Möglicherweise hast Du eine Standby-Leistung von 0,3 Watt. Das kostet im Dauerbetrieb pro Tag kaum 2 Cent oder 2 Zigaretten im Monat. Die Ersparnisse werden womöglich durch die Anschaffung der Steckvorrichtung aufgefressen.

Das ist dann fast so eine theoretische Sparmaßnahme wie wenn Du vor einer Autofahrt die Fingernägel vom Lack befreist, um das Körpergewicht bzw. Transportgewicht zu verringern. Schließlich lässt sich damit auch Sprit sparen. Aber der Fingernagelreiniger wird die Ersparnisse auffressen.

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Beim Verletzungsrisiko kommt es bei gegebener Spannung (hier Haushaltssteckdose mit 230 V) nicht auf die Anzahl der beteiligten Finger an, sondern nur auf die Stärke und den Weg des Körperstromes und auf die Einwirkungszeit.

Wenn Du den Außenleiter (auch "Phase" genannt) hinter einem Loch der Abdeckung und den Neutralleiter (auch "Nullleiter" genannt) hinter dem anderen Loch gleichzeitig berührst, wird das richtig lebensgefährlich.

Es genügt auch, anstelle des Nullleiters mit irgend einem Körperteil den Boden oder eine Wand zu berühren. Weil der Nullleiter geerdet ist, wird so der Stromkreis über die Erde (ggfs. auch über Wand und Erde) geschlossen. In diesem Falle bemisst sich bei gegebener Spannung gegen Erde die Stärke des gefährlichen Körperstromes aus dem jeweiligen Erdungswiderstand. Da ergeben sich gewaltige Unterschiede, ob das Unfallopfer mit nackten, nassen Füßen auf Steinplatten über dem Betonboden steht oder mit trockenen Filzpantoffeln auf dem dicken Teppich über dem Holzfußboden.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Verschiebungen der globalen Durchschnittstemperatur um 1°C innerhalb weniger Jahrzehnte führen immer zu vielfältigen gravierenden Veränderungen in der Natur, die uns mehr Schwierigkeiten als Vorteile bereiten. Das ist zunächst keine Frage der Verschiebungsrichtung.

Allerdings vermute ich, dass bei einem unerwünschten Temperaturabfall die technische Gegensteuerung, d.h. die künstliche Freisetzung oder Isolation von Wärme, leichter zu bewerkstelligen wäre als die gegenwärtigen entgegengesetzten Bemühungen.

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Dazu nimmt man Temperaturregler, auch Thermostate genannt, wie z.B. bei Kühlschränken, Raumheizungen, Heizlüfter, Bügeleisen, Backöfen u. dergl. mehr.

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"Wenn ich einen Netzstecker mit einer höheren Leistung kaufe ......."

Die Anschlusskabel für die PC's sind genormt. Derart leistungsstarke Peripheriegeräte wirst Du kaum am USB-Ausgang des PC haben, dass die das Anschlusskabel überlasten. Da würde ja zuerst das USB-System und dann das Netzteil durchschmoren, aber niemals das Netzkabel! Heizlüfter, Tauchsieder und dergl. wirst Du wohl nicht über den PC laufen haben, und schon gar nicht über USB. Dein seltsames Vorhaben müsstest Du erst einmal vorstellen.

"...... kaufe, wird dann nicht der Pc kaputt?"

Wenn Du ein Kabel bekommen würdest, dessen maximale Grenzbelastung ("mit einer höheren Leistung") höher ist als die der normgerechten Netzkabel, dann wird Dein PC garantiert nicht davon kaputt gehen. Du darfst sogar einen Puppenwagen mit 2 kg Gewicht über eine Brücke schieben, die für eine maximale Belastung von 100 Tonnen zugelassen ist. Der Puppenwagen wird von der Stabilität der Brücke garantiert nicht kaputt gehen.

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Meteorologische Temperaturangaben beziehen sich immer auf die Temperatur der Luft. Und die Lufttemperatur ist nur im Schatten zu ermitteln, weil sich nur im Schatten die Temperatur des Thermometers an die Lufttemperatur anpasst.

Wenn Du ein Thermometer von der Sonne bestrahlen lässt, dann erhöht sich die Temperatur des Thermometers meist weit über die Lufttemperatur hinaus. Das Messergebnis ist dann völlig zufällig und abhängig von zahllosen Umständen wie Strahlungsintensität, aktuelle Luftzusammensetzung, Einstrahlungswinkel, Materialeigenschaften des Thermometerkörpers und dergl. mehr. Über Wetterereignisse sagt das Messergebnis gar nichts aus.

Außerdem hat die Luft in bestrahlten Flecken praktisch die gleiche Temperatur wie in beschatteten Flecken. Im Umkreis von 100 Metern ergeben sich da kaum Temperaturunterschiede, weil die Luft ständig hinreichend in Bewegung ist, auch bei sog. "Windstille".

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Du gehst die Sache verkehrt herum an! Der untaugliche Versuch, die Heizkosten ausgerechnet an der Technik des Heizgerätes zu ermitteln, ist so wie die jährlichen Wasserkosten ausgerechnet an der Technik des Wasserhahns messen zu wollen.

Die Heizkosten ergeben sich aus dem Produkt von Wärmeleistung und Heizdauer. Bei Einsatz eines Thermostaten schaltet das Heizgerät immer bei Unterschreitung der voreingestellten Zieltemperatur ein und schaltet bei Erreichen der Zieltemperatur wieder ab. Wo kein Thermostat ist, wird das eben manuell erledigt. Die Leistung des Heizgerätes ist für die Heizkostenrechnung völlig irrelevant! Bei höherer Leistung wird die jeweils erforderliche Wärmemenge nur in kürzerer Zeit zugeführt. Bei unzureichender Leistung wird die Zieltemperatur nicht erreicht. Genauso irrelevant sind die hier angegebenen 40°C, worauf die sich immer auch beziehen mögen, soweit es sich nicht um die angestrebte Raumlufttemperatur handelt. Bezüglich der Heizkosten zählt einzig und allein die im Berechnungszeitraum zugeführte Wärme und deren Tarif:

Heizkosten in € = Wärmebedarf in kWh mal Stromtarif in €/kWh.

Der Stromlieferant berechnet für jede kWh Wärme 1 kWh zum vereinbarten Tarif.

Der jährliche Wärmebedarf ergibt sich aus den Daten der jeweiligen Wärme-Isolierung und lässt sich online mittels "Wärmebedarfsrechner" im Web ermitteln nach Eingabe der Flächen- und Fugenmaße sowie der Baumaterialien (Außenwände, Fenster, Türen) sowie der angestrebten Raumlufttemperatur.

Bei der Fußbodenheizung ist nicht auszuschließen, dass mangels Fußboden-Isolierung ein kleiner Teil der erzeugten Wärme nutzlos in den Boden geleitet wird. Das wäre einzukalkulieren. Bei Verbrennerheizungen (Die kosten mit Öl oder Gas nur 1/5 im Betrieb!) ohne Heizwerttechnik sind entsprechende Kaminverluste zu veranschlagen.

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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"... wie kann ich garantieren, dass die Spannung exakt zu 50% aufgeteilt wird?"

Das ist garantiert durch den Einsatz von zwei baugleichen Geräten in Reihenschaltung. Die haben ja den gleichen Widerstand.

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Anscheinend bist Du noch nie im Leben an einem nebligen Novembermorgen draußen gewesen. Da siehst Du hautnah kalte Wolken vor Dir.

Wenn in der Kälte kein Wasser verdunsten würde, dann würde im Winter die Wäsche auf der leine nie trocken.

Man kann auch mit Wärmezufuhr ordentlich Dampf erzeugen. Und der ist meistens nur ein paar Minuten warm, bis er aufgestiegen ist.

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In beiden Fällen treten theoretisch sehr winzige Verluste auf, die praktisch nicht messbar sind.

Auf dem Weg vom Kraftwerk zur Steckdose treten auf Transportverluste in den etwa 100 km langen Leitungen (ohm'sche, kapazitive und induktive Verluste sowie Isolationsverluste) auf von etwa 5%. Wenn ich nun noch eine Verlängerung von 1 m anstecke, dann kommt rechnerisch noch ein Verlust von weiteren 0,000005 Prozent dazu.

Beim eingesteckten Verlängerungskabel treten theoretisch Isolationsverluste auf als kleiner Teil der oben genannten Transportverluste.

Das sind alles sehr theoretische Größen, die kaum zu errechnen und praktisch völlig zu vernachlässigen sind. Man könnte vermutlich effizienter sparen, wenn man beim Auto fahren den Ehering zu Hause lässt, um mit der Verminderung des Transportgewichtes Sprit zu sparen.

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Das Universum ist unbegrenzt und endlich wie z.B. die Oberfläche einer Kugel.

Wenn das Universum begrenzt wäre, müsste man auf ein Schild stoßen mit dem Hinweis: "Achtung, Sie verlassen hier das All und betreten das Unall!"

Wenn das All unendlich wäre, wäre die Raumkrümmung nicht plausibel.

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"Wie mache ich das ohne eine Steckdose" 

Was willst Du mit dem zusammengebauten PC machen, wenn Du keine Steckdose hast?

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Den seriösen Wissenschaftler erkennt man an seiner seriösen Arbeit, die muss man eben anschauen. Daran führt kein Weg vorbei.

Ein Sozialwissenschaftler ist in seiner Tätigkeit im günstigsten Falle allein der FDGO verpflichtet. Ansonsten gilt für ihn, wenn er nicht verhungern will:

"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!"

In der bürgerlichen Gesellschaft gilt es als durchaus seriös, sich als Wissenschaftler in den Dienst von Unternehmen, Parteien, Interessenverbänden und deren jeweiligen Ideologien zu stellen. Dass sich Wissenschaftler und Publizisten für die Rechtfertigung offensichtlich vollidiotischer Sprüche von herrschenden Populisten bezahlen lassen, ist eine relativ neue Erscheinung.

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