Mal eine Frage an die sehr schüchternen Studenten des GF-Forums: Hat irgendeiner von euch das Studienfach Pharmazie oder evtl gar ein technisches Fach studiert?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Ja. Ich schaffte/schaffe es, in meiner Uni Kontakte zu knüpfen ☘ 42%
Eigene Antwort: ____ 25%
Ich bin zwar ebenfalls sehr schüchtern, studiere jedoch nicht…. 25%
Ich will aktuell einfach keinen Kontakt zu meinen Mitstudenten 📖 8%
Nein. Man findet mich i.d.R eher isoliert oder alleine in der Uni 0%

8 Antworten

Ja. Ich schaffte/schaffe es, in meiner Uni Kontakte zu knüpfen ☘

Hallo,

obwohl ich recht schüchtern bin, habe ich es doch geschafft Kontakte aufzubauen. Man muss sich einfach überwinden und auf andere zugehen. Die beißen ja nicht, oder reagieren böse.

Meine beste Freundin habe ich dann im Labor kennengelernt. Wir hatten die selbe Arbeitsbank und da sie bereits eine chemische Ausbildung hatte, hat sie uns Neulingen immer etwas unter die Arme gegriffen.

Ja. Ich schaffte/schaffe es, in meiner Uni Kontakte zu knüpfen ☘

Ich bin auch eher schüchtern und studiere aktuell. Mein erstes Semester hat vor Corona stattgefunden und ich habe mich gleich am ersten Tag zufällig mit ein paar Leuten angefreundet, mit denen ich zusammengesessen habe.

Jetzt, nach drei Online-Semestern sind sie alle leider woanders hingezogen und ich darf von neuem beginnen mit dem Freundschaftenknüpfen, allerdings habe ich mir vorgenommen, mich dabei nicht unter Druck zu setzen, weil ich generell auch gut und gerne mit mir alleine klarkomme. :)

Ich habe aber allgemein etwas Angst mich mit Leuten anzufreunden, die mich negativ beeinflussen. Daher bin ich auch eher zurückhaltend und beobachte eher erstmal. Auf andere zugehen tue ich nicht direkt, aber wenn ich das Gefühl habe, dass ich mich mit jemandem außerordentlich gut verstehe, tue ich das vielleicht auch mal. :)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin Hobbypsychologin :)
Ich bin zwar ebenfalls sehr schüchtern, studiere jedoch nicht….

Vorweg: Mein Jahrgang ist 1972 und ich stamme aus Österreich.

Es war immer schon ein großer Wunsch von mir eines Tages studieren zu dürfen, jedoch bin ich aus diversen Gründen nicht zur Studiensberechigungsprüfung gegangen obwohl ich intensiv dafür gelernt habe (Gleichungen, Terme und Integral/Differential Rechnungen).

Trotzdem hat mich die UNI fasziniert und habe verschiedene Proffesoren genossen, in dem ich unangemeldet den Saal betreten habe und mir ein freies Plätzchen geschnappt habe und am Ende eine erfundene Matrikelnummer angegeben habe.

Die Ehre, einen Titel zu besitzen finde ich zwar verlockend, kann aber getrost darauf verzichten, da ich nicht vor habe meine Karierre voranzutreiben, solange ich nicht die Berufsaussicht habe die ich mir vorstelle.

Das fing an im alter von 12 Jahren, als ich anfing Informatikstoff zu verstehen, das in der heutigen Zeit nicht mehr denkbar ist im in diesem Alter aufgrund der negativen Entwicklung der Spielekonsolen und Smartphones. Beispielsweise musste man in meinem Fall in den Sinclair Spectrum 48K Heimcomputer erst Basicbefehle eingeben um ein Spiel zu laden. Nach meiner Generation wurde das zum Zwecke der Bequemlichkeit verschlimmbessert, da es nur noch nötig war ein Modul in die Spielkonsole zu stecken und erst gar keine Möglichkeit bestand, den Computer zu programmieren um beispielsweise ein eigenes Computerspiel zu erstellen oder ein bestehendes mitgeliefertes Spiel abzuändern, denn diese waren noch wirklich in Basic geschrieben. Durch das studieren des Quelltexts der Spiele habe ich Spass daran gehabt so wie ich es heute noch anwenden kann, wenn ich Programme schreibe.

Ausserdem war ich in der letzten Generation bevor das Schulsystem auf Leistungsgruppen geändert wurde. Es ist klar, dass das kommen musste, wurde aber meines Erachtens im nachhinein gesehen eine schlechte Entwicklung, denn es fehlen Lehrlinge für Handwerksberufe und dieser Zweig der Kunst ist bereits beinahe dem Fortschritt zum Opfer gefallen.

Quergedanken:

Was nützt es Jemand, sich mit seinen künftigen Konkurenten anzufreunden ausser, dass man den Lerneffekt maximieren könnte, ist es ja auch so, dass viele ihr Know How für sich behalten wollen und nicht geneigt sind ihre Erfolge zu teilen sondern lieber der oder die Beste zu sein.

Meine Meinung:

Die Neigung Vereinigungen beizutreten um dazuzugehören sollte hinterfragt werden, wenn es so abläuft, dass Unterricht von Andersdenkenden gestört wird. Dazu gibt es genug Beispiele so ist es vorgekommen, dass Mobs mit ideolistischem Gedankengut historische Vorlesungen regelrecht torpediert haben und das kann es ja wohl nicht sein. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, jeder sollte für sich studieren und keine Thinktanks bilden in denen möglicherweise sich jemand hervor tut und die Anderen in ihrer Einstellung beeinflußt, denn das fürchte ich führt zum Gegenteil einer Meinungsvielfalt was wie ich finde Antidemokratisch ist.

Fazit:

Man muss nicht studiert haben um Ansehen in der Gesellschaft zu haben und es macht die Partnersuche auch nicht unkomplizierter wenn auch die besseren Chancen bestehen. Studieren allein ist zuwenig und deswegen braucht auch Abwechslung, zum Beispiel ein Ehrenamt oder soziales Engagement.

Eigene Antwort: ____

Ich bezeichne mich nicht als besonders schüchtern, bin aber auch nicht der Typ, der sofort alle anquatscht.

Ihr, die neuen Studenten habt es besonders schwer wegen Corona, das ist einfach der Unterschied. Vorlesungen finden online statt, da kann man einfach schwer jemanden kennenlernen. Es ist kein Normalzustand gerade oder letztes Jahr. Sonst gibt es auch viele Sportkurs wo man hingehen kann. Gibt es jetzt nicht.

Normal lernt man in den ersten 3 Semestern Leute kennen, danach (finde ich) eher weniger. Genau diese Zeit haben nun die neuen Studenten verpasst, aber vielleicht findet man ja jemanden wenn wieder alles normal ist.

Ja. Ich schaffte/schaffe es, in meiner Uni Kontakte zu knüpfen ☘

Hey:)

Ich hatte bei meinem Studium Glück, dass wir eine so kleine Gruppe sind (14 Leute). Dadurch hat sich schon jetzt im ersten Monat ein ziemlicher Gruppen Zusammenhalt gebildet. Wir treffen uns auch nach dem Studium zum lernen und haben uns sogar schon alle zum trinken zusammen gesetzt. Ich hatte da aber mehr Glück, dass es nette Leute waren. Am ersten Tag sind alle als Gruppe in einem Kreis gesessen undicht stand 2m weiter, weil ich zu viel Angst hatte einfach hin zu gehen. Nach 5 Minuten hat mich dann zum Glück einer angesprochen und eingeladen. Ich hab mich dann einfach etwas an ihm gehalten und war so zumindest nicht völlig allein, ich kannte ja keinen. Wenn jemand Hilfe beim lernen braucht schreiben wir es in die Klassengruppe und dann findet sich ein Termin und Leute:) ich bin echt sehr sehr glücklich und meine Erfahrungen waren sehr positiv, obwohl ich eigentlich extrem schlecht mit Menschen kann und ewig brauche um die Scheu zu verlieren:)

Und ich studiere Radiologie Technologie (also Röntgen, Nuklear Medizin und Strahlentherapie) und mein Abitur war mehr als nur schlecht, wirklich sehr sehr schlecht.

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