Übertreibt der Sender ARTE bei Künstler und Film Portraits?

Ich halte die Filmkritiker, die bei ARTE zu einem „Themenabend“ eines Filmklassikers oder Filmstars interviewt werden, hoch unterhaltsam. Und zur totalen Überinterpretation neigend.

Wieso machen die das? Die denken sich Sachen aus, wo ich mir zu 80% sicher bin, dass der Regisseur überhaupt nicht daran gedacht hat, als er den Film machte. Oder der Schauspieler.

Ich nehme jetzt irgendeinen Film… sagen wir… Jurassic Park.

So jetzt kommt der Arte Filmjournalist/kritiker, der vor irgendeiner Bücherwand in einem Pariser Apartment in nem Chippendale Sessel sitzt. Der sagt dann sowas:

“Mit Jurassic Park verschaffte sich Spielberg eine Legitimation das innere Kind nicht sterben zu lassen. Da fast zeitgleich die Produktion für Schindler‘s List angesetzt war, ein Projekt mit immenser persönlicher Verantwortung, etwas, das er sich über Jahrzehnte nicht zugetraut hatte, da scheint es fast so, als würde er dem Zuschauer und den Kritikern ein Angebot machen wollen. Hier schaut her, wird er sich gedacht haben, ihr wollt mir keinen Oscar geben, ihr haltet mich für den kindhaften Märchenonkel, der nur Kinderaugen glänzen lässt, nein! Diesmal gebe ich euch beides, den fantastischen Dinosaurier aus dem Reagenzglas und das Unabstreitbare zugleich. Und zwar das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte und ihr müsst mir diesmal zu hören! Denn als Jude und als Regisseur, der zwei Genre gleichzeitig bedient, könnt ihr mir nicht wieder die kalte Schulter zeigen! Und was geschah: Er gewann seinen ersten Oscar für die beste Regie zum Film Schindler‘s List.“

So… gerade komplett ausgedacht und vermutlich überhaupt nicht zutreffend. Aber so geht das bei ARTE über zwei Stunden am Stück. Und dann merke ich irgendwann, was diese ferstrubbelten Fliege tragenden Filmenthusiasten von sich geben ist schlichtweg eine eigene Kunstform. Die der Überinterpretation, ohne dass es auffällt. Eine neue Beleuchtung eines Künstlers als fiktive Erweiterung des Geschehenen.

Oder was sagt ihr dazu?

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Welcher ist euer Lieblingsfilm mit John Candy?

Viele der Komödien mit ihm in der Hauptrolle sind schon längst Kult, er hat mit Schauspielern wie Steve Martin und Macaulay Culkin sowie Regisseuren wie Steven Spielberg, John Landis, Mel Brooks und Chris Columbus zusammengearbeitet.

Die Rede ist von John Candy, der bereits am 4. März 1994 an den Folgen eines Herzinfarkts im viel zu jungen Alter von 43 Jahren verstarb.

Was bleibt sind viele unterhaltsame Filmklassiker, die auch heute noch bestens funktionieren und Jung und Alt mitreißen können.

Und deshalb interessiert mich heute mal, welcher euer Lieblingsfilm mit John Candy ist?

Freue mich auf eure Antworten und Teilnahmen und selbstverständlich darf auch wieder ein anderer Film genannt werden.

Mit filmischen Grüßen

i.A. Phoenix686

PS.: Diese Umfrage widme ich übrigens der Nutzerin iLucy2121, die sich das gewünscht hat.

PPS.: Text (inkl. PS.) und Bild sind von SANY3000, in dessen Auftrag ich diese Umfrage erstellt habe.

Welcher ist euer Lieblingsfilm mit John Candy?
Mel Brooks’ Spaceballs (1987) 26%
Allein mit Onkel Buck (1989) 26%
Ein anderer Film mit John Candy, und zwar: 20%
Ein Ticket für Zwei (1987) 18%
Blues Brothers (1980) 6%
Alles hört auf mein Kommando (1985) 2%
Unsere feindlichen Nachbarn (1995) 2%
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