Gewöhnliche Haushaltssteckdosen sind hinsichtlich der Isolation für die übliche Versorgungsspannung von 230 V ausgelegt. Hinsichtlich der Belastung sind die für eine (kurzfristige) maximale Stromstärke von 16 A ausgelegt, entsprechend den üblichen Leitungsschutzsicherungen. Damit ist per Leitungsschutzsicherung die Leistung der Steckdose auf max. 3680 Watt begrenzt.

Was soll nun eine 200-W-Steckdose sein? Womöglich eine Steckdose mit einer Leistungsbegrenzung bei 200 Watt? So etwas gibt es nicht im Handel. Und wenn es eine Steckdose für maximal 200 W Leistung gäbe, dann wäre die ja mit einem Gerät, das eine Leistung von nur 160 Watt aufnimmt, gar nicht ausgelastet!

Du kannst mit einem 10-Tonnen-Laster auch schadlos ein Brief mit 10 Gramm transportieren!

Worin liegt jetzt Dein Problem?

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Das ist doch ganz einfach! Mit jeder weiteren Turbine wird der Flusslauf weiter abgebremst. Dabei fließt das Wasser immer langsamer und breitet sich zunehmend über die technischen Sperren im Flussbett auf die Uferlandschaften aus.

Dabei geht mangels Fließgeschwindigkeit im Flussbett die Wandlung in Elektroenergie gegen null, weil durch die Turbinen kaum noch Wasser kommt.

Die Turbinen würden hier ja in Reihe liegen, womit sich der mechanische Gesamtwiderstand vervielfachen würde. Zum Vergleich: Wenn Du eine elektrische Glühlampe hell leuchten lässt, wird Elektroenergie in Licht und Wärme gewandelt. Wenn Du dazu weitere 100 gleichartige Glühlampen in Reihe schaltest, dann hast Du den 100-fachen elektrischen Widerstand. Dann leuchtet schon lange nichts mehr angesichts 1/100 Stromstärke.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Zunächst fungiert bei Blitzeinschlägen die Erde auch gelegentlich als Pluspol (sog. "Positivblitze").

Beim Gewitterblitz handelt es sich um atmosphärische Entladungen, so ähnlich wie beim elektrischen Kondensator. Da stehen sich entgegengesetzte elektrische Ladungen gegenüber, die sich schlagartig ausgleichen. Der alltägliche Stromkreis enthält keine Aufladungen. Da verschieben sich die Ladungsträger im geschlossenen Kreis.

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Welche Art von Körpern/Körperteilen meinst Du hier? Und was meinst Du mit "passieren"?

Gewitterblitze bevorzugen beim Einschlag selbstverständlich geerdete Körper wegen des erheblich verringerten Erdwiderstandes. Dazu gehören z.B. Blitzableiter.

Falls Du hier mit "Körperteilen" Teile des menschlichen Körpers meinen solltest: Du kannst "Körperteile", also Teile Deines Körpers bzw. Deinen Körper erden, indem Du bei Gewitter unter freiem Himmel das Metallrohr eines Versorgungsnetzes anfasst wie z.B. Wasserrohr, Gasrohr oder ein Erdungsband. Damit wirst Du das Risiko eines direkten Blitzschlages durch Deinen Körper vertausendfachen !!!

"....... würde bei Blitzschlag nichts passieren?" Wie kommst Du auf so etwas? Das wäre absolut tödlich!!!!!

Dazu gibt es auch abgeschwächtere Formen des Selbstmordversuches durch Erdung des eigenen Körpers bei Gewitter: Man stellt sich bei Gewitter mit nackten Füßen bis über die Knie in ein öffentliches Gewässer.

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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Selbstverständlich werden Winde und Stürme ausgebremst von allen möglichen Unebenheiten (Vegetation, Bäume, Gebäude) am Boden. Die Meteorologen beziehen in ihre Wetter-Prognosen deshalb z.B. auch die regionalen Erntezustände ein. Auch Luftreibungen bremsen.

Große Wirbelstürme bauen sich bekanntlich auf den flachen Ozeanen auf und reiben sich auf den Kontinenten wieder ab.

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Solange der Zug gleichmäßig geradeaus fährt, bemerkt der Passagier mit geschlossenen Augen bestenfalls das Rütteln an den Fahrgleisen, aber keinesfalls die Bewegung gegenüber den Körpern außerhalb des Zuges. Physikalisch ist es völlig gleichgültig, ob sich der Zug gegenüber den Bäumen bewegt oder umgekehrt. Wenn der Passagier die Fahrtrichtung ermitteln will, muss er schon aus dem Fenster schauen.

Die Fliege interessiert sich nicht für die Fahrtrichtung des Zuges gegenüber den Bäumen oder der Fahrtrichtung der Bäume gegenüber dem Zug und orientiert sich auch keinesfalls daran. Und vom Rütteln an den Rädern bemerkt sie im Flug ohnehin nichts. Wenn sie ruht, hat sie die gleiche Geschwindigkeit wie Passagiere, Sitze, Gepäck und Zug. Warum sollte die Fliege im Zug anders fliegen als in der Wohnstube?

Bemerkst Du im Sessel in der Stube etwa etwas von der Bewegung des Erdbodens, der um die Erdachse kreist, von der Bewegung der Erde um die Sonne oder der Sonne um die Milchstraßenachse? Musst Du Dich etwa ständig all diesen Geschwindigkeiten körperlich widersetzen?

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Ja

Nach meiner Erinnerung herrschte zur Zeit der sog. „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ von 1966 bis 1976 in China die verbreitete Sitte, seinen Standesdünkel mit einem besonders langen, gepflegten Fingernagel auszudrücken. Der wäre bei produktiver körperlicher Betätigung abgebrochen. Damit sollte demonstriert werden "Seht her, ich habe es nicht nötig, mit den Händen zu arbeiten!"

Aus anderen Zeiten und Regionen ist mir diese Sitte bislang nicht bekannt geworden.

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Der Begriff "Schloss" zielt mehr auf die Tradition des Gebäudes, der Begriff "Palast" dagegen mehr auf dessen Größe, Pracht und Repräsentation. Beispiele:

Der bekannte, zwischenzeitlich abgerissene "Palast der Republik" in Ostberlin hieß im Volksmund etwas herablassend "Ballast der Republik" oder auch "Erichs Lampenladen". Da kam kaum einer auf die Idee, den modernen Prachtbau als "Schloss" zu bezeichnen.

An seiner Stelle wurde inzwischen das "Humboldt-Forum" errichtet, mit der rekonstruierten Fassade des alten Hohenzollernschlosses, das ab 1443 als Hauptresidenz der brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser diente. Angesichts dieser Tradition bleibt es v.a. im Volksmund das "Berliner Stadtschloss".

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"Denn meiner Meinung nach brauchen Triebwerke einen Luftwiderstand um abzubremsen und anzutreiben".

Nein. Propellerantriebe brauchen zur Funktion eine Atmosphäre, aber nicht Raketentriebwerke. Mit Propellern kann man nicht zum Mond fliegen. Dazu nimmt man Raketentriebwerke. Die arbeiten nach dem Rückstoßprinzip.

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Der Stromkreis ist vom Transformator über Oberleitung, Stromabnehmer, Antriebsmaschine, Fahrgleise, Erde und Transformator geschlossen.

Wenn ein Mensch einerseits die Oberleitung und andererseits gleichzeitig ein Fahrgleis bzw. einen sonstigen geerdeten Körper berührt, dann wird zusätzlich ein äußerst lebensbedrohlicher Stromkreis geschlossen.

Allein durch die Berührung des Bodens wird kein Stromkreis geschlossen. Gegen die leichtfertige Berührung der Oberleitung werden Schutzmaßnahmen getroffen.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Wenn die Nennleistung der gesamten Verbraucher am Versorgungsnetz dessen maximalem Leistungsangebot übersteigt, dann sinkt die Netzspannung und damit automatisch die Leistungen der Verbraucher: Die Lichter werden schwächer und die Ventilatoren langsamer wegen Unterspannung.

Wenn dagegen die eingespeiste Leistung die abgenommene Leistung übersteigt, dann wird die Netzspannung erhöht und die Endgeräte strapaziert und womöglich zerstört.

Der Rest ist eine Frage der technischen Steuerung und Zwischenspeicherung.

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Das wäre technisch durchaus zu meistern, ergibt allerdings absolut keinen wirtschaftlichen Sinn.

Wir könnten mit einem ordentlichen Bankkredit eine Blitzfangeinrichtung mit chemischem Energiespeicher bauen. Sollte in den nächsten 100 Jahren zufällig einmal ein Blitz in unsere Anlage einschlagen mit einer Gesamtenergie von vielleicht 1 MWh, dann könnte unsere Anlage davon vielleicht 0,1 MWh davon abschöpfen zur Speicherung und Einspeisung in ein Versorgungsnetz. Bis dahin sind 100 Jahre lang Instandhaltungskosten für die Anlage aufgelaufen, Tilgungsraten und Zinseszins.

Wenn wir die gesamte Energie eines gewöhnlichen Gewitterblitzes (Allein Blitz und Donner setzen schon den größten Teil der Energie um!) nutzen könnten, dann hätten wir pro Blitz rund 1 kWh als Ertrag. Das ist z.B. der Ertrag, den das Gezhouba-Wasserkraftwerk am Jangtsekiang-Fluss (Dreischluchtenstaudamm) in China (Leistung von 22,5 GW) alle 5 Sekunden bringt!

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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Warum sollte man solchen Unfug nicht machen können?

Der in dieser Weise mühsam in unvorstellbar winziger Menge erzeugte Strom wäre natürlich unbezahlbar, allein schon wegen des teuren Brennstoffes: Die menschlichen Stubenradler würden sehr schnell hungrig und müssten ihren zusätzlichen Energieaufwand mit zusätzlich aufzunehmenden Lebensmitteln speisen. Die Menschen könnten sich aber im Gegensatz zu gewöhnlichen Wärmekraftwerken nicht mit billigen Kohlen oder mit billigem Erdöl ernähren.

Da wäre es weitaus wirtschaftlicher und vor allem weniger mühsam, die menschli-chen Lebensmittel als Biokraftstoff direkt in die Wärmekraftwerke einzuspeisen. Da würde man sich schon das Getreide mahlen, Brot Backen und Brot Essen sparen und stattdessen das Getreide direkt verbrennen zur Veredelung der chemischen Energie in Elektroenergie. Das ist schon sehr realitätsnah: Biomassekraftwerk!

Wenn ich schon grotesk umständlich chemische in elektrische Energie wandeln wollte mit fantastischen Umständen, dann würde ich nicht ausgerechnet menschliche Körper als Wärmekraftmaschinen missbrauchen, sondern z.B. lieber Läuse, Flöhe und Bettwanzen einfangen, um diese in Wärmekraftwerken als Energiequelle zu verheizen anstelle von fossilen Brennstoffen.

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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Die medizinische Wirkung beim Stromschlag ist abhängig von

  • Spannung,
  • Stromart (Gleichstrom, Wechselstrom, Frequenz)
  • Stromweg im menschlichen Körper und
  • Einwirkungszeit

Unter dem Gesichtspunkt der Unfallverhütung haben die "Ampere" in dieser Aufzählung absolut nichts zu suchen! Ampere ist die Maßeinheit der Stromstärke. Und hier ist für die medizinische Wirkung nur der Körperstrom maßgebend, d.h. der Strom, der durch den Körper fließt und nicht sonst irgendwo. Und die Stärke des Körperstromes ergibt sich aus der am Körper anliegenden Spannung und dem jeweiligen elektrischen Widerstand des Opferkörpers (Stromstärke = Spannung durch Widerstand) unter Berücksichtigung des aktuellen Stromweges im Opferkörper und ist beim Stromunfall in aller Regel unbekannt, weil dabei üblicherweise keine spezielle Messvorrichtung am Unfallopfer installiert ist. Das mag vielleicht am elektrischen Stuhl gegeben sein wegen der erklärten Tötungsabsicht.

Bei der Spannung ist zu berücksichtigen, dass diese in vielen Fällen mit zunehmender Stromstärke abnimmt durch die Spannungsabfälle an den Widerständen im bedrohlichen Stromkreises. Dann ist nicht mehr die Spannung der Spannungsquelle maßgebend, sondern eine Restspannung.

Das gilt v.a. in den Fällen, in denen nicht zwei gegenseitig Spannung führende Leiter gleichzeitig berührt werden, sondern nur ein Leiter, der eine Spannung gegen Erde führt und gleichzeitig die Erde über einen mehr oder weniger großen Erdungswiderstand, der vor Ort von Laien gewöhnlich gar nicht einzuschätzen ist. Dabei ist bei den meisten alltäglichen Stromunfällen an Außenleitern unseres Versorgungsnetzes (230 V gegen Erde) der Erdungswiderstand die allerwichtigste Größe, weil dieser Widerstand die am Körper effektive Spannung bestimmt: Es kommt darauf an, ob das Opfer z.B. auf einer trockenen Holzleiter steht oder barfuß auf nassem Steinboden. Da gehen bei sonst gleichen technischen Gegebenheiten die Wirkungen von "völlig unbemerkt" bis hin zu "tödlich".

Als ganz grobe Faustformel gelten bei Wechselstrom Spannungen von über 50 V oder Körperstromstärken von über 0,02 Ampere allgemein als lebensbedrohlich.

Siehe dazu Wiki "Stromunfall". Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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