Hasst ihr Gott?
Ich hasse Gott, dass er mich geboren hat und für das ganze Leid und Chaos auf der Welt verantwortlich ist.
39 Stimmen
13 Antworten
Hass = Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere abkratzt xD
Etwas sinnlos, selbstzerstörerisch und dumm.
Davon abgesehen bringts auch nix Gott zu hassen. Was sollts ihn kratzen? Dient ja nur deinem eigenen Zweck. Verbessert weder die Welt noch dein Leben. Zeitverschwendung.
Bin Atheist, daher gibts auch keinen Gott, den ich hassen könnte.
Du bist Atheist, weil du Gott hasst.
Denn das Problem im Denken der Atheisten ist, dass sie meinen, Gott verschwinden lassen zu können, nur weil sie nicht an ihn glauben.
Solches Denken ist der Glaube an Magie vorangesetzt.
Somit Spiritismus und im Endeffekt Religion.
Nun wenn ich Gott kenne und weiss, dass er ist, dann kann ich doch eine klare Diagnose erstellen.
Würde ich nur blind an irgend einen Gott glauben den sich irgend welche Menschen ausgedacht haben, dann wäre das etwas anderes.
Damit also die Ferndiagnose liegt bei dir, da du aus der Ferne ohne es je geprüft zu haben davon ausgehst, dass die inexistenz eines Gottes Real ist und es nur Götzen somit Menschengemachte Götter gibt, aber keinen Realen der wirklich ist.
Dieser Gott lässt sich durch alle finden die an Wahrheit und Zuverlässigkeit interessiert sind und das ernsthaft und nicht nur dem Schein nach.
"Damit also die Ferndiagnose liegt bei dir, da du aus der Ferne ohne es je geprüft zu haben davon ausgehst, dass die inexistenz eines Gottes Real ist und es nur Götzen somit Menschengemachte Götter gibt, aber keinen Realen der wirklich ist."
Wieder seltsam, was du alles von mir und meinem Glauben zu wissen wähnst.
Ich kann ja deine Antworten lesen und dadurch, dass ich der deutschen Sprache mächtig bin auf der Grundlage deiner aussagen hier genau wissen ob du an einen Gott glaubst weil du ihn kennst oder nur Götzen hast.
Deine Antworten verweisen auf Unverstand, was auf Götzendienst verweist.
Wie hast du aus der Ferne beurteilt, dass mein Leben aus Projektionen besteht?
Du kennst mein Leben?
Bist bei mir gewesen?
Weisst dass alles woran ich mich erinnere nicht war?
Weisst, was ich meinte getan zu haben nicht war?
Kennst also mein Leben viel besser als ich und weisst genau, dass alles was ich glaube zu wissen nur Projektion ist?
Und das aus der Ferne?
Also aufgeblasen bis ins Unendliche?
Ich denke, die Menschen sollten sich weniger fragen, warum Gott Leid zulässt. Ich finde, wir sollten uns eher fragen, warum die Menschen Leid zulassen.
Menschen sind an Leid schuld, nicht Gott. Es ist die Schuld einiger Menschen, dass andere z.B. hungern. Im Krieg hungern z.b. Menschen, aber den Krieg haben die Menschen begonnen. Auch wenn sich die Regierung eines Landes nicht genug um die eigene Bevölkerung kümmert, kann es zu Armut und Hunger kommen. Daran sind dann also auch Menschen schuld.
Wenn alle Menschen nach der Nächstenliebe handeln würden, so würde es keinen Krieg geben und alle Menschen würden satt werden.
Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.
Gott und ich sind schon immer prima miteinander ausgekommen!
Probleme hatte ich - wenn überhaupt - nur mit seinem Bodenpersonal;)
Ich glaube an keinen der ganzen Götter, die Theisten sich bis heute ausgedacht haben.
Aber würde es den aktuell verbreitetsten Solo-Gott wirklich geben und er wäre und handelt wie von Theisten dargestellt, dann wäre er durchaus verachtenswert.
Reine Zeitverschwendung mit Hass schadest Du nur Dir selbst, nutze Deine Zeit für sinnvollere Dinge die Dir gut tun.
Das Böse stützt sich auf 2 Prinzipien:
1) Du bist schuld (die Eltern sind schuld, Gott ist schuld etc.)
2) ich will nicht leiden
Hi,
Hass auf Gott bringt dich nicht weiter. Was du hier schreibst, klingt irgendwie mehr nach Hass auf dein eigenes Leben und vielleicht auch auf dich selbst. Das ist viel schwerer auszuhalten als der Gedanke, dass irgendein Gott schuld dran sein könnte.
Ich hasse Gott, dass er mich geboren hat und für das ganze Leid und Chaos auf der Welt verantwortlich ist.
Das sind zweierlei Punkte.
- Dein eigener Schmerz über deine Geburt und dein Leben. Das ist ein persönlicher, existenzieller Vorwurf. Eigentlich steckt darin ein: „Ich will nicht existieren / Ich empfinde mein eigenes Leben als Last.“ Das ist also weniger über „Gott“ als über die eigene Selbst- / Lebensablehnung.
- Der Vorwurf, dass Gott für das Leid der ganzen Welt verantwortlich sei. (klassische Theodizee-Frage).
PS: Ziemlich sicher hat nicht Gott dich geboren, sondern deine Mutter. ^^
Hasse ich das Monster von Loch Ness? Nein. Warum sollte ich etwas aller Wahrscheinlichkeit nach Nichtexistentes hassen?
Denn Gott liebt uns sehr:
- "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).
- "Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde" (Johannes 15,13).
- "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).
- "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Römer 5,8).
Die Frage nach dem Leid durchaus nicht so einfach. Aber der Mensch ist dafür verantwortlich und dieser Zustand ist nur für eine kurze Zeit und vorübergehend. In Gottes ewiger Herrlichkeit wird es kein Leid mehr geben:
- "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,4-5a).
Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.
Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...
Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikels sehr interessant: Die Warum-Frage - Gott und das Leiden auf der Welt
Ich persönlich bin nicht wirklich gläubig aber dennoch finde ich man macht es sich zu einfach wenn man alles auf Gott schiebt anstatt Fehler oder Tiefpunkte im Leben auch mal bei sich selbst zu suchen und zu sagen na ja ich selbst bin auch daran schuld.
Der Mensch ist oft schon selbst für elend in der Welt verantwortlich und sei es durch Ausbeutung geldgier, Egoismus usw.
Tut Gott mir gegenüber auch nicht, wie ich festgestellt habe.
Nein, denn mich hat meine Mutter geboren und ich sehe das Leid und Chaos als eine Möglichkeit daran zu wachsen und mich zu entwickeln.
Das Leid, von deiner Mutter geboren worden zu sein, kann dir niemand abnehmen.
Wenn du nicht verstehst was die Menschen hier schreiben, sondern nur liest was du gerne lesen würdest, macht es keinen Sinn mit dir eine Unterhaltung zu führen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie eine treffendere Erklärung für Hass gelesen habe.