Wie gehe ich mit Lippenherpes um?

Vorneweg muss ich erwähnen, dass ich eine Zwangsstörung habe... Durch diese ist es für mich unglaublich schwierig, einen gesunden Umgang mit Herpes zu behalten. Ich weiß inzwischen schon gar nicht mehr, was eigentlich normal ist bzw. wie andere Leute damit umgehen. Ich habe z.B. panische Angst, durch Schmierinfektion eine Läsion an anderer Stelle zu verursachen, z.B. am Auge, Genitalbereich etc. Daher wasche ich mir bei einem aktiven Ausbruch z.B. nach dem Zähneputzen die Hände mit Seife, dann nachdem ich Zahnseide benutzt habe, dann, wenn ich mein Gesicht gewaschen habe... weil ich Angst habe, es gelangt an meine Hände und die tragen es dann weiter. Oder ich achte viel zu genau darauf, dass nach dem Trinken kein Tropfen am Glas runterläuft, weil dass dann auf den Tisch kommt, und von dort auf etwas Neues übertragen werden kann...

Wenn ihr denkt, das ist wahnsinnig, habt ihr Recht. Mich macht das nervlich absolut fertig... Bloß weiß ich einfach nicht mehr, was ein gesunder Umgang ist und wie andere Menschen es anstellen ohne sich wahnsinnig zu machen. Ich bin sogar in Therapie diesbezüglich, aber da meine Therapeutin keine persönliche Erfahrung hiermit an, kann sie mir keinen angemessenen Umgang hiermit empfehlen... Die Hausärztin, bei der ich war, hat alles stark verharmlost und schien sehr inkompetent. Denn einmal gegooglet, liest man wirklich oft, dass der Virus sehr leicht zu übertragen ist und teilweise werden extreme Vorsichtsmaßnahmen empfohlen... Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Großteil der Betroffenen so sehr aufpasst wie ich.

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Herpes, Herpesbläschen, zwangsstörungen, hilferuf, Zwänge bekämpfen
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Wie kann ich Zwangsgedanken selber therapieren, ohne Arzt/Therapeut?

Ich bin 33 Jahre alt, weiblich, berufstätig, ledig und leide seit ein paar Jahren unter täglichen schädlichen Gedanken gegen mich selbst. Ich lehne ärztliche Betreuung strikt ab und gehe höchstens zum Zahnarzt, werde auch definitiv keinen Psychologen aufsuchen.

Ich suche nach einem Weg mich selbst zu heilen ohne es jemandem zu erzählen.

oft habe ich ganze Sätze im Kopf, die zwar etwas mit meinen Alltagsherausforderungen zu tun haben aber nichts dramatisches darstellen und wiederhole sie in Gedanken unzählige Male als würde ich mit jemandem sprechen, der mich nicht versteht, oder als ob ich jemandem einen Sachverhalt erklären müsste, der aber nicht begreift.

Dieser jenige bin ich aber im Grunde selbst.

Wenn ich jemandem real etwas erkläre, dann versteht der jenige mich ja in der Regel und falls nicht, könnte die Person ja nachfragen. Wenn die Leute nicht nachfragen, kann ich ja eigentlich getrost davon ausgehen, dass sie mich verstanden haben. Wenn ich anschließend ungestört bin, dann wiederhole ich dieses Erklären in Gedanken immerwieder solange, bis ich die perfekte Formulierung in Deutsch und neuerdings auch noch in Spanisch und Englisch gefunden habe. Es muss so perfekt sein, dass man es drucken könnte.

Ich bin sehr erschöpft und habe auch Schlafstörungen.

Ausserdem habe ich auch sehr destruktive Gedanken, wo ich mir in einer Endlosschleife selber sage, dass mich niemand liebt und ich niemals einen geeigneten Partner finden werde. Und es auch anhand von Beweisen oder Zitaten von anderen belegen kann. Es ist eine Art Mobbing gegen mich selbst wobei ich Selbstmitleid empfinde.

Wenn ich mich von meinen Mitmenschen betrogen oder verraten oder schlecht behandelt fühle, kann ich mich da sehr stark hinein steigern und sehr darunter leiden, es fällt mir schwer das loszulassen und weiter zu machen mit der Gestaltung meines persönlichen Lebens.

Hat jemand etwas Ähnliches gehabt und bewältigen/heilen können?

Schule, Psychologie, Depression, Selbstwertgefühl, zwangsstörungen
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Soziale Phobien beseitigen?

Zu meiner Person: Bin ein Junge, 19 Jahre alt, leide schrecklich unter sozialen Phobien. Und das wohl bemerkenswerteste ist, dass ich früher vor 5 Jahren genau das Gegenteil war. Ich war selbstbewusst, hatte Freunde, es gab sogar Phasen wo ich beliebt war. In der Schule aber ne Niete, ständig schlechte Noten. Ab der 9. Klasse änderte ich mich, lernte nur noch, machte Hausaufgaben, freiwillige Arbeit und versuchte mich immer mehr zu bessern - in jeglicher Hinsicht. Und den Erfolg konnte ich auch gleich ernten, gute Noten, viel Anerkennung, bessere Beziehungen zu allen Menschen aus meinem Umfeld. Nur fingen kurze Zeit später erste psychische Störungen an, die mir neu waren, die ich aber unterdrückt habe. Und es wurde immer schlimmer, als auch die Anforderungen höher wurden. Immer mehr Stress, den ich im ganzen Körper spüren konnte, Migräne, Burnout, Depressionen, Paranoia, Komplexe und Zwangsstörungen seit der 11. Klasse, so dass es mich jeden Tag vielleicht 2 Stunden kostet, diese auszuführen. Ein Beispiel: Ständiges Händewaschen bis meine Hände aufrissen und bluteten. Kontinuierliches Schlucken, alles zuletzt mit der rechten Hand berühren etc. Ja das hört sich total verstört an und ich hoffe ich jage hier niemandem Angst ein. Und ständig das Gefühl von anderen bewertet zu werden. Und bei Zweiergesprächen mit Menschen geht es noch, aber wenn einer hinzukommt oder mehr kann ich gar nichts mehr sagen aus Angst die würden es ablehnen, und ich bin so still, dass ich schon soooo langweilig geworden bin, dass keiner mehr Bock auf mich hat. KEINER. Als ob sie alle einen Pakt geschlossen haben, dass sie mich ignorieren. Und innerlich denke ich über so vieles überflüssiges nach, dass ich mich bei den Vorlesungen nicht konzentrieren kann. Und den Stress spüre ich z.T. soooo sehr, dass es sich so anfüllt, als würde ich innerlich brennen, wortwörtlich. Eins muss ich aber sagen, ich bin ein vergleichsweise sehr guter Mensch geworden, bin über die Welt aufgeklärter, weiß was richtig ist, und was falsch. Gesunde Ernährung, keine schlechten Angewohnheiten (außer meine Zwangsstörungen), und wenn ich es mal religiös ausdrücken darf, bin Gott sei dank frei von vielen Sünden. Es ist mir wichtig, ein guter Mensch zu sein, frei von schlechten Emotionen, frei von Hass, Neid, Streitsucht, generell frei von Süchten. Frei vom Mainstream. Ein gutes Herz zu haben und niemandem zu schaden.

Aber anscheinend zählt das heutzutage nicht mehr, entweder muss man rauchen, kiffen, trinken, über jeden lästern, oder auf Instagram jede Woche ein Bild von sich selbst an nem coolen Ort posten. Wenn man das nicht bieten kann, ist man langweilig.

Ich heul gleich.

Studium, Stress, traurig, Freunde, Psychologie, Angststörung, Depression, Gesundheit und Medizin, Leiden, Liebe und Beziehung, Phobie, Überforderung, Universität, zwangsstörungen
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Grübelzwang/Zwangsgedanken?

Hallo erstmal Leute.Es geht um Folgendes.Seit sehr langer Zeit leide ich stark.Ich muss ständig über seltsame Dinge grübeln.Keine Minute hab ich Pause in meinem Kopf.Ein Beispiel wäre:

-Warum sind alle Dinge so wie sie sind und nicht anders/etwas anderes?

Das schlimme ist,dass diese Gedanken unklar sind und ich sie nicht richtig erfassen kann.Ein Teufelskreis also.Ich habe auch das Gefühl Verrückt/Wahnsinnig zu werden.Wenn es sich für einen Moment bessert,kriege ich Angst,dass es wieder kommt...und siehe es ist wieder da!

Gedanken wenn ich z.B. was schönes sehe: Gibt es nur die Schönheit? ->Grübeln fängt an.Vieles löst den Grübelzwang aus so wie ein Trigger.Wiederum gibt es auch einiges was ein Unwohlsein/Unruhe Gefühl in mir hervorbringt,auch wie ein Trigger.Es ist unglaublich schlimm,ich kann nicht mehr,was soll ich machen...

-Sehr lange hatte ich das schon bis hin zum Abitur(immer drehte es sich um Gott/tiefe philosophische Themen.Die Sachen,die mir durch den Kopf gingen wurden mit der Zeit immer seltsamer und schlimmer bis zum heutigen Zeitpunkt.

Lange Zeit konnt ich die Themen,die mir durch den Kopf gegangen sind nicht richtig erfassen.So haben sie mich stets unterbewusst Leiden lassen.Doch irgendwann wurden die Themen/Fragen klarer.

Ich bitte um eure Hilfe.Es beeinträchtigt mich in allen Bereichen des Lebens...Was soll ich nur tun...

Psychologie, grübeln, Selbstmord, Zwangsgedanken, zwangsstörungen, Grübelzwang, hilferuf, Hoffnungslosigkeit, verrückt werden
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Ich widere mich selbst an?

Ich möchte mich immer optimieren und komme mir immer fehlerhaft vor. Mein Unterbewusstsein erwischt sich gewissermaßen selbst bei jeder Aktivität und genießt es die Opferrolle einzunehmen:

"Wieso bist du so viel am Handy? Ich habe dich gerade erwischt Du könntest jetzt produktiv sein! Wieso machst du nicht genug sport? Du würdest attraktiver sein wenn du trainieren würdest! Würdest du nicht so sein wie du bist würden dich mehr Menschen mögen! Du widerst mich an!"

Dieses anwidern und das Gefühl ich hätte nicht alles unter kontrolle löst aggressionen und frustration aus jedoch tut mein Unterbewusstsein immer so als ob wäre das resultat seines eigenen Konfliktes nicht ein teil von ihm.

"Ich darf nicht wütend sein weil so bin ich garnicht. Ich darf nicht schlagen."

Nun äußert sich dieses Verhältnis in zwanghaftes waschen. Wenn ich beispielsweise pornos schaue obwohl ich feminist bin möchte ich mich duschen und verspreche mir danach es nie wieder zu machen. Wenn ich zu lange am handy bin schalte ich mein handy plötzlich für eine woche aus und dusche mich. Wenn ich zu viel esse fühle ich mich unattraktiv. etc.

Als ob wäre es die höchste Priorität in meinem Leben das andere Geschlecht zu aphrodisieren und die Autorität zu befriedigen.

Jede Nacht bevor ich schlafen gehe verspreche ich mir am nächsten Tag nicht locker zu lassen und alles richtig zu tun, aber das ist die falsche Einstellung.

Wie kann ich mich selbst annehmen und authentischer sein. Ich habe das Gefühl als ob würde ich Tag und Nacht mit einer Maske herumlaufen und ich bin nur in der Lage diese Maske mit einer anderen zu ersetzen (die produktive maske) aber nicht ohne maske zu leben.

Ich bin sehr einsam aber immer wenn ich so gezwungen menschen an mich ziehe und auf freundlich mache distanziere ich mich unbewusst plötzlich extrem stark danach. Es ist so als ob wäre ich extrem durstig nach Bestätigung aber auch total uninteressiert sobald ich irgendeine Bestätigung erhalte. (Ich brauche immer mehr! Und immer was neues)

Ich möchte aufhören mit mir in konflikt zu leben und mich annehmen so wie ich bin! Sowohl mental als auch körperlich aber ich fühle mich so schmutzig und so als ob würde ich mich selbst und andere mit meiner falschen persönlichkeit anwidern und unattraktiv.

Therapie, Erziehung, Meditation, Sex, Psychologie, Burnout, Jugend, kapitalismus, zwangsstörungen, Authentizität, Autorität, Pornos
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Zwangsstörungen bei Katze was tun?

Hallo das ist heute schon die zweite frage aber zu einem anderen Thema und zwar habe ich schon einmal eine Frage zum Thema Katze fängt Schwanz gestellt, da kam raus das mein Kater eine Zwangsstörung hat nochmal zum Schwanz fangen: er macht es wenn er geschimpft wird oder in einer Situation die ihm nicht gefällt, er macht es öfter am Tag und es läuft so ab: er setzt sich hin putzt sich hektisch an Hinterleib danach knurrt und faucht er seinen Schwanz an und zum Schluss fängt er ihn krallt sich rein oder beißt sich so dass er zum Teil blutet. ) : Er versteht dann aber sein Problem da er sich nach einer Zeit irgendwo hinlegt wo er nicht zu seinem Schwanz kommt.
Es kommt Wahrscheinlich davon, weil als er klein war haben wir seine Mutter sterilisieren lassen ( weil wenn wir die Katzenbabys weggegeben haben wollten wir immer gehen und dann war sie aber schon wieder schwanger) daraufhin wollte sie nicht mehr mit ihm spielen ( wir wollten meinen Kater behalten) und zeigte keine Muttergefühle mehr. Wenn er zu ihr kam um zu spielen hat sie ihn "geschlagen" bis er irgendwann gemerkt hat das er stärker ist aber gut. Auf jeden Fall hat er jetzt eine Zwangsstörung und meine Frage ist was kann ich dagegen tun es ist wirklich schlimm ich schicke ein Bild mit. Ablenken mit spielen geht auch nicht da macht man es eher schlimmer. Also falls jemand Erfahrung damit hat bitte ich um Antwort uns Schonmal Danke im Vorab.
Elli

Katze, zwangsstörungen
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Unbemerkt zum Arzt?

Das klingt rebellischer als es ist. Es handelt sich bei meinem Problem nicht um eine heimliche Abtreibung, sondern viel mehr um die Diagnose einer psychischen Krankheit. Die Sache ist die: Ich zeige seit Kindergartenalter extreme Symptome von OCD (obsessive-compulsive disorder), also Zwangsstörungen. Ich wusste schon immer, dass etwas nicht ganz stimmt, aber alles in allem bin ich doch ein recht normales Kind gewesen. Als ich etwa zehn Jahre alt war, habe ich versucht meiner besten Freundin von meinen kleinen "Zwängen" zu erzählen. Sie hat es nicht verstanden (was ich ihr auch nicht verübeln kann - es ist wirklich nicht leicht zu verstehen und ich möchte auch nicht weiter darauf eingehen) und hat mich nur als abergläubisch bezeichnet. Vor zwei Jahren wurde es dann etwas besser und ich habe fast gänzlich ohne OCD gelebt. Aber jetzt ist es schon seit ein paar Wochen schlimmer und es wird immer noch schlimmer. Die Zwänge nehmen mir jetzt schon etwa 8 Stunden meines Tages ein. Um auf den Punkt zu kommen: Ich bin 14 Jahre alt. Ist das vielleicht nur Pubertät? Das kann eigentlich nicht sein, da es sich hierbei tatsächlich um extreme Zeichen von "just-right-OCD" handelt und ich diese schon seit jungem Alter aufweise. Aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein?? Oder meine Eltern glauben, ich möchte nur Aufmerksamkeit (Bin die zweit jüngste von mehr als 5 Kindern... da ist soetwas schon recht naheliegend). Daher: Ich möchte von einem Arzt hören, dass ich tatsächlich OCD habe bzw. haben könnte, bevor ich mit meiner Mutter spreche. Es ist richtig, dass man dies auch gleich beim Hausarzt machen kann, oder? Meine Mutter ist privat versichert (Beamtin), aber ich bin gesetzlich versichert, über meinen Vater - glaube ich. Da mein Vater wo anders lebt, dürfte das EIGENTLICH auch kein Problem sein. Aber ich kann doch nicht einfach beim Arzt hinein spazieren und sagen "Hey, könnten Sie mir bitte sagen, ob ich unter Zwangsstörungen leide oder nicht?" (zumal das überflüssig ist, ich bin mir 100% sicher, dass die der Fall ist und ich KANN. EINFACH. nicht mehr. Ich brauche wirklich eine Therapie.). Außerdem, muss ich tatsächlich nur mit meiner Krankenversicherungskarte da hingehen? Muss ich da nicht noch mehr mitnehmen? Oder irgentetwas unterschreiben? Ich bin vor 7 Tagen erst 14 geworden und ja... Außerdem war ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr beim Arzt. Hat irgendwer Erfahrungen mit dem "heimlich" zum Arzt gehen? (Oh mann, dass klingt wirklich alberner, als ich mich gerade fühle) DANKE!!!

Eltern, Arzt, Krankenkasse, zwangsstörungen, OCD
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Zwangsstörungen Hilfe wirklich extrem?

Ich (W/17) habe extreme Zwangsstörungen... es ist bei mir so, dass ich zum Beispiel nicht in die Fugen von Fließen treten kann, oder keine Nachricht schreiben kann ohne mindestens 4 min brauch, weil so bald ich in einem Wort einen Fehler habe nicht nur den einen Buchstaben löschen muss sondern gleich das ganze Wort.

Oder auch wenn ich auf Toilette gehe beim Hände waschen, muss ich immer 2 mal die rechte Hand unter den Han halten mit der Handfläche und dem Handrücken. Das selbe dann auch mit der linken Hand aber sobald meine Hand irgendetwas brührt wie das Waschbecken muss die andere das auch machen und das auch im selben Winkel und mit der selben Stäreke.

Ich kann auch nicht mehr schreiben richtig, da ich dann immer mehrere Buchstaben nachfahren muss und oftmals drückt es dann das ganze Blatt durch ( schreib nur mit Füller)

Oder beim Treppen hoch laufen, muss mein Fuß komplett die Stufe berühren ohne das dabei meine Zehen irgendwo anschlagen oder über die Trepoenstufe hinaus gehen. Sonst muss ich noch ein mal einige Stufen wieder zurück um es richtig zu machen.

Ich will jetzt auch zum Arzt gehen, aber was soll ich denn da sagen bei der Anmeldung? " Ja was haben Sie denn?" "Ja ich hab Zwangsstörungen und keine Ahnung was mir der normale Hausarzt jetzt sagen soll". Das ist mein Problem dabei...

Und der Grund weshalb ich das alles machen "muss", ist das ich mir Innerlich dann immer sag, wenn du das nicht machst bekommst du Krebs. Ich habe exrteme Angst davor, diese Krankheit eines Tages zu bekommen und vielleicht sag ich mir das deshalb immer vor.

Aber theoretisch könnte ich das ja ignorieren, nur wenn ich mir das denke muss ich daran denken, dass viel ja auch durch das allgemeine Denken im Körper gesteuert wird (ist ja auch bewiesen) deshalb finde ich keinen Ausweg diese komischen Sachen nicht zu tun.

Und bitte ich brauche wirklich Hilfe... ich dreh sonst noch fällig durch...

Gesundheit, Psyche, zwangsstörungen, Brauche Hilfe
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Habe ich eine Persönlichkeitsstörung k.?

Guten Tag! "Was ist los mit mir?" Diese Frage stelle ich mir sehr oft. Ich mache mir darüber aber keine Sorgen.

Kurze Information über mich: ich bin 15 Jahre alt / weiblich ( ich bin mir nicht ganz im Klaren, was bei mir nicht stimmt und hoffe, dass ihr mich ernst nehmen könnt. Ich hoffe, ihr denkt nicht, dass ich zu unreif für solche Problemstellungen bin)

Ich habe schon seit Jahren Probleme mit mir selber. Ich glaube ich habe sogar große Probleme mit meiner Psyche. Bei einer anderen Fragestellung, wo ich ein ähnliches Problem beschrieben habe ( Ordnungszwang, Putzwang, Persönlichkeitsstörung) -> wobei alle 3 Dinge auf das gleiche hinausführen, möchte ich genauer auf die Persönlichkeitsstörung zurückgreifen.

Mein Leben ist schon seit Jahren für mich sehr verwirrt und schwer, weil ich mir selber immer Weg stehe. Ich werde schnell aggressiv, habe kein Mitgefühl für meine Mitmenschen; bin überhaupt sehr kalt, herzlos und bin nicht im Stande, Emotionen zu fühlen. Ich kann Menschen leicht belügen, ohne mich schlecht zu fühlen. Verlieben tue ich mich nie wirklich. Wenn verliebe ich mich nur auf das Äußere und nur weil ich sexueles Verlangen habe. Nach ein paar Tagen "verliebe" ich mich in den nächsten. Es klingt oberflächlich und gestört. meine Freunde sind mir auch nicht mehr wichtig. Sie finden es sehr beängstigent , wie abweisend ich geworden bin. Ich achte sehr auf mein Äußeres und bin eine krankhafte Perfektionistin. Ich bin sehr schnell hysterisch und weine aus Wut ( ohne Grund) ich breche zusammen und rede dann mit mir selbst; ich schreie und fluche und habe das Gefühl als wurde ich mit jemandem reden. Ich werde WAHNSINNIG!!!. Ich bin so egoistisch geworden und meine Zwänge werden immer schlimmer. Ich denke oft über Böses und Leid nach und würde lieber sterben als weiter mit dieser Qual zu leben. Bitte nehmt mich ernst. Danke.

Gesundheit, Persönlichkeitsstörung, zwangsstörungen, psychopathie
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Erfahrung und Tipps bei Zwangsgedanken?

Hey Leute!!!!! Ich bin 15. Ich selber bin wirklich ein fröhlicher Mensch und habe Spaß am Leben.

Meine Geschichte:

Als Kind war ich hyperaktiv. Wirklich sehr. Ich bekam Medikamente empfohlen. Meinen Eltern lehnten diese jedoch ab. Wirklich beliebt war ich in der Schule eigentlich nie. Es gab Phasen wo ich gemobbt wurde, jedoch sind diese schon etwas länger her und jetzt geht es mit "meiner Beliebtheit" Bergauf. Mit meinen Zwangsgedanken (meine Prognose) begann es ca. vor einem halben Jahr. Ich schaute mir den Film "Das Beste kommt zum Schluss" an. Ich fand den Gedankenn wirklich rührend und traurig irgendwann mal sterben zu müssen. Ich dachte ständig darüber nach und es machte mich wirklich traurig. Ich steigerte Mich hinein und war in Glauben "Alles auf der Welt, was wir machen ist so unnötig. Irgendwann sterben wir ja eh und dann ist alles fürn A*** usw." Mit der Zeit ließen die Gedanken nach. Bis ich bei einem Freund übernachtete. Wir schauten uns aus Neugier eine Simulation über das Leben mit Schizophrenie auf Youtube an. Ich bekam schreckliche angst. Jedoch dieser Gedanke war schnell wieder weg. Am nächsten Tag morgens in der Schule kam dieser Gedanke zurück. Ich bekam Panik, da ich mir einbildete es zu sein. Ich beobachtete stark meine Gedanken ob sie mir fremd vorkommen usw. Dieser Zwangsgedanke verfolgte mich mehr als einen Monat. Wie diese Gedanken vergingen? Ganz einfach. Es kam der nächste. Die Homosexualität. Ich bildete mir ein schwl zu sein. Dieser Gedanke kam, als ich im schwimmen einen tollen Frauen beobachtete und mich nicht erregt fühlte. Ich dachte mir "Was?!, bin ich schwl oder was?" Wirklich verfolgt hat mich dieser Gedanke erst ab dem nächsten Tag. Ich beobachtete stark mein Verhalten bei attraktiven Männern. Jedoch kam ich zum Entschluss: Ich fand Frauen schon immer toll. Ich fand sie schon immer "wow" und dieser Gedanke ist völlig unbegründet, denn ich war schon Hals über Kopf in Mädchen verliebt. Vor wenigen Tagen kamen die Zwangsgedanken über die Transexualität. Dieser Gedanke bedrückt mich aber eher selten, weil ich mir zu 99,99999999% sicher bin es nicht zu sein und mir beim dem Gedanken immer denke "Ach, sind nur die Zwangsgedanken." Diese Gedanken beschäftigen mich aber nur max. 2 Std am Tag und kann jetzt relativ gut dankt umgehen.

An euch (Besonders die mit Erfahrung mit Psychologie bzw. Zwangsgedanken)

Sind es Zwangsgedanken? Psychologe oder nicht? Tipps? Usw. Was mir eben hilft.

Vielen Dank fürs durchlesen!!!

Danke im Voraus!!!!

LG

Lars

Pubertät, Psychologie, schizophrenie, Homosexualität, Zwangsgedanken, zwangsstörungen
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Zwangsgedanken und Verlustängste

Hallo, es folgt ein langer Text, der zweite Teil kommt in einer Antwort
(Teil 1)
Erstmal ein paar Hintergründe. Ich habe schon seit meiner Kindheit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, das ging über das ständige Berühren von bestimmten Körperregionen (Augenwinkel zum Beispiel) bis hin zu dem bekannten Nicht-auf-die-Fugen-Treten. Mit dem Älterwerden und dem Einsetzen der Pubertät hab ich die Zwänge immer wieder mit der Abwendung von Gefahren verknüpt. Zum Beispiel, dass ich durch bestimmte Handlungen verhindern kann, dass der Asteroid Apophis (den gibts wirklich) auf der Erde einschlagen wird. Größtenteils betrafen die Ängste aber meine Liebsten, vor allem meine Mutter. Man muss dazu sagen, dass wir als ich sechs war einen schweren Autounfall hatten, bei dem mein Vater starb. Für den Rest der Teenagerzeit lief es dann so ab, dass ich immer irgendwas machen musste, um ein potentielles Unheil zu verhindern. Bestimmte Schrauben am Schrank berühren, am Getränk riechen bevor ich es trink, meistens aber waren es Dinge, die ich mir selbst verboten hab wie "Du darfst dieses Lied jetzt nicht hören, sonst passiert was" oder "Du darfst dieses Spiel jetzt nicht spielen", "Du darfst diese Sache deinen Freunden jetzt nicht erzählen". Es war auch eigentlich völlig egal, um was es genau ging, die Gemeinsamkeit war eigentlich nur, dass ich Lust darauf hatte und mir die Tätigkeit gefallen hätte, aber ich selbst hab es mir verboten.

In Kombination kam noch, dass ich vor allem durch den Tod von meinem Vater recht gläubig geworden bin, vielleicht weil ich als Kind den Wunsch hatte, ihn irgendwann wieder zu sehen. Das Ergebnis war aber, dass sich mein Glaube dann irgendwann mit meinen Zwängen gemischt hat, sodass ich beispielsweise immer wenn ich eine Kirche oder ein Kreuz sah, kurz inne halten musste. Am schlimmsten waren meine täglichen Gebete, die eine dreiviertel Stunde dauern konnten. Mit der Zeit verschwand mein Glaube, weil ich viel nachgedacht hab und es nicht mehr mit meinem Weltbild vereinbaren konnte. Die Zwänge blieben aber. Sie hatten jetzt nicht mehr den religiösen Hintergrund, hatten aber doch noch dieses Übernatürliche an sich, "du darfst das nicht tun, sonst passiert was schlimmes".

Mit ca. 18 bin ich mir dann langsam der ganzen Problematik bewusst geworden und ich hab mir therapeuthische Hilfe gesucht. Meine Therapeuthin und ich waren der Ansicht, dass es wohl wirklich mit dem Verlust von meinem Vater zusammenhängt und ich seitdem so eine Art kindliches Wunschdenken hab, dass eventuell auch mit meinem Glauben zusammenhängt. Nach einer bestimmten Anzahl an Sitzungen hab ich dann zugestimmt Tabletten zu nehmen (Antidepressiva) und es wurde danach allmählich besser. Die Zwänge tauchten zwar noch auf, aber ich konnte sie ignorieren, es machte mir nichts mehr aus. Mit der Zeit konnte ich dann auch die Tablettendosis reduzieren und während meines ersten Semesters an der Uni auch komplett absetzen. Danach verlief es auch von den Zwängen her recht gut.

Therapie, Angst, Psychologie, Psyche, Verlustangst, Zwang, Zwangsgedanken, Zwangsstörung, zwangsstörungen, Zwangserkrankungen
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Mordgedanken an Mutter / Zwangsgedanken

Hallo,

ich bin momentan in einer ziemlich miesen Lage. Und zwar habe ich seit einigen Wochen Zwangsgedanken, indem ich zu mir sage: Ich bring meine Mutter um. . Das sage ich aber nur, um kurz darauf zu sagen: Nein, das würde ich nie tun! Meine Mutter ist die Person in der Familie, die mir am nächsten steht und die ich am meisten von allen liebe und ich vermute ich habe diese Zwangsgedanken, weil ich sie so gern habe...jedenfalls hatte ich auch schon seit Monaten Mordgedanken (auch hier: ich würds nie machen), aber ich sage mir danach meist, was ich denn für ein unmenschliches Stück s*e bin.

Verstärkt hat sich die ganze Sache, als ich mir gestern aus Neugier (!) und Zufall "3 Guys 1 Hammer" angeschaut habe. Um das verarbeiten zu können musste ich es mehrere Male schauen, aber nie komplett. So etwas ekliges und menschenverachtendes habe ich noch nie im Internet gesehen...einfach grauenhaft!

Sooo und nun habe ich diese Zwangsgedanken natürlich auch darauf bezogen. Ich möchte dann meistens nur noch meine Mutter sehen, aber gleichzeitig auch wieder nicht, weil ich mich völlig grausam fühle. Zwangsgedanken hatte ich schon seit ich 7 war (bin heute 17, Junge), also 10 Jahre und nie komplett, also mal hier mal da immer so etappenweise. War auch nie was schlimmes, also zb. habe ich immer irgendwelche Sätze gesagt (zum Teil recht lustig), um diese Zwangsgedanken zu befriedigen.

Das das bei dem Mord niemals passieren wird ist mir klar, aber der Gedanke daran seiner eigenen Mutter etwas zu tun lässt mich immer öfters heulen. Ich fühle mich nicht mehr wie ich. WIESO bin ich so???

Ich komme aus guten Verhältnissen, habe einen kleineren Bruder und eine große Schwester und nie wurde jemand in unserer Familie vernachlässigt, NIE! Ich hatte nie Hassgedanken, also weshalb ich die habe weiß ich nicht, aber ich vermute ganz stark, dass ich die habe, weil ich meine Mutter so liebe.

Zum verzweifeln...können Zwangsgedanken auch Realität werden? Ich will nicht zum Psychologen, auch wenn ihr es raten würdet, aber ich weiß mir nicht zu helfen. Bin seit gestern nur am nachdenken über diese grausame Tat (video) und auch ziemlich depressiv, das tolle Wetter machts nicht besser (trüb und kalt).

Kann das sein, dass ich diese Gedanken habe, weil ich sie so sehr schätze und liebe? Ich fühle mich gerade beschissen und könnte am liebsten heulen, denn das bin nicht ich. Jeder aus meiner Klasse ist normal (natürlich weil ich nicht, ob nicht doch jemand so denkt wie ich), aber ich wünsche mir ein zwangsgedankenfreies Leben! Was ist daran so schwer?

Bitte gebt mir Ratschläge, denn das ist nichts, was mich jahrelang am Stück begleitet, sondern eher was temporäres, aber es macht mich kaputt!!!!!

Gedanken, Psychologie, Psyche, Zwang, Zwangsstörung, zwangsstörungen
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Gefährliche Tics/ Zwänge?

Hallo. Ich habe schon seit ich klein bin Tics. Früher immer welche durch Nervösität, also Augenblinzeln, Kopfnicken, Schulternzucken, leise "hm" sagen. Es gab eigentlich alles Mögliche, ich kann sie unterdrücken, aber dann werden sie danach stärker. Allgemein belasten sie mich im Alltag kaum, die meiste Zeit hab ich sie gar nicht aber ab und zu kommen sie doch. Es gibt auch solche mit den Auge, z.B. das Licht der Augen "ausgleichen", etwas bestimmtes mit einem Augen ansehen, über eine Kante hinweg gucken, etwas noch einmal ansehen und oft auch möglichst weit nach oben/unten/zur Seite gucken. Das lenkt mich ab und zu z.B. bei Handyspielen ab wenn ich dann verliere, weil ich wegen dem Tic dauernd weggucke. Des weiteren dann noch etwas komplexere, z.B. etwas anfassen, den "Druck auf 2 Fingern ausgleichen", etwas mit links statt rechts ausführen/ anschliessend mit links nochmal (z.B. Bus Stop Knopf drücken), Haut zwischen Nagel und Gegenstand durch quetschen belasten, Maus auf den Tisch hauen (habe sie dabei letztens sogar kaputt gemacht...). Und naja, jetzt die einzige Sache die mich wirklich behindert, aber das wirklich nervig und störend: Ich neige dazu, gefährliche Sachen zu tun. Naja das heißt eigentlich hasse ich jegliche Sachen, die gefährlich sein können. Genau aus diesem Grund, den Tics! Denn es ist ein Tic, diese Sache auszuüben! Es sind definitiv Tics, unausgeübte Tics: Sich mit der Bastelschere die man gerade hat die Haare abschneiden, das Pedal der Nähmaschine drücken wärend mein Finger unter der Nadel ist, meinen Finger durch die Brotschneidemaschinge schieben, eine soeben eingeschaltete Herdplatte berühren, eine soeben eingeschaltete Glühbirne berühren (oft schalte ich die Birne extra nochmal aus, um den Tic gefahrlos auszuüben), von einer Klippe springen an der ich stehe, mir ein Skalpell ins Auge stechen.... So hart es klingt, das sind alles Tics. Natürlich übe ich sie nicht aus! Aber ich verspüre einen heftigen Drang dazu. Ich vertraue mir selber nicht und traue mich nicht mehr an Sachen wie Nähen, Kochen, Brot schneiden. ich weiß nicht was ich tun kann oder wie ich damit umgehen soll! Es hat nichts mit Selbsthass oder Suizidversuch zu tun, ich verspüre einfach den inneren Drang... Weiß jemand Rat? LG

Gefahr, Psychologie, Psyche, Tic, tics, Tourette, Zwang, Zwangsstörung, zwangsstörungen
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was kann ich meinen kontrollsüchtigen vater tun?

Hallo erstmal ich hab das problem mit meinem vater das er alles was ich mache kontrolliert. Ich bin 17 jahre alt und werde anfang des nächsten jahres auch schon 18. Es geht alles damit los das mein vater immer seinen will durchsetzen will jetzt zum ende der 10 klasse wollte er mich auf eine andere schule schicken da ich ja Abitur machen möchte, das Problem war aber das er ganz alleine das wollte und mich nicht nach meiner Meinung gefragt hatte sondern das schon so für sich beschlossen hatte und das finde ich geht garnicht denn auf meiner jetzigen schule kann ich ebenfalls mein Abitur machen. Aber nun zum Hauptgrund mein vater kontrolliert mich auf schritt und Tritt täglich ich muss ihn täglich nach der schule anrufen , wenn ich an den pc möchte muss ich ihn um erlaubnis bitten und und er kontrolliert jedes wochenende mein zimmer und wenn ich dann irgendeine stelle beim staubwischen übersehen habe oder sonst was streicht er mir mein wochenende und tischt jedes mal auf das ich ihn ja nur anlügen würde und und und so ich hatte ihm auch mal gedroht zum jugendamt zu gehen nur dann wurde er schon fast handgreiflich. Mein vater is auch beim psychologen so er hatte auch mal beruhigungs Tabletten meine ich die er dann eigenständig anbgesetzt hatte. Was auch immer sehr schön ist mein vater hat sehr oft beziehungen die nach einer gewissen zeit scheitern meistens halten sie nur 5 monate dann geben seine Freundinnen auf und trennen sich meistens is der grund weil er sie zu sehr Bedränkt oder sie nicht damit klar kommen das mein vater mich für jede kleinig keit die nicht so gemacht wird wie er es sich vorstellt zur sau macht. so und das alles will ich nicht mehr ich habe auch schon nachgelesen und nichts gefunden wie ich das denn machen kann das mein vater einfach mal diese kontrollsucht lässt deswegen frage ich jetzt euch was würdet ihr an meiner stelle tun?

Gesundheit, Familie, Vater, Psychologie, Kontrollzwang, Psyche, Zwang, Zwangserkrankung, Zwangsstörung, zwangsstörungen, kontrollsucht
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Zwangskrankheit - was tun?

So, das ganze ist jetzt ein bisschen schwer für mich zu erklären, aber ich hab mir hier jetzt einfach mal einen Account erstellt, in der Hoffnung, dass mir jemand helfen kann.

Ich leide seit ca. 2 Jahren an einer starken Zwangskrankheit (Kontrollzwang; OCD).

Das ganze hät nämlich etwa mit 15 angefangen, ich wurde langsam stark nachdenklich, führte immer mehr Selbstgespräche und verlor langsam das Realitätsgefühl.

Mit der Zeit begann sich dann langsam der Kontrollzwang aufzubauen (Brandgefährdende Geräte mehrmals kontrollieren ob sie aus sind, etc.).

Seit ca. einem halben Jahr ist es jetzt aber nicht mehr möglich, damit ein normales Leben zu führen. Ich verbringe ca. 2-4 Stunden am Tag damit, mich von meinem Zwang leiten zu lassen. Ich bleibe also in Alltags-Kontroll-Situationen hängen. Manchmal laufe ich dann eine Stunde vom Ofen zur Tür hin und her, oder Wasche meine Hände immer wieder, ohne aufhören zu können, beiße meine Fingernägel, bis sie stark bluten, etc.

Seit kurzem musste ich die Schule wegen zu schlechter Leistungen abbrechen.

Meine Eltern bekommen das natürlich mit und ich habe mich auch schon oft genug an sie gewendet, sie meinen aber immer das es nur eine Phase sei, usw. Außerdem wollen sie mich nicht zu einem Arzt oder Psychiater schicken, weil dieser mir nur Medikamente geben würde, die mir nicht helfen würden. Ich werde versuchen, sobald ich 18 bin (noch 9 Monate) sofort selbst zu einem Arzt zu gehen, weiß aber nicht ob ich so lange noch durchhalte.

Freunde habe ich nicht allzuviele und diese raten mir ständig zu einem Arzt zu gehen...

Medizin, Krankheit, Psychologie, Depression, Psyche, Selbstmord, Zwangsneurose, Zwangsstörung, zwangsstörungen
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Religöse Zwangsgedanken!

Hallo Zusammen! Ich habe ein sehr großes Problem! Ich lebe schon seit Jahren mit einer Zwangsstörung und Depression und war auch lange in Behandlung , sogar medikamentös. Meine Zwänge beinhalteten alles! Von gewaltgedanken bis hin zu krankhaften sexuellen Phantasien. Als nicht Zwängler kann man sich nicht vorstellen wie schlimm das ein quälen kann! 24/7 nur an diese Gedanken zu denken die echt Horror sind. Man meint es hat kein Ende! Allerdings gab es eine punkt der mich bis heute am meisten quält ! Das ist mein religiöser Zwang! Ich muss dazu sagen das ich nicht mehr in behandelung bin und selbst meine Medikamente abgesetzt habe. Was in meinen Augen ein doofer Schritt war aber ich wollte einfach nicht mehr von Medikamenten mein Leben abhängig machen! Jedenfalls ging es mir bis vor ein paar Tagen echt gut! Bis plötzlich dieser religiöser Zwang mich wieder einholt! Ich bilde mir ein ich sei vom Teufel oder Dämonen besessen obwohl ich selber weiss das das nicht stimmt. Ich bilde mir ein das etwas "böses" in mir mich zu gewalttätigen Handlungen zwingen will und es macht mich fertig! Ich könnte nur heulen! Obwohl Ich selber weiss das das Unsinn ist! Dann hab ich mal so eine horrorgeschichte im Internet gelesen wo von ein Spiel die Rede ist das ein verrückt und bessern macht! Eigentlich wusste ich das das wieder Unsinn ist aber da waren Bilder von dem Spiel und dann hab ich mir eingebildet das ich durch die Bilder schon bessesen sei! Ich habe mir nochmal den Autor der Geschichte unter die Lupe genommen und gelesen das es ein dichter und Geschichten Schreiber war! Allerdings ist das nicht genug Beweis für mich das sowas nur frei erfunden ist! Ich weiss das ganze hört sich skurril und krank an! Und vielleicht denkt hier der eine oder andere ich bin ein kompletter psychopath aber das bin ich nicht ! Ich behaupte Mann würde es mir nicht glauben das ich unter einer zwangsstörung leide wenn man mich sieht oder kennt! Ich habe das Glück eine Freundin zu haben mit der ich schon seit 3 Jahren zusammen bin und zum Glück weiss sie auch von meiner Krankheit! Ich rede sehr offen mit ihr und sie hat für alles verständniss. Nur quält mich dieser Gedanke so das ich für nichts anderes ein Kopf habe! Ich rede mir tatsächlich ein das ich "besessen" sei obwohl sowas eigentlich belächel. Ich hoffe jemand kann mir helfen! Ich weiss nicht was Ich tuen soll ! Ob ich wieder zum Psychiater gehen soll oder was auch immer! Ich bitte nur um ein Rat denn Ich bin nicht mehr alltagsfähig. Liebe Grüße Lulu 3d

Medizin, Psychologie, Depression, Zwang, Zwangserkrankung, Zwangsgedanken, Zwangsstörung, zwangsstörungen, Zwangserkrankungen
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WASCHZWANG brauche Hilfe bitte!

hey there, ERSTMAL SORRY WEGEN VIEL TEXT.. also ich wasche ziemlich häufig miene Hände. Meine Stiefmom sagt ich habe eine Hautlkrankheit (Ekzeme) was sich natürlich durch mein Zwangsverhalten, also durch das Waschen meiner Hände, verschlimmert. Habe nur an den Händen diese Krankheit. Also meine mom und meiner Schwester nervt das total dass ich immer so lange das Wasser laufen lasse, mieune Schwester kann mich bisschen verstehen da sie auch schonmal früher immer ihre Hände so oft gewaschen hat. Meine mom hat vorgeschlagen zum Psychologen und so zu gehen. Ich mein da geht ja keiner gerne hin und ich bitte um keine Antworten jetzt wie "gehe doch einfach zum Psychologen, wird das Besten sein" oder so.. Ich mein ich creme meine Hände nach dem Waschen klar immer ein, jedoch tu ich auch meine Zashnbürste und so ziemlich lang und oft unter das Wasser halten damit ich auch sicher weiß dass sie sauber wird.. Duschen tu ich auch sogut wie jeden Tag aber das darf man ja.. Gab mla wieder Stress heute weil ich zu meiner mom sagte dass sich ihr Freund nach dem Klo nicht die Hände waschen würde- tut er nicht- und er schrie mich nur an mit "Das stimmt nicht! klann sein dass ichs mal vergess aber.." ja tausend mal oder was? sowas vergisst man doch ned man.. danach haben sie wieder lange diskutiert und als ich dann in die wohnung kam da ich im garten war hat mich meine mom angemotzt, dass es so nicht weiter gehen würde, dass ich immer so lange das Wasser laufen lasse das es jeden nervt und es einfach nicht sein kann und wir was dagegen machen müssen und deshalb zum psychologen gehen sollten.. blabla.. so wie sie mit mir redet und die ganze situation kann ich in so nem fall das nicht auf mir sitzten lassen und zum psychologen gehen.. Ist doch klar dass man sich da nicht mehr traut irgendetwas noch anzufassen wenn man weiss dass die Hände von einem gewissen jemand nicht gewaschen werden und diese Hände dann schließlich alles anfassen.. Vorallem habe ich gleich danach so ein komisches Gefühl an den Händen als ob da jetzt eine Schicht Schmutz draufgekommen wäre.. & Mir wird gesagt ich sei nicht normal aber der freund meine mom schon?! & Vorallem hat meine mom mir gesagt dass das jetzt schon seit gut 2 Jahren geht - wie lange kennen die sich schon? 2 Jahre? was ein zufall aber auch.. & vorallem hab ich ja davor meiner mom davon erzählt, dass er seine hände nicht wäscht und dann hat sie ihn darauf angesprochen und dann gings los.. achgott ey.. dann wollte mich meine mom noch kontorllieren wie ich hände waschen tu.. wie sehr muss man übertreiben?! Wir kaufen schon spezielle Seifen und handcremes und so für mich aus der Apotheke und so nur mal nebenbei.. Kann mir da vielleicht jemand helfen oder tipps geben oder sowas? bitte! danke! LG

Hand, Psychologie, ekzem, Psyche, Waschzwang, wasserverbrauch, Zwangsstörung, zwangsstörungen
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Ordungszwang/Grübelzwang

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich leider selbst keinen Rat mehr weiß, hoffe ich vielleicht das mir von euch jemand einen Rat geben kann. Es geht in erster Linie um meinen Freund der meiner Meinung nach unter einem Ordnungszwang bzw. auch unter einem Grübelzwang leidet. Ich beschreibe es mal so: In seiner Wohnung ist alles ordungsgemäß sortiert, d.h. alles liegt gerade da in festen Abständen, sogar der Kühlschrankinhalt ist wie ausgemessen, Gegenstände werden kaum berührt und mit sehr viel Liebe behandelt. Auch verbringt er sehr viel Zeit mit dieser Ordnung, wenn ich ihm diese Ordunng nicht machen lassen würde, würde er wahrscheinlich durchdrehen. Sobald ich seine Ordnung störe, zb. wie neulich der Fall Dreck in sein Auto bringe, werde ich beschimpft ich hätte sein Auto kaputt gemacht. Angeblich meint er es ja nicht so aber sobald es um seine Ordnung geht, versteht er keinen Spaß mehr. Aber noch schlimmer finde ich eigentlich seine stets und ständigen Grübeleien. Er kann nachts nicht mehr schlafen, weil er nachdenken muss, tagsüber ist er auch stets und ständig in GEdanken, wirkt oft abwesend und starrt nur vor sich hin. Seiner Meinung nach ist er nur etwas überordentlich und sehr nachdenklich aber meiner Meinung nach ist das ganze nicht mehr normal. Natürlich hatte ich ihn auch schon darauf angesprochen, allerdings wird mir nur an den Kopf geworfen das alle anderen unnormal sind und er normal, er nicht versteht warum ich ihn nicht verstehe und ich ihm nur alles wegnehmen möchte. ER hat mich gestern darum gebeten, das ganze zu akzeptieren und kein Wort mehr darüber zu verlieren, aber das kann ich nicht, ich kann doch nicht zusehen wie ihm seine Ordung und die Grübeleien regelrecht dominieren, sein ganzes Leben wird danach ausgerichtet. Habt ihr eine Idee wie ich ihm helfen kann? Natürlich konnte ich jetzt hier erst mal nicht alles aufzählen, da der Text sonst zu lang wird aber bei weiteren Fragen antworte ich gerne.

LG Janine

Psychologie, Psyche, Zwang, Zwangsstörung, zwangsstörungen, ordnungszwang
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Vergesslichkeit, Grübelzwang, Unsicherheit (worunter leide ich?)

Hallo seit einiger zeit leide ich unter den oben aufgelisteten dingen. es ist ganz komisch z:b wenn ich einen text lese vergesse ich sofort danach wieder den inhalt des textes. oder wenn ich mir zahlen merken muss geht das nur ganz schwer. was kann das sein?? In der schule war es auch immer so schwer für mich wenn der lehrer mich z.B dran genommen hat habe ich totale angst bekommen etwas falsches zu sagen also so eine krasse unsicherheit verspürt. das war ca. vor nem jahr. Jetzt bin aus der schule bzw. aus der ausbildung und es ist noch schlimmer. ich muss auch immer die ganze zeit grübeln über irgend welche banalen dinge wie z.B was irgendwelche leute von mir halten mit denen ich vor kurzem ein gespräch geführt habe egal ob ich sie gut kenne oder nicht ka voll komisch das alles macht mir ne verdammte angst. was soll ich eurer meinung nach tun?? das war früher nicht so früher war es mir schei"" egal was andere von mir dachten und ich konnte mich ziemlich gut ausdrücken im unterricht. ich war einer der besten schüler in der klasse was das mündliche betrifft. und jetzt kriege ich kaum noch sätze zusammem vor lauter unsicherheit ich fühle mich extrem dumm dadurch. ich bitte um ernst gemeinte antworten weiss echt nicht mehr weiter. das ganze geht jetzt sicher 2-3 Jahre so

Angst, vergesslich, Psychologie, depressiv, Psyche, Unsicherheit, Zwangsstörung, zwangsstörungen, Grübelzwang
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Tipps gegen Ticks?

Hey :) Also, mein zwölfjähriger Bruder hat ein ziemliches Problem: Er hat öfters mal solche "Ticks", wie zum Beispiel fünfmal zwinkern oder die Augen aufreißen oder so was. Das hat er eigentlich schon immer, früher war es sowas wie immer den Kopf nach vorne biegen oder den Mund ganz weit aufmachen. Aber eigentlich ist das nach ein paar Monaten immer wieder weggeangen, und wir haben das nicht so beachtet. Jetzt wird das aber total schlimm. Neulich musste er immer drei Mal hintereinander achtfach seine Brille hochschieben. Deswegen wurde er dann auch in der Schule angesprochen, das hat ihn schon ziemlich belastet. Dann sind meine Eltern mit ihm zum Arzt, der hat ihm so Naturpillen oder so was verschrieben. Wir haben sogar so einen Test machen lassen, wo festgestellt wurde, dass er auf keinen Fall das Tourette Syndrom hat. Damit war das Kapitel eigentlich für mich abgeschlossen.

In letzter Zeit weint er aber richtig oft deswegen, weil er meint, dass er nicht "zum Ende" kommt und es sich "nicht richtig" anfühlt. (Keine Ahnung, was er damit meint.) Meine Eltern haben sich sogar schon so ein Buch besorgt mit Tipps dafür, aber das hat nichts gebracht.

Wer das nicht kennt, kann es sich wahrscheinlich nicht vorstellen, aber das ist echt schlimm. Mittlerweile belastet es uns alle total.

Habt ihr irgendwelche Tipps dagegen? Also gegen die Ticks oder einfach dagegen, dass es ihn so belastet? Oder dafür, dass er wenigstens dieses "richtige" Gefühl bekommt?

Danke schon mal im Vorraus :)

Tricks, Gehirn, Psychologie, Psyche, Zwang, Zwangsstörung, zwangsstörungen
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Mein Leben ist hoffnungslos, ich habe psychische Probleme. Hilfe!

Guten Abend Leute,

ich weiß, dass der Titel schon relativ "heftig" aussieht, aber mir geht es echt mies.

Ich fange erstmal mit dem Wesentlichen an. Es fällt mir schwer das alles hier zu sagen, aber ich tue es einfach.

Ich habe das Asperger Syndrom, eine Form des Autismus. Außerdem habe ich damit verbunden Zwangsstörungen, schon so lange ich denken kann. Seit ca 3 Wochen habe ich wieder schlimme Depressionen.

Ich bin ein 18 jähriger Junge und studiere, aber ich merke, dass das nicht gut läuft. Erst heute hat jemand zu mir gesagt, dass ich es nicht packen werde wenn ich so weiter mache.

Man hat mir zwar immer gesagt, ich sei schlau, ich kann locker studieren. Aber jetzt sieht's anders aus. Durch meinen Autismus bin ich leicht ablenkbar, bin fast unfähig in Gruppen zu arbeiten u. ä.

Meine Familie, bei der ich noch wohne, hat kaum Verständnis für meine Probleme und Autismus. Es gibt sowieso schon lange keinen Zusammenhalt und es wird kaum miteinander geredet.

Früher wurde ich andauernd gemobbt, das ist jetzt endlich vorbei. Meine Freunde habe ich seit dem Studium leider verloren und keine neuen gefunden, tja das ist ja auch schwer für mich, war schon immer so.

Ihr werden jetzt vielleicht etwas antworten wie: "Geh' zum Psychologen." Jedoch habe ich mich da schon gemeldet und kann nichts tun außer zu warten. :-(

Im Winter werden zwar viele Leute depressiv, aber bei mir sitzt das Problem tiefer. Ich hatte schon oft seelische Tiefs, aber jetzt ist es so schlimm wie noch nie.

Ich weiß auch, dass Sport mir helfen könnte, aber Fehlanzeige, ich bin seit 2 Monaten aus körperlichen Gründen dazu nicht in der Lage.

Die Sachen, die mir Spaß machen, kann ich nur teilweise tun. Oft habe ich keine Kraft mehr.

Ich denke nun jeden Tag an Selbstmord, aber ich habe mir fest vorgenommen das nicht zu tun, denn ich bin sehr gläubig.

Am Tag verbringe ich seit meiner depressiven Phase außerdem ca. eine Stunde mit intensiven weinen. Für alle die es noch nicht wissen: Auch Autisten haben Gefühle.

All das habe ich noch kaum jemanden erzählt, aber Arzt und Eltern wissen es. Mein Arzt hat auch nur gesagt, dass ich zum Psychologen soll, habe keine Medikamente bekommen, wie Antidepressiva.

Es fällt mir natürlich sehr schwer es noch mehr Leuten aus meinem Leben anzuvertrauen, es kostet mich riesige Überwindung und abgesehen davon habe ich ja kaum jemanden, der mir zuhört. Also weiß davon sonst niemand bist jetzt.

Was ich brauche sind irgendwelche Strategien, wie ich die Wartezeit zum psychologen rum kriege !

Auch wenn mir dann nicht gleich geholfen werden kann, wird's sicher eine Erleichterung sein, mal dort zu sein.

Hat jemand solche Tipps wie ich diese unerträgliche Zeit "überleben" kann ?

Ich wäre sehr dankbar für eine paar kompetente Antworten, die mir mehr Zuversicht verleihen!

Freundliche Grüße, ViceT.

Trauer, Psychologie, asperger-syndrom, Autismus, Depression, Psychologe, zwangsstörungen, Hoffnungslosigkeit
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