"Nehmen wir an man ist im Weltall und man wird in eine Richtung beschleunigt.."

Die Beschleunigungen, die wir durch die zahllosen Gravitationsfelder erfahren (z.B. Fallbeschleunigung zur Erde oder zur Sonne, Kreisbeschleunigung um die Erde oder um die Sonne) bemerken wir nicht körperlich. Diesen Beschleunigungen sind wir unabwendbar ständig ausgesetzt, solange uns nichts dagegen "abbremst". Solange wir keinen anderen Kräften ausgesetzt sind, befinden wir uns im freien Fall, in der sog. "Schwerelosigkeit". Das Wort ist irreführend, das sollte eigentlich "Bodenlosigkeit" heißen oder "Gewichtslosigkeit". Solange wir nirgends anstoßen, schweben wir ewig gleichförmig dahin.

Wenn wir auf einen Körper stoßen, werden wir in dem Sinne abgebremst, dass wir nach Maßgabe von dessen Flugrichtung, Masse und relative Geschwindigkeit (d.h. relativ zu uns!) umgelekt (beschleunigt) werden. Wenn wir auf einen großen Himmelskörper fallen, liegen (stehen oder sitzen) wir in dessen Gravitationsfeld auf dessen Boden. Dann haben wir ein Gewicht, das uns zu Boden drückt. Dann schweben wir nicht mehr.

Das gleiche Gefühl haben wir, wenn wir durch eine Rakete beschleunigt werden. Dann werden wir an die rückseitige Wand gedrückt. Nach Brennschluss der Rakete schweben wir im freien Fall.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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1.

Anziehungskräfte, z.B. von Magneten oder Gravitationskräfte kennen keine Grenzen. Andernfalls könnte nicht der Mond um die Erde oder die Erde um die Sonne kreisen. Die Gravitation nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Siehe Wiki "Gravitation". Die Definition "ab 100 km ist Weltall" ist eine ganz willkürliche Vereinbarung.

2.

Ein Fallschirmsprung aus 100 km Höhe würde nach meiner groben Einschätzung tödlich enden. In dieser dünnen Luft würde der Springer ca. 50 km nahezu ungebremst beschleunigen. Die erreichte Geschwindigkeit könnte er kaum noch lebend abbremsen.

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".... aber ich hoffe ihr versteht was ich meine". Nein, das gelingt uns beim besten Willen nicht!

Um irgend eine Strecke zu bewältigen, muss die Geschwindigkeit größer als 0 m/s sein.

Um in eine dauerhafte Kreisbahn um die Erde zu geraten, muss ein Körper die 1. Fluchtgeschwindigkeit erreichen, siehe Wiki "Fluchtgeschwindigkeit".

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An dem Prozess sind hunderte von Muskeln beteiligt, deren biophysikalische Daten auszuwerten wären für diese Berechnung. Und das Ergebnis ließe sich nur auf ein konkretes Individuum beziehen. Deine oben angegebene Daten geben für die Aufgabe fast nichts her.

Bei Dir scheint ein Missverständnis vorzuliegen: Die ebene Ortsveränderung eines Körpers bedarf keiner physikalischen Leistung, soweit keine Reibung zu überwinden ist. Bei dieser Rechnung müssten wir z.B. alle Gelenkreibungen, Blutgefäßreibungen, Schuh- und Bodenreibungen kennen.

Die Beinleistungen von Menschen bewegen sich zwischen 100 Watt und 500 Watt, je nach Dauer, Training und Kondition. Das sind Erfahrungswerte und keine Rechenwerte!

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Siehe Wiki "Elektromotor".

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"Der Strom sucht sich ja vermutlich nicht ausschließlich nur den Weg zur Erde, sondern ....."

Nein, das ist fehlerhaft! Der Ausgleichsstrom der atmosphärischen Aufladung findet ausschließlich zwischen Gewitterwolke und Erde statt. Wo sollte denn warum außerhalb dieses Weges ein Strom herumstreunen? Und wie sollte zwischen Blitzfangeinrichtung und Erdung die Potentialausgleichsschiene in diesen Weg geraten?

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Mit "Schwerelosigkeit" bezeichnen wir den dynamischen Zustand des freien Falls. Das sollte eigentlich "Bodenlosigkeit" oder "Gewichtslosigkeit" heißen. Das erfährt z.B. ein in die Luft geworfener Körper (wenn man vom Luftwiderstand absieht) oder jeder beliebige antriebslose Körper im Weltall, weil der dort keine Auflage hat.

Mit konkreten Räumen oder Körperteilen (hier "Mund") hat das überhaupt nichts zu tun.

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Laut dem Stromspiegel 2017 verbrauchen Haushalte in Deutschland ohne elektrische Warmwasserbereitung im Schnitt so viel Strom:

  • Haushalt mit einer Person: 2.300 kWh - Haush. mit 2 Personen: 3.000 kWh
  • Haush. mit 3 Personen: 3.600 kWh - Haushalt mit vier Personen: 4.000 kWh
  • Haushalt mit fünf Personen: 5.000 kWh

 Da bist Du mit 700 kWh ganz besonders sparsam!

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Deine Frage ist schlicht so sinnlos wie z.B. "Wieviele Meter sind 3 Stunden?" oder "Wieviele kg sind 4 Grad Celsius?". Du suchst nach natürlichen Relationen von Maßeinheiten ganz unterschiedlicher Dimensionen.

Falls Du stattdessen Zahlen suchst, die findest Du im Telefonbuch!

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"Angenommen, das Universum sei nicht unendlich ..... wie kann er dann endlich sein"?

Nicht unendlich = endlich.

Das Universum ist von endlicher Größe ohne Begrenzung, so ähnlich wie die Oberfäche einer Kugel.

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Elektrische Spannung ohne fließenden Strom ist der alltägliche Normalfall. Erst bei Einschalten von Geräten wird ein Stromfluss bewirkt!

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Weil den Arbeitsaufwand kein gewöhnlicher Stomkunde bezahlen würde.

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Um eine dieser LED's zu betreiben brauchst Du keine Ampere, sondern eine Spannungsquelle mit 1,5 Volt. Diese Nennspannung ist a.a.o. deutlich nachzulesen. Falls keine weiteren Angaben zu finden sind, kannst Du die Stromstärke nach Installation auch messen.

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Dazu hast Du keine Daten vorgegeben. Die sollen wir und also ausdenken.

Um z.B. die Temperatur von 10 Liter Wasser um 90°C (z.B. von 10°C auf 100°C) zu erhöhen, werden rund 1 kWh zugeführt. Beim elektrischen Waswserkocher schätze ich noch ca. 10% Wärmeverluste, dann sind wir bei 1,1 kWh.

Um 10 Liter Wasser ohne Temperaturerhöhung zu verdunsten, sind weitere 5,8 kWh erforderlich, bei 10% Wärmeverlusten rund 6,4 kWh.

Um 10 Liter Wasser von 10°C zu verkochen, werden bei einem Wirkungsgrad von 0,9 insgesamt rund 6,4+1,1 kWh = 7,5 kWh aufgbracht. Das sind pro Liter 0,75 kWh.

Wenn wir mit einem Wasserkocher mit der Leistung von 1 kW unter den o.g. Annahmen 1 Liter Wasser verkochen, dann dauert das 1 kW/0,75 kWh Stunden, also 80 Minuten.

Mit 7,5 kWh werden in der Weise 10 Liter Wasser verkocht. Das kostet bei einem angenommenen Stromtarif von 0,3 €/kWh 2,5 €. Für 10 € werden also in der Weise 40 Liter Wasser verkocht, falls ich mich nicht verrechnet habe.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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