Beruf – die besten Beiträge

Unangenehmen (Kunden-)Kontakt verbessern?

Guten Tag,

ich arbeite als Technischer Redakteur und bekomme immer wieder Post von einer Leserin, die um den Abdruck von Pressemeldungen bittet. Heute kam wieder was.

Sie formuliert diese Mails dermaßen unterwürfig, gestelzt und überzogen, dass es mir jedes Mal peinlich ist, das zu lesen - mir wäre es ehrlich gesagt lieber, wenn sie mir einfach nur die Meldung durchgibt und nicht tausendmal Bitte und Danke schreibt und den Eindruck erweckt, dass sie "professionell" wirken möchte.

Es handelt sich um die Schriftführerin eines typischen "Dorfvereins", die ich auch kenne und wo ich es nicht verstehe, warum sie sich auf eine so unangenehme Weise anbiedert - das muss sie doch gar nicht.

Das passiert immer und immer wieder - und ich bin eigentlich weder einer, den man per Sie ansprechen noch hofieren muss, das sollte sie wissen.

Mir ist das jedes Mal äußerst unangenehm und diese Person ist ein Einzelfall. Sie ist noch sehr jung (ca. Anfang 20), vielleicht hat sie "zu viel Respekt" vor einem "gestandenen Redakteur" - aber das muss sie doch gar nicht haben, sie kennt mich ja auch persönlich und weiß, dass ich kein Generaldirektor bin und sie keine Angst haben muss und die Mitteilungen erscheinen.

Ich würde ihr am liebsten sagen, dass sie mit mir so wie jeder ganz normal reden und umgehen kann - und dass mir das unangenehm ist. Aber ich möchte auch nicht unbedingt für Irritationen sorgen.

Was kann man da am ehesten machen?

Danke & Grüße!

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Sollten Beamte, Selbstständige und Abgeordnete in die Rentenversicherung einzahlen?

Die Rentenkasse steht durch den demografischen Wandel unter Druck: Immer weniger Erwerbstätige finanzieren immer mehr Rentnerinnen und Rentner. Die neue Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) spricht sich deshalb dafür aus, dass auch Beamte, Abgeordnete und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollten. Um das System langfristig zu stabilisieren, müssten die Einnahmen erhöht werden, sagte sie der Funke Mediengruppe. Zugleich müssten sich die Menschen darauf einstellen, dass die Rentenbeiträge steigen werden. Die konkrete Ausgestaltung soll eine Rentenkommission ausarbeiten, die von der schwarz-roten Bundesregierung eingesetzt wird. Der Vorstoß rief gemischte Reaktionen hervor.

Die Union lehnt den Vorschlag von Bas entschieden ab. „Die Einbeziehung von Selbstständigen und Beamten in die Rente löst weder die Probleme in der Rentenversicherung, noch ist das vom Koalitionsvertrag gedeckt”, sagte etwa CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann der Bild. Ulrich Silberbach, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes, sagte laut ZDF: „Einer Zwangs-Einheitsversicherung erteilen wir eine klare Absage.” Ihm zufolge wäre die Systemumstellung zudem mit enormen Kosten verbunden. Der Vorsitzende des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Christoph Ahlhaus (CDU), sprach von „populistischem Unfug, der kein einziges Problem der Rente langfristig löst”. Selbstständige brauchten Entlastung und „keine Zwangsmitgliedschaft in einer sturmreifen Staatsrente”, so Ahlhaus.

Der Sozialverband VdK begrüßt die Forderung. VdK-Präsidentin Verena Bentele lobte die neue Ministerin dafür, „dass sie sich nicht scheut, überkommene Privilegien zu hinterfragen”. Es sei komplett aus der Zeit gefallen, dass sich einige der solidarischen Rentenversicherung entziehen, sagte sie der dpa. „Deutschland muss in der Rente weg von Kürzungsdrohungen und der ständigen Verunsicherung der Menschen,” forderte sie. Stattdessen müsse sich die Politik um stabile und höhere Beitragseinnahmequellen kümmern. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) unterstützt die Idee, weil so Ungleichheiten zwischen den Versorgungssystemen abgebaut würden und das System insgesamt gerechter und transparenter würde. Denn bislang erhielten Beamte im Durchschnitt laut DIW deutlich höhere Pensionen als gesetzlich Versicherte.

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