Gott hat es gefallen, sich uns in der Bibel als dreieiniger Gott zu offenbaren: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; Trinität).

Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber vielleicht hilft dir das, dir vorzustellen, dass Gott gleich: Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist, also drei Personen und doch eins (also ein Gott) ist!

Die Trinität wird in der Bibel beschrieben. Bereits im ersten Vers steht: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1,1). Das Wort für "Gott" ist hebräisch Elohim, das ist die Mehrzahlform von Eloah und wird von nicht wenigen Auslegern als erster Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes gedeutet bzw. darauf, dass Gott aus mehreren Personen besteht.

Sehr deutlich wird die Trinität (Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist) z. B. in Römer 8,8-9 beschrieben, wo der Geist Gottes mit dem Geist Jesu gleichgesetzt wird: "Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein."

Dass Jesus Gott ist, belegen z. B. die folgenden Bibelstellen:

Das Johannes-Evangelium beginnt z. B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

In 1. Johannes 5,20 steht: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen - im Alten und im Neuen Testament - feststellen, dass Jesus Gott ist. Einige Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- In Jesaja 9,5 wird der verheißene Messias folgendermaßen bezeichnet: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst".

- In Sprüche 30,4 heißt es: "Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das?"

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Sehr interessant und empfehlenswert dazu sind auch folgende Seiten:

  • http://www.bible-only.org/german/3in1.html
  • http://www.evangelikal.de/cg_drei1.html
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Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
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Die Bibel erzählt uns, dass es nicht nur Leben nach dem Tod gibt, sondern ewiges Leben, das so herrlich ist: „Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben“ (1.Korinther 2,9).

Jesus Christus ist Gott Mensch geworden, auf diese Erde gekommen, um uns das Geschenk des ewigen Lebens anzubieten. „Doch wegen unserer Schuld wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen. Die Strafe für unsere Schuld traf ihn und wir sind gerettet. Er wurde verwundet und wir sind heil geworden“ (Jesaja 53,5). Jesus hat die Strafe auf Sich genommen, die jeder von uns verdient, und hat Sein eigenes Leben zur Bezahlung unserer Sündenschuld geopfert. Drei Tage später hat Er sich als siegreich über den Tod erwiesen, indem Er aus dem Grab auferstanden ist. Er ist noch vierzig Tage auf der Erde geblieben und wurde von Hunderten bezeugt, bevor Er in den Himmel auffuhr. Römer 4,25 sagt: „Er gab ihn dahin, um unsere Vergehen zu sühnen, und hat ihn zum Leben erweckt, damit wir vor ihm als gerecht bestehen können.“

Die Auferstehung Christi ist ein gut dokumentiertes Ereignis. Der Apostel Paulus hat die Leute aufgefordert, Augenzeugen zu fragen, ob sie tatsächlich so geschehen ist. Und keiner konnte ihre Tatsache bestreiten. Die Auferstehung ist der Grundstein des christlichen Glaubens. Weil Christus vom Tod auferstanden ist, können wir glauben, dass auch wir auferweckt werden. Die Auferstehung Jesu Christi ist der endgültige Beweis für ein Leben nach dem Tod. Christus war bloß der Erste aus der reichen Ernte derer, die wieder zum Leben erweckt werden. Der körperliche Tod kam durch einen Menschen, Adam, mit dem wir alle verwandt sind. Aber allen, die durch den Glauben an Jesus Christus in Gottes Familie aufgenommen worden sind, wird neues Leben gegeben werden (1. Korinther 15,20-22). Genauso wie Gott den Leib Jesu auferweckt hat, so werden unsere Leiber bei der Wiederkunft Jesu auferweckt (1. Korinther 6,14).

Obwohl wir letztendlich alle auferweckt werden, werden nicht alle in den Himmel kommen. Jeder Mensch muss während seines Lebens eine Wahl treffen und diese Wahl wird seinen ewigen Bestimmungsort festlegen. Die Bibel sagt, dass es uns bestimmt ist, nur einmal zu sterben und danach wird das Gericht Gottes kommen (Hebräer 9,27). Die durch den Glauben an Christus gerechtfertigt worden sind, werden das ewige Leben im Himmel verbringen, aber die Christus als Retter ablehnen, werden zur ewigen Bestrafung in die Hölle geschickt werden (Matthäus 25,46). Die Hölle ist, wie der Himmel, nicht nur ein Daseinszustand, sondern ein wirklicher Ort. Sie ist ein Ort, wo die Ungerechten den endlosen, ewigen Zorn Gottes erleben werden. Die Hölle wird als ein Fass ohne Boden (Lukas 8,31; Offenbarung 9,1) beschrieben, als ein mit Schwefel brennender Feuersee, in welchem die Bewohner Tag und Nacht für immer gequält werden (Offenbarung 20,10). In der Hölle wird es Weinen und Zähneknirschen geben, was auf großen Kummer und Zorn hinweist (Matthäus 13,42).

Gott freut sich nicht über den Tod der Sünder, sondern Er will, dass sie von ihren falschen Wegen umkehren, damit sie leben können (Hesekiel 33,11). Aber Er wird uns nicht zwingen, uns zu unterwerfen. Das Leben auf der Erde ist ein Test, eine Vorbereitung auf das, was kommt. Für Gläubige ist Leben nach dem Tod ein ewiges Leben mit Gott im Himmel. Für Ungläubige ist Leben nach dem Tod die Ewigkeit im Feuersee. Wie können wir ewiges Leben nach dem Tod bekommen und der Ewigkeit im Feuersee entgehen? Es gibt nur einen Weg: durch Glauben und Vertrauen zu Jesus Christus. Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer mich annimmt, wird leben, …“ (Johannes 11,25-26).

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

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Der Teufel (für den in der Bibel auch die Begriffe Satan, Luzifer, Leviathan, Schlange, Drache verwendet werden) war ein höherer Engel (Engelfürst), der seinen freien Willen dazu verwendet hat, von Gott abzufallen, da er selbst wie Gott sein wollte. Er verführte einen Teil der Engel dazu, seiner Rebellion zu folgen. Die von Gott abgefallenen Engel werden als Dämonen bezeichnet.

Der Teufel ist nur ein Geschöpf Gottes und hat überhaupt keine Macht, wenn es um das Gericht und die Zeit nach dem Tod geht. Auf keinen Fall wird der Teufel in der Hölle herrschen. Ganz im Gegenteil wird er für seinen Ungehorsam und sein Fehlverhalten bestraft werden. In dieser Zeit darf der Teufel noch in bestimmten Bereichen wirken. Doch sein Ende ist vorgezeichnet: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10).

Jesus sagte über den Teufel: "Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben" (Johannes 8,44).

Mehr Infos über Luzifer finden sich hier: http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1108

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In der MacArthur-Studienbibel findet sich zu diesem Vers:

"Er wird mich verherrlichen. Dies ist das gleiche wie in V. 13: Christus ist der Mittelpunkt der ganzen von Gott geoffenbarten Wahrheit des NTs (Hebr 1,1.2). Wie das NT behauptet, war Christus auch das Thema des ATs (1,45; 5,37; Lk 24,27.44; Apg 10,43; 18,28; Röm 1,1.2; 1Kor 15,3; 1Pt 1,10.11; Offb 19,10)."

Im Walvoord-Bibelkommentar steht zu den Versen 14 und 15:

"Weil Jesus der Logos ist, die Offenbarung des Vaters (oder, wie Paulus es formuliert, "das Ebenbild des unsichtbaren Gottes"; Kol 1,15), gehört alles, was der Vater hat, auch Jesus. Der Geist der Wahrheit verherrlichte Jesus, indem er den Aposteln Dinge offenbarte, die sich auf die Person und das Werk des Logos bezogen: Er wird's dem Meinen nehmen und euch verkündigen. Er wirkte in den Aposteln, so dass sie den Retter erkennen, verstehen und den Menschen von ihm erzählen konnten."

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Es gibt zwei Schöpfungsberichte (der zweite geht von 1. Mose 2,4-24, die verschiedene Blickwinkel auf das Geschehen werfen und einander ergänzen. Auf keinen Fall handelt es sich aber um verschiedene Schöpfungsberichte, die sich widersprechen. Wie beide zueinander passen, wird beispielsweise hier recht gut erklärt: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=615

Sehr empfehlenswert und interessant zur Frage ist auch folgender Artikel: http://www.wort-und-wissen.de/disk/d91/1/d91-1.pdf

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Unsere Sünden werden uns vergeben, wenn wir Vergebung haben möchten. In 1. Johannes 1,9 steht: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit".

Wichtig ist aber, dass wir "Buße" tun, was bedeutet, dass wir unsere Gesinnung ändern sollen. Mit "Bußwerken" hat Buße nichts zu tun, sondern mit einer "Änderung der Gesinnung".

Wenn wir um Vergebung von bestimmten Sünden bitten und dabei schon im Hinterkopf haben, dass wir diese Sünden wieder begehen möchten, hat das mit Buße überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Doch Jesus möchte, dass wir ein heiligeres und reineres Leben führen und will uns damit im Endeffekt in wirkliche Freiheit führen.

Beispiele für die Aufrufe zur Buße:

Lk 5,32: "Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße."

Lk 15,10: "Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut."

Apg 3,19: "So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen."

Apg 17,30: "Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun."

Die Bibel macht an vielen Stellen deutlich,dass ein Mensch allein aus Glauben errettet wird (Joh 3,14; 5,24; Apg 16,31; Röm 3,21–26, Röm 6,23 u.a.) und nicht aus eigenen Werken (Eph 2,8–9; Röm 3,20; 4,5; Gal 2,16 u.a.).

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Christentum

Wobei "Religion" eigentlich der falsche Begriff ist, denn Religionen basieren auf von Menschen aufgestellten Regeln, Ritualen und Traditionen, die zur Selbsterlösung führen sollen, um durch eigene Leistung ein besseres Karma, den Himmel usw. zu erreichen. Damit kann ich auch nicht viel anfangen.

Die Bibel zeichnet aber einen völlig anderen Weg: In Jesus wurde Gott selbst Mensch, um am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden zu sterben. Wer an Ihn glaubt und um Vergebung bittet, bekommt das ewige Leben geschenkt. Alle Ehre, alles Lob und aller Dank gehört Gott und nicht uns selbst. Wenn wir unsere eigene Schuldhaftigkeit erkennen und anerkennen, dass wir uns nicht selbst retten können und um Vergebung unserer Schuld bitten, können wir von aller Sünde reingewaschen vor einem heiligen, reinen und gerechten Gott stehen und bestehen und erhalten das ewige Leben geschenkt.

Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Timotheus 3,16 und 2. Petrus 1,21). Dafür gibt es viele Gründe. Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt mir u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
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Im Walvoord-Bibelkommentar findet sich zu 4. Mose 24 folgende Erklärung:

"Bileam hatte inzwischen die Wirkungslosigkeit der Wahrsagerei gegenüber dem Segen Gottes erkannt und verzichtete diesmal auf seine üblichen Techniken. Er blickte einfach zum Lager Israels hin. Da kam der Geist des HERRN auf ihn, und.... er sprach die Weissagung aus. Dass der Geist des Herrn über Bileam kam, macht ihn ebensowenig zu einem wahren Propheten, wie das Kommen des Geistes über Saul (vgl. den Kommentar zu 1Sam 10,6.10-11) diesen zum Propheten Gottes gemacht hatte.

Die dritte Weissagung Bileams (4Mo 24,3b-4Mo 4,14) beginnt mit dem Zeugnis Bileams, dass ihm Augen und Ohren für die Wahrheit Gottes geöffnet worden waren und er eine Vision über Gottes Absicht mit Israel hatte. Als nächstes beschreibt Bileam Israel als schönes Tal und fruchtbare Oase. Er prophezeit Israel Wasser im Überfluss, eine symbolische Beschreibung für Fruchtbarkeit und Reichtum. Israel soll zu einer mächtigen und erfolgreichen Monarchie werden. Viele halten die Erwähnung des Königs Agag für einen Anachronismus, da ein König mit diesem Namen erst zur Zeit Samuels und Sauls 300 Jahre nach Bileam erscheint (vgl. 1Sam 15,8).

Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass Agag entweder ein Titel wie »Pharao« oder ein Name war, der schon Jahrhunderte als Name von amalekitischen Königen benutzt wurde, wie dies etwa ähnlich mit den Namen Abimelech (1Mo 20,1-2; 26,1) und Jabin (Jos 11,1; Ri 4,2) der Fall war. Die Prohezeiung, dass Israel einen König haben werde, steht in Einklang mit früheren Offenbarungen (1Mo 17,6; 35,11; 49,10) und bedeutet nicht, dass dieser Abschnitt erst zur Zeit der Könige verfasst worden sein könnte.

Als nächstes weist Bileam auf das Heilshandeln Gottes an Israel hin (vgl. 4Mo 23,22) und wiederholt, dass Israel wie ein Löwe sein wird, den man besser nicht aufscheucht (vgl. 4Mo 23,24). Bileam schließt mit der Feststellung: Gesegnet ist, wer dich segnet, und verflucht ist, wer dich verflucht. Mit dieser Feststellung wiederholte er bewusst oder unbewusst Gottes Verheißung an Abraham und die Patriarchen über die heilsgeschichtliche Rolle Israels (1Mo 12,3).

Schließlich sah Balak ein, dass Bileam Israel nicht verfluchen konnte oder wollte und entließ ihn ohne Bezahlung für seine Dienste. Bileam war über diesen Ausgang nicht erstaunt und wies noch einmal darauf hin, dass kein noch so hoher Betrag an Silber und Gold ihn von der Ausführung des Willens Gottes hätte abhalten können (vgl. 4Mo 22,18). Er wollte nach Hause zurückkehren, hatte aber zuvor noch eine Weissagung vom Herrn bezüglich der Moabiter und Israeliten zu verkündigen.

Bileams vierte Weissagung beginnt so, wie die dritte Weissagung endete, nämlich mit der Aussage, dass wahre Erkenntnis nur von Gott kommt (vgl. V. 3-4). Der Heide Bileam nennt hier drei Namen oder Bezeichnungen Gottes: Gott (?El, »der Mächtige«), der Höchste (ZelyNn, »der sehr Erhöhte«) und der Allmächtige (Sadday, »der Unermessliche«, »der Allmächtige«, vgl. den Kommentar zu 1Mo 17,1). Alle diese Namen waren damals im Nahen Osten gebräuchlich und nicht auf Jahwe beschränkt. Aber der Zusammenhang macht deutlich, dass sie Bileam zweifellos auf den Gott Israels bezog. Der Herr hatte ihn dazu gebracht, niederzuknien und die Augen geöffnet zu bekommen.

Die Wahrheit, die Bileam sah, war, dass in der Zukunft ein Stern und ein Zepter aus Israel aufkommen würden. Da der Stern in der hebräischen Poesie parallel zum Zepter steht, symbolisiert er wie dieser die königliche Macht. Dies wurde durch die prophetischen Texte von Mari erstaunlich belegt, weil in ihnen mehrere Könige als »Sterne« bezeichnet werden. Die Verbindung zwischen Bileams Verheißung eines Sternes aus Jakob steht in enger Beziehung zu der Weissagung eines Herrschers über Israel, der aus Juda kommen würde (1Mo 49,10). Bileam fuhr fort, dass dieser König die Schläfen der Moabiter und den Scheitel aller Söhne Sets zerschmettern würde.

Das Wort für »Schläfe« (pE?Ch) bedeutet normalerweise »Seite« oder »Grenze«, kann aber auch »Schläfe« bedeuten (z.B. in 3Mo 19,27; 21,5; Jer 9,25). Im Zusammenhang mit dem Wort »zerschmettern« (mahaQ) bedeutet pE?Ch sicher »Schläfe«. Außerdem steht parallel dazu das Wort »Schädel« (qoDqOD). (Im MT steht das Wort qarqar, dessen Bedeutung unbekannt ist.) Die Übersetzung wird durch die Parallele in Jer 48,45c unterstützt: »..., welche die Schläfe (pE?Ch) Moabs verzehren wird und den Scheitel (qoDqOD) der kriegerischen Leute«. In Jer 48,45b ist allerdings von »kriegerischen Leuten«, in 4Mo 24,17 von »Söhnen Sets« die Rede. Das Wort »Set« ist schwer abzuleiten, könnte aber mit Hinsicht auf die Parallele in Jer 48,45b soviel wie »Aufruhr« bedeuten. Die Bezeichnung der Moabiter als Menschen »des Kriegs« und »des Aufstandes« könnte sich auf ihr Verhalten beziehen, als Israel in den Ebenen der Moabiter lagerte.

Auch die Edomiter wurden von der Eroberung durch die Israeliten bedroht. SeÏr ist, wie sich aus den Parallelstellen in 1Mo 32,4 und 5Mo 2,4 schließen lässt, ein anderer Name für Edom. Bileam kündigte an, dass ein Herrscher aus Israel komme, der die Überreste der Stadt zerstören würde. Mit dieser Stadt ist vermutlich Sela, die Haupstadt der Edomiter gemeint, die später Petra genannt wurde. Die Erfüllung der Prophezeiungen bezüglich der Moabiter und Edomiter ging bereits zur Zeit der Könige in Erfüllung (vgl. 1Kö 11,15-18), bezieht sich aber letztendlich auf Christus (vgl. Jes 15-16; 21,11-12; Jer 49,7-11; Ob 1,15-18.21).

 Bileam weissagte auch über die Amalekiter. Er hatte bereits Agag, den König der Amalekiter, erwähnt. Dieser Hinweis macht deutlich, daß die Amalekiter im Gebiet der Moabiter wohnten. Die Amalekiter hatten die Israeliten kurz nach dem Auszug aus Ägypten angegriffen (2Mo 17,8-16) und standen daher unter dem Gericht Gottes (vgl. 1Sam 15,1-3). Das Volk der Amalekiter war das erste unter den Völkern, weil es seine Abstammung auf Esau zurückführen konnte und daher ein sehr altes Volk war (vgl. 1Mo 36,16).

Als nächstes weissagte Bileam über die Keniter. Sie sollten trotz ihrer sicheren Wohnung von den Assyrern als Gefangene weggeführt werden. Die Keniter waren mit den Midianitern identisch oder stellten einen Teil von ihnen dar. Hobab, der Schwager Moses, war ein Midianiter (4Mo 10,29), aber Hobabs Vater und damit auch Hobab selbst waren zugleich Keniter (Ri 1,16). Das Gebiet der Keniter lag im wesentlichen in den Wüsten der arabischen Halbinsel und des Sinai.

Die Weissagung bezüglich der Assyrer ist eine Vorhersage der Eroberung des Westens durch Tiglat-Pileser III. und Salmanassar V. Auch wenn die Keniter in der Zeit dieser Eroberungen (745-722 v.Chr.) nicht erwähnt werden, gibt es keinen Zweifel daran, dass sie zu den Heeren und Völkern gehörten, die die Assyrer verschleppten. Dass die Assyrer schon zu Bileams Zeiten (um 1400 v.Chr.) erwähnt werden, stellt kein Problem dar, da zu dieser Zeit bereits das Mittlere Reich der Assyrer existierte und diese bereits auf dem Weg zu einer internationalen Großmacht waren. Außerdem handelte es sich ja um eine Prophezeiung. (Vgl. die Übersicht »Könige des mittleren und neuassyrischen Königreichs« zu Jon 1,2.)

Zuletzt schaute Bileam weit in die Zukunft und sprach davon, daß Schiffe aus Kittim Assur und Eber zerstören würden. Viele Ausleger gehen davon aus, daß mit Kittim nicht nur die Insel Zypern, sondern alle westlichen Mittelmeermächte, insbesondere Rom, gemeint sind (vgl. Jer 2,10; Hes 27,6; Dan 11,30). Die erstaunliche Prophezeiung fand ihre Erfüllung in der Eroberung Assurs, das Mesopotamien und Persien repräsentierte, und durch die Zerstörung Ebers, dem urspünglichen Namen für die Hebräer. Rom gliederte später tatsächlich die Reste des assyrischen Reiches und Israel in sein Weltreich ein.

Nachdem Bileam seinen Auftrag erfüllt hatte, kehrte er in seine Heimat (Petor in Mesopotamien, 4Mo 22,5) zurück."

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In der MacArthur-Studienbibel findet sich dazu:

"Ein Zitat aus Ps 82,6, wo Gott einige ungerechte Richter »Götter« nennt und das Unglück über sie ausspricht. Jesus meint, dass dieser Psalm beweist, dass das Wort »Gott« mit Recht für andere als Gott verwendet werden kann. Jesus fragt, warum sollten die Juden an seiner Behauptung, dass er »der Sohn Gottes« ist, Anstoß nehmen, wenn es doch andere gibt, die Gott mit »Gott« oder »Söhne des Höchsten« anspricht (V. 36)?"

Im Walvoord-Bibelkommentar steht:

"Um Jesu Antwort auf den Vorwurf der Gotteslästerung zu verstehen, muss man bis zu einem gewissen Grad mit den bei einer Diskussion zwischen Rabbinern üblichen Argumentationsmethoden vertraut sein. Zunächst verwies Jesus auf das Alte Testament: in eurem Gesetz. Das sind normalerweise nur die fünf Bücher Mose, doch Jesus bezog hier das ganze Alte Testament mit ein, denn er zitierte aus den Psalmen. "Ihr" Gesetz war es insofern, als sie sich seines Besitzes rühmten und sich ihm eigentlich hätten unterwerfen sollen. Ps 82 bezeichnet Gott als Richter (Ps 82,1.8) und hält fest, dass die Menschen, die eigentlich dazu eingesetzt waren, anstelle von Gott Recht zu sprechen, versagt haben (Ps 82,2-7). Der Ausdruck "Götter" (Ps 82,1 und 6) bezieht sich also auf die zum Richten berufenen Menschen. In diesem Sinn sagte Gott zu den Juden: ihr seid Götter. Keinesfalls war damit gemeint, dass der Mensch göttlicher Natur sei."

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Sehr wichtig

Als Christ ist es für mich wichtig, an die Worte der Bibel zu glauben, dass Jesus Christus Gott ist.

Nur Gott selbst konnte ein sündloses Leben führen und stellvertretend am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden sterben. Kein Mensch hätte dies tun können.

Ich freue mich täglich darauf, dass Jesus wiederkommt: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus" (Titus 2,13).

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Jerusalem

Das steht bereits im Alten Testament:

"Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden" (Sacharja 14,4).

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Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

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Nach dem Alten Testament, der heiligen Schrift der Juden (dem Tanach), ist der kommende Messias Gott selbst: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst" (Jesaja 9,5).

Nur Gott kann die Titel "starker Gott" und "Ewig-Vater" haben.

Wenn der Messias kommt (bzw. wenn Jesus wiederkommt), wird er sein Reich des Friedens aufbauen: "Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, dass er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun!" (Jesaja 9,6).

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Jesus sagte dazu: "Und siehe, ein Gesetzesgelehrter trat auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Und er sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du? Er aber antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!« Er sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, so wirst du leben!" (Lukas 10,25-28).

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Jesus ist durch Unbefleckte Empfängnis in die Welt gekommen

Der Begriff "unbefleckte Empfängnis" ist etwas irreführend, da er teilweise damit zusammenhängt, dass Maria ein sündloses Leben geführt haben und keine Kinder mit Joseph gehabt haben soll. Beides stimmt natürlich nicht, da nach der Bibel nur Jesus allein ohne Sünde war und deshalb als makelloses Opferlamm stelvertretend am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden sterben konnte. Wären noch andere Menschen ohne Sünde gewesen, wäre das Opfer von Jesus am Kreuz fragwürdig.

Auch hatten Maria und Joseph gemeinsame Kinder: "Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria, der Bruder von Jakobus und Joses und Judas und Simon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?" (Markus 6,3).

"Die Geburt Jesu Christi aber geschah auf diese Weise: Als nämlich seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammengekommen waren, erwies es sich, daß sie vom Heiligen Geist schwanger geworden war." (Matthäus 1,18).

Für Gott dürfte es kein größeres Problem sein, eine Jungfrau schwanger werden zu lassen...

Deshalb ist die Frage nicht, woher man weiß, ob Maria Jungfrau war sondern ob man daran glaubt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21).

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