Was spricht gegen den Pressekodex?

Hi Leute,

ich habe hier einige Fakten aufgezählt aber kann nicht zuordnen gegen welche Richtlinien des deutschen Pressekodex diese sprechen oder ob sie das überhaupt tun, da ich den Pressekodex nicht so ganz verstehe. Könnt ihr mir weiterhelfen?

  • es geht um einen 13 Jährigen Jungen, der sehr krank ist und kurz vor dem Sterben ist und braucht ein neues Herz
  • damit dies nicht passiert wird ihn eine Schweineherz transplantiert (es gab keine Organspende von Menschen) Es passiert alles privat so, dass es keiner mitbekommt
  • Jedoch erzählt verkaufen die Eltern des besten Freunds diese Info an die Presse
  • Es wird darüber berichtet ohne dass der 13 Jährige es selbst mitbekommt und die Eltern ebenfalls

In der Berichterstattung:

  • der ganze Name, Alter, Wohnort wurde genannt
  • Alles über seine Krankheit wurde erzählt
  • alles über die Transplantation wurde erläutert
  • Es wurden Zitate des Jungen und auch die der Eltern direkt mitgeschrieben(die der Freund weiter erzählt hat)
  • Ein Foto wurde auch ohne Erlaubnis auf der Titelseite verwendet
  • Es wurde auch alles mögliche über den Arzt berichtet und die vorgehensweise obwohl der auch nichts an die Presse weitergab

später:

  • Menschenmassen waren vor deren Haus
  • woher wussten sie dass sie an dem von der Klinik zurückkamen
  • Kameras bedeckten jeden Millimeter der Autofenster
  • sie kamen alle auf die Familie zu als sie zu ihrem Haus wollten
  • der Junge war kurz davor in Ohnmacht zu fallen
  • Menschenmenge drängt auf die Polizei
  • Bei der Pressekonferenz der Familie wurde der Junge "Monster" genannt
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Eine gewaltbereite Gang hat es auf mich abgesehen, wie kann ich das lösen?

Ich bin 15 Jahre alt, und komme aus der Stadt Zürich.

Vor ein paar Monaten (ca. kurz vor dem Corona Lockdown) bin ich mit einem Freund an einem Bahnhof am späten Abend zufällig auf ein Mitglied der Zürcher Südkurve gestossen (häufig gewaltbereite Fussball Fan Gang) Mein Freund und ich hatten ein nettes Gespräch und lachten zusammen, doch plötzlich geht dieser Typ auf uns zu und fragte uns warum wir ihn auslachten. Ich erklärte ihm normal und sachlich dass wir ihn damit nicht meinten, ich ihn respektiere und dass es ein Missverständnis war.

Er hingegen verstand dies scheinbar nicht und brüllte uns an: "Alter, was fickt ihr mich hier einfach an, sucht ihr stress? Weisst du eigentlich wer ich bin digga?" Ich sagte ihm dass ich leider nicht weiss wer er ist, aber dass wir keinen Stress wollen. Daraufhin holte der sein Handy raus und rief jemanden an zu dem er sagte dass er mal vorbeikommen soll denn "hier will einer stress". Etwa 10 Sekunden später kommen etwa 5 andere Typen um die Ecke die mit schnellen Schritten auf uns zukommen, uns anbrüllen und umzingeln. Ich erklärte allen erneut dass ich nichts getan habe, die ganze Gruppe respektiere und hier nur auf den Zug warte. Doch dann attackieren die meinen Freund, und boxen ihm sein Essen aus der Hand. Der andere verpasst mir von hinten einen dicken Faustschlag auf meinen Kiefer. Ich steckte das noch ganz gut weg, und fragte ihn was das sollte, ich habe ihm gar nichts getan. Er meinte darauf dass das hier Züri sei, und man hier nicht einfach jeden auf der Strasse anficken könne. Ich sagte ihm zum 1000. mal dass ich niemanden anficke... Er verpasst mir den 2. Schlag, wieder auf den Kiefer, gleiche Stelle. Dann wurde es mir doch zu viel, und ich haute zusammen mit meinem Freund ab. Wir stiegen schnell in eine Strassenbahn in der Nähe und fuhren davon.

Nun habe ich ein Problem. Ich bin hier in der Stadt wegen meinem Hobby ziemlich bekannt, und die haben mich scheinbar auf Instagram heimgesucht, und nun kommt der Knüller: Ich habe vor ein paar Tagen feststellen müssen, dass dieser Typ zufällig mit mir im selben Dorf wohnt, und deshalb den selben Bus in die Stadt nimmt! Vor ein paar Tagen hat der mich 2 Tage in folge im Bus heimgesucht und versucht mit mir einen Streit anzufangen. 1 mal alleine, das andere mal hat er wieder seine Kumpels mitgebracht.

Nun habe ich keine Ahnung wie ich mit einer solchen Gruppe Personen fertig werde, die ein festes Bild von mir haben, und keineswegs mit sich reden lassen. Ich würde es ja mit denen klären, aber diese Pisser kennen leider nur Gewalt als einzige Lösung.

Wie kann ich mit solchen Menschen friedlich leben ohne dass sie es auf mich abgesehen haben? Bringt es etwas wenn ich mich einfach für eine gewisse Zeit zurückziehe? Oder werden die mich beim nächsten mal wenn ich sie sehe trotzdem wieder belästigen?

Bitte helft mir, danke im Vorraus

Freundschaft, Jugendliche, Stadt, Gewalt, Psychologie, Gang, Jugendschutz, Kriminalität, Liebe und Beziehung, Seelsorge
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Ich hasse meine Familie?

Es fing schon in der Grundschule meine Eltern wollten immer, dass ich gute Noten schreibe. Meine Eltern schreiten mich schon bei einer zwei an und selbst wenn ich eine einst geschrieben habe, bekam ich auch bei einem noch so kleinen Fehler Ärger. Ich strengte mich jedoch weiterhin an und hoffte das ich irgendwann für irgendwas gelobt werde. Ich beneidete immer die Kinder in meiner Schule die nicht mal bei einer drei Ärger kriegten.

Als ich dann auf der weiterführenden Schule war, wurde der Unterricht immer schwerer. Meine Noten verschlechterten sich und meine Eltern schrieb mich noch mehr an. Bis ich dann sogar vieren schrieb. Ich fand neue Freunde die mir immer geholfen hatten. Doch meine Eltern meinten immer nur dass, sie mich runterziehen würden. Mir waren die Noten inzwischen vollkommen egal. Ich schrieb nur noch dreien und vieren und lernte nur das Nötigte. 

Mit der Zeit ist meine Schwester nun acht Jahre alt geworden. Meine Eltern bevorzugen sie und das einzige was sie kann ist heulen. Sie wird für jede Kleinigkeit belohnt während ich bestraft wurde. Sie hat alles bekommen und wurde nie bestraft. Und wenn sie bestraft wurde dann bekam ich auch eine Strafe. Ich bekam sogar eine noch härtere Strafe als mein Schwester, obwohl sie die scheiße gebaut hatte. Ich hasse sie. 

Dann hatte ich einen Streit mit meinem Vater, wobei ich ausrastete und ihn schlug. Er wurde richtig wütend und verprügelte mich fast. Ich musste meine Freunde anlügen. Ich wusste nicht mal warum ich ihn nicht einfach angezeigt hatte.

Dann hatte ich einen Streit mit meiner Mutter und sie sagte zu mir, dass sie mich garnicht auf die Welt bringen wollte. Ab dort war mir meine Familie komplett egal. Sie konnte verrecken und ich würde nur dabei zusehen. 

Ich wollte nun nur noch so wenig Zeit wie möglich Zuhause verbringen. Ich traf mich mit Freunden und nahm manchmal einen Bus später nach Hause. 

Als ich dann Geburtstag hatte, bekam ich nicht mal ein Geschenk von meinen Eltern. Mein Vater hatte ihn sogar fast vergessen.

Ich fühlte mich einsam und das einzige was ich noch hatte waren meine Freunde. Hätte ich keine Freunde gehabt hätte ich längst selbstmord begangen. 

Ich weiß nicht, was Ich tun soll.

Schule, Familie, Freundschaft, Familienrecht, Psychologie, Anzeige, familienprobleme, Jugendamt, Jugendschutz, Liebe und Beziehung
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Homophobe Eltern, was kann das Amt tun?

also.. vor nem halben Jahr habe ich mich ausversehen bei meinen Eltern als homosexuell-schwul geoutet.
Direkt nach dem Outing haben sie mir versprochen, dass ich enterbt werde, keine Unterstützung mehr von ihnen bekomme, dass ich meine Schule wechseln muss, weil ich bei meiner jetzigen akzeptiert werde und mir gedroht mich nach Polen zu meinen Verwandten zu schicken, um mich zu besinnen..

Erstmal.. ich bin 16, werde in den nächsten Tagen 17, und hatte eigentlich immer so ein 'lala' Verhältnis zu meinen Eltern..

Als ich dann, paar Tage nach dem Outing, zum Amt gehen wollte, hat man mir dort gesagt, dass ich nächste Woche wiederkommen soll, weil eine Person, die irgendwie dazu zuständig ist, im Urlaub war..

Ich konnte aber nicht warten.. immerhin gab es jeden Abend heftige Diskussionen, die immer mit Tränen und Schreie endeten..

Btw.. als ich an dem Abend erst um 18:00 nach Hause kam, weil ich halt nach der Schule zum Amt ging, haben sie mir als "Reaktion" ein Ultimatum gestellt..
Entweder ändere ich mich und darf zu Hause bleiben..
Oder ich bleibe zu wie ich bin und ich werde rausgeschmissen.

Also ging ich am nächsten Tag zum Seelsorger.

Ich habe ihn meine Situation erläutert.. doch am ende hat er mich nur angesehen und gefragt, was ich jetzt von ihn will..

Als ich ihn dann fragte, ob er mit ihnen reden könne, weil ich halt gerne zu Hause bleiben will, tat er das auch nach der Schule, privat, mit ihnen.
Ich habe nichts von dem Gespräch mitbekommen, merke aber, dass sie daraus nicht viel lernten, außer, dass ich meine Schule nicht mehr wechseln muss und zu Hause bleibe.

Danach gab es fast jeden dritten Tag einen Streit..

Monate vergingen..
In der Zeit durfte ich mich nicht mit Freunden treffen, aus Angst, dass ich mich heimlich mit anderen Schwulen treffe..

Taschengeld bekam ich, wie davor, keines.. ich musste immer das Schulessen von dem Weihnachtsgeld bezahlen.. was ja noch 'ok' ist.. aber auch Lektüren und Klassenfahrten?

Je mehr ich merkte, dass ich hier keine Hoffnung habe, desto größer wurde das Verlangen voran zu kommen.. Freunde zu finden.. Jedoch konnte ich das nicht.. meine Eltern hielten mich davon ab..

Jetzt, vor Ostern, habe ich mich gefragt, wieso ich überhaupt noch im Haushalt mithelfe.. (Ja.. ich helfe viel..)

Also hab ich mal ne Weile nichts gemacht.. hab mich geweigert die Fenster zu putzen.. den Ofen zu reinigen..

Das eskalierte, wie erwartet zu einem Streit.. das es immer ein 1vs 2 war, hab ich mich in meinem Zimmer eingesperrt.. nach ner Weile haben sie die Tür eingetreten und mein Zimmer auseinander genommen, weil ich mein Notebook vor ihnen versteckte.

Seit dem Tag hab ich realisiert, dass ich hier raus muss..
Mir geht es jeden Tag schlechter, kann kaum noch einschlafen, lache garnicht mehr, habe ständig Angst..

Ich will und muss zum Amt gehen.. jedoch kann ich dort erst nach den "Ferien" unbemerkt hin.. ich hab aber seit der letzten Aktion Angst vor denen..

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Schule, Jugendschutz, Liebe und Beziehung, LGBT
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Wann darf ein Türsteher mich nicht wieder reinlassen?

Folgende Situation: Karnevalszelt, vor 24 Uhr, ich bin 17 Jahre alt.

Früher am Abend bin ich mit meinen Freunden in das Zelt gegangen, wir haben unsere Ausweise gezeigt, 10 Euro bezahlt und ein Bändchen bekommen. Im Laufe des Abends bin ich dann ein paar mal raus und wieder rein gegangen, um frische Luft zu schnappen, zu essen, etc.. Jedes mal wieder rein gekommen durch Bändchen vorzeigen. Irgendwann war ich dann kurz alleine draußen (vor 24 Uhr) und wollte wieder rein. Ich war weder betrunken noch unfreundlich und hab auch nicht gedrängelt. Hab wie die Male davor mein Bändchen vorgehalten und wurde dann auf ein mal nach dem Ausweis gefragt. Mein Ausweis war drinnen bei einer Freundin in der Tasche, damit der nicht wegkommt. Jetzt habe ich meiner Verwunderung Ausdruck gemacht und nach dem bezahlten Eintritt gefragt. Als ich dann grob zurückgedrängt und der Türstehet unangenehm wurde, hab ich gemerkt, dass Diskussion keinen Sinn macht. Glücklicherweise war meine Freundin dann später draußen und ich konnte mit Ausweis rein. Später hab ich erfahren, bei einem Kollegen ist ähnliches passiert.

Meine Frage jetzt: Da ich ja ein Bändchen am Arm habe und dementsprechend meinen Ausweis schon gezeigt habe UND 10 Euro bezahlt habe darf der Türsteher mir dann trotzdem auf ein mal den Zutritt verwehren.(abgesehen davon war es davor die Male ok) Da ich bereits Gast bin, ist das dann nicht eine Personenkontrolle, wozu ein Türsteher gar keine Rechte hat?

Recht, Jugendschutz, Nachtleben
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Wie ausziehen, bei gefährlichen Eltern?

Hallo, ich bin 18,5 Jahre alt und lebe zurzeit daheim bei meinen Eltern. Nun möchte ich ausziehen aber habe riesige Angst...bevor dies als 0815 Teenie-Eltern Stress abgestempelt wird möchte ich meine Situation genauer darstellen.

Von klein auf wurde ich daheim von meinem Vater geschlagen. Über nacht im Bad eingesperrt. Einmal warf er mich sogar an einer Tankstelle mit nur 6 Jahren aus dem Auto und fuhr weg. Von der Verbalen Gewalt muss ich gar nicht erst anfangen..

Mein Vater war schon im Knast, handelt mit Suchtmitteln, ist Alkoholiker und hat sich nie verändert. Alle paar Monate wechselt er den Arbeitsplatz. Meine Mutter ist Putzfrau. Außer mir arbeitet keiner Vollzeit. Somit wird unsere Miete hin und wieder nicht bezahlt, so dass die Exekution droht. Jeden Monat zahle ich 200€ „Miete“ an sie (Lehrling erhalte zurzeit 850€ 2.LJ) Der Kühlschrank ist 70% der zeit leer.

Ich habe 3 Geschwister, einer ist 16 Jahre alt und folgt seinen Fuß-stapfen.

Ich habe seit 2 Jahren einen festen Freund der 22 Jahre alt ist. Mein Vater weiss das etwas läuft aber nicht wer er ist und wir haben nie darüber geredet, weil ich Angst habe. Meine Mutter weiss davon aber wollte ihn nie kennenlernen. Er ist im IT Bereich tätig und ein tolles Vorbild für mich, der mich die Familiären Probleme durchstehen lässt.

Nun zur aktuellen Lage: Ab sofort darf ich nur noch bis 19 Uhr (Normal ~22 Uhr, welches Ihnen nicht passt) raus, sonst wird mir die Türe nicht mehr geöffnet. Ich darf die Küche nicht mehr benutzen, esse mehrmals am Tag Cornflakes, Obst, Fertigessen wo man nur kochendes Wasser hineingießt.

Ich möchte nun unbedingt zu meinem Freund und seinem Vater ziehen bei denen ich sonst eh seit 2 Jahren täglich bin. (Angebot kam von ihnen) Nur habe ich Angst das mein Vater ihm oder mir etwas antun könnte. Er hat schon öfter Freunde zusammen gerufen um zb eine Person zu schlagen der ihm Geld schuldete. Jedesmal kommt er bei der Polizei mit sowas durch.

Ich habe sehr viele Fragen: Ob ich einfach gehen kann ohne mich fürchten zu müssen? Ist es überhaupt klug? Wie ich es ihnen sagen soll (muss ich?)? Ob die Polizei mich begleiten kann um meine Sachen abzuholen? An wen ich mich wenden kann? Die Polizei? Jugendanwalt? Ich kenne mich kaum aus.

Wie würdet Ihr es machen?

Familie, Recht, Eltern, ausziehen, Jugendamt, Jugendschutz
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