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Schwester isoliert sich von der Familie, was tun?

Hallo liebe Community, seit einigen Monaten bereitet mir ein Problem immer größere Sorgen. Ich weiß, dass der Text lang ist , aber bitte euch, ihn ganz durchzulesen denn ich weiß langsam echt nicht mehr weiter. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass meine (kleine) Schwester (14) sich immer mehr von mir und meinen Eltern abwendet, obwohl wir eigentlich ein super Verhältnis hatten. Durch äußere Einflüsse hat sie sich zu genau so einer Art von Person entwickelt, wie sie niemals werden sollte und ich denke das ist nicht mehr einzig der Pubertät zuzuschreiben! Konkret heißt das, sie ist an falsche "Freunde" geraten, wobei eine neuerdings Gerüchte rumerzählt, sie geht ständig mit diesen neuen "Freunden" von denen ich inzwischen niemanden mehr wirklich kenne weg. Sie ist so eine geworden, die scheinbar größtenteils nur noch aufs Äußere Wert legt. Sie verhält sich echt übertrieben für eine 14-Jährige, trinkt, hat 1 Freund nach dem Anderen usw.

So, das Problem ist jetzt, dass sie sich an nichts mehr hält, was unsere Mutter ihr sagt. Beispiel: Sie wollte heute bei einem Freund übernachten. Da sie allerdings erst das KOMPLETTE Wochenende weg war, keine 5 Minuten zu Hause, weil sie 3 Nächte bei ner Freundin übernachtet hat, und unsere Mutter den Typ zusätzlich nicht mal kennt (!) hat sie logischerweise nein gesagt. Was passiert? Nachdem sie zu nem Termin musste, geht meine Schwester einfach weg und ist bis jetzt nicht wiedergekommen, sprich sie übernachtet vermutlich trotzdem dort. Wir wissen es nicht mal genau, weil sie Anrufe absichtlich ignoriert!

Am nächsten Tag sagt sie dann immer sowas wie "Sorry, hab vergessen Bescheid zu sagen oder auf mein Handy zu schauen", obwohl uns allen bewusst ist, dass das ihre "Taktik" ist, da sie das immer wieder so tut). Sie lügt also ständig. Doch was tun? Handy- oder Ausgehverbot oder Tachengeldstreichung weigert meine Mom sich aus Prinzip, durchzuführen, da sie meint, der mangelnde Kontakt und die daraus resultierende Isolation vom Rest der Familie werde sonst noch weiter verstärkt, was mir auch einleuchtet. Sie hat schon x-mal mit ihr geredet un versucht, alles vernünftig und ruhig zu regeln aber scheinbar hilft nichts, da sie uns mit solchen Aktionen wie oben immer wieder enttäuscht.

Wenn man ihr versucht, ihr falsches Verhalten zu erklären kommt immer eine Nummer wie "Ich weiß dass ich sch* bin und alle mich hassen", da sie das allerdings zeitweise wirklich glaubt ist damit nicht zu spaßen und nachdem sie einmal mehrere Pillen geschluckt hat, worauf ich sie am nächsten Tag im Krankenhaus besuchen konnte, wagt keiner mehr, ihr gegenüber "härtere Kritik" anzubringen. (Zum Psychologen geht sie schon!) Resultat des ganzen ist inzwischen, dass ich größtenteils schlecht gelaunt bin, wenn ich sie sehe, weil sie einfach keinen Beitrag zu unserer Familie mehr leistet, weshalb sie vermutlich noch weniger hier ist, es ist wie ein Teufelskreis, auch wenn ich versuche, unser Verhältnis zu wahren! Danke für Antworten :(

Familie, Freunde, Pubertät, Entwicklung, Isolation, Soziales, Abgrenzung, Entfremdung

Ich fühle mich "unmännlich" in meiner Beziehung, was kann ich tun?

Mein Problem hat wahrscheinlich zu einem großen Teil mit meiner unkonventionellen Familiensituation zu tun, weshalb ich diese zunächst kurz beschreiben möchte. Ich bin 38 Jahre und führe ein äußerst erfolgreiches kleines Familien-Unternehmen in dem ich in Personalunion für die Finanzenverwaltung, Sauberkeit, Nahrungsmitteltransport, Mitarbeiterweiterbildung und vieles mehr verantwortlich bin. (Ich bin Hausmann)

Meine Frau ist 36 und arbeitet als Projektmanagerin in eine großen Unternehmen. Soll heißen, sie macht richtig Karriere während ich mich um unsere 2 kleinen Prinzessinnen (6 und 7 Jahre) kümmere. Diese Aufteilung hat mir zunächst keine Probleme bereitet. Ich habe Kunstgeschichte studiert, meine Frau hat BWL studiert, deshalb erhielt sie die weitaus lukrativeren Jobangebote und nach der Geburt unserer ersten Tochter musste sich auch jemand um diese kümmern. Zunächst ging ich in Elternzeit und konnte mich sehr schnell mit den Aufgaben eines Hausmannes anfreunden. Schwierigkeiten bereitete mir am Anfang lediglich das kochen, doch mittlerweile ist zu meinem Hobby geworden und ich verwöhne Königin+Prinzessinnen gern mit selbst gekochten Mahlzeiten. Alles war perfekt und ich gab meine schlecht bezahlte Halbtagsstelle in einem kleinen Museum auf, aber seit meine Frau vor 3 Jahren befördert wurde verschlechtert sich die Situation zunehmend.

Sie behandelt mich wie einen besseren Dienstboten. Oft kommt sie spät Abends nach Hause und pflanzt sich ohne ein Wort mit mir zu wechseln vor den Fernseher, schaltet GZSZ an und verlangt nach einer Weinschorle, die ich Dummkopf ihr auch pflichtbewusst darreiche. Ich habe den ganzen Tag nur mit 2 kleinen Kindern zu tun, liebend gerne würde ich mich daher am Abend mit meiner Frau unterhalten, anscheinend ist ihr das zu viel. Außerdem ist ihr Weinkonsum viel zu hoch, gerne wird abends eine halbe Flasche und mehr getrunken, wenn man sie darauf anspricht reagiert sie pampig. Um ihren Stress zu bewältigen macht sie an Wochenenden oft Mädelsabende und geht feiern. Tja und wer darf die Unmengen Raffaelo-Verpackungen und Rotweinflecken weg machen, genau ... ich. Wenn sie mal wieder auf längere Geschäftreisen muss, obwohl wir was gemeinsames geplant hatten, werde ich mit Geschenken vertröstet ( Trainingszubehör und Computerzubehör). Nie wird auf meine Wünsche eingegangen, ich wollte mir mal wieder eine Ausstellung ansehen, Madamme möchte aber wenn dann ins Kino und irgendwelche Chick-Flicks gucken. Ich fühle mich auch gar nicht mehr richtig als Mann. Letztens wurde in der Schule Hilfe beim Schulgarten gebraucht, die Bewunderung der anderen Mütter, dass da endlich mal ein starker Mann mit anpackt hat so dermaßen gut getan... Außerdem behandelt sie mich manchmal wie ein dummes Kind, nur weil ich keine Ahnung vom Finanzbereich habe..... Es gäbe noch so viel mehr, aber der Platz hier reicht nicht aus und ich weiß nicht was ich machen soll.
Ich liebe sie über alles, aber ich brauche Beziehungstipps dringend.....

Männer, Kinder, Familie, Frauen, Beziehung, Psychologie, Beziehungsprobleme, Soziales

Sollten Frauen Männer "Bro" nennen ("dürfen")?

Hallo Community,

ich (männlich) habe eine gute Freundin (die ich nebenbei auch echt heiß finde) und habe mit ihr heute geredet als sie mich 'bro' genannt hat. In welchem Kontext weiß ich nicht mehr und das tut auch nicht so viel zur Sache, denn ich habe spaßhaft geantwortet, dass sie mich doch nicht Bro nennen soll weil das meiner Meinung nach eher in eine Mann & Mann Freundschaft angebracht wäre.

An diesem Punkt werden wahrscheinlich sämtliche Feminazis anfangen mich zu suchen um mein Haus anzuzünden aber bitte lest weiter :)

Ich habe vorher nicht richtig über die mögliche Trigger-Wirkung bei ihr nachgedacht und es auch nur gesagt, weil ich das Gefühl hatte, dass das "Bro" mir meine 'Chancen' bei ihr abspricht (Friendzone), aber es ergab sich eine doch sehr interessante und hitzige Diskussion.

Ich hatte vorher nicht richtig bedacht, dass 'Bro' nicht nur aus Barney Stinson's (How I met your mother) Bro Code, sondern eigentlich von Brother kommt. Da Frauen ja auch Brüder haben können wäre es wörtlich gesehen natürlich genauso angemessen, von einem Mädchen Bro genannt zu werden wie von einem Jungen.

Ich denke allerdings, dass die Bro-Beziehung vielleicht noch eine andere Bedeutung hat als nur 'Bruder': Vielleicht ist eine solche ja nur eine Beziehung zwischen Menschen gleichen Geschlechts oder gleicher Sexualität oder kann/sollte nur benutzt werden, wenn keine sexuelle Attraktivität füreinander empfunden wird?
Was denkt ihr?

Ich bitte um zivilisierte Diskussion mit nachvollziehbaren Gedankengängen :)

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