Klimagerät mit Anschluss ans kalte Leitungswasser?


13.08.2020, 15:34

hatte mal gelesen, dass es in Deutschland zu wenig Abwasser gibt, weil die Deutschen zu viel Wasser sparen. Deshalb müssten die Abwasserkanäle aufwendig gereinigt werden. wäre von der Idee her ein Ausgleich


13.08.2020, 15:56

nach dem Wärmetauschen würde das Wasser über einen anderen Schlauch ins Abwasser gepumpt

12 Antworten

Würde es nicht funktionieren, ein mobiles Klimagerät über einen Schlauch mit kaltem Leitungswasser zu versorgen wird und somit die Wohnung kühlt?

Das Problem ist die große Wassermenge, die du brauchst. Mit eigenem Brunnen und Pumpe wäre eine Option, d.h. du entnimmst aus dem Brunnen und lässt vielleicht daneben versickern. Ich kenne zumindest eine derartige Installation.

Mit Leitungswasser würdest du Unmengen von Wasser entnehmen - und dann einfach wieder in den Abfluss? Schade drum.

Das mit dem Brunnen klingt interessant. Der müsste dann aber eine größere Wassermenge haben, damit das funktioniert, oder?

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@g00d1

Ja, klar. Technisch wäre natürlich ein Bach/Fluss ideal, aber ich fürchte da könnte es Umweltschutzbedenken geben, wenn du den aufwärmst :-)

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@alfredo153

:D

Ich behalte die Idee mal im Hinterkopf, um es in einem Strandhaus/Überwasser-Bungalow auszuprobieren ^^

Ist dir bekannt, ob jemand mal sein (Haus)-Boot damit umgerüstet hat?

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Im Prinzip gibt es so etwas Ähnliches schon, allerdings mit einem geschlossenen Wasserkreislauf

ist in sehr hohem Maße ineffizient / Spielzeug.

bei einem externen Wasseranschlzss wäre die Frage: wo kommt das Wasser her? Wie kalt ist es? Wie hoch ist der Wasserverbrauch? Wie verlegst du die Leitungen?

Leitungswasser hat eine Temperatur von geschätzt 8-12 grad. Damit kühlst du keine Räume. Oder nur mit einem Riesen großen Wärme tauscher

und dann wird’s wieder haesslich und bleibt dennoch ineffizient.

„richtige“ Klimaanlagen transportieren auch nicht „Kälte“ vom Außengerät zur inneneinheit. Wie z. B. Heizungsrohre Warme transportieren. Sondern das funktioniert nach Prinzip „Verdunstung in Kombination mit Wechsel des agregatzustandes flüssig - gasförmig“.

habe mir nach viel Spielerei mit Diversen mobilen Klimageraeten eine „richtige“ gegönnt und bereue es, es nicht schon früher getan zuhaben.

alles andere ist „spielkram “ aber leider halt oft nicht anders möglich

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es gibt Klimadecken, dass sind Fertigbetonteile mit integrierten Leitungen durch die kaltes Wasser gepumpt wird. Superidee.

....solche Kühlanlagen gibt es durchaus....über die Fußbodenheizung wird dem Boden Wärme entzogen und per Wärmepumpe wird damit ein Pufferspeicher geladen, der z.B. zur Warmwassererzeugung herangezogen werden kann. Okay, bei den derzeitigen Temperaturen sehe ich solch ein System....wenn evtl. noch Solarthermie mit im Spiel ist, wird es wohl gar nicht funzen...schnell an seine Grenzen gelangen. Denn z.Z. (hier in Hamburg aktuell 31°C) dürfte die Energieaufnahme die Abnahme deutlich übersteigen....und geladen ist geladen.

Das würde im Prinzip funktionieren, aber äußerst ineffizient. Das Leitungswasser dürfte etwa 15°C kälter sein als die Wohnungsluft. Da könntest Du die Wohnung mit Wassereimern voll stellen und alle paar Stunden das Wasser austauschen. Das wäre schon mit erheblicher Muskelarbeit verbunden, womit wieder Wärme erzeugt wird, die der Raumluft zugeführt würde.

Tatsächlich wird hierzulande vielerorts durch den Wassersparwahn die Wasserversorgung mit zusätzlichen Aufwänden und Kosten belastet. Das Trinkwasser muss in den Leitungen auch ständig bewegt werden, damit es nicht verkeimt. Zugleich verstopfen die Abwasserleitungen mangels Wasserfluss. In anhaltenden Trockenphasen würde ich das allerdings etwas relativieren.

Da könntest Du die Wohnung mit Wassereimern voll stellen und alle paar Stunden das Wasser austauschen.

Na das kalte Wasser aus der Leitung würde nach dem Wärmetausch-Vorgang in einem Klimagerät automatisch dem Abfluss zugeführt

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