Kommt verspäteter Lohn bei staatliche angestellten "irgendwann" oder zu festen Terminen?

Ich arbeite seit Anfang des Monats als angestellte Lehrkraft an einer hessischen Schule. Heute, nach meinem ersten Monat Arbeit, erhalte ich einen Brief der Bezügestelle, dass mein Lohn nicht gezahlt wird, bevor ich meine Krankenversicherung nicht nachgewiesen habe. Dass ich diesen Job übernehme, ist bereits seit Monaten bekannt, die notwendigen Formulare und Dokumente, von Geburtsurkunde über Lichtbilder und Persokopien, wurden immer sofort nach Anforderung entweder direkt von mir an das zuständige Schulamt geschickt oder von der Schulleitung weitergereicht. Auch meine Versicherungsnummer hatte ich schon vor den Sommerferien angeben müssen.. 

Ich bin Studentin und kann nun Dank des erwarteten, aber nicht eingetroffenen Lohns meine Semestergebühren nicht zahlen, von Miete und sonstigen Kosten mal abgesehen. Ich habe meinen vorherigen Job wegen der Anstellung an der Schule gekündigt und bin auf mein "neues" Gehalt angewiesen. Zwar habe ich den Brief mit dem Versicherungsnachweis umgehend verschickt, die Frage ist aber - wie lange kann so etwas dauern? Die Post wird 1-2 Werktage brauchen, dann ist, wie ich das kenne, der Sachbearbeiter krank / im Urlaub / überfordert, wie das halt gerne ist, wenn man es eilig hat. 

Gibt es eine bestimmte Frist, bis wann der verspätete Lohn da sein muss oder muss ich eventuell gar bis zum Folgemonat warten? Es ist ja nicht mein Versagen, dass das Fehlen eines Dokuments erst 3 Monate nach Vertragsschluss, am Ende des ersten Arbeitsmonats "bemerkt" wird. Der Brief mit der "Drohung" einer verspäteten Zahlung bei Fehlen des Nachweises kam ja erst zum Zeitpunkt der erwarteten Zahlung, ich hatte also von vornherein keine Chance es reichtzeitig einzureichen.

Ich möchte kommende Woche bei der Bezügestelle anrufen und nachfragen, wüsste aber gerne vorher schon einmal, wie die Rechtslage ist und ob ich in der Position bin eine schnelle Bearbeitung zu verlangen oder "Pech" gehabt habe und schon mal nach einem Studienkredit Ausschau halten darf um der Exmatrikulation zu entgehen..

Arbeit Gehalt Recht Arbeitsrecht Lohn Öffentlicher Dienst Tarifvertrag Arbeitnehmerrecht verspäteter lohn Ausbildung und Studium
3 Antworten
Großes Problem mit dem Arbeitgeber?

Hallo Community, 

ich habe da ein "kleines" Problem mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Gekündigt habe ich zum 13.05.2018. Ich habe am 04.06.2018 habe ich den Arbeitsnachweis (Stundennachweis) für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. Da mein Auto bis 30.05.2018 in der Werkstatt war, konnte ich nicht früher hin. Nun hat mir der ehem. Arbeitgeber am 07.06.2018 ein Schreiben zukommen lassen, mit dem Inhalt 

"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. 

Wie Sie sicherlich wissen, sind sie laut Arbeitsvertrag verpflichtet einen Stundennachweis rechtzeitig zum Monatsende zu erbringen. Dies haben Sie nicht getan und sind entsprechend Ihrer Verpflichtung als Arbeitnehmer nicht nachgekommen. 

Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Der Lohn ist da, nur fehlt die Lohnabrechnung. Das Jobcenter fordert die Lohnabrechnung an und hat mir eine Frist gesetzt. Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

Arbeit Kündigung Recht Lohn Lohnabrechnung Arbeitnehmerrecht
6 Antworten
Ehemaliger Arbeitgeber gibt Lohnabrechnung nicht raus und verlang Aufwendungskosten?

Hallo Community,

ich habe da ein "kleines" Problem mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Gekündigt habe ich zum 13.05.2018. Ich habe am 04.06.2018 habe ich den Arbeitsnachweis (Stundennachweis) für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. Da mein Auto bis 30.05.2018 in der Werkstatt war, konnte ich nicht früher hin. Nun hat mir der ehem. Arbeitgeber am 07.06.2018 ein Schreiben zukommen lassen, mit dem Inhalt

"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht.

Wie Sie sicherlich wissen, sind sie laut Arbeitsvertrag verpflichtet einen Stundennachweis rechtzeitig zum Monatsende zu erbringen. Dies haben Sie nicht getan und sind entsprechend Ihrer Verpflichtung als Arbeitnehmer nicht nachgekommen.

Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

Arbeit Recht Arbeitsrecht Lohn Lohnabrechnung Ratschlag Arbeitnehmerrecht
3 Antworten
Arbeitgeber behält Gehalt wegen Inventur einfach ein?

Hallo liebe Community,

meine Freundin hat einst bei Ihrem Arbeitgeber einen Vertrag unterzeichnet in dem sich folgender Paragraph befindet:
§5 Inventuren
Die Bestandsaufnahmen/Inventuren werden von der Arbeitgeberin regelmäßig durchgeführt. Die Arbeitnehmerin wird die Inventur mit der Arbeitgeberin entsprechend vorbereiten und bei der Durchführung anwesend sein und diese unterstützen.
Sofern sich bei Bestandsaufnahmen/Inventuren Differenzen zwischen Sollbestand (Anfangsbestand zum Verkaufs-Wert + übernommene Ware laut Lieferschein zum Verkaufswert ./. Bruttoumsatz) und Ist-Bestand ergeben, gehen diese zu 50% zu Lasten der Arbeitnehmerin und sind von ihr innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen.

Nun hat Ihre Arbeitgeberin zum Ende des letzten Monats den Laden zu gemacht und meine Freundin wartet auf ihr Gehalt. Jetzt kam raus es wird nichts kommen, es wurde direkt abgezogen. Dazu nun meine Fragen:
1. Ist dieser Paragraph rechtens?
2. Muss das nicht eher als Rechnung erstellt werden? Ich meine da steht ja schließlich "innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen"?
3. Kann das einfach ohne Erstellung eines Gehaltsnachweises oder Lohnzahlung abgezogen werden, sodass ein Mitarbeiter wirklich gar nichts an einem Monat bekommt?

Vielen Dank und liebe Grüße

Recht Arbeitsrecht Arbeitgeber Arbeitnehmer Gehaltsabrechnung inventur Arbeitgeberrechte Arbeitnehmerrecht inventuren Ausbildung und Studium
4 Antworten
Lohnfortzahlung bei Teilzeit?

Hallöchen!
Hier erstmal der Sachverhalt:

Ich war letzten Monat an einer schweren Infektion erkrankt, einmal am Anfang des Monats für ca 10 Tage, dann am Ende des Monats nochmal für 5.

Die Tage dazwischen war ich freigegeben zum Arbeiten, aber ich sollte viele Pausen machen, bzw 1 Tag arbeiten, 1 Tag frei machen, was ich dann auch gemacht hatte, nur konnte ich körperlich nicht soviel machen wie ich wollte, obwohl ich "durfte". gearbeitet habe ich also in den 2 Wochen ca 30h.

Ich hatte dann bei meinem Arbeitgeber nachgefragt wie das bei denen läuft bzgl. der Lohnfortzahlung, erst hieß es es wird bei einem längeren Zeitraum aufgestockt zu dem was im Vertrag steht (80h), heißt wenn ich 30h habe, bekomme ich 50h, wenn ich aber schon 80h habe und dann krank werde, dann habe ich Pech gehabt.

Als ich dann aber krank wurde hieß es dass ich das alles falsch verstanden hätte, es ist ein 80h Vertrag, d.h. 20h die Woche (die aber nicht immer gegeben sind, da wir nach Aufträgen arbeiten, heißt es kann sein dass ich mal ne Woche 40h arbeite, die nächste dann 20h, usw, also sehr flexibel (auch an Sonn-/Feiertagen) und die Möglichkeit mehr zu arbeiten als das was im Vertrag steht ist immer drinne. (Zählt dann aber nicht als Überstunden.)), wo ich dann dachte "Gut, habe ich ja Glück gehabt, 30h habe ich, 2 1/2 Wochen wären dann 50h, dann komme ich trotzdem noch auf mein Geld (brauche min.80h im Monat).".

Dann kam die Lohnabrechnung, auf der ich dann aber 21h Lohnfortzahlung bekommen habe. Als ich nachfragte wie das sein kann hieß es dann dass ich Teilzeitbeschäftigt bin und mir deshalb nur die hälfte an Stunden pro krankgeschriebenem Tag zusteht. (Und es wurde gesagt dass ich ja gewusst hätte dass ich krank bin und hätte mir in dem Zeitraum zwischen den Krankschreibungen ja meinen bezahlten Urlaub nehmen können dass ich auf mein Geld komme.)

Nun die Frage:
Müsste ich aber nicht eig. min. 33h bekommen, wie ich durch's googlen erfahren habe? (70% des Bruttogehaltes das man normalerweise hat, d.h. 20h die Woche normalerweise, wären dann also 14h die bezahlt werden müssten, oder verstehe ich das falsch?)

Hoffe dass das verständlich genug erklärt ist und sorry für den Riesenroman! Und schonmal danke für eure Antworten!

Ps.: Die im Büro wussten eig. auch alle ganz genau was ich habe, da man sich auch etwas besser kennt, und ich die Situation erklärt habe warum ich in den Tagen dazwischen nicht konnte wie ich wollte und mir wurde dann auch kurz vor der 2. Krankschreibung gesagt dass sie mir am liebsten den Vertrag runtersetzen wollen, weil wenn ich krank bin würde ich ja eh nicht auf meine 80h kommen in den nächsten Monaten.

Arbeitsrecht Gesetzgebung Lohnfortzahlung Arbeitnehmerrecht Lohnfortzahlung bei Krankheit lohnfortzahlung-im-krankheitsfall
1 Antwort
Gehaltsrückzahlung wegen ungemeldeter Krankheitstage?

Hallo,

Ich habe heute eine Aufforderung zur Gehaltrückzahlung wegen Überzahlung von meinem ehemaligen Arbeitgeber, einem bekannten Möbellager, erhalten. In der Firma habe ich vom Februar bis zum Beginn meines Studiums im Oktober 2017 gearbeitet. Letzter Arbeitstag war der 30.09.2017. Nun habe ich heute einen Brief erhalten in dem ich aufgefordert werde, ca 200 Euro zurückzuzahlen die im September 2017 zu viel gezahlt wurden. Angegeben sind 7 Tage die als unbezahlter Urlaub gewertet werden. Im September habe ich einige Tage gefehlt an denen ich mich nicht krank gemeldet habe.

Eine Krankmeldung war Laut Vertrag ab dem zweiten Tag erforderlich. Gefehlt habe ich einzelne Tage. Ich habe den Arbeitgeber aber nicht benachrichtigt, dass ich krank bin. Auf welche 7 Tage genau sich bezogen wird ist in dem Brief nicht angegeben, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es keine 7 Tage waren die ich gefehlt habe sondern weniger. Die Letzte Woche des Septembers habe ich mit Krankmeldung gefehlt. Ich werde aufgefordert, den Betrag bis zum 12.04 zu überweisen.

Nun frage ich mich, in wie weit ich Chancen habe da wieder rauszukommen. Kann man von mir über ein halbes Jahr später Geld zurück verlangen aufgrund von Fehltagen? Das man sich bei einem Fehltag nicht meldet war nicht unüblich, da die Krankmeldung beim Abteilungsleiter eh nicht ankommt. Ist mein Arbeitgeber in irgendeiner Nachweispflicht mir gegenüber? Ich habe schließlich keinen unbezahlten Urlaub gefordert, sondern er wird mir aufgrund von nicht erscheinen so ausgelegt.

Im Arbeitsvertrag ist keine Ausschlussfrist für eine Rückforderung vom Lohn angegeben. In manchen Tarifverträgen beträgt diese ein halbes Jahr, da der Brief nach dem 01.04 ankam wäre diese Frist dann überschritten. Gibt es eine gesetzliche Frist die greift wenn im Arbeitsvertrag nichts angegeben ist? Einen Tarifvertrag gibt es hier nicht. Auch entsteht dem Arbeitgeber kein Verdienstausfall, da ich als Staplerfahrer gearbeitet habe und die Arbeit von jemand anderem übernommen wurde.

Wäre schön wenn mir da jemand genaueres sagen könnte.

Arbeitsrecht Arbeitgeber Krankschreibung Arbeitnehmerrecht Fehltage gehaltsrueckzahlung Krankheitstage Gehaltsrückforderung
3 Antworten
Bin ich als 30h-Kraft eine Art "Springer/Lückenbüßer"?

Ich habe heute ein Gespräch gehabt um der Frage auf den Grund zu gehen warum meine Arbeitszeiten bei Schichtdienst so einseitig waren. Ich wollte gern wöchentliche, gleich bleibende Arbeitszeiten (bsp. 1 Woche Frühschicht, 1 Woche durchgehend Spätschicht).

Grund hierfür ist, das ich körperlich und geistig (klingt total bescheuert, kann's aber nicht ändern) jedesmal durch den Zirkus (2 verschiedene Zeiten pro Woche) der unterschiedlichen Zeiten mein Rhythmus aus dem Takt gekommen ist. Da ich "nur" 30 h arbeite pro Woche statt 38 wie andere (Grund hierfür ist persönlich und eher nicht Relevant, jedoch spielt 'Familienleben' oder ähnliches, aka mit Kindern; keine Rolle), sollte jedoch aus meiner Sicht genauso respektiert werden.

Nun wurde mir gesagt ich sei eine Art 'Springer' und müsse das so hinnehmen weil es immer einen dummen geben muss (nicht wörtlich) der die anderen ausgleicht; bzw. Ersetzt wenn jemand nicht kann oder bzgl Familie jemanden der Schichten tauschen kann, braucht.

Diesem Punkt gebe ich Recht. Ich bin gern da, wenn jemand nicht kann und zwischen den Schichten die gesetzlichen 11h Ruhepause liegen. Jedoch sehe ich nicht ein, ungefragt knappe 2 Monate bis auf 6 Tage nur Frühdienst zu gehen, weil ein Kollege meinte er mache das, weil eh alle mit Familie nur Frühdienst wollen. Nun zu meiner Frage:

MUSS ich das hinnehmen das meine 4 Tage in einer Woche so auseinander gepflückt werden? Ich brauche einen wöchentlichen Rhythmus, da ich gesundheitlich damit sonst nicht zurecht komme. Ich muss nicht komplett Spätdienst haben, bin gern für Kollegen da, SOLANGE DER GESETZLICHE RAHMEM STIMMT!

Habe ich dieses Recht auf eine wöchentliche, regelmäßige Arbeitszeit als 30h Kraft mit 'nur' 3-4 wöchentlichen Arbeitstagen?

Leider haben Schlagworte keine Antwort erbracht und das Internetz allein konnte mir leider nicht helfen.

Arbeitsrecht Arbeitnehmerrecht 30-Stunden-Woche
2 Antworten
Urlaubstag an einem ohnehin schon freien Tag - Erlaubt?

Ich habe folgendes Problem: Ich arbeite seit Anfang September als Azubi in einer Konditorei, in der ich jeden 3. Monat Nachtschicht habe. In der Tagschicht arbeitet man dort von Mo-Fr, habe somit IMMER die Samstage frei.In der Nachtschicht hingegen muss ich jede Woche von Freitag auf Samstag arbeiten. So viel erst einmal an Hintergrundinfo. Jetzt zum eigentlichen Problem: Da die Bürokraten dort, und auch mein Ausbilder, nicht viel Wert auf pünktliche Planung legen, was den Arbeitsplan angeht, und sich wenig um ihre Azubis kümmern, war ich schon seit Wochen im Ungewissen, ob meine Nachtschicht nun am Montag, den 30. Okt. oder in der Woche vom 6.11. beginnt, wobei es immer hieß "Sehr wahrscheinlich beginnt deine Nachtschicht ab 30.10., aber der Plan wurde ja noch nicht gedruckt. Etc. Etc.." Da ich noch Urlaub für den Rest diesen Jahres planen musste, habe einige Tage deshalb in die Woche vom 30.10. gelegt, wobei ich auch den Samstag als Urlaubsplan eingetragen habe (da ich dieses Jahr 1 Samstag frei nehmen MUSS laut Vorgabe/Vertrag und 9 weitere Werktage, aber keine weiteren Samstage. Insgesamt für dieses Jahr also 10 Uaubstage). Heute, nachdem ich meinen Urlaubsplan vor Wochen abgegeben habe, erfahre ich, dass meine Nachtschicht doch erst ab Montag den 6.11. beginnt. D.h. Ich habe den Urlaub am Samstag (4.11.) quasi umsont eingeplant, da ich in der Tagschicht jeden Samstag sowieso frei habe. Jetzt habe ich also einen Urlaubstag an einem ohnehin schon freien Tag. Ich würde den Urlaubs-Samstag, den ich wie gesagt nehmen MUSS und der mir ja auch zusteht, deshalb gern um 1 Woche verschieben, sodass er auch wirklich in der Nachtschicht liegt. Aber die Verantwortliche im Büro meinte zu mir, dass ich es soch jetzt dabei belassen soll, und sie da jetzt nichts mehr ändern will in ihrem Plan am PC. Meine Frage ist nun: Darf das denn überhaupt so sein? Der eine Samstag wird, da es ein Urlaubstag ist, ja bezahlt, aber ich habe den Tag ja trotzdem nicht als Erholung, und Urluabstage sollen ja eben wegen der Erholung genommen werden!? Ist das rechtlich so erlaubt oder kann ich als Arbeitnehmer darauf bestehen, dass ich diesen Urlaubstag auch richtig bekomme , und nicht an einem ohnehin schon freien Tag? Brauche schnell eine Antwort ): ich habe bereits im Internet eine Antwort zu finden, auch auf Gesetzeswebsites, aber ich konnte nichts finden, was dazu passen würde /: Vielen Dank.im Vorraus für ernste Antworten :)

Recht Arbeitsrecht Gesetz Bürgerliches Recht Urlaubsanspruch arbeitnehmer-recht Arbeitnehmerrecht Ausbildung und Studium Reisen und Urlaub Beruf und Büro
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Arbeitnehmerrecht

Lohnsteuerbescheinigung nicht bekommen von AG nach Beendigung d. Arbeitsverhätlnisses

2 Antworten

Reisebereitschaft von Prozent in Montage-Wochen umrechnen

3 Antworten

Urlaubsanspruch, wenn man zum 15. eines Monats eingestellt wird

4 Antworten

Muss der Arbeitgeber einen freistellen beim Tot der Großmutter?

16 Antworten

Wegen Krankheit von der Arbeit heim gegangen

10 Antworten

Datenschutz-Geburtstagliste

4 Antworten

Betriebsrat vertritt nur Gewerkschaftsmitglieder?!

5 Antworten

Ich habe eine Frage und zwar geht es um das Edeka Wissensportal , die Edeka App. Und deren Lernrichtzeit?

1 Antwort

Hallo, muss der Arbeitgeber die Aufenthaltsbescheinigung vom Kh, akzeptieren, wenn Sonntag und Montag Feiertage waren, der HA zu hatsomit keine Au mehr bekommt?

5 Antworten

Arbeitnehmerrecht - Neue und gute Antworten