"... eine Steckdose mit 230 Volt und 16 Ampere" ergibt hier keinen Sinn! Was soll denn eine "Steckdose mit 16 A" sein???

Unsere Haushaltssteckdosen sind an ein 230-Volt-Wechselstromnetz angeschlossen. Das ist hier von Bedeutung. Dass deren Haushaltsstromkreis heutzutage gewöhnlich mit einer Leitungsschutz-Sicherung für 16 A ausgestattet sind, ist für das Unfallrisiko so bedeutungslos wie die Schuhgröße des Unfall-Opfers. Lebensgefährlich sind bei Wechselstrom bereits Körperströme ab etwa 0,016 Ampere.

Was die "16 Ampere" in Verbindung mit dem Elektroschocker hier heißen soll, sei dahin gestellt. Als bedrohlicher Körperstrom liegen solche Stromstärken bereits beim Tausendfachen. Eine derartige Stromstärke durch den eigenen Körper würde kein Mensch 1/10 Sekunde lang überleben.

Beim Elektroschocker sorgt der große Innenwiderstand für einen gewaltigen Spannungsabfall. Mit Beginn des Stromflusses über den Körper des Opfers bricht die Spannung sofort zusammen. Und der Impuls dauert ohnehin nur ein paar Tausendstel Sekunden. Da fehlt vollkommen eine bedrohliche Einwirkungszeit.

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Zweifellos werden gelegentlich auch Krokodile im Wasser von Blitzschlägen getötet wie z.B. auch Kühe auf der Weide. Ob die Tiere solche Gefahren wahrnehmen können, weiß ich nicht.

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Da bist Du wahrscheinlich nicht sicher.

Wenn die Überdachung samt Rückwand aus einem engen Geflecht von Metallstäben besteht, könnte sie zwar tendenziell einen Blitz ableitenden "Faraday'schen Käfig" bilden. Dazu müsste das Metallgestell aber ordentlich geerdet sein wie ein Blitzableiter, und davon gehe ich nicht aus.

Ohne eine solche Erdung bringt das Metallgestell bei Blitzeinschlag für umstehende Menschen nur die Gefahr einer "Schrittspannung" am Boden. Dabei fließen Entladungsströme zwischen den beiden Füßen über menschliche Körper, und die können gefährliche Größen annehmen.

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.... einen Spannungswandler ...., der 100W leistet....."

Nein, Du meinst einen Spannungswandler, der bis zu maximal 100 Watt belastbar ist. Wenn Du dieses Limit überschreitest, dann geht beim Spannungswandler etwas kaputt. Im günstigsten Falle brennt dort nur eine Sicherung durch als "Sollbruchstelle". Die kann man dann erneuern.

Um ein Auto zur Explosion zu bringen, musst Du es schon mit einem explosiven Gas füllen.

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Wenn man die Details beachtet, nein im Gegenteil. Je schneller, desto wirtschaftlicher.

Kostenrelevant ist nur die zugeführte Wärmemenge, und die ist das Produkt aus Leistung und Zeit. Die zugeführte Wärme teilt sich auf in Nutzwärme zur Erhöhung der Wassertemperatur und dabei nutzlos abgestrahlter Verlustwärme.

Wenn nun die zum Sieden des Wassers erforderliche Wärmemenge über einen längeren Zeitraum zugeführt wird (z.B. durch Absenkung der Spannung), dann wird über einen längeren Zeitraum Verlustwärme abgegeben. Der Ausgleich dieses zusätzlichen Verlustes bei niedrigerer Spannung ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Zum Verständnis: Wenn wir die Spannung z.B. auf 1 Volt absenken (bei gleichem Heizgerät!), dann geht die Aufheizzeit gegen unendlich, weil die Siedetemperatur nie erreicht wird. Der Anteil der Verlustwärme steigt dann auf 100%.

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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Nein, das ist in den USA so unbekannt wie fast in der ganzen Welt. Staatlich geregelte betriebliche Ausbildungen mit begleitendem Berufsschulunterricht im Sinne des deutschen Berufsbildungsgesetzes (BBIG) kennt man nach meiner Kenntnis in Deutschland und in der Türkei, vermutlich auch in Österreich, vereinzelt auch in Frankreich.

Im Rest der Welt ist man eben ein Facharbeiter, wenn man sich als solcher in der Berufspraxis bewährt bzw. dort als solcher anerkannt wird. Man weist sich bei Bewerbungen nicht mit einem genormten Abschlusszertifikat aus, sondern mit Arbeitszeugnissen und ggfs. Teilnahmebescheinigungen an Aus- und Fortbildungskursen nach eigener Wahl. Das System ist bei allen Nachteilen vergleichsweise flexibler bei Veränderungen beruflicher Anforderungen.

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Ausgeschaltete Elektrogeräte verbrauchen keinen Strom !!!!!!!!!!

Möglicherweise sind an dem Herd, wenn keine Platte oder Backofen betrieben wird, ständig irgendwelche Display-Anzeigen nicht abgeschaltet, z.B. eine Uhr oder dergl. Da bewegt sich der jährliche Stromverbrauch gewöhnlich im Centbereich. Darüber mache ich mir keine Gedanken.

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Eine funktionstüchtige Glühlampe leuchtet ordnungsgemäß, wenn sie an ihre Nennspannung angeschlossen ist. Die Nennspannung, ist die Spannung, für die die Lampe konstruiert wurde. Die Nennleistung ist die Leistung, für die die Lampe konstruiert wurde.

Bei einer Lampe mit der Nennleistung von 0,9 Watt, die an eine Spannung von 1,5 Volt angeschlossen ist, fließt ein Strom von der Stärke von 0,6 Ampere.

Bei einer Lampe mit der Nennleistung von 0,09 Watt, die an eine Spannung von 1,5 Volt angeschlossen ist, fließt ein Strom von der Stärke von 0,06 Ampere.

Das gilt rechnerisch. Aber Glühlampen mit 0,09 Watt wird kaum einer bauen. Für so kleine Leistungen setzt man Glimmlämpchen ein.

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"Habt ihr sowas in dieser Art schon gehört?" - Das ist noch gar nichts!

Mir hat einer erzählt, dass alle Leute vom FBI überwacht werden, die über drei Paar braune Halbschuhe verfügen.

Ein Anderer hat mir erzählt, dass alle Leute in Vorbeugehaft kommen, die dienstags Eier anpinseln!

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In ballistischer Hinsicht gibt es keine Untergrenze für die Größe eines Erdsatelliten. Das könnte im Prinzip auch ein Staubkorn sein. Die technische Schwierigkeit liegt nur darin, eine funktionstüchtige Rakete in Staubkorngröße zu bauen.

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Von der alten Windmühle aus Holplatten bis zur modernen wirtschaftlichen Windkraftanlage samt Leistungselektronik, Netzeinspeise- und Energiespeichertechnik war es ein langer und mühsamer Weg der Entwicklung.

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Gewöhnliche Haushaltssteckdosen sind hinsichtlich der Isolation für die übliche Versorgungsspannung von 230 V ausgelegt. Hinsichtlich der Belastung sind die für eine (kurzfristige) maximale Stromstärke von 16 A ausgelegt, entsprechend den üblichen Leitungsschutzsicherungen. Damit ist per Leitungsschutzsicherung die Leistung der Steckdose auf max. 3680 Watt begrenzt.

Was soll nun eine 200-W-Steckdose sein? Womöglich eine Steckdose mit einer Leistungsbegrenzung bei 200 Watt? So etwas gibt es nicht im Handel. Und wenn es eine Steckdose für maximal 200 W Leistung gäbe, dann wäre die ja mit einem Gerät, das eine Leistung von nur 160 Watt aufnimmt, gar nicht ausgelastet!

Du kannst mit einem 10-Tonnen-Laster auch schadlos ein Brief mit 10 Gramm transportieren!

Worin liegt jetzt Dein Problem?

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Das ist doch ganz einfach! Mit jeder weiteren Turbine wird der Flusslauf weiter abgebremst. Dabei fließt das Wasser immer langsamer und breitet sich zunehmend über die technischen Sperren im Flussbett auf die Uferlandschaften aus.

Dabei geht mangels Fließgeschwindigkeit im Flussbett die Wandlung in Elektroenergie gegen null, weil durch die Turbinen kaum noch Wasser kommt.

Die Turbinen würden hier ja in Reihe liegen, womit sich der mechanische Gesamtwiderstand vervielfachen würde. Zum Vergleich: Wenn Du eine elektrische Glühlampe hell leuchten lässt, wird Elektroenergie in Licht und Wärme gewandelt. Wenn Du dazu weitere 100 gleichartige Glühlampen in Reihe schaltest, dann hast Du den 100-fachen elektrischen Widerstand. Dann leuchtet schon lange nichts mehr angesichts 1/100 Stromstärke.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Zunächst fungiert bei Blitzeinschlägen die Erde auch gelegentlich als Pluspol (sog. "Positivblitze").

Beim Gewitterblitz handelt es sich um atmosphärische Entladungen, so ähnlich wie beim elektrischen Kondensator. Da stehen sich entgegengesetzte elektrische Ladungen gegenüber, die sich schlagartig ausgleichen. Der alltägliche Stromkreis enthält keine Aufladungen. Da verschieben sich die Ladungsträger im geschlossenen Kreis.

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Welche Art von Körpern/Körperteilen meinst Du hier? Und was meinst Du mit "passieren"?

Gewitterblitze bevorzugen beim Einschlag selbstverständlich geerdete Körper wegen des erheblich verringerten Erdwiderstandes. Dazu gehören z.B. Blitzableiter.

Falls Du hier mit "Körperteilen" Teile des menschlichen Körpers meinen solltest: Du kannst "Körperteile", also Teile Deines Körpers bzw. Deinen Körper erden, indem Du bei Gewitter unter freiem Himmel das Metallrohr eines Versorgungsnetzes anfasst wie z.B. Wasserrohr, Gasrohr oder ein Erdungsband. Damit wirst Du das Risiko eines direkten Blitzschlages durch Deinen Körper vertausendfachen !!!

"....... würde bei Blitzschlag nichts passieren?" Wie kommst Du auf so etwas? Das wäre absolut tödlich!!!!!

Dazu gibt es auch abgeschwächtere Formen des Selbstmordversuches durch Erdung des eigenen Körpers bei Gewitter: Man stellt sich bei Gewitter mit nackten Füßen bis über die Knie in ein öffentliches Gewässer.

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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Selbstverständlich werden Winde und Stürme ausgebremst von allen möglichen Unebenheiten (Vegetation, Bäume, Gebäude) am Boden. Die Meteorologen beziehen in ihre Wetter-Prognosen deshalb z.B. auch die regionalen Erntezustände ein. Auch Luftreibungen bremsen.

Große Wirbelstürme bauen sich bekanntlich auf den flachen Ozeanen auf und reiben sich auf den Kontinenten wieder ab.

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Solange der Zug gleichmäßig geradeaus fährt, bemerkt der Passagier mit geschlossenen Augen bestenfalls das Rütteln an den Fahrgleisen, aber keinesfalls die Bewegung gegenüber den Körpern außerhalb des Zuges. Physikalisch ist es völlig gleichgültig, ob sich der Zug gegenüber den Bäumen bewegt oder umgekehrt. Wenn der Passagier die Fahrtrichtung ermitteln will, muss er schon aus dem Fenster schauen.

Die Fliege interessiert sich nicht für die Fahrtrichtung des Zuges gegenüber den Bäumen oder der Fahrtrichtung der Bäume gegenüber dem Zug und orientiert sich auch keinesfalls daran. Und vom Rütteln an den Rädern bemerkt sie im Flug ohnehin nichts. Wenn sie ruht, hat sie die gleiche Geschwindigkeit wie Passagiere, Sitze, Gepäck und Zug. Warum sollte die Fliege im Zug anders fliegen als in der Wohnstube?

Bemerkst Du im Sessel in der Stube etwa etwas von der Bewegung des Erdbodens, der um die Erdachse kreist, von der Bewegung der Erde um die Sonne oder der Sonne um die Milchstraßenachse? Musst Du Dich etwa ständig all diesen Geschwindigkeiten körperlich widersetzen?

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Ja

Nach meiner Erinnerung herrschte zur Zeit der sog. „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ von 1966 bis 1976 in China die verbreitete Sitte, seinen Standesdünkel mit einem besonders langen, gepflegten Fingernagel auszudrücken. Der wäre bei produktiver körperlicher Betätigung abgebrochen. Damit sollte demonstriert werden "Seht her, ich habe es nicht nötig, mit den Händen zu arbeiten!"

Aus anderen Zeiten und Regionen ist mir diese Sitte bislang nicht bekannt geworden.

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