Vater ist gegen Brustvergrößerung?

Ich habe mich nun fest dazu entschlossen mir in einem Jahr sobald ich 18 bin die Brüste vergrößern zu lassen. Ich habe meine gesamte Jugend von meinem 13 bis 17 Lebensjahr immer sehr unter meinem 75 aa Körbchen gelitten und habe inzwischen auch von einer Frauenärztin gesagt bekommen, dass sie vollstes Verständnis dafür hätte, wenn ich meine Brust vergrößern lassen würde. Hinzu kommt, dass mein Vater diesbezüglich nie sensibel damit umgegangen ist. Seit der Scheidung meiner Eltern machte er kein Geheimnis daraus, dass er nur Frauen mit großen Brüsten schön finden würde. Das hat meine ohnehin schlechte Körperwahrnehmung bezogen auf meine Brustgröße nur noch mehr verschlechtert. Ich habe nun einer Tante von meinem Vorhaben erzählt und ihr gesagt, dass ich inzwischen 4000 Euro gespart habe, da mir bereits sehr früh bewusst war, dass später eine OP für mich in frage kommen würde. Nun hat kürzlich mein Vater scheinbar davon gehört und ist nun gar nicht begeistert davon, dass ich mich in naher Zukunft operieren lassen möchte. Ich weiß nicht so ganz wie ich jetzt damit umgehen soll, dass genau die Person, welche mir meine gesamte Jugend über eingetrichtert hatte ein große Busen wäre notwendig und im Gegensatz zu einem kleinen etwas tolles, jetzt nicht will dass ich mich operieren lasse.

Schönheit, Aussehen, Frauen, Ästhetik, Attraktivität, Brüste, Brustvergrößerung, Schönheits-OP
Wäre diese Art Brustvergrößerung möglich und was haltet ihr davon?

Also es gibt ja die Möglichkeit sich Fett vom zb Bauch in die Brüste spritzen zu lassen.
Dabei kann man pro Behandlung normalerweise so ungefähr maximal zwei Körbchengrößen mehr bekommen zb von 75A auf 75C.

Fettzellen können ja nicht verschwinden sondern schrumpfen nur und multiplizieren sich bei mehr Fetteinlagerung als sie halten können.

Sagen wir man hat mit normal dünnem Gewicht, bei dem die Fettzellen bei sagen wir mal 50% Kapazität wären, wie im Beispiel 75A.
Jetzt könnte man sehr stark abnehmen bis man ein sehr niedriges Körperfett erreicht und die Fettzellen bei 10% Kapazität wären.

Wenn man sich jetzt diese transferieren lässt, hätte man also die fünffache Menge an Fettzellen.
Durch das Abnehmen hätte man vielleicht 75AA (kleinste Größe, noch kleiner als A) und würde jetzt durch den Transfer auf ein B Körbchen kommen, wobei durch das größere mögliche Volumen der jetzt "leeren" Brüste vielleicht sogar ein Transfer auf ein C oder sogar D Körbchen möglich wäre.

Und jetzt stellt euch vor, man würde wieder zunehmen bis man bei seinem normalen Gewicht wie davor ist.
Selbst bei der zweifachen Menge an Fettzellen wäre man dann ja schon bei ca. 75E, bei der Dreifachen bei 75G (oder vielleicht eher dann 75F-G, weil man ja für jede höhere Körbchengröße etwas mehr Volumen braucht als davor.

Bei der fünffachen Menge wie im Beispiel würde man dann mit dem Zunehmen wahrscheinlich auf ein 75J kommen.
Und wenn man dann auch noch etwas mehr Fett transferieren konnte und nach der OP statt einem 70B ein 70C oder 70D hätte, wären sogar noch höhere Größen möglich.

Aber natürlich muss man auch nicht soweit gehen, man könnte dadurch generell ziemlich genau seine Wunschgröße erreichen und hätte dann sogar natürliche Brüste (wenn man die OP ignoriert).

Denkt ihr das wäre so möglich? Wenn nein, wieso nicht?
Und was haltet ihr von der Idee grundlegend, wenn sie möglich ist oder wäre.

Finde ich schlecht 57%
Finde ich gut 21%
Bin mir nicht sicher 14%
Würde ich nicht machen/ bei Partnerin wollen 7%
Würde ich machen/ bei Partnerin wollen 0%
Schönheit, Aussehen, Frauen, Ästhetik, Attraktivität, Brüste, Brustvergrößerung, Gesundheit und Medizin, koerbchengroesse, Schönheits-OP, Umfrage
Warum können Lehrbücher nicht eigentlich ästhetischer gestaltet werden?

"Weil sie Wissen vermitteln sollen und nicht schön aussehen sollen", wäre hier die puristische Antwort.

Aber ich lerne doch viel lieber und besser, wenn ich ein Buch gerne zur Hand nehme. Wenn ich Freude daran habe.

Mal als externes Beispiel: Die Was-ist-was Bücher. Natürlich ist das nur ganz oberflächliches Wissen für Kinder, aber was ich vor über zehn Jahren in einem Was-ist-was Buch gelesen habe, das weiß ich immer noch. Was ich vor ein paar Wochen in einem Lehrbuch gelesen habe, das hab ich teilweise schon vergessen.

Wir haben im Studium ein Buch einer Frankfurter Professorin, das finde ich sehr gut gemacht.

Es spricht einen an. Man nimmt es gerne zur Hand. Der Satz und Druck ist sehr schön. Die Zeilenabstände sind relativ groß, man kann also sehr gut lesen. Man bekommt keine Kopfschmerzen. Und Fachbegriffe werden zunächst erklärt. Insgesamt sagt dieses Buch "Ich möchte dir etwas beibringen." und nicht "Friss oder stirb!".

Es gibt nämlich leider sehr viele Lehrbücher die nach "Friss oder stirb!" gestaltet sind. Wo man schon genervt ist, wenn man das Buch über zur Hand nehmen muss. Wo man nach den ersten Seiten schon demotoviert ist, weil man fast kein Wort kennt. Ich gebe zu, bei mir sind aus Frust schon so manche Lehrbücher durchs Zimmer geflogen.

Und es ist doch heutzutage durch die Technik überhaupt kein Problem mehr, Sachen schöner zu gestalten. Wir müssen eigentlich keine Blei-Wüsten mehr drucken.

Natürlich kann man einfach sagen, dass Lernen nicht ästhetisch sein muss. Der Zusammenhang zwischen Ästhetik und Lernerfolg ist inzwischen auch schon sehr gut erforscht. Umgesetzt wird es leider selten.

Warum können Lehrbücher nicht eigentlich ästhetischer gestaltet werden?
Buch, lesen, Schule, Design, Ästhetik, Bibliothek, Gestaltung, lehrbuch, Literatur

Meistgelesene Fragen zum Thema Ästhetik