Philosophie – die besten Beiträge

Was seht ihr im Zentrum eurer Welt und stellt ihr ins Zentrum eures Handelns?

Das folgende wären die gängigsten Dinge:

  • Egozentrische Sicht: Man selbst ist am wichtigsten. Man ist der Meinung, dass als erstes der eigene Vorteil berücksichtigt werden sollte
  • Genozentrische Sicht: Das eigene Volk ist am wichtigsten. (Beispielhaft wäre zum Beispiel der Wahlspruch „Make America great again.“)
  • Anthropozentrische Sicht: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Wir müssen alles dafür tun, dass die menschliche Spezies erhalten bleibt und wir nicht aussterben.
  • Theriozentrische Sicht: Tiere sind wertvoller als bspw. Pflanzen. Es muss alles für das Wohl von Tieren getan werden. Dazu gehört so etwas, wie Einführung von Tierrechten, Veganismus...
  • Biozentrische Sicht: Lebewesen sind wichtiger, als alles andere. Aber es sollten auch alle Lebewesen gleich behandelt werden. Menschen zum Beispiel sind nicht sonderlich erhaltenswert, da sie mittlerweile anderes Leben einschränken.
  • etwas anderes steht im Zentrum: Man könnte zum Beispiel Pflanzen als mehr wert, als Tiere bewerten. Demnach müsste man zum Beispiel Pflanzenrechte einführen, die Pflanzen mehr wert machen, als andere Lebewesen. Theoretisch könnte man aber alles ins Zentrum stellen.

Die Frage ist jetzt: Wo würdet ihr euch verorten

biozentrisch 33%
egozentrisch 27%
anthropozentrisch 20%
etwas anderes steht im Zentrum 13%
theriozentrisch 7%
genozentrisch 0%
Tiere, Lebewesen, Moral, Philosophie, Zentrum

Ist die Intuition von der Vernunft zu trennen?

Vorab: Ich sehe die Vernunft als reinen Bewältigungsmechanismus und als nicht-existent. Darum solls aber nicht gehen. Wir haben trotzdem das Gefühl, dass wir uns der Rationalität verschreiben können und einige wenige erheben an sich selbst den Anspruch, rational denken zu wollen.

Nun ist die Frage, ob die Intuition relativer oder doch fixer und absoluter Natur ist. Sprich, würde ein Kind z.B sofort verstehen, dass das was mit den Juden und sonstigen Bevölkerungsgruppen unter der NS-Barbarei, falsch sei und genau dingfest machen können, oder benötigt auch dieses Kind die Fähigkeit zu abstrahieren?

Entwickelt sich die Intuition abhängig von "der Vernunft"?

Man könnte nämlich auch sagen, Nationalismus, eine Familie oder worin auch der Mensch reingeboren wäre, fühlt sich intuitiv richtig an und wenn plötzlich eine Person sagt, sie sei nonbinär, oder trans, oder sonst nicht in die fühlige Welt reinpasst, ja dann ist das mulmige Gefühl erstmal da, ganz gleich wie man rational dazu steht. Viele Dinge, ja gar die Wissenschaft gilt ja ugs als kontraintuitiv. Zumal auch Kinder zu Schrecklichem fähig sind. Hat man ihnen die Intuition mit der zeitgeistlichen Vernunft zersetzt? Wie ist das Verhältnis hier zu betrachten? Ich denke, ich habe den Punkt zu Genüge verdeutlicht.

Menschen, Psychologie, Anthropologie, Entwicklungspsychologie, Erkenntnistheorie, Ethik, Glaube, Intuition, Moral, Philosophie, Sozialisation, Vernunft, Ratio, Kognitionswissenschaft

Meistgelesene Beiträge zum Thema Philosophie