Wie kann ich meine Freundin von ihrem Putzfimmel herunterholen?

5 Antworten

Deine Freundin trägt ein großes Problem mit sich herum. Putzfimmel und Waschzwang haben oft die Ursache, dass sich jemand von etwas befreien bzw. reinwaschen will. Der Sache müsste auf den Grund gegangen werden. Entweder sie vertraut sich Dir über kurz oder lang an, oder sie müsste einen Fachmann zu Rate ziehen.

du weißt aber schon, dass das eine neurose ist, oder? da wirst, wenn es wirklich so extrem ist, als laie keine chance haben. da muss der fachmann ran, irgend was ist in ihrer kindheit gewesen.

Deine Freundin leidet an einer Zwangskrankheit. Sie braucht unbedingt professionelle Hilfe. Neurologe und Psychologe. Von heute auf morgen wird keine Besserung eintreten. Du wirst starke Nerven und viel Geduld brauchen.

Kann Minimalismus zur Krankheit werden?

Hallo,

sicher kennt jeder den Architekturstil Minimalismus oder kann sich etwas darunter vorstellen.

Ich frage mich, ob Minimalismus auch als eine Art Krankheit angesehen werden kann. Zu mir: ich lebe sehr aufgeräumt, bei mir liegt nichts herum, was ich nicht gebrauchen kann und wenn etwas herumliegt was ich nicht gebrauchen kann, stört es mich und wird sofort entfernt. Ich kenne sonst keinen Menschen, der das so extrem genau nimmt wie ich. Alles was ich besitze, könnte ich in 2-3 Einkaufstüten werfen. Ich schmeiße alles weg, was ich nicht brauchen kann. Ich weiß von jedem Gegenstand den ich brauche, exakt wo er liegt. Meine iTunes Playlist wird fast täglich überarbeitet, Songs die ich nicht mehr will werden gelöscht, ansonsten stört es mich wenn ich weiß, nicht den vollen Überblick zu haben.

In meinem Auto finden sich nur die Fahrzeugpapiere, mein Geldbeutel, ein Kugelschreiber und eine Packung Kaugummis. Niemals etwas anderes, oder mehr als das. In meinem Computer ist jedes Bild und jede Datei genauestens abgelegt, alles was es zum Einstellen gibt, egal ob im Browser oder sonst wo, habe ich perfekt auf mich eingestellt. Es ist wie eine Sucht, alles möglichst perfekt zu machen.

Bei mir braucht alles eine Perfekte Ordnung, sogar die Stifte in meinem Federmäppchen werden jeden Abend genau sortiert. In meinem Zimmer liegt niemals ein Kleidungsstück auf dem Boden oder sonst wo. Kleidungsstücke die ich nicht mehr brauche, werden sofort bei eBay verkauft. Wenn sie nur sinnlos im Schrank liegen würden, würde ich wahrscheinlich innerlich ausflippen nach einer bestimmten Zeit.

Alle meine Freunde haben ein unordentliches, vollgestopftes Zimmer. Ich habe weder Bilder noch sonstigen Kram, nur meinen perfekt eingeräumten Schrank, meinen Schreibtisch, meinen Mac, meine Boxen, meinen Spiegelreiniger (für den Glastisch, ich reinige ihn bestimmt 3-4x am Tag) und eine Flasche Wasser.

Das ist doch langsam Krankhaft, oder nicht? Vor 2-3 Jahren war ich eine echt unordentliche Sau. Ach ja, ich bin 18 Jahre alt und männlich, und eigentlich bin ich weder einsam noch ein Freak oder so etwas. Ich habe nur diesen komischen Zwang, ständig, immer und überall, alles möglichst in perfekter Ordnung zu halten.

Wenn es um Sauberkeit und vor allem um ORDNUNG geht, bin ich 100% penibel. Alles braucht seinen genauen Platz, und wenn etwas nicht genau auf diesem Platz steht, werde ich innerlich unruhig.

Heute ist Sonntag, ich bin seit 2 Stunden dabei meine Komplette Facebook-Freundschafsliste zu überarbeiten. Vor ein paar tagen ist mir die Idee gekommen, diese hat mich natürlich nicht los gelassen und nun sitze ich hier und tue das, obwohl ich überhaupt keine Lust darauf habe, aber irgendein Zwang in meinem Kopf zwingt mich dazu, das jetzt zu tun. Klar fühle ich mich danach besser weil ich weiß, Überflüssige Online-Freundschaften losgeworden zu sein, aber andererseits hätte ich heute auch an den See gehen können. So sehr ist mir meine Ordnung wert.. wem gehts genauso?!

...zur Frage

zwangsverhalten (/schizophrenie), woher? was tun?

liebe community

seit einigen jahren habe ich nun eine art "zwangsverhalten" (selbstdiagnose anhand von symptomevergleich bei wikipedia). das bedeutet es gibt bei mir immer dieselben auslöser und darauf folgende handlungen die gemacht werden müssen um einem beunruhigendem gefühl bis hin zu fast einer art imaginärem schmerz zu entgehen. wenn ich beispielsweise etwas bestimmtes sehe oder an etwas bestimmtes denke, was ein auslöser ist, muss ich an eine andere bestimmte sache denken oder sie sehen um diesem imaginären schmerz zu entgehen. von außen her ist mir nichts anzumerken, da das meiste mit wahrnehmung zu tun hat, also vor allem sehen, fühlen, riechen, hören etc. ich kann zum beispiel bestimmte zahlen nicht ansehen, woraufhin ich mir immer kurz bestimmte andere zahlen leicht in den arm "ritze" (wenn man sich kratzt wird ja kurz die hautstelle weiß) um sie ansehen zu können. das mag jetzt für den einen oder anderen schon verstörend wirken, dabei ist es sogar besser geworden. vorher konnte ich sogar an bestimmten orten nicht einatmen, da ich sonst das gefühl bekam zu ersticken. die folge der psychischen probleme war die völlige soziale isolation, gleichgültigkeit gegenüber freunden und verschlossenheit. ich habe mich meiner familie anvertraut, woraufhin ich zu diversen psychologen gebracht wurde. dort wurde es immer auf die scheidung der eltern geschoben (so wie bei allen anderen beschwerden, wofür keine ursache vorlag, auch) und ich sollte immer darüber reden und darüber wie es mich belastet. genau das war es aber. es hat mich ja nichtmal belastet! natürlich ist es für kein kind toll wenn sich die eltern scheiden lassen, aber ich habe selbst gemerkt, wie sich das klima in der familie danach verbesserte. dementsprechende therapieansätze waren ebenso wirkungslos, da ja nichtmal die ursache vorlag.

ich zweifle langsam selbst daran, dass ich eine art "ursache" in meiner kindheit finden werde, da mein uropa schizophrenie hatte, mein cousin borderline, 3 meiner onkel depressionen und dauerkrankheit aufgrund psychischer probleme. wenn also die ursache in den genen liegt kann es dann überhaupt erfolgreich therapiert werden? medikamente möchte ich auch nicht nehmen, ich habe schon einiges darüber gehört, dass diese einen nur ruhigstellen und man kaum noch sich selbst ist

vielen dank fürs lesen und ich hoffe auf einige beratungsansätze von außenstehenden die meine situation objektiv bewerten können.

...zur Frage

Denkstörung, Tick, was hab ich?

Ich habe seit mehreren Jahren einen kleinen Tick. Es ist etwas schwer zu erklären deshalb stelle ich es mal in einem Beispiel da.

<Ich warte gerade auf die Rückgabe meiner Schularbeit und bin natürlich furchtbar aufgeregt. Dann denk ich mir so: "Wenn ich es schaffe die Luft anzuhalten bis mir meine Lehrerin meine Arbeit ausgeteilt hat dann hab ich eine 1.">

Solche Sachen wie im Beispiel passieren mir tagtäglich, ich denke ständig "Schaff ich das, dann passiert das." oder "Passiert das, geschieht jenes." .. Ich weiss nicht ob man versteht was ich meine, denn ich hab schon versucht es meiner Mutter oder Freundinnen zu erklären aber niemanden ging es so wie mir oder hat mich verstanden.

Dieser Tick tretet unterschiedlich häufig auf und immer wieder anders. Manchmal muss ich etwas schaffen, manchmal muss eine Sache auf eine bestimmte Art und Weise ablaufen ... etc. Und diese Gedanken sind auch nicht IMMER da. Es kommt in Phasen, manchmal mehrmals am Tag, manchmal ein paar mal in der Woche, manchmal setzt es auch mal für eine Zeit komplett aus. Im Moment ist es wieder sehr häufig und ich stelle mir pro Tag um die 20 kleinen Aufgaben wegen den unwichtigsten Sachen (zum beispiel das der bus pünktlich kommt) ..

Es wird mit der Zeit wirklich anstrengend ständig mit diesen Gedanken konfrontiert zu sein, weil ich diese Aufgaben die ich mir stelle auch wirklich fast immer durchführe weil ich sonst Angst habe das mein "Wunsch" nicht in Erfüllung geht. Dann fang ich z.B. mitten auf der Straße an zu versuchen nicht auf die dunklen Linien, auf dem Asphalt, zu steigen (das typische Spiel von Kindern) damit mir mein Schwarm zurückschreibt ..

Also ich hoffe jemand versteht vielleicht was ich durchmache oder gehts sogar ähnlich und kann mir sagen was das für ein Tick (oder Denkstörung oder keine Ahnung was) ist oder mir vielleicht einen Rat geben. Ich freue über Antworten.

lg. Squwids.

...zur Frage

Ist das zuviel verlangt von meiner Mutter?

Hallo Leute ! Also es ist so, dass es immer schlimmer wird. Ich muss immer mehr sauber machen (Hausarbeit) und das mit 14 (!). Die Dinge die ich machen muss sind : Wohnung Staubsaugen, Staub wischen ( auch ganze Wohnung), Betten aufräumen (alle, sind 5 Personen ), Geschirr von Spülmaschine wegräumen, Wäsche aufhangen, alle Spiegel putzen, Bad putzen (neu eingeführt von meiner Mutter, seid heute), Schränke (alle) abwischen/putzen (manche auch von innen),Müll wegbringen, halt fast alles was möglich ist. Ich weiß zwar , dass sie früher in meinem Alter viel mehr gemacht hat, wegen ihrer Mutter (obwohl mehr nicht mehr möglich ist), trotzden heißt das nicht, dass ich auch soviel machen soll. Bitte schlagt mir nicht vor zum Jugendamt zu gehen, oder sonst noch irgendwo hin, den die gehen mir am A vorbei (sry für diesen Ausdruck). Achja und übrigens : das alles was ich euch von Hausarbeiten gerade aufgelistet habe, muss ich alles heute machen(Außer die Schränke von innen aufräumen).Bitte ersparrt mir unnützige Antworten. Lg ;)

...zur Frage

Was ist eine Zwangskrankheit?

Hey,

Eine Freundin von mir sagte, dass sie die Zwangskrankheit hat. Ich hab sie gefragt, was das ist, aber sie konnte es nicht erklären oder so. Und sie sagte, dass es für sie voll schlimm ist & so. Und sie denkt, wenn sie das und das nicht macht, dass sie sterben wird. o____o

Das muss bestimmt voll schlimm sein. Also kann mir mal jemand erklären was das genau für eine Krankheit ist?

Danke schonmal. :)

Julia

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?