein Handy. Und du kannst ggf. vom Sohnemann Schadensersatz verlangen.

und nun Strafen aufkommen

Von wem stammt denn der Brief und welche Strafen sind da angesprochen?

Davon abgesehen: Dringend die Wohnsituation klären. Vor allem, damit die Post nicht mehr abgepasst werden kann, damit er nicht auf deinen Namen&Adresse weiter Schulden machen kann.

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UBM Forderungsmanagement - Kontopfändung?

Hallo Zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Und zwar, ich habe vor ca. drei Wochen eine Lohnpfändung der UMB Management GmbH erhalten. Mit einer Forderung um ca. 700,00 EUR. (dazu muss man sagen das ich bis dato hin nicht wusste um was es überhaupt bei der Forderung geht. Aber das ist ein anderes Thema) Nach langem hin und her wusste ich dann ansatz weiße um was es sich handelt. Nun hatte ich bei dem "lieben" Gläubiger angerufen und mit einer etwas unfreundlichen Dame telefoniert. Ich wollte mit Ihr einen vergleich aushandeln um die Rechnung und so weiter einfach zu Zahlen. Darauf hat sich die Damen aber nicht eingelassen und meinte dann, Sie könnte mir wenn Sie alle Daten von den Drittschuldnern hat eine Ratenzahlung anbieten. Aber mehr könne Sie nicht für mich tun. Soweit so gut. 

Letzte Woche hatte ich dann einen Brief von meiner Bank erhalten das mein Konto um 678,74 EUR gepfändet wurde und alle Konten gesperrt sind. 

Ich hatte dann gestern mit meiner Bankberaterin alles überwiesen. 

Nun habe ich grade mit den Herrschaften telefoniert und ihnen gesagt das ich gestern alles per Eilüberweisung bezahlt habe und sie doch bitte mein Konto freigeben sollen, ich würde Ihnen auch per Fax die Überweisungsbelege übersenden.

Dann lachte mich die nette Dame am telefon aus und meinte ja das ist ja viel zu wenig und ich muss das nochmal pauschal zusammen Rechnen, ich denke es kommt noch eine Forderung von ca 178,00 EUR auf Sie zu.

Meine Frage ist jetz? Ist das ganze rechtens? Mal davon abgesehen wie abwärtend mich die Dame behandelt hat.. Ich habe bis heute keine Gesamteaufstellung bekommen, wie viel die Gesamteforderung betrifft. und auch auf mehrmaliges betteln an die Gläubiger Sie sollen es mir doch zusenden. Bekomme ich auch keine Auskunft.

Noch dazu kommt: Sie werden mein Konto erst Freigeben sobald die Gesamtschuld beglichen ist,.. ist ja nicht so als hätte ich noch andere Sachen zu zahlen. Kann mir evtl jemand helfen wie ich weiter vorgehen kann/soll??

Vielen Dank - und vorweg vor ich jetzt blöde Kommentare bekomme - die schulden sind nicht von mir, die wurden "hinterfotzig" auf mich geschrieben...

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Bitte beachte: Auch wenn die Pfändungen ggf. parallel veranlasst wurden, ist so etwas in Ordnung. Allerdings musst du am Ende auch die Gebühren für beide Pfändungsaufträge bezahlen.

Also gut möglich, dass bei der Bank die Gebühren des PfÜB gegen den Arbeitgeber (also die Lohnpfändung) noch nicht dabei waren. Daher nochmal einen genauen Blick auf beide PfÜB werfen. Wobei das eher utopisch ist, dass da 178€ zusammen kommen.

Wichtig ist auch die Angabe im PfÜB, ob es eine Teilpfändung ist.

Sollte sich herausstellen, dass wirklich alles beglichen ist, würde ich ein Fax an das Inkasso richten:

"Wertes Inkasso. Sie werden aufgefordert, unverzüglich gegenüber meinem Arbeitgeber und meiner Bank zu erklären, dass die Pfändung erledigt ist, da alles beglichen wurde. Sie werden mir zudem unverzüglich den entwerteten Original-Titel aushändigen. Sie haben dafür 7 Tage Zeit. Ich verlange ebenso binnen 7 Tagen die bisher von Ihnen verweigerte detaillierte Forderungsaufstellung zur Prüfung einer etwaigen Überbezahlung. Ich diskutiere nicht, ich gewähre keine Fristverlängerungen. Aufgrund ihrer telefonischen Angabe, dass weitere 178€ zu zahlen wären, stelle ich in Aussicht, bei Weigerung folgendes zu unternehmen:

* Strafanzeige wegen Nötigung und versuchten Betrugs

* Beschwerde mit Antrag auf Lizenzentzug beim zuständigen Aufsichtsgericht

* Vollstreckungsabwehrklage mit einstweiliger Verfügung

Ich hoffe, ich war nun deutlich genug."

Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Tatsächlich versuchen einige Inkassos, mit diesen nahezu erpresserischen Methoden frei erfundene Gebühren einzutreiben, die denen gar nicht zustehen.

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