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Thema Arbeitnehmerrecht
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Vollzeit beschäftigt auf Probe, wie sieht es aus wenn man sich beim Arbeitgeber krank meldet?

Hallo liebes Community, ich arbeite bei einem Subunternehmen unter Auftrag von Amazon als Auslieferungsfahrer auf Vollzeit. Ich habe etwa 2 Wochen gearbeitet, zum ersten mal im Leben wurde ich ausgebeutet, von 9 Uhr morgens bis mindestens 22 Uhr arbeiten ohne Pause, gesetzlich sind 30 Minuten vorgeschrieben, doch nimmt man diese in Anspruch, muss man sich im klaren sein, dass man 30 Minuten auch später Zuhause ist. Vor allem über Weihnachten musste ich fast jeden Tag bis 23 Uhr arbeiten, von morgens ab 9 Uhr. Mein Körper macht das nicht mehr mit, ich fühl mich kaputt und psychisch belastet. Im Vorstellungsgespräch wurde alles schön und gut geredet, jetzt alles im gegenteil. Wert auf den Menschen ist dort egal, Hauptsache man erledigt alle Touren und bringt keine Pakete mehr zurück zum Lager... Moderne Sklaverei im 21 Jahrhundert.... Da ich derzeit eine Ausbildung suche, dachte ich mir ich verschwende die Zeit Zuhause nicht mit blödem sitzen auf dem Couch herum und verdiene etwas Geld, wie auch immer.... Ich hatte mich krank gemeldet beim Arbeitgeber für 2 Wochen, am 13. Dezember muss ich wieder erscheinen.. Die sind do dreist, dass die mich sogar anrufen und fragen ob es mir nicht besser geht und ich nicht arbeiten kommen kann, obwohl ich krank gemeldet bin.. Meine Frage ist jetzt, wenn ich wieder krank nehme für 2 Wochen wie sieht das ganze aus? Solange ich den Aufhebungsvertrag nicht unterschreibe womit beide Seiten die Kündigung bestätigen, wird der Arbeitgeber dann sicherlich mich direkt ganz kündigen wollen oder? Aber die Kündigung wird in 2 Wochen aktiv meine ich wenn ich mich nicht täusche, somit ich wenigstens dann von der Krankenkasse die 2 Wochen ausgezahlt bekomme. Bitte bedenken, dass ich auf Probe arbeite...

Recht, Arbeitsrecht, Krankheit, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Krankenkasse, Arbeitnehmerrecht
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Hohe Kassendifferenz kurz vor Vertragsablauf - Penny?

Ich arbeite seit ca 1 Jahr bei Penny und hab heute richtig mist gebaut bzw mich übers Ohr hauen lassen.

Ich hab das Rückgeld für einen 100er rausgegeben, wobei ich erst die Scheine rausgelegt habe. Während ich das Kleingeld gesucht habe muss der Kunde den 50Euro Schein unauffällig rausgezogen haben, weil er dann behauptet hat ich hätte ihm 50 zu wenig gegeben. Ich war zwar skeptisch aber so naiv wie ich bin, und vorallem im Stress der grade los war hab ich es ihm geglaubt. Er sah schon aus wie jemand der richtig diese Maschen abzieht, weshalb ich den restlichen Tag ahnte dass ich einen großen Fehler gemacht habe ihm das zu glauben.

Natürlich hatte ich Abends eine Differenz von exakt -50Euro. Das Schlimme ist es war meine 4 letzter Arbeitstag, was für den Bezirksleiter (der mich im übrigen eh auf dem Kieker hat) natürlich aussieht als ob ich es geklaut hätte... Ich hatte im Jahr schon ein paar Differenzen und eine Abmahnung deswegen. Es liegt aber daran dass ich im Stress Fehler mache, weshalb ich auch nicht geeignet für den job bin und deswegen ja auch gekündigt habe.. ABER GEKLAUT HAB ICH NIE!

Kann jetzt was Schlimmes passieren? Im Notfall würde ich die Differenz auch selber bezahlen, da es ja mein Fehler war. Ich habe nur Angst dass ich angezeigt oder Ähnliches werden könnte, weil es so UNGLAUBLICH danach aussieht dass ich es geklaut hätte... Was kann passieren?

Geld, Arbeitgeber, Kassierer, klauen, Rewe Group, Penny Markt, Arbeitnehmerrecht, kassendifferenz, vertragsablauf
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Darf der Arbeitgeber ohne schriftliche Vereinbarungen einen angeblichen Vorschuss verrechnen?

Hallo.

Folgende Situation:

Aufgrund des viel zu geringen Gehalts in meinem Job, wollte ich vor kurzem meinen Job kündigen. Ich teilte meinem Chef dies mit und habe quasi ein „Bestechungsgeld“ erhalten, um meine Kosten zu tragen, die mit dem vorherigen Lohn nicht zahlbar waren und mir etliche Schulden einbrachten. Es wurde nichts weiter vereinbart, ich bekam aber 2 mal je zu Monatsanfang 400€ bar auf die Hand.

Mittlerweile habe ich von dem Job dennoch genug und habe bereits eine Kündigung erhalten, weil ich krank geschrieben wurde. Nun, nachdem die Kündigung erfolgt ist, behauptet mein Chef, dass die zwei mal zusätzlich gezahlten 400€ ein Vorschuss waren. Das höre ich nun zum ersten Mal und er möchte das nun mit meinem letzten Gehalt verrechnen (also 800€). Es war aber bisher nie von Vorschuss und schon gar nicht von Rückzahlung je eine Rede und ich bin finanziell auch gar nicht in der Lage, das Geld zu zahlen bzw auf fast mein ganzes mir rechtlich zustehende Gehalt zu verzichten, weil mir 800€ abgezogen werden. Dann sitze ich erst mal auf der Straße.

kann mir vielleicht jemand sagen, ob das rechtens ist? Ich habe bereits bei einem Anwalt angerufen, der mir versicherte, dass das nicht rechtens ist und ich dagegen gerichtlich vorgehen kann. Vorher würde ich mir aber gerne noch andere Meinungen einholen.

vielen Dank im Voraus und sorry für den langen Text!

Kündigung, Recht, Anwalt, Arbeitsrecht, Arbeitnehmerschutz, Lohnfortzahlung, Arbeitgeberrechte, Arbeitnehmerrecht, Vorschuss
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Darf Arbeitgeber komplettes Nettogehalt einbehalten um Firmenwagenrückgabe abzuwarten?

Hallo,

das Beschäftigungsverhältnis mit meinem Arbeitgeber endet am 31.10.18. Ich habe einen Firmenwagen, den ich am 31.10.18 zurückgeben muss. 1800 Euro meines Nettogehalts von Oktober wurden einbehalten und nur 79 Euro wurden ausgezahlt, für den gesamten Monat!!! Begründung: Die 1800 Euro sind der Abzug für das Firmenfahrzeug, wenn bei der Rückgabe keine Schäden festgestellt werden, würde man mir mein einbehaltenes Gehalt dann Ende November auszahlen.

Ich stehe jetzt also ohne Gehalt da und der Firmenwagen ist nichteinmal beschädigt. Ist diese Vorgehensweise so rechtens? Abgesehen davon das ich nicht weiß wie ich meine laufenden Kosten ohne Gehalt begleichen soll, benötige ich ja auch eine Arbeitsbescheinigung für das Arbeitsamt um ALG 1 zu bekommen, welche ja dann auch erst ende November ausgestellt werden kann, also viel zu spät denn da steht mir meine erste ALG 1 Überweisung zu, welche natürlich nur dann getätigt wird, wenn ich die Arbeitsbescheinigung in den nächsten Tagen einreiche.

Wieso wartet man nicht einfach die Firmenwagenrückgabe ab und stellt mir eventuelle Schäden in Rechnung anstatt mein komplettes Gehalt einzubehalten? Daher bitte ich nochmal um Rat, ob das rechtens ist.

Arbeitslosengeld, Recht, Anwalt, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Gehaltsabrechnung, Lohnabrechnung, Rechtslage, Arbeitnehmerrecht, Wirtschaft und Finanzen
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Unbezahlt vor Arbeitsbeginn arbeiten? Unbezahlte Meetings? Doppelt zur Arbeit fahren?

Moin,

Ich arbeite in einer Fitnesseinrichtung und mein Arbeitsvertrag lautet "40 Std/Woche, Montag bis Sonntag, Fixgehalt".

Frage 1: Wenn ich nun zb. heute Frühschicht (6-14) habe, muss ich immer um 5.45 da sein um die Geräte einzuschalten, Fenster zu öffnen, Lich anmachen, aufsperren usw...

Diese 15 Minuten werden mir NICHT bezahlt.

Soweit ich weiß haben meine Kollegen einen Wisch unterschrieben, auf dem draufsteht, dass man 10 oder 15 Minuten vor Arbeitsbeginn da sein muss. (Ich weiß nicht ob ich diesen auch mal unterschrieben habe, glaube aber nicht).

Aber egal ob man ihn unterschreibt oder nicht... Ist es ok, dass diese 10 / 15 Minuten nicht bezahlt werden? Schließlich kann man ohne diese Tätigkeiten nicht püktlich um 6 öffnen.

Ebenso, wenn ich Spät mache (14-23) muss ich um 13.45 da sein um die Kasse mit der Frühschicht zu zählen und eine saubere Übergabe zu machen. (Dauert aber eig. nur 5 Minuten maximal).

Frage 2: Ich hatte gestern Frühdienst und sollte um 18 Uhr nochmal für ein Teammeeting (45 Minuten) kommen. Diese Zeit ist zb. für 450€ Kräfte unbezahlt, aber Pflicht...?!? Ich bin Vollzeit und habe mir die Zeit natürlich aufgeschrieben. Dennoch musste ich wieder 15km (einfach) hinfahren. (Eigentlich wollte ich den Nachmittag weg und hätte dann 35km einfach zum Meeting gehabt. Dies hab ich aber dann abgesagt) Ist das vom Arbeitgeber ok? Kann er verlangen, dass ich NOCHMAL in die Arbeit fahre wegen 45 Minuten reden?

Freizeit, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitsgesetz, Arbeitnehmerrecht, unbezahlte Arbeitszeit, unbezahlte Überstunden
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Gehaltsauszahlung - Probleme mit dem Arbeitgeber?

Hallo, ich habe meine letzte Gehaltsauszahlung seit 3 Monaten nicht erhalten.

Ich war bei einem Anwalt. Ich kann den Anwalt leider nicht bezahlen. Einen Rechtsschutzversicherung habe ich auch nicht.

Ich habe erfahren, dass mein Arbeitgeber (ein Großkonzern) mir zusätzlichen Stress machen möchte. Sie wissen, dass sie, wenn ich wegen dem Gehalt klagen sollte, verlieren werden. Ich solle ruhig einen Anwalt doch aus der eigenen Tasche zahlen. (Hat mein Kollege mir erzählt und nein er soll und wird auch nicht vor Gericht aussagen. Er hat selber 3 Kinder und ist nun auf den Job angewiesen)

Was soll ich jetzt tun? Wie komme ich an meinem Gehalt ran, ohne dass ich einen Anwalt konsultieren muss?

Kann ich den Arbeitgeber auf Schadensersatz klagen? Ich kann eindeutig beweisen, dass ich die letzte Gehaltsauszahlung nicht erhalten habe. Wieso sollte ich einen Anwalt zahlen, wenn die Gegenseite mit Absicht mein Gehalt nicht auszahlt.?

Wenn das Gericht entscheiden sollte,, dass ich Recht habe, kann ich den Arbeitgeber auf Schadensersatz klagen. Schließlich hatte vorher mein Anwalt ein Anschreiben an meinem AGer wegen der Gehaltsauszahlung rausgeschickt. Dies sind zusätzliche Kosten für mich.

Vielen Dank im Voraus

Arbeit, Gehalt, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, arbeitgeberrecht, Jura, rechtsanwaltskosten, Arbeitnehmerrecht, Schadensersatzanspruch, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Kommt verspäteter Lohn bei staatliche angestellten "irgendwann" oder zu festen Terminen?

Ich arbeite seit Anfang des Monats als angestellte Lehrkraft an einer hessischen Schule. Heute, nach meinem ersten Monat Arbeit, erhalte ich einen Brief der Bezügestelle, dass mein Lohn nicht gezahlt wird, bevor ich meine Krankenversicherung nicht nachgewiesen habe. Dass ich diesen Job übernehme, ist bereits seit Monaten bekannt, die notwendigen Formulare und Dokumente, von Geburtsurkunde über Lichtbilder und Persokopien, wurden immer sofort nach Anforderung entweder direkt von mir an das zuständige Schulamt geschickt oder von der Schulleitung weitergereicht. Auch meine Versicherungsnummer hatte ich schon vor den Sommerferien angeben müssen.. 

Ich bin Studentin und kann nun Dank des erwarteten, aber nicht eingetroffenen Lohns meine Semestergebühren nicht zahlen, von Miete und sonstigen Kosten mal abgesehen. Ich habe meinen vorherigen Job wegen der Anstellung an der Schule gekündigt und bin auf mein "neues" Gehalt angewiesen. Zwar habe ich den Brief mit dem Versicherungsnachweis umgehend verschickt, die Frage ist aber - wie lange kann so etwas dauern? Die Post wird 1-2 Werktage brauchen, dann ist, wie ich das kenne, der Sachbearbeiter krank / im Urlaub / überfordert, wie das halt gerne ist, wenn man es eilig hat. 

Gibt es eine bestimmte Frist, bis wann der verspätete Lohn da sein muss oder muss ich eventuell gar bis zum Folgemonat warten? Es ist ja nicht mein Versagen, dass das Fehlen eines Dokuments erst 3 Monate nach Vertragsschluss, am Ende des ersten Arbeitsmonats "bemerkt" wird. Der Brief mit der "Drohung" einer verspäteten Zahlung bei Fehlen des Nachweises kam ja erst zum Zeitpunkt der erwarteten Zahlung, ich hatte also von vornherein keine Chance es reichtzeitig einzureichen.

Ich möchte kommende Woche bei der Bezügestelle anrufen und nachfragen, wüsste aber gerne vorher schon einmal, wie die Rechtslage ist und ob ich in der Position bin eine schnelle Bearbeitung zu verlangen oder "Pech" gehabt habe und schon mal nach einem Studienkredit Ausschau halten darf um der Exmatrikulation zu entgehen..

Arbeit, Gehalt, Recht, Arbeitsrecht, Lohn, Öffentlicher Dienst, Tarifvertrag, Arbeitnehmerrecht, verspäteter lohn, Ausbildung und Studium
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Großes Problem mit dem Arbeitgeber?

Hallo Community, 

ich habe da ein "kleines" Problem mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Gekündigt habe ich zum 13.05.2018. Ich habe am 04.06.2018 habe ich den Arbeitsnachweis (Stundennachweis) für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. Da mein Auto bis 30.05.2018 in der Werkstatt war, konnte ich nicht früher hin. Nun hat mir der ehem. Arbeitgeber am 07.06.2018 ein Schreiben zukommen lassen, mit dem Inhalt 

"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. 

Wie Sie sicherlich wissen, sind sie laut Arbeitsvertrag verpflichtet einen Stundennachweis rechtzeitig zum Monatsende zu erbringen. Dies haben Sie nicht getan und sind entsprechend Ihrer Verpflichtung als Arbeitnehmer nicht nachgekommen. 

Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Der Lohn ist da, nur fehlt die Lohnabrechnung. Das Jobcenter fordert die Lohnabrechnung an und hat mir eine Frist gesetzt. Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

Arbeit, Kündigung, Recht, Lohn, Lohnabrechnung, Arbeitnehmerrecht
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Ehemaliger Arbeitgeber gibt Lohnabrechnung nicht raus und verlang Aufwendungskosten?

Hallo Community,

ich habe da ein "kleines" Problem mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Gekündigt habe ich zum 13.05.2018. Ich habe am 04.06.2018 habe ich den Arbeitsnachweis (Stundennachweis) für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. Da mein Auto bis 30.05.2018 in der Werkstatt war, konnte ich nicht früher hin. Nun hat mir der ehem. Arbeitgeber am 07.06.2018 ein Schreiben zukommen lassen, mit dem Inhalt

"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht.

Wie Sie sicherlich wissen, sind sie laut Arbeitsvertrag verpflichtet einen Stundennachweis rechtzeitig zum Monatsende zu erbringen. Dies haben Sie nicht getan und sind entsprechend Ihrer Verpflichtung als Arbeitnehmer nicht nachgekommen.

Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

Arbeit, Recht, Arbeitsrecht, Lohn, Lohnabrechnung, Ratschlag, Arbeitnehmerrecht
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Arbeitgeber behält Gehalt wegen Inventur einfach ein?

Hallo liebe Community,

meine Freundin hat einst bei Ihrem Arbeitgeber einen Vertrag unterzeichnet in dem sich folgender Paragraph befindet:
§5 Inventuren
Die Bestandsaufnahmen/Inventuren werden von der Arbeitgeberin regelmäßig durchgeführt. Die Arbeitnehmerin wird die Inventur mit der Arbeitgeberin entsprechend vorbereiten und bei der Durchführung anwesend sein und diese unterstützen.
Sofern sich bei Bestandsaufnahmen/Inventuren Differenzen zwischen Sollbestand (Anfangsbestand zum Verkaufs-Wert + übernommene Ware laut Lieferschein zum Verkaufswert ./. Bruttoumsatz) und Ist-Bestand ergeben, gehen diese zu 50% zu Lasten der Arbeitnehmerin und sind von ihr innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen.

Nun hat Ihre Arbeitgeberin zum Ende des letzten Monats den Laden zu gemacht und meine Freundin wartet auf ihr Gehalt. Jetzt kam raus es wird nichts kommen, es wurde direkt abgezogen. Dazu nun meine Fragen:
1. Ist dieser Paragraph rechtens?
2. Muss das nicht eher als Rechnung erstellt werden? Ich meine da steht ja schließlich "innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen"?
3. Kann das einfach ohne Erstellung eines Gehaltsnachweises oder Lohnzahlung abgezogen werden, sodass ein Mitarbeiter wirklich gar nichts an einem Monat bekommt?

Vielen Dank und liebe Grüße

Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Gehaltsabrechnung, inventur, Arbeitgeberrechte, Arbeitnehmerrecht, inventuren, Ausbildung und Studium
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Chef will dass ich verlorengegangene PC-Halterungen bezahle...Was tun?

Ich befinde mich noch in der Probezeit.

Vor ca. 1 Monat sollte ich alte PC-Halterungen (ca. 8 Stück) in den Lagerraum der Firma bringen und dort in Kartons packen. Habe ich soweit natürlich gemacht und habe demjenigen der mich darum gebeten (ein Kollege der schon länger in der Firma ist) zu überprüfen ob das alles in die richtigen Kartons gelegt wurde.

Nun, 1 Monat später, erzählt mir genau dieser Kollege, das unser Chef die PC-Halterungen nicht findet...Und das wenn diese nicht wiedergefunden werden, ich und der Kollege der mich beauftragt hat, für die verlorengegangenen PC-Halterungen, aufkommen sollen, jeder zur Hälfte...Also ich bin schockiert von dieser Forderung, denn ich habe weder fahrlässig gehandelt noch sonst irgendwas falsch gemacht. Außerdem glaub ich, dass es überhaupt nicht rechtens ist, solch eine Forderung von seitens der Arbeitgebers zu stellen...Es gibt doch sicher eine Versicherung dafür, ich kann doch nicht für jeden verlorengegangen Gegenstand persönlich aufkommen, nur weil ich diesen irgendwann mal berührt habe...Ich weiß echt nicht was ich tun soll, denn ich glaube wenn ich mich weigere zu zahlen, dass ich weil ich in der Probezeit bin, meinen Job schnell los bin....Wie soll ich handeln? Was soll ich tun? Bitte um Eure Hilfe!! Danke im Voraus!

Arbeit, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitnehmerrecht
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Lohnfortzahlung bei Teilzeit?

Hallöchen!
Hier erstmal der Sachverhalt:

Ich war letzten Monat an einer schweren Infektion erkrankt, einmal am Anfang des Monats für ca 10 Tage, dann am Ende des Monats nochmal für 5.

Die Tage dazwischen war ich freigegeben zum Arbeiten, aber ich sollte viele Pausen machen, bzw 1 Tag arbeiten, 1 Tag frei machen, was ich dann auch gemacht hatte, nur konnte ich körperlich nicht soviel machen wie ich wollte, obwohl ich "durfte". gearbeitet habe ich also in den 2 Wochen ca 30h.

Ich hatte dann bei meinem Arbeitgeber nachgefragt wie das bei denen läuft bzgl. der Lohnfortzahlung, erst hieß es es wird bei einem längeren Zeitraum aufgestockt zu dem was im Vertrag steht (80h), heißt wenn ich 30h habe, bekomme ich 50h, wenn ich aber schon 80h habe und dann krank werde, dann habe ich Pech gehabt.

Als ich dann aber krank wurde hieß es dass ich das alles falsch verstanden hätte, es ist ein 80h Vertrag, d.h. 20h die Woche (die aber nicht immer gegeben sind, da wir nach Aufträgen arbeiten, heißt es kann sein dass ich mal ne Woche 40h arbeite, die nächste dann 20h, usw, also sehr flexibel (auch an Sonn-/Feiertagen) und die Möglichkeit mehr zu arbeiten als das was im Vertrag steht ist immer drinne. (Zählt dann aber nicht als Überstunden.)), wo ich dann dachte "Gut, habe ich ja Glück gehabt, 30h habe ich, 2 1/2 Wochen wären dann 50h, dann komme ich trotzdem noch auf mein Geld (brauche min.80h im Monat).".

Dann kam die Lohnabrechnung, auf der ich dann aber 21h Lohnfortzahlung bekommen habe. Als ich nachfragte wie das sein kann hieß es dann dass ich Teilzeitbeschäftigt bin und mir deshalb nur die hälfte an Stunden pro krankgeschriebenem Tag zusteht. (Und es wurde gesagt dass ich ja gewusst hätte dass ich krank bin und hätte mir in dem Zeitraum zwischen den Krankschreibungen ja meinen bezahlten Urlaub nehmen können dass ich auf mein Geld komme.)

Nun die Frage:
Müsste ich aber nicht eig. min. 33h bekommen, wie ich durch's googlen erfahren habe? (70% des Bruttogehaltes das man normalerweise hat, d.h. 20h die Woche normalerweise, wären dann also 14h die bezahlt werden müssten, oder verstehe ich das falsch?)

Hoffe dass das verständlich genug erklärt ist und sorry für den Riesenroman! Und schonmal danke für eure Antworten!

Ps.: Die im Büro wussten eig. auch alle ganz genau was ich habe, da man sich auch etwas besser kennt, und ich die Situation erklärt habe warum ich in den Tagen dazwischen nicht konnte wie ich wollte und mir wurde dann auch kurz vor der 2. Krankschreibung gesagt dass sie mir am liebsten den Vertrag runtersetzen wollen, weil wenn ich krank bin würde ich ja eh nicht auf meine 80h kommen in den nächsten Monaten.

Arbeitsrecht, Gesetzgebung, Lohnfortzahlung, Arbeitnehmerrecht, Lohnfortzahlung bei Krankheit, lohnfortzahlung-im-krankheitsfall
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Gehaltsrückzahlung wegen ungemeldeter Krankheitstage?

Hallo,

Ich habe heute eine Aufforderung zur Gehaltrückzahlung wegen Überzahlung von meinem ehemaligen Arbeitgeber, einem bekannten Möbellager, erhalten. In der Firma habe ich vom Februar bis zum Beginn meines Studiums im Oktober 2017 gearbeitet. Letzter Arbeitstag war der 30.09.2017. Nun habe ich heute einen Brief erhalten in dem ich aufgefordert werde, ca 200 Euro zurückzuzahlen die im September 2017 zu viel gezahlt wurden. Angegeben sind 7 Tage die als unbezahlter Urlaub gewertet werden. Im September habe ich einige Tage gefehlt an denen ich mich nicht krank gemeldet habe.

Eine Krankmeldung war Laut Vertrag ab dem zweiten Tag erforderlich. Gefehlt habe ich einzelne Tage. Ich habe den Arbeitgeber aber nicht benachrichtigt, dass ich krank bin. Auf welche 7 Tage genau sich bezogen wird ist in dem Brief nicht angegeben, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es keine 7 Tage waren die ich gefehlt habe sondern weniger. Die Letzte Woche des Septembers habe ich mit Krankmeldung gefehlt. Ich werde aufgefordert, den Betrag bis zum 12.04 zu überweisen.

Nun frage ich mich, in wie weit ich Chancen habe da wieder rauszukommen. Kann man von mir über ein halbes Jahr später Geld zurück verlangen aufgrund von Fehltagen? Das man sich bei einem Fehltag nicht meldet war nicht unüblich, da die Krankmeldung beim Abteilungsleiter eh nicht ankommt. Ist mein Arbeitgeber in irgendeiner Nachweispflicht mir gegenüber? Ich habe schließlich keinen unbezahlten Urlaub gefordert, sondern er wird mir aufgrund von nicht erscheinen so ausgelegt.

Im Arbeitsvertrag ist keine Ausschlussfrist für eine Rückforderung vom Lohn angegeben. In manchen Tarifverträgen beträgt diese ein halbes Jahr, da der Brief nach dem 01.04 ankam wäre diese Frist dann überschritten. Gibt es eine gesetzliche Frist die greift wenn im Arbeitsvertrag nichts angegeben ist? Einen Tarifvertrag gibt es hier nicht. Auch entsteht dem Arbeitgeber kein Verdienstausfall, da ich als Staplerfahrer gearbeitet habe und die Arbeit von jemand anderem übernommen wurde.

Wäre schön wenn mir da jemand genaueres sagen könnte.

Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Krankschreibung, Arbeitnehmerrecht, Fehltage, gehaltsrueckzahlung, Krankheitstage, Gehaltsrückforderung
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Bin ich als 30h-Kraft eine Art "Springer/Lückenbüßer"?

Ich habe heute ein Gespräch gehabt um der Frage auf den Grund zu gehen warum meine Arbeitszeiten bei Schichtdienst so einseitig waren. Ich wollte gern wöchentliche, gleich bleibende Arbeitszeiten (bsp. 1 Woche Frühschicht, 1 Woche durchgehend Spätschicht).

Grund hierfür ist, das ich körperlich und geistig (klingt total bescheuert, kann's aber nicht ändern) jedesmal durch den Zirkus (2 verschiedene Zeiten pro Woche) der unterschiedlichen Zeiten mein Rhythmus aus dem Takt gekommen ist. Da ich "nur" 30 h arbeite pro Woche statt 38 wie andere (Grund hierfür ist persönlich und eher nicht Relevant, jedoch spielt 'Familienleben' oder ähnliches, aka mit Kindern; keine Rolle), sollte jedoch aus meiner Sicht genauso respektiert werden.

Nun wurde mir gesagt ich sei eine Art 'Springer' und müsse das so hinnehmen weil es immer einen dummen geben muss (nicht wörtlich) der die anderen ausgleicht; bzw. Ersetzt wenn jemand nicht kann oder bzgl Familie jemanden der Schichten tauschen kann, braucht.

Diesem Punkt gebe ich Recht. Ich bin gern da, wenn jemand nicht kann und zwischen den Schichten die gesetzlichen 11h Ruhepause liegen. Jedoch sehe ich nicht ein, ungefragt knappe 2 Monate bis auf 6 Tage nur Frühdienst zu gehen, weil ein Kollege meinte er mache das, weil eh alle mit Familie nur Frühdienst wollen. Nun zu meiner Frage:

MUSS ich das hinnehmen das meine 4 Tage in einer Woche so auseinander gepflückt werden? Ich brauche einen wöchentlichen Rhythmus, da ich gesundheitlich damit sonst nicht zurecht komme. Ich muss nicht komplett Spätdienst haben, bin gern für Kollegen da, SOLANGE DER GESETZLICHE RAHMEM STIMMT!

Habe ich dieses Recht auf eine wöchentliche, regelmäßige Arbeitszeit als 30h Kraft mit 'nur' 3-4 wöchentlichen Arbeitstagen?

Leider haben Schlagworte keine Antwort erbracht und das Internetz allein konnte mir leider nicht helfen.

Arbeitsrecht, Arbeitnehmerrecht, 30-Stunden-Woche
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Ich habe eine Frage und zwar geht es um das Edeka Wissensportal , die Edeka App. Und deren Lernrichtzeit?

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